Unterschätzte Luftgewehre

  • Die meisten User hier haben Gewehre von namenhaften Herstellern, wie Weihrauch, Walther, Feinwerkbau usw..
    Wenn jemand ein neues Gewehr sucht, werden je nach Einsatzzweck auch Gewehre wie z.b. HW30s, HW100 oder AR20 empfohlen.
    Dabei gibt es doch noch so viele andere Hersteller, die auch gute Gewehre bauen, die präzise, stabil und unanfällig für Reparaturen sind und meistens sogar noch bedeutend günstiger.


    Dieser Thread soll dazu dienen, Exoten und andere Gewehre, die nicht jeder kennt, und auch häufig unterschätzt werden vorzustellen.
    Er soll nicht dazu dienen, darauf zu pochen, das der Platzhirsch in der jeweiligen Gattung aber bedeutend besser ist.
    Viele können das eh nicht beurteilen, weil sie noch nie etwas anderes Geschossen haben.


    Ich fange mal an:
    Tell 220 Galaxy Compact in 4,5 mm.
    Hersteller ist Cometa in Spanien.
    Link: http://www.cometaairgun.com/en…compact-galaxy-airgun.php
    Importeur für Deutschland in 7,5 Joule Ist AKAH.
    Der Preis geht bei etwa 130 € los.
    Gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit Holz und Kunststoffschaft, mit und ohne Schalldämpfer, Feder oder Gasdruck, 4,5 oder 5,5mm. Das Gewicht ist je nach Auführung 2,5 Kg ohne Zielfernrohr.
    Der Abzug ist vom Werk her eine Katastrophe! Sehr schwergängig mit einem langen Kriechweg.
    Wenn man den Abzug etwas überarbeitet, lassen sich aber sehr gute Ergebnisse mit dem Gewehr erreichen, die anderen Gewehren wie zb. die HW30 als direkter Konkurrent in nichts nachstehen. Der Prellschlag ist relativ sanft. Auch die Verarbeitung der Tell ist in Ordnung. Einfach und Stabil aufgebaut.

    Als sehr gute Munition hat sich die JSB Express 4,52 und die JSB Straton bewährt.
    Hier mal jeweils 5 Schuss aufgelegt auf 10m, Streukreis.

  • Hallo,


    Interessant. Ich wusste nicht, dass die Tell in Spanien gefertigt werden.
    Momentan ist eines auf der üblichen Handelsplattform zu haben, mit
    schwarzem Holzschaft und vernickeltem System. Sieht sehr gefällig aus.


    Ich bleibe mal bei den Spaniern.


    Fast durchweg gute Erfahrungen habe ich mit den LG von Gamo gemacht.
    Gamo und BSA gehören zusammen und machen recht gute Sachen, wobei
    das Abzugsproblem auch hier besteht.


    Solide Standardware. Nichts Herausragendes aber brauchbar. Allerdings
    kann ich von neueren Modellen mit IGT-Technik nur abraten.
    Die Gamo / BSA Presslüfter sollen sogar sehr gut sein. Kann ich aber
    nicht beurteilen, weil ich noch keines geschossen habe.


    Ältere Gamo waren sehr innovativ was Mehrladersysteme in CO2 und
    Federdruck betraf. Seit 2017 gibt es auch wieder ein Modell als Knicklauf-
    LG mit zehnschüssigem Magazin.


    Auch aus Spanien kommt die Marke Norica.
    Dazu suche ich nach Infos. Vielleicht kommt ja in diesem Thread jemand
    auf diese Marke zu sprechen.


    liebe Grüsse ... Patrick

  • Interessant. Ich wusste nicht, dass die Tell in Spanien gefertigt werden.

    Nicht alle Tell wurden in Spanien gefertigt!
    Tell ist, meines Wissens, eine Marke von AKAH, die nicht selber fertigen, sondern bei anderen Herstellern, deren Produkte unter den Namen Tell fertigen lassen und nach Deutschland importieren.
    Es gibt auch eine Tell 35 die bei Weihrauch gefertigt wurde und sich das System mit der HW35 teilt.

    Mitglied im Europäischen Bundesrat für verbastelte Druckluftwaffen.
    Planlos geht mein Plan los.


    !!! Bitte keine Anfragen mehr, ob ich etwas fertigen kann !!!

  • Auch aus Spanien kommt die Marke Norica.
    Dazu suche ich nach Infos. Vielleicht kommt ja in diesem Thread jemand
    auf diese Marke zu sprechen.

    Das kann ich direkt beantworten indem ich dich zitiere. ^^

    Solide Standardware. Nichts Herausragendes aber brauchbar.

    Ich hab ein Norica Modell 56, sehr klein, eher ein Kindergewehr. Der Abzug ist nichts besonderes, ein typischer Direktabzug wie man ihn üblicherweise bei günstigen Knickern findet. Der Prellschlag ist moderat, die Mündungsenergie liegt bei knapp 7J. Von der Verarbeitung her durchschnittlich. Aber präzise genug um auf 20m wiederholbar Walnüsse zu treffen.


    Meins ist eine alte Version, die aktuelle sieht in ein paar Details anders aus, z.B. wurde der Abzugsbügel geändert.



    Dieses kleine System hab ich schon ein paar mal in Gewehren anderer Hersteller gesehen.


    Zuletzt ist mir das Beeman Cambo 1048 aufgefallen. Das gleiche Gewehr, aber optisch "veredelt".

    https://www.kotte-zeller.de/be…lo-inkl-zielfernrohr-4x32

    Gruß Patrick

  • Irgendwas Günstiges, für den Garten, für ungelenke Freundeshände. Aus günstig
    wurde dann billig und aus billig wurde das zweite B3-3. Ich habe nichts Großes
    erwartet, und das bekam ich auch. Ein kratzender Abzug, fleckige Brünierung, der
    Schaft war wahrscheinlich aus den Transportkisten, für den Stahl, gemacht, und
    mit Kimme/Korn war da kein Blumentopf zu gewinnen.


    Aber da war ja noch ein ZF mit in der Kiste. Draufschrauben, höher schrauben, höher,
    noch höher, noch viel höher und PLING. Zumindest schon mal in der Kugelfangtonne.
    Das ZF war schon am Anschlag, und ich wollte da jetzt nicht mit feilen beginnen. Ich
    habe aber eine stabile Werkbank. Der Lauf passte sehr gut in den Schraubstock. Mit
    Schraubzwinge und Holzbrett, machte ich mir einen beweglichen Radienbegrenzer.
    Ein Spanngurt leistete hier erstklassige Arbeit. Ziehen, entspannen, schießen, Begrenzer
    verstellen, ziehen, entspannen, schießen und PLOCK. Jawohl, die Scheibe.


    Sonst ist es schon nicht schlecht. Jetzt trifft es und wenn es trifft, langt es auch ganz gut
    hin. Sticht wie eine Wespe, aber tritt wie ein Muli. Den Abzug mußte ich etwas bearbeiten.
    Damit gehe ich auch im Regen raus. Es darf auch mal umfallen, das kratzt mich nicht.
    Volltanken kostet schon mehr als das Teil, aber ich behalte es. Evtl komme ich ja mal in
    Bastellaune und brauche dann einen "Freiwilligen". Dann habe ich ja noch das B3-3. Der
    Streukreis ist etwa so klein wie der Preis, aber der Spaß ist ungleich höher.


    Gruß, Ralf
    Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:


    Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.

  • Abzug..Abzug.. Abzug...


    ich habe mit mal aus Langeweile (weil meine D75 in der Generalüberholung war) und weil ich mal einen üblen Preller haben wollte, eine Hämmerli 550 (ca.100 Euro) gekauft. Auch so ein gelabeltes China-Dingens.


    War überrascht über die Qualität von dem Schaft und Sonstiges. Tritt wie ein Pferd, trifft aber auch gut. ZF drauf und auch auf 25m . Aber der Abzug ist wirklich unterirdisch. Nach ein paar Schuss bildet sich Hornhaut am Abzugsfinger 8) .


    Wenn man dann an dem Punkt ist und schon nach alternativen Trigger sucht (GRT-Trigger), kann man sich das Geld auch sparen und gleich nen Produkt holen, welches auch abzugsmäßig vernünftig funktioniert. Unter 200 Euro bekommmt man ne HW30s.


    Aber trotzdem....mein Kumpel war mit seiner Anschütz 9015 hier und wir wollten einen ausstechen an dem Abend...


    Letztendlich haben wir aber nur mit dem Teil über Kimme und Korn geschossen, weil es ne Herausforderung war und einfach Spaß gemacht hat :thumbup:


    Kaufen würde ich mir so was trotzdem nicht mehr, wenn der Abzug miserabel ist. Daran hapert es eben bei den Billigplempen.

  • walnüsse auf 20 meter ist schon was.....wenn das gewehr ein günstiges war..

    Das bekommst du neu für 110€. Oder als Norica Shooter für 130€, da ist der Schaft dann etwas hübscher.


    Meins hab ich ich geschenkt bekommen, oder viel mehr "Notentwendet", sonst wäre es heute nur noch ein Haufen Eisenoxid.


    Da hatte ich hier mal was zu geschrieben: https://www.co2air.de/thema/74…1061151199#post1061151199

    Gruß Patrick

  • Abzug..Abzug.. Abzug...


    Daran hapert es eben bei den Billigplempen.

    Und nicht nur dort.


    Man muss sich schon wundern und nach dem 'warum?' fragen,
    wenn man sieht wie einfach es doch sein kann.


    Der einfache Haenel-Abzug, ein Blechpressteil mit einem kleinen
    Stahleinsatz und einer Spiralfeder funktioniert vorzüglich.




    Schon mal in eine Haenel-Feinabzug Einheit reingeschaut?



    ...völlig logisch und nachvollziehbar aufgebaut und durchaus mit einem
    Matchabzug vergleichbar.



    Dann stellt man sich natürlich die Frage, warum bei einer Neukonstruktion wie dem
    Diana GSG Oktoberfestgewehr so was konstruiert wird:





    Die Abzugseinheit ist so komplex aufgebaut, dass selbst ein äusserst geübter Bastler
    aus dem Forum Probleme hatte das wieder zusammen zu bauen.


    Gut, der Abzug ist wirklich nicht schlecht. Man muss aber nur das erreichen, was man
    auf dem ersten Bild sieht. Warum dann so, wo doch sonst überall an dem Gewehr gespart wurde.


    Wie man so etwas aber gründlich versauen kann, sieht man deutlich hier:
    (und das war keine Billgplempe)




    Der vom Hersteller Gamo hochgelobte S.A.T. Abzug.
    Butterweich, guter Druckpunkt und mit zwei Handgriffen auf jeden Schützen ideal einstellbar.
    So weit die Werbung.


    Dieses Konglomerat aus verschiedenen Kunststoff und Metallteilen bildet zusammen mit
    der Federanlage eine einigermaßen komplexe Einheit.
    Einstellen lässt sich daran allerdings nichts und Gamo hat dafür auch nirgends eine Anleitung.
    Der Abzugsweg ist elend lang und ohne Vorwarnung spürt man plötzlich einen Widerstand
    und schon ist der Schuß ausgelöst. Sehr unharmonisch, teigig und ohne jegliche Rückmeldung.


    Was denkt sich die Entwicklung dabei? Denn:




    Schuld ist daran nur dieser Schlingel (ein Pfennigprodukt)


    Alleine mit einer anderen Ausformung, siehe hier:




    ...und einer verbesserten Führung wird aus einer völlig unbefriedigenden Lösung, ein
    perfekter Abzug. Das hätte die Entwicklungsabteilung annähernd auch mit einem einfacheren
    Material hinbekommen. Muss ja nicht so hochwertig verarbeitet und golden anodisiert sein, wie
    der GRT-4 von Charlie Da Tuna.


    Man könnte das ja verstehen, wenn Gamo selbst einen verbesserten Abzug als Zubehör anbieten
    würde. Aber so schadet man nur dem eigenen Produkt und seinem Ruf.


    Schaut man sich dagegen die Abzugseinheit meiner uralten Burgos an (entsprechen HW35 und
    HW55) :




    ...kann das am Preis alleine nicht liegen. Hier funktioniert alles perfekt. Die wenigen Teile erlauben
    eine individuelle Einstellung, nichts kriecht oder hakt, alles passt. Tausendfach und jahrzehntelang
    bewährt und dabei nur einfach und logisch aufgebaut.


    Kriegt man alles hin, auch ohne komplizierte Konstrukte und Unmengen an Plasteteilen.


    Das schaffen sogar die Preiswerten. Ein gutes Beispiel ist da das FEG Relum Tornado.
    Schwerer Eisenhaufen, gut verarbeitet. Wurde früher über die Versandhauskataloge angeboten.




    Man sieht auf den Foto, zwei einfache Metallteile und eine Feder.
    Im Kolben gibt's hinten ein Loch. Das kleine Teil links greift dort ein
    und der Abzug hebelt's da einfach wieder raus.
    Völlig unkompliziert, aber sehr angenehm und recht präzise.


    Man sieht, es geht auch einfach gut. Was ja Haenel am Anfang schon bewiesen hat.


    Apropos Haenel.


    Auch die haben eine unterschätzte Modellreihe.


    Alles stürzt sich bei Haenel auf die Kult-Kirmesbudengewehre, die III-er Modelle
    und die MLG.
    Die 302-303-304-Reihe hingegen wird wenig geliebt und beachtet.
    Völlig zu Unrecht, stehen die Nachfolger der berühmten III-er, Westprodukten in nichts nach..


    Das 302 ist übrigens auch so ein Abzugs-Kandidat. Da hat man einen anderen Abzug
    ausprobiert, der von den einfachen Haenel-Lösungen stark abweicht und auch alleine
    für die längere Systemhülse verantwortlich ist.
    Nichts da von wegen 'stärkstes Haenel, da ultralanger Kolbenweg'. Die Innereien sind
    mit 303 und 304 völlig identisch. Nur die Abzugseinheit beansprucht dieses Mehr an Platz.




    Hier sieht man sie, unterhalb der Systemhülse. Eine Strafe, das Teil zusammen zu bauen.


    Das 304 ist aufgrund seines Schaftes zurecht etwas fragwürdig. Den Kunststoff-Schaft muss
    man wollen und unbedingt auf rissfreie Exemplare achten. Ansonsten, das System ist bis auf
    die Bohrungen für die vorderen Schaftschrauben, original 303.


    Das 303 selbst, ist das ideale Freizeitgewehr. Solide, unzerstörbar, treffsicher. Ersatzteile gibt
    es problemlos.
    Einige Modelle verfügen über eine Prismenschiene.
    Die 303 sind nicht ganz so schwer gebaut wie die III-er, aber sind durchaus Gewehre, die man
    guten Gewissens weitervererben kann.


    In der Version 303-8 Super mit Laufverriegelung ist das für mich sogar das Beste aller Haenel-
    Luftgewehre. Natürlich abgesehen von den MLG. Aber die spielen ja auch in einer anderen Liga.


    Das Haenel 303. Zu Unrecht unterschätzt.


    liebe Grüsse ... Patrick

  • @verodog
    :thumbup: Schöner Beitrag!
    Stimme dir da absolut zu!!!
    Der Rekord-Abzug von Weihrauch lässt sich trotz simpler Technik wunderbar einstellen! Ich finde ihn sogar besser, als den Diana T06!


    Gruß
    Frederik

  • Für mich, was Direktabzüge angeht, nach wie vor unerreicht, der Abzug meiner Slavia 630. Simpel im Aufbau, noch weniger Einzelteile geht kaum, einstellbar über eine in mehreren Stufen einrastbare kleine Blattfeder direkt am Abzugshebel oberhalb des Züngels.
    Einziger Nachteil, zum Verstellen des Abzugswiderstandes muss das System ausgeschäftet werden. Stellt man dann aber die kleine Blattfeder auf die unterste Raststufe ein, bekommt man fast schon einen Matchabzug mit einem sehr leichten Auslösemoment.
    Habe die letzten Wochen einiges an Prellern verkauft, da ich mich künftig nur noch auf ältere Federdruck-Matchgewehre konzentrieren werde, aber die Slavia
    gebe ich nicht her, obwohl Knicklauf und Preller bleibt sie für mich erste Sahne.


    Gruß Kurt

  • Das Luftgewehr meiner Freundin : Stoeger X10.
    Günstiger Knicker mit nur leichtem Prellschlag und Federleicht (ist ein echtes Damengewehr)
    Schussbild 10 Schuss stehend auf 25m mit ZF :

    Sorry ist leider etwas unscharf :huh:

    "The right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed"

    "Die Frage ist nicht was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen!"

  • Wo wir gerade schon bei CZ waren : Das Slavia 631 (de luxe) ist zweifellos auch so ein Kandidat . Früher von Frankonia vertrieben, fehlt inzwischen leider ein Importeur.

  • Wo wir gerade schon bei CZ waren : Das Slavia 631 (de luxe) ist zweifellos auch so ein Kandidat . Früher von Frankonia vertrieben, fehlt inzwischen leider ein Importeur.

    Dem kann ich nur zustimmen, habe noch ein CZ Slavia 630, sauber und einfach verarbeitet, guter Abzug und auch recht präzise.
    PS: die kleine Blattfeder am Abzug ist bei meinem ganz ausgebaut.

  • Abzug..Abzug.. Abzug...


    ich habe mit mal aus Langeweile (weil meine D75 in der Generalüberholung war) und weil ich mal einen üblen Preller haben wollte, eine Hämmerli 550 (ca.100 Euro) gekauft. Auch so ein gelabeltes China-Dingens.


    War überrascht über die Qualität von dem Schaft und Sonstiges. Tritt wie ein Pferd, trifft aber auch gut. ZF drauf und auch auf 25m . Aber der Abzug ist wirklich unterirdisch. Nach ein paar Schuss bildet sich Hornhaut am Abzugsfinger 8) .

    Das kann ich nur bestätigen! Die Qualität des Hämmerli 550 ist für ein China Gewehr in der Preisklasse recht gut, also ich bin mit den Oberflächen sehr zufrieden! Der Abzug ist allerdings gewöhnungsbedürftig... Er wird besser wenn er sich nach einiger zeit eingearbeitet hat, allerdings bleibt der lange vorzugsweg.... Mit Gewohnheit sind hier aber dann auch gute Ergebnisse möglich.

  • Die Slavia 630/631 sind wirklich tolle Waffen. Das 620 und 624 hatte ich auch mal .Beide kleiner aber immer noch super. Das 618 ist wirklich nur ein Kindergewehr, für den Zweck auf ein paar Meter was zu treffen geht es aber auch. Bei den großen (630/631) wundert mich das sie doch recht billig zu haben sind. Im Vergleich was man für China-Bastelware ausgeben kann bekommt man für z.T ab 50 Euro ein Top-Gewehr.Meine erste hat 55 Euro plus Versand gekostet Natürlich nicht im Sammlerzustand ,aber schußbereit.
    Leider ist die Produktion bei CZ meines Wissens nach eingestellt worden. Die werden jetzt baugleich in der Slowakei unter dem Namen "Perun" produziert. Ich kann aber nicht sagen ob die Qualität die selbe ist.

  • Das Luftgewehr meiner Freundin : Stoeger X10.
    Günstiger Knicker mit nur leichtem Prellschlag und Federleicht (ist ein echtes Damengewehr)

    Schade nur, daß die Stoeger F-Luftgewehre (mit Ausnahme der X5) alle durch ein Loch im Kolben gedrosselt werden.
    Ich persönlich empfinde den Prellschlag der X10/X20 doch als recht kräftig.
    Und eine absolute Katastrophe sind die Abzüge. Bei der X10/X20 ist zwar der Vorzugsweg einstellbar, jedoch nicht das
    Abzugsgewicht. Und bei der X5 sieht der Abzug auch nicht besser aus.
    Als ich das erste Mal eine Stoeger geschossen habe, habe ich gedacht der Abzug ist kaputt. Das Abzugsgewicht hat
    gefühlte 2,5 kg gehabt.
    Die Schäfte bei Stoeger sind wirklich toll, aber das ist leider auch schon alles.
    In derselben Preiskategorie bekommt man bessere Gewehre.


    Interessieren würde mich aber die F40, falls es hier im Forum jemanden gibt, der Erfahrungen damit hat.

    Field Target Club Nordhessen
    SILHOUETTEN-STAMMTISCH NK GIFHORN

  • Das kann ich nur bestätigen! Die Qualität des Hämmerli 550 ist für ein China Gewehr in der Preisklasse recht gut, also ich bin mit den Oberflächen sehr zufrieden! Der Abzug ist allerdings gewöhnungsbedürftig... Er wird besser wenn er sich nach einiger zeit eingearbeitet hat, allerdings bleibt der lange vorzugsweg.... Mit Gewohnheit sind hier aber dann auch gute Ergebnisse möglich.

    Ja...die würde ich sogar empfehlen, wenn jemand ein preiswertes Einstiegsgewehr sucht. Schafft auch ihre 7,5J voll.
    Mache ich aber nicht, weil der Abzug (auch wenn er weicher wird) trotzdem irgendwie grottig ist. Klar gewöhnt man sich dran, aber wenn man sonst noch Matchabzüge schiesst, ist das schon ne harte Nummer 8) . Spaß macht es aber trotzdem manchmal damit zu schiessen, eben etwas rustikaler.


    Ansonsten macht das Gewehr wirklich einen sauberen Eindruck. Allerdings chinalike, die Teile müssen sich erst ein wenig einspielen.
    Als sie neu war, habe ich gar nicht den Lauf geknickt bekommen, da half nur ein Schlag mit dem Handballen auf den Lauf, um so ein Losbrechmoment zu erzeugen, damit man den Lauf spannen konnte. Immerhin kein Kugelverschluss, sonder Keil.


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  • Das sieht ja schon mal super aus mit den Beiträgen hier! :thumbup:
    Alles dabei! Günstige Gewehre, die sehr schön verarbeitet sind, präzise treffen und sich mit ein klein wenig Überarbeitung, vor den renommierten Vertretern in keinster Weise verstecken müssen, bis hin zu Chinaprügel, bei denen man erstmal den Lauf in einem Schraubstock richten muss, damit sie geradeaus schiessen. Gewehre mit einen Prellschlag, das es einen fast das Schlüsselbein zerschmettert, und einen Abzug, wo man dran reissen muss und dann noch nicht einmal abschätzen kann, wann er auslöst. Das ganze dann noch stilvoll verpackt in einen Schaft aus Palettenholz.
    Genial! Das sind Gewehre mit Charakter! :thumbsup:
    Weiter so!

    Mitglied im Europäischen Bundesrat für verbastelte Druckluftwaffen.
    Planlos geht mein Plan los.


    !!! Bitte keine Anfragen mehr, ob ich etwas fertigen kann !!!