Posts by PR90

    Ich hab was interessantes gefunden. Da ist gerade ein Rennspiel in der Entwicklung das reale Kartendaten von Open Streetmaps benutzt und damit öffentliche Straßen als Strecke rendert. Man kann also überall auf der Welt fahren.

    Das ist noch ganz am Anfang, die Grafik usw sind noch nicht erwähnenswert. Die Umgebung wird noch mit immer gleichen Gebäuden dargestellt, aber sie arbeiten daran die 3D Daten von Google Earth einzuarbeiten, sodass man irgendwann die reale umgebung sieht. Aktuell ist das noch so leichtgewichtig dass es sich im Browser spielen lässt. Controller sind schon unterstützt.

    Erwartet nicht zu viel, das ist noch experimentell. Aber fahrt mal eure Strecke zur Arbeit oder nachhause. Die Streckenverkäufe erkennt man gut wieder. Gefühlt passen die Maßstäbe nicht ganz und die Höhenunterschiede sind teilweise zu extrem. Aber das könnte irgendwann mal richtig gut werden.

    Hop.Earth - Play the World!
    Hop.Earth - Play the World!
    hop.earth

    (Man wird erst mal per Fallschirm in die Welt gesetzt und muss sich das Auto erst per Tastendruck rufen.)

    Pflaster und Verbandszeug immer in erreichbarer Nähe vorhalten !!! <X

    Ich hab natürlich hin und wieder mal Messer für Bekannte geschliffen. Da hab ich schnell gelernt dass ich jedes mal eine Packung Pflaster mit dazu legen muss. Viele sind es so sehr gewöhnt mit stumpfen Messern zu hantieren, dass sie sich fast automatisch verletzen wenn sie mal eine wirklich scharfe Klinge in die Hand bekommen. Da kann man noch so oft warnen, es muss trotzdem auf die Schneide gefasst werden... :rolleyes:


    Jetzt lesen hier bestimmt auch Leute mit die sich fragen was der Aufwand soll, ein Durchzugschärfer tuts doch auch. Ich hab mal einen Schleifprozess Mikroskopiert um zu zeigen was an der Schneide passiert wenn man diese bösen Durchzugschärfer benutzt. Erfahrene Messerschärfer sollten jetzt weg schauen. <X

    Also nehmen wir mal an man hat ein Messer das noch eine sichtbare Fase hat, aber nicht mehr gut schneidet. Man nimmt einen Durchziehschärfer und zieht die Klinge da ein paar mal durch. Mit bloßem Auge alles super, aber... Dann sieht das 20fach vergrößert erst mal so aus:


    Erstmal sieht man den sehr groben Grat gespickt mit Spänen. Will man damit jetzt Lebensmittel schneiden? Ich glaube nicht. Dann erkennt man dass der Winkel des Durchziehschärfers überhaupt nicht zur Schneide passt. Da wurde jetzt quasi eine zusätzliche Fase reingefressen. Der Winkel eines Durchziehschärfers ist nämlich ein Kompromiss, ein Mittelwert aus allen die es gibt damit alle so halbwegs bedient werden. Zu stumpf für Küchenmesser und zu spitz für Outdoormesser.

    Das Mindeste was man jetzt machen kann, ist die Klinge auf Leder abzuziehen damit der Grat halbwegs ab geht. Dann sieht das so aus:


    Eine völlig zerfressene Schneide, immernoch mit kräftigem Grat. Dieser sägt jetzt das Schneidgut und verliert dabei nach und nach kleine Splitter. Ja, es schneidet erst mal, aber nur so lange bis der Grat weg ist. Das ist im Grunde eine vorgegaukelte Schärfe.

    Nun schauen wir uns mal an was passiert wenn man einen Festwinkelschärfer benutzt, bei welchem nicht nur geschabt sondern geschliffen wird, sich der Winkel optimal einstellen lässt und die Körnung variabel steigern lässt. Nach dem letzten Durchgang mit einem 3000er Diamant sieht das so aus:


    Ein perfekter Winkel und ein feiner Grat der hauchdünn ist und sich wie eine Folie verhält. Der muss noch ab. Das machen wir wie gesagt auf Leder mit Polierpaste. Hier hab ich mittendrin mal ein Bild gemacht, gerade als sich der Grat beginnt abzulösen.


    Wenn es fertig abgezogen und gereinigt ist, sieht es so aus:


    Absolut perfekte Kante, rasiert und spaltet Haare. Die Oberfläche ist spiegelnd, was unter dem Mikroskop aber nicht sichtbar ist. Das zeigt eher wie rau die Oberfläche tatsächlich noch ist. Diese Schleifspuren sind mit bloßem Augen nicht zu sehen.

    Wie überall im Leben gilt: Wer das eine will, muss das andere mögen. Eine gute Schneide kostet einmal Zeit und im Nachgang regelmäßige Pflege. Oder man zieht die Klinge einfach jedes mal fix durch und lebt mit den Spänen im Essen. Muss jeder für sich entscheiden.


    So ähnlich sieht meiner auch aus.


    Wie lange braucht man damit ein Messer welches nur durch schneiden "stumpf" geworden ist , wieder so scharf zu bekommen, das es Papier lose gehalten schneidet ?

    Einfaches Nachschärfen bei leicht stumpfer Schneide dauert nur ein paar Minuten, sofern man den Schleifwinkel kennt, sonst muss man den erst ermitteln. Wenn man regelmäßig auf Leder abzieht um die Schärfe zu erhalten muss man auch gar nicht erst mit einem Stein ran. Jedenfalls sehr lange nicht, solange es keine Beschädigungen gibt.

    Wirklich zeitaufwendig ist es nur eine komplett verhunzte Schneide wieder herzustellen oder eine Schneide umzuschleifen, also ihr einen ganz anderen Schneidwinkel zu geben. Das kann je nach Stahlsorte schon mal eine Stunde Arbeit sein. Meistens aber eher 30min.


    Die Herausforderung sind jetzt die richtigen
    Schleifmittel. Da bin ich jetzt noch am testen.

    Ich nutze billige Diamantsteine, die haben sich bewährt. Man muss sie nicht wässern, ölen, honen, reinigen oder sonst was. Die funktionieren trocken und reinigen sich quasi selbst. Wichtig ist keinen Druck beim Schleifen auszuüben, die aufgesinterte Diamantschicht geht dadurch kaputt. Es hat mich einen Satz Steine gekostet das zu lernen. Der zweite Satz hält jetzt schon ewig. Einziger Nachteil ist, dass sie halt etwas Schleifstaub erzeugen.

    Vielleicht kurz zum Hintergrund. Unser Verein wurde Ursprünglich 1926 gegründet. Nach einer längeren Auszeit wurde der Verein 1993 neu gegründet.

    Damals erschien folgende Anzeige in der Zeitung:

    Also haben wir das am gleichen Tag genau so wiederholt. Besucher durften um Preise schießen und Nebenbei wurden alle bisherigen Könige aus der Region eingeladen am Königsschießen teil zu nehmen.

    So, jetzt noch mal der Abschluss zur Schaftkappe.

    So sah die ursprünglich aus, schön Schweinchenrosa. :tine: Da gings gerade in den Ofen:


    Danach wurde ein helleres Rosa draus.


    Nun kam der Heißluftföhn mit 630°C zum Einsatz. Die Farbpigmente die der Oxidschicht zugefügt wurden, verblassen durch die Hitze. Die Oxidschicht bleibt erhalten. Sie bekommt eventuell Mikrorisse durch die verschiedene Ausdehnung. Was aber kein Problem sein sollte.


    Bei den kleinen Teilen erreicht man schon nach wenigen Minuten silber.


    Im direkten Vergleich finde ich den Unterschied schon bemerkenswert.


    Die großeren Teile haben mehr Zeit in Anspruch genommen. Ein gleichmäßiges Erhitzen bringt nichts, man erreicht dann nicht die nötige Temperatur. Man muss das wirklich Stück für Stück machen. Vorher aber einmal insgesamt gleichmäßig auf Temperatur bringen um Spannungsrisse zu vermeiden. Genau so hinterher langsam abkühlen lassen.


    Am Ende konnte ich bei allen Teilen ein mehr oder weniger gleichmäßigen Silberton erzielen. Ein leichter Hauch beige schimmert noch durch.


    Das gefällt mir doch deutlich besser als das Schweinchenrosa. :lol:

    hmmm, glow in the dark Paracord, nice. Woher... ?

    Knivesandtools 550 Paracord Typ III, Farbe: white w/ glow in the dark, 50 ft (15,24 m)
    Knivesandtools 550 Paracord Typ III, Farbe: white w/ glow in the dark, 50 ft (15,24 m): 550 Paracord Typ III, 50 ft (15,24 m), Made in USA
    www.knivesandtools.de

    Wäre das nicht mal 'ne Idee für die WOM ? Glow in the Dark...

    Wenn sich wenigstens vier-fünf Leute finden die sowas haben, könnte man das machen. Aber das müssen dann auch Waffen sein, also mindestens ein Messer. Wenn jemand floureszierende Griffschalen für Pistolen findet, das wäre dann schon interessant.

    Wenn man vorne in den laufmantel so ein Gummiteil einfügt, wirkt das hervorragend als Schalldämpfer.

    Ja, den gleichen Effekt hatte ich mit einem eigens angefertigten Adapter mit 1/2" UNF Gewinde. Der hat eigentlich schon gereicht zur Schalldämpfung. :D

    Der Schalli war eigentlich nur noch kosmetisch. Später, ohne Laumantel, erfüllte er dann wieder eine Funktion.

    Wenn man ausreichend Diaboloreste aus dem Kugelfang hat, schmelzt man die ein und gießt das Blei in eine Leere Dose. Wenn das abgekühlt ist, Deckel drauf, die Dose in einen kleinen Gefriebeutel oder so (als Witterungsschutz) stecken und dann hat man tolle Gewichte um Planen zu beschweren. Mit einem Kabelbinder kann man noch einen Haken am Beutel befestigen. Dann lässt es sich gleich in die Ösen der Plane einhängen.


    Starken Magneten reinlegen

    Da kommt mir noch die Idee...

    Wenn man den Deckel weg lässt und einen flachen Neodym-Magneten da rein legt, hat man eine kleine Magnetschale für Schbrauben und Kleinstteile.

    Ich hab schon bei Enrico Rudolph angefragt ob das Ventil in absehbarer Zeit wieder verfügbar sein wird und halte euch auf dem Laufenden.

    Update dazu: Es gibt die Möglichkeit das Gewehr oder das Ventil hinzuschicken und das überholen zu lassen, kostet 150€. Aber es wird das Ventil nicht wieder regulär als Ersatzteil zum kauf geben. Es kann eventuell passieren dass noch mal irgendwo ein altes Lager entrümpelt wird und eine Charge aufgekauft wird. Aber aktuell ist das eher unwahrscheinlich.

    Vielleicht habt ihr das bei meinen Umbauten schon mal gesehen. Wenn ich eloxierte Aluminiumteile wie z.B. Montageschienen bearbeitet habe, hat sich das Eloxat durch Wärmeeinwirkung verfärbt. Bisher war es immer schwarzes Eloxat das im Wärmebereich rot geworden ist.

    Nun hab ich eine Aluminium-Schaftkappe erstanden, die sah auf den Bildern rot aus. Aber was ich jetzt in der Hand hielt wirkte eher rosa... <X

    Hab das Ding auseinandergebaut, entfettet und jetzt backt es im Ofen bei 250°C Umluft. Mal sehen wo die Reise hingeht. *lol*

    Aktuell sind wir bei hell-rosa und gehen jetzt auf champagnerfarbend. Die Endstufe wäre ein mattes Silber, aber dafür reicht die Hitze nicht aus. Es wird also champanger oder helle bronze werden.

    Edit:

    Memo an mein zukünftiges Ich: Die Geruchsentwicklung würde sogar Edward Teach tränen in die Augen treiben. Mach das nächstes mal draußen mit dem Miniofen, du Honk!