Posts by seniorgunner

    Ich hab einige ältere Federdruck-Matchgewehre, ein paar Knicker und Lupis, z. T. mit
    Anschlagschäften und auch nur 9 m im Keller zur Verfügung. Im Winter reicht mir das,
    wenn es wärmer wird kann ich auch draußen auf größere Entfernungen.
    Man muss halt die Ziele etwas verkleinern, dabei schrecke ich auch nicht davor zurück,
    Röhrennudeln auf der Bandsäge zu kürzen, hoffentlich sieht das nicht mal einer, der könnte
    sonst denken, ich hab sie nicht mehr alle.


    Schießen im Keller, mit 'nem warmen Heizkörper im Rücken, ist für einen alten Mann genau
    richtig

    @ verodog


    Moin lieber Patrick,
    Ich denke, du solltest wissen, dass ich deine Beiträge hier sehr schätze und mir im klaren
    bin, dass du nichts unüberlegtes von dir gibst. Allerdings, so ein wenig DDR-LG-verliebt
    bist du ja wohl, macht nix, jeder hat ja seine speziellen Vorlieben.


    Lange Zeit war die 312 das einzige Matchgewehr in meinem Schrank und ich war stolz,
    auch ein solches Gewehr zu besitzen. Ich könnte mir kaum etwas besseres vorstellen.
    Sie bekam ein ZF, dann einen schwarzen Lochschaft, damit auch mein Sohn als Linksschütze
    damit zurechtkam und schließlich noch einen Laufmantel mit Kompensator, der schon recht
    martialisch aussieht mit seinen insgesamt 276 Bohrungen. Die Innereien habe ich natürlich auch
    erneuert, sie hatte ja als Vereinsgewehr zu DDR-Zeiten schon einiges hinter sich.


    Vor etwa 2 Jahren habe ich dann einen Großteil meiner Prellerflotte bis auf ein paar auserwählte
    verkauft und begonnen Federdruck-Matchgewehre zu sammeln. Heute stehen 2 FWB 300 S,
    1 Diana 75, 1 Anschütz 250, 1 Anschütz 380 und besagte Haenel 312 in meinem Schrank.
    In unregelmäßigen Abständen nehme ich mir jede mal raus, gönne ihr meist so um die 30 Schuss,
    dann nehme ich die nächste und ganz ehrlich, mit einer Anschütz, selbst mit der 250er oder
    einer FWB kann die Haenel nicht mithalten, fiel mir anfangs schwer, das einzusehen, aber es ist
    einfach so.


    Und wenn die ehemaligen Topschützen der DDR mit den Schützen aus dem Westen mithalten,
    oder sie sogar übertreffen konnten, müssen sie verdammt gut gewesen sein, oder sie hatten ein
    Gewehr, dass mit der Orginal - 312 nicht mehr viel gemein hatte.


    Nix für Ungut.


    Herzliche Grüße
    Kurt

    @ plumbum,
    Du sprichst von einer Ladewalze im Zusammenhang mit einer Haenel 311?
    Also ich besitze zwar keine 311, glaube aber auch nicht, dass die eine Ladewalze hat.
    Aber ich besitze ein altes Hämmerli 4HS03, ein Seitenspanner mit Ladewalze und dem ist
    egal, ob man erst lädt und dann spannt, oder umgekehrt, da fällt nix in den Kompressionsraum.


    War bei der Norica Europa genauso, die hab ich aber nicht mehr. Übrigens, ein geniales
    Ladesystem, schade, dass die alten Federdruck-Matchgewehre wie FWB, Anschütz usw.
    das nicht auch hatten.

    1994 hatte sich mein Sohn (damals 11 Jahre) etwa 200 DM zusammengespart und wünschte sich
    ein Luftgewehr. Wir sind dann zu einem kleinen Waffenladen in der nächsten Stadt gefahren um uns
    beraten zu lassen. Letztendlich habe ich dann nochmal mehr als 200 DM dazugepackt und wird
    bestellten eine Weihrauch HW 85 Luxus mit ZF 4x32 von RWS.
    Der Waffenhändler bezog das Gewehr seinerzeit von Frankonia und als wir es abholten, ZF war montiert
    und von ihm eingeschossen, meinte er nur, das Gewehr sei "saustark", hätte wohl versehentlich eine
    starke Feder drin, war ihm aber egal, war ja das F-Zeichen drauf.
    Sohnemann war stolz wie Bolle und ist es heute noch, die Kniffe sieht noch immer aus wie neu.


    Übrigens, sein Kumpel, mit dem er oft ein Wettschiessen veranstaltete, war Sohn eines Polizisten, die
    Jungs schossen auf dessen Grundstück und keiner hat sich jemals drüber aufgeregt.

    Hallo freaky dude 92,
    bin zufällig auch noch hier, leider kann ich dir nicht allzuviel über das Müller Blitz 51 erzählen, habe meines
    von meinem Kumpel reparieren lassen und anschließend direkt in unrestauriertem Zustand verkauft.
    Hat mir immerhin mehr als 300 € eingebracht.
    Da ich mich fast ausschließlich mit älteren Federdruck-Matchgewehren beschäftige, passte das Teil
    irgendwie nicht in meine Sammlung.


    Herzliche Grüße
    Kurt

    Herzlichen Dank für eure Antworten, letztendlich haben diese mich dazu bewogen weiter nach
    Fehlern zu suchen und zusammen mit mit meinem Kumpel habe ich dann die Ursache für die
    Nichteinstellbarkeit des T06 gefunden. Nicht der Abzug war schuld, sondern es war allein mein
    Fehler.
    In einem anderen Thread hatte ich dieser Tage vom Umbau meiner Diana 52 auf einen KK-Schaft
    berichtet, bei diesem Umbau ist mir der Fehler unterlaufen, dass ich die Aussparung für den
    mittleren Stift, der das Züngel hält, zu tief ausgefräst habe. Dadurch konnte sich dieser Stift
    einseitig aus dem Abzugsgehäuse lösen und somit war die Schraube, die den Vorzugsweg
    regelt, nicht mehr einstellbar.
    Ein kleines Stück Holz in die Ausfräsung geklebt, der kleine Stift kann nicht mehr seitlich raus
    und schon sieht das Ganze anders aus. Der Abzug hat jetzt etwa 4-5 mm Vorzugsweg, dann
    kommt ein leichter Druckpunkt und nach dessen Überwindung löst er sauber aus. Wenn's auch
    nicht mit den Matchabzügen von FWB & Co vergleichbar ist, damit kann ich leben.


    Fazit, nicht der T06, nicht Diana oder sonstwer war Schuld, die Deppenkappe kann ich mir selbst
    auf die Birne kloppen.
    Eins noch, beim Schießen mit der Diana 52 merkt man sehr deutlich, dass das System mit der
    F-Feder völlig unterfordert ist, irgendwie hat man das Gefühl, der schwere Kolben schleicht
    förmlich Richtung Transferport, aber lassen wir's dabei, so ist es wenigstens nicht illegal.


    Herzliche Grüße und nochmals danke an euch,
    Kurt

    Liebe Kollegen,
    im vergangenen Jahr habe ich eine Diana 52 bekommen, die zwar mit einem F gekennzeichnet war,
    dem aber in keinster Weise entsprach. Vie! zu starke Kompressionsfeder, dadurch die Kolbenmanschette
    total zerbröselt, der Spannhebel gebrochen und mehr als dilettantisch zusammengeschweißt, kurzum,
    die totale Baustelle.
    Also, alle defekten Teile raus, bei den Gothaern neue Teile bestellt (F-Feder) und weil ja ohnehin alles
    zerlegt war, auch gleich alles für den T06 Abzug mitbestellt und eingebaut. Es funktioniert, das Gewehr
    schießt, mit etwas Gewöhnung trifft es auch, nur der Abzug schleicht und schleicht und irgendwann löst
    er aus. Beschreibung war keine vernünftige dabei, also Onkel Google bemüht, was gefunden und los ging's
    mit der Einstellerei.
    Keine Chance, egal was man dreht, immer gut 1 cm Vorzugsweg, kein spürbarer Druckpunkt, irgendwann knallt's
    aber man kann nicht fühlen, wann.
    Nun habe ich momentan Besuch von einem Freund, der sich mit der Technik von Luftgewehren noch deutlich
    besser auskennt als ich, unter anderem hat er meine Diana 75 perfekt überholt, er weiß also, was er tut.
    Ich habe ihn gebeten, sich mal des T06-Abzuges anzunehmen, aber auch er kommt zu keinem nennenswert
    besseren Ergebnis als ich. Wir sind beide ziemlich ratlos, hat vielleicht jemand von Euch einen Rat? In den
    Foren gibt es Leute, die den T06 auf eine Stufe mit dem Rekord--Abzug von Weihrauch stellen, kann ich nicht
    nachvollziehen, für mich ist es bislang nur rausgeschmissenes Geld, mehr nicht.
    Vielleicht kann mich ja jemand darauf hinweisen, was hier falsch läuft, wenn nicht, bleibt mir nur der Rückbau auf
    den alten Abzug, denn so wie es jetzt ist, macht das Teil keinen Spaß.


    Herzliche Grüße
    Kurt

    Moin Moin mein Lieber,
    herzlich willkommen hier im Forum, wohne auch in SH, in der "Weltstadt mit Herz" Süderbrarup, kannst
    mir ja mal eine PN schreiben, falls du deinen Wohnort nicht preisgeben möchtest. Von mir kannste einen
    Haufen lernen, vor allem Blödsinn, Spaß beiseite, vielleicht wohnst du ja gar nicht weit weg, freue mich immer,
    wenn ich neue Leute treffen kann.


    Gruß Kurt

    Ich habe mittlerweile 5 Stück 4x32 Compakt, montiert auf den unterschiedlichsten Gewehren
    und Pisto!en mit Anschlagschaft (Diana P 5 und Weihrauch HW 45), ebenso auf 2 meiner
    FWB 300 S. Auf der FWB, die ja bekanntermaßen als ZF-Killer gilt, haben beide ZFs mehr als
    2500 Schuß klaglos überstanden. Bisher also keinerlei Fehlfunktion oder Beschädigung.


    Das Walther 4x32 Compakt ist parallaxefrei bis zu einer Entfernung von 30 m, Sehschärfe am
    Okular einstellen und los geht's, für Distanzen bis 20 m für meine Bedürfnisse ideal. Das Mildot-
    Absehen ist zwar nicht so fein, wie bei teuren Gläsern, aber auch nicht so grob, das es das Ziel
    verdecken würde.


    Mit dem TFI RS 18 habe ich keine guten Erfahrungen, je nach Blickwinkel wanderte das Absehen
    und am Einstellring für die Parallaxe könnte man drehen was man wollte, das Ziel wurde nicht
    scharf.


    Kann das Walther nur empfehlen.

    Im Alter von 13 Jahren war ich mit meiner Mutter mit dem Zug zu Besuch bei den
    Großeltern in der DDR. Ich hatte ein Fallmesser dabei, was ich dort gegen ein gut
    erhaltenes Bajonett eintauschen konnte. Ohne dass Mutter etwas merkte, hatte ich
    das Teil in der Hose am Gürtel befestigt über die Grenze geschmuggelt und war doof
    genug, es meinem Vater zu zeigen.
    Zur Belohnung für diese Aktion gab es dann von Vater einen Satz heiße Ohren, er nahm
    mir das Teil weg und versteckte es. Als meine Eltern dann umzogen, inzwischen war ich
    28, fand ich das Bajonett sauber eingeölt hinter einem Balken auf dem Dachboden.
    Vater grinste nur und sagte nichts, ich hab's heute noch und würde es nicht hergeben.


    Sorry, gehört nicht so ganz zum Thema, aber that's life.

    Moin Patrick,
    dass wegen der 380er eine Bemerkung kommt, war mir klar, bist du nicht der einzige, der das
    Teil mehr als gewöhnungsbedürftig findet.
    Bei meinem Kumpel Achim, der mich bald wieder besuchen wird, hatte ich letztes Jahr das
    Gefühl, er würde am liebsten Handschuhe tragen, wenn er damit schiesst..


    Die Anschütz ist das einzige Gewehr, bei dessen Kauf (Egun) man mich über den Tisch gezogen
    und den angerissenen Schaft verschwiegen hat. Ich habe hier einen Entwurf für einen sehr
    gefälligen Bullpup-Schaft, den soll sie irgendwann bekommen. Wird wohl mein letzter Schaftbau
    werden.


    Herzliche Grüße
    Kurt

    Ach ja, eine mit einer Frustlackierung (weil der Schaft gerissen war) habe ich noch.
    Meine Anschütz 380, inzwischen habe ich mich an dem kunterbunten Teil satt gesehen
    und werde sie in Kürze umlackieren in Sunshine Red Metallic.

    Ich wusste, da geht was schief, aber ein bischen was wird man ja erkennen.Falls einer die überzähligen Bilder löschen kann, macht das bitte. Das Gewehr auf dem letzten Bild ist eine Diana 52 in einem Kk-Matchschaft von Anschütz. Ist übrigens nicht weiß, sondern Silber Metallic mit einem Titanium - Effekt.
    Gruß Kurt

    @ Chris 770
    Hallo Chris,
    lass dich da nicht beirren und zieh dein Ding durch, so, wie du es für richtig hälst und
    und wie es deinem Geschmack entspricht. Ich bin auch schon oft genug für meine
    farblichen Auswüchse "gelobt" worden, jeder hat da halt seine Meinung.


    Nix ist langweiliger, als ein ein geöffneter Waffenschrank, in dem ein kackbrauner
    Schaft neben dem anderen steht. Womit wir hier *spielen" , das sind Sportgeräte, meist
    zu Zehntausenden auf dem Markt und die Wenigsten davon so wertvoll, dass man sie
    der Nachwelt im Originalzustand erhalten müsste.


    Meine FWB 300 S ist gelb, die Haenel 312 ist schwarz, die Slavia 630 ist blau, die HW 50
    und die zum Gewehr umgebaute Diana 5 Magnum sind schwarz und rot, die Anschütz 250
    ist grün mit einem gelben Streifen, die 380er ist kunterbunt und wird demnächst in Sunshine
    Red Metallic umlackiert, usw., das neueste ist eine Diana 52 im KK-Matchschaft in einem
    Silbermetallic - Lack aus der Farbpalette von Ford.


    Aber Halt, eine bleibt, wie sie gekauft wurde, eine HW 85, das erste Luftgewehr, dass ich 1994
    für meinen Sohn gekauft habe, noch immer makellos schön, ohne Druckstellen und Kratzer, da
    bleiben die "Lackierfinger" weg, die wäre einfach zu schade.


    Also, leb dich aus, sei kreativ und hab Freude daran, das Dasein ist grau genug, da muss Farbe
    rein


    Herzliche Grüße
    Kurt

    Liebe Kollegen,
    Eure Meinung über FWB, Diana 75 usw. in allen Ehren, kann ich nachvollziehen und auch so unterschreiben, von der Haenel 312
    über FWB, Diana 75 und Anschütz 250 habe ich sie alle in meinem Schrank stehen und schieße sie auch regelmäßig.


    Aber eine fehlt in Eurer Aufzählung und die habe ich auch im Schrank, die Anschütz 380 und die ist in meinen Augen die absolute Queen bei diesen Gewehren.
    In beinahe allen Belangen, vom Spannen über das Laden, bis hin zum Schießen ein kleines Stück eleganter als ihre genannten Konkurrentinnen, schade nur, das Anschütz nicht die Ersatzteilversorgung so betreibt, wie beispielsweise FWB, aber dazu sind wahrscheinlich zu wenige dieser Gewehre verkauft worden. Liegt vielleicht auch daran, dass die 380 bei ihrer Markteinführung bereits gegen die ersten Presslüfter konkurrieren musste.

    Senior is klar, mittlerweile ein alter Sack mit 70 Jahren auf dem Buckel.


    gunner ist ein wenig übertrieben, da ich ausschließlich an Federdruckpusten
    interessiert bin und für mich scharfe Waffen ablehne, habe aber nix gegen Leute,
    die sowas besitzen.

    Also ich bin mir sicher, dass es Auspufflack auch in rot und Silber gibt, habe ich hier im Baumarkt
    schon gesehen. Das Einbrennen des Lackes mit einem Gasbrenner habe ich ebenfalls schon mehrfach
    erfolgreich durchgeführt, bei Alu mache ich das Material schon vor dem Anspühen heiss und gehe
    dann nochmal mit mit der Flamme kurz drüber, hält fast so gut wie eine Pulverbeschichtung.

    Danke Patrick,
    ist bestimmt ein Supertip von dir. Sobald mein Sohn wieder zuhause ist, muss er ran, er hat
    noch nicht soviel Englisch vergessen, wie ich.
    Die Anschütz 250/380 sind so geile Gewehre, schade, dass es da nicht so eine Ersatzteilpolitik
    gibt, wie bei FWB. Zum Glück gibt's hier im Forum immer wieder Leue, die's draufhaben und die
    auch helfen wollen.


    Herzliche Grüße
    Kurt