Posts by PR90

    Guter Tipp, aber das habe ich lieber gelassen weil das Ventil meiner Flasche schwergängig ist und sich kaum mit Gefühl aufdrehen lässt.


    Glücklicherweise ist die Einstellschraube von außen erreichbar.


    Die neue Anordnung sieht so aus: )()()()(

    Zwei Scheiben bleiben über.


    Ich hab die Schraube bis gegen die Scheiben gedreht und dann eine dreiviertel Umdrehung Vorspannung.


    Damit hatte ich dann sage und schreibe 2,7J. :D


    Jetzt habe ich durch die Öffnung beim Abzug die Spannung noch weiter erhöht. Da das durch die kleine Öffnung und den Abzugsbügel so frickelig ist, kann ich leider nicht sagen wie viele Umdrehungen jetzt drauf sind.


    Dann habe ich 25 Schuss gemessen und komme im Schnitt nun auf 7,45J bei 164m/s mit einer maximalen Abweichung von 5m/s. Da waren jetzt noch ein paar "Spitzen" dabei die zu den 5m/s geführt haben. Aber sonst waren die Schüsse schon sehr konstant. Das schaue ich mir jetzt mal auf der Scheibe an, vielleicht läuft sich das noch ein.


    Nun kommt dazu das man ja auch die Feder vom Hammer einstellen kann und auch der Transferport hat eine Einstellschraube. Theoretisch müsste man das alles abgleichen.

    So, Bilder vom OP-Tisch.


    Wenn der Druck auf 60-80Bar runter ist, drückt ihr kräftig auf den Hammer. Der Restdruck bläst dann ab. Haltet ihn ein paar Sekunden lang gedrückt bis es nicht mehr zischt. Nun ist das System drucklos.


    Die Waffe muss nicht komplett zerlegt werden, es muss kein Zubehör abgebaut werden.


    Die Kartusche lässt sich ohne Werkzeug abschrauben. Es kann passieren dass sich die Kartusche von ihrem Verschluss löst statt alles zusammen vom Regulator. In diesem Fall, schraubt nicht weiter. Es ist ein elendig langes Gewinde und im Druckbehälter gibt es nichts interessantes zu sehen.

    Mit der Hand bekommt man Kartusche vielleicht nicht vom Regulator gelöst. Dann braucht es eine Wasserpumpenzange und ein Stück Leder oder Gummi um Kratzer zu vermeiden. Wichtig ist dass man mit der Zange den Verschluss der Kartusche greift. Das ganze sitzt nicht Bombenfest, man muss es nur ein mal beherzt anlösen.




    Jetzt sehen wir schon mehr vom silbernen Regulator. Und wir sehen vier Schrauben die wir mit einem 2,5er Inbus lösen.




    Sind die Schrauben raus, kann man nun den Regulator im ganzen heraus ziehen. Beim Ziehen etwas drehen und wackeln, dann geht es leichter.






    Und hier sehen wir die 4er Inbus-Schraube die wir lösen müssen. Die ist auch schon von außen beim Abzug erreichbar, um den Regler einzustellen. In meinem Fall war diese Schraube schon lose.





    Jetzt entnimmt man die Druckscheiben. Diese sind nach folgendem Schema angeordnet.

    Druckseite <-- (( )) (( )) (( --> Systemseite





    Im Detail sieht man nun dass die Scheiben zu stark mit Öl benetzt sind.




    Sie kleben regelrecht aneinander.


    Das überschüssige Öl wischen wir einfach ab und bauen das ganze wieder zusammen.

    Um den Restdruck sinnvoll abzulassen hab ich noch ein paar Streukreise gemacht. Die Höhe der SK im Spiegel hat nicht viel zu sagen, ich hab von Spiegel zu Spiegel noch ein paar Feineinstellungen am ZF gemacht.


    An den einzelnen SK sieht man aber gut die Höhenstreuung durch die V0-Schwankungen.


    10 Schuss pro Spiegel, 20m aufgelegt.

    (Der Hochschuss unten links war meine Schuld, verrissen)




    Jetzt war ich auch schon runter auf 95Bar. Hab trotzdem weiter gemacht, aber der SK ist dann deutlich aufgegangen.


    Wenn das so einfach gehen würde, dann würde ich es wirklich machen.

    Wenn der Regulator keinen offensichtlichen Fehler haben sollte und einfach schlecht gebaut ist, gibt es ja noch den Lane Regulator für die PP700. Das gute Stück werden schon noch konstant machen. ;)

    Guten Morgen liebe Leidensgenossen. Ich habe neue Erkenntnisse.


    Da die PP700 in den meisten Fällen ja unter 7J liegt dachte ich mir, JSB Exact RS wäre durch das geringe Gewicht eine gute Wahl. Rein leistungstechnisch passt das auch. Aber diese Dias sind deutlich kürzer als die meisten anderen, was das Laden noch zusätzlich erschwert. Man bekommt die nie in den Lauf ohne zu verkannten oder den Kelch leicht zu beschädigen oder beides. Dementsprechend sehen auch die Streukreise aus.


    Nun bin ich auf die normalen JSB Exact 4,52mm 0,547g umgestiegen. Und zack, auf 20m ein Streukreis den man mit 2ct abdecken kann. Jetzt hat sie im Schnitt aus 16 Schuss 6,89J bei 158m/s mit einer maximalen Abweichung von 4m/s.


    Seltsam ist dabei das Verhalten des Regulators. Nach acht sehr konstanten Schüssen sackte die V0 beim neunten Schuss um 3m/s ab und stieg dann mit den folgenden vier Schuss wieder auf 158m/s. Beim nächsten Schuss wieder ein Abfall um 3m/s und dann plötzlich ein Anstieg auf 159,2m/s. Von dort wieder ein Abfall um 3m/s.


    Und dann natürlich die 5-6 Schuss die man nach längerer Pause abgeben muss damit der Regulator vernünftig arbeitet.


    Also kommt der Regulator raus und schau ich mir den mal im Detail an.

    Dann musst du ein älteres Modell des Schaftansatzes erwischt haben ... wie in meinem Video zu sehen, wackelt an der Stelle nichts ... nur der Klapp-Mechanismus ist ein Wackel-Dackel !


    Das ist dann aber echt blöd dass zwei Versionen im Umlauf sind. Es hat ja nicht mal so gewackelt, es hat nur unter Last nachgegeben. Auf den Tisch stellen reicht schon, das Ganze wiegt immerhin schon 3,5Kg. Da drückt sich die Verbindung dann durch und die Schaftbacke ist plötzlich 10mm höher.

    Na ja, jetzt nicht mehr.

    würde mich daran beteiliegen. Habe allerdings keinen Drucker

    Schau mal in den 3D-Druck Thread, da sind viele User die einen haben. Vielleicht mag uns ja einer davon helfen. ;)


    So, nun hab ich mich erst mal mit der PP700 beschäftigt. Natürlich erstmal den Lauf gereinigt. Die Chinesen fluten den ja immer mit ihrem Ölersatz.


    Dann wollte ich erst mal das ZF einschießen und schauen wie sich die Waffe verhält und bedienen lässt. Und ja, die Kleine ist wirklich nicht einfach zu laden ohne Hilfsmittel. Ich hab sie erst mal dazu gebracht auf 20m Fleck zu schießen, dann hat die Befestigung des Schaftes mich aber zu sehr genervt. Da ist genug Bewegung drin dass die Höhe der Schaftbacke verändert wird und man sich ständig wundert warum man nix mehr sieht im ZF. Und den Abzug wollte ich ja eh noch einstellen. Also erst mal abgebrochen.


    Hinterschaft ab, Griff ab, Abzug eingestellt und dann den Chrony bemüht. Geschossen wurde mit JSB Exact RS 4,52mm 0,475g. Die ersten Schüsse lagen bei etwa 6,5J und waren sehr sprunghaft. Nach sechs Schuss ging es dann über 7J und blieb halbwegs konstant. Ab da habe ich eine neue Messreihe gestartet, der Druck war schon runter auf 115Bar. Der Schnitt aus 12 Schuss ergab 7,34J bei 175m/s. Die V0-Schwankungen bewegten sich in einem Bereich von 5m/s, das ist ok, könnte aber besser sein.


    Dann habe ich mir die Verbindung zwischen Schaft und Waffe angeschaut. Da ist einfach zu viel Luft zwischen, so kann das keine formschlüssige Verbindung sein. Nach ein paar Versuchen die Lücken mit Gummi und Kunststoff aufzufüllen, was alles nichts brachte, hab ich dann letztlich doch ein Loch gebohrt, Gewinde geschnitten und eine Schraube reingedreht. Jetzt ist das ganze wirklich Spielfrei. Und die Aussparung im Griff hab ich auch gleich noch vergrößert. Jetzt öffnet der Verschluss 90° weit.



    Die paar Grad mehr machen einen deutlichen Unterschied. Jetzt gehen die Dias schon besser rein.


    Nun denkt man alles ist fertig, stellt die Knarre auf den Tisch und es macht "Plopp". Da hat sich der Abzug von selbst gelöst. Eine viertel Umdrehung zurück ist also zu wenig.


    Ich hatte aber keine Lust nur wegen dem Abzug immer Griff und Schaft abbauen zu müssen. Also hab ich noch mal den Bohrer angesetzt und mir für beide Schrauben Zugangsöffnungen gemacht.



    Noch mal eine viertel Umdrehung zurück, jetzt ist erst mal alles ok.


    Als ich nun weiter schießen wollte, musste ich feststellen dass meine Frau in der Zwischenzeit fleißig Wäsche im Garten aufgehängt hat. Natürlich genau in meiner Schussbahn... :rolleyes:

    Ich hab sie gefragt ob ihre Leggins schon immer so viele Löcher hatten. Hab jetzt einen Schuhabdruck Größe 38 im Gesicht.


    Ach ja, die Gummis im Schaftgelenk haben sich als untauglich erwiesen. Da muss ich mir noch was anderes ausdenken. Es muss härteres Material sein das gleitfähig ist.

    Die Teile von Krale sind heute angekommen.


    Beim Schaft war deutlich Spiel im Gelenk zu spüren. Das liegt zum einen am zu großen Spalt im Gelenk und auch daran dass die Feder zu wenig Vorspannung hat. Sie zieht die Teile nicht kräftig genug zusammen und davon lebt dieser Mechanismus ja.


    Das zu beheben ist einfach. Der Gelenkstift lässt sich von unten leicht ein Stück nach oben drücken. Nun hält man ihn so auf Spannung und entfernt den Sicherungsring. Am besten mit einer Spitzzange. Dann legt man eine passende Unterlegscheibe auf und setzt den Sicherungsring wieder ein. Die Feder hat jetzt etwas mehr Vorspannung.





    Das behebt das Problem aber noch nicht gänzlich. Das meiste Spiel entsteht durch den Spalt zwischen den Teilen. Da gibt es unzählige Lösungen, ich hab mich für eine sehr einfache entschieden. Einfach ein Stück selbstklebendes Gummi. In meinem Fall ein kleines Gummi zum Dämpfen von Schranktüren. Gibts in jedem Baumarkt.






    Und schon wackelt nichts mehr. Die Verbindung zwischen Schaft und Pistole ist eine andere Geschichte, das schaue ich mir morgen an, wenn sie endlich ankommt. :ngrins:


    Was mir sehr wichtig war, ist eine höhenverstellbare Schaftbacke. Da gibts eine für FX-Gewehre die man eigentlich überall anbauen kann. Zwei fünfer Löcher in den Schaft und das wars dann auch schon.






    Die Schrauben tausche ich noch gegen hübschere, das waren nur gerade die einzigen in M5 die ich hatte. Vielleicht nicht die schönste Lösung, aber funktional ist es allemal.


    Und dann war natürlich auch noch der SD-Adapter und die Front-Schiene mit dabei.




    Jetzt fehlt mir nur noch die Knarre dazu... :lol: