Posts by Unfallchirurg


    8o Oder die '73 selbst überarbeiten...


    :thumbsup: Heinwerkbau-Visierung ist auf dem Weg, Hauck-Kleinteile kommen bald!


    Muss aber auch sagen, dass die Winchester so schon deutlich geschmeidiger repetiert, als einige Italienerinnen!!!

    Zumindest mein Gefühl.


    Verarbeitungstechnisch macht der Miroku-Winchester zumindest so schnell keiner der Repro-Hersteller etwas vor. Wobei es auch bei diesen Modellen "Kinderkrankheiten" gibt, die dann aber wohl eher die Schäftung betreffen.

    Momentan gibt es von Diana keine 28 mm Dichtungen... Schon seit Wochen nicht mehr! Habe einige Händler in letzter Zeit angefragt, die bekommen nichts mehr rein!!!

    Warum.... Weiß der Geier... :pinch:

    ... und alle anderen Japaner/innen ...

    Neben Miroku wäre da noch Olin Kodensha zu nennen!

    Basieren aber fast alle auf dem Browning B25 System, soweit ich weiß...


    Japanische Waffenkunst mit guter Qualität!!! :thumbup:


    Ich zumindest kann mich (als Freizeitschütze) absolut nicht über meine Japanerin beschweren! :)

    ...

    Für olympisch Skeet sicherlich auch.

    ...


    Die allermeisten jagdlichen Flinten sind, wie bereits erwähnt, choketechnisch für Skeet schwer bis gar nicht zu gebrauchen! (Als Anfänger!!!)


    Schon häufiger Schützen gesehen, die günstig eine Jagdflinte erstanden haben und sich dann beim Skeet schnell Missmut breit gemacht hat.

    Man kann da ein wenig mit Streumunition "schummeln", die ist wettkampftechnisch aber nicht erlaubt.

    Aber gute Ergebnisse mit Voll + 3/4 oder ähnliches, sind nur mit viel Training drin.


    Trap ist da dann eher weniger das Problem...

    Die ist immer schräg versetzt zum Lauf montiert, und zwar nach unten zur Laufachse geneigt. Sonst würden alle Schüsse Tieflage haben. Siehe meinen Beitrag direkt hier drüber.


    Diese Behauptung ist einfach falsch und lässt sich einfach widerlegen.


    Das ist mir allerdings auch mittlerweile gleich. Es gibt hier bereits einige Threads, die informativen Inhalt bieten. Auch hier wurde für mein Dafürhalten eigentlich schon kurz und knapp der Kern dargestellt.


    In diesem Sinne...

    :winke:

    Das Zielfernrohr zeigt bezogen auf den Lauf nach "oben".

    Interessant. Ist das ein Antigravitations-Fernrohr? 8)


    Grüße - Bernhard

    Ich vermute dass das besagte Zielfernrohr in dem Fall einfach einen größeren als 20 MOA Verstellbereich hat.


    Natürlich hat es das! :)


    Es soll ja auch nur verdeutlichen, dass ein Zielfernrohr in der Höhenverstellung nicht nach dem Prinzip eines absolut geraden Strahls funktioniert. Andernfalls würde der angesprochene Test mit den Flip-Caps auch nicht funktionieren. Und erst recht nicht sind alle Zielfernrohre mit Vorneigung zum Lauf montiert!


    Gruß

    UCh

    Die ist immer schräg versetzt zum Lauf montiert, und zwar nach unten zur Laufachse geneigt.


    Zur Klarstellung: Ich beziehe mich im folgenden auf Zielfernrohre!


    Man darf gerne den Test machen: Montiert einmal eine Vorneigungsmontage mit z.B. 20 MOA "falsch herum" (also um 180° gedreht) aufs Gewehr und schießt ein. Das Zielfernrohr zeigt bezogen auf den Lauf nach "oben".

    Trotzdem kann ich das Gewehr einschießen.

    Merkwürdig... ;)


    Als nächstes darf man gern gern mal sein Flip Cap am Objektiv (falls vorhanden) nur um ca. 40° öffnen! Theoretisch dürfte man also fast nichts mehr sehen...

    Und man sieht trotzdem das komplette Bild vor seinem Zielfernrohr...


    Auch wenn die Visierlinie bzw. Optische Mitte eine gedachte Gerade ist bedeutet das nicht, dass man das Zielfernrohr nur auf diese Gerade einschießen kann!


    PS: Mein Zielfernrohr ohne Vorneigungsmontage sitzt im messbaren Bereich absolut gerade In Bezug zu meinem Lauf.

    Das ist richtig, aber in der Praxis völlig irrelevant, denn wie und wo die Laufachse verläuft und wie, wo und was diese völlig imaginäre Linie kreuzt, interessiert keine Sau. ;)


    Grüße - Bernhard


    Übespitzt gesagt: Du meinst dir ist egal, ob ich das Visier schräg versetzt zum Lauf montiere?

    Okay, in dem Fall wo ich genau auf einen Punkt einschieße ist es egal! Und wenn ich das Zielfernrohr 30 cm neben dem Lauf montieren würde...


    ;) Allen anderen "Säuen", die vielleicht auf unterschiedliche Entfernungen schießen, dürfte es nichr egal sein!


    Gruß

    UCh

    Selbstverständlich beziehe ich mich auf gerade Läufe und auch keinen Schuss im 90° Winkel!


    Ich meine die reine Abgangs-/Außenballistik bezogen auf die Laufachse und hier steigt kein Geschoss an.

    Das macht abgesehen von den erwähnten Einflussfaktoren auch physikalisch keinen Sinn.

    Selbst bei starken Laufschwingungen fällt das Geschoss bezogen auf die geneigte Laufseele anschließend ab.


    Als Gegenprobe darf man auch gern mal ein Ballistikprogramm zu Hilfe nehmen (Drop-Angaben).


    Wenn ich mein Luftgewehr auf 4 Meter einschieße fliegt das Geschoss deswegen auf 17m keine 5cm höher! Es ist einfach nur der weitest entfernte Punkt zwischen Geschossflugbahn und Visierlinie. Das ist ein "optischer Trugschluss"!


    Gruß

    UCh

    Auf gewisser Linie wird dort höher getroffen, sie schießt höher als erwartet, obwohl sich die Schussdistanz erhöht und eigentlich müsste das anders herum sein, da geht es normalerweise runter. Und das finde ich auch bemerkenswert, eigentlich sind das Dinge, die mit einem Hop-Up zu tun haben - den es hier nicht gibt.


    Hallo,

    das ist ein Irrtum.


    Das hat auch nichts mit einem Hop-Up zu tun, den es wie richtig erwähnt beim klassischen Druckluftgeschoss nicht gibt.


    Ich weiß nicht warum oft fälschlicherweise angenommen wird, dass das Geschoss in einer nach oben gestreckten Parrabel fliegen würde. Das ist auch oft in Beispielzeichnungen zur Erklärung der ballistischen Kurve falsch dargestellt. Das Geschoss befindet sich nach Verlassen des Laufes in stetigem Abfall. Der wahrgenommene Hochschuss entsteht nur durch den Blick über die Visierlinie. Das ist physikalisch bzw. wenn man so will mathematisch ganz einfach zu erklären, wenn man sich verdeutlicht, was passiert, wenn man eine Gerade (Visierlinie) gegen eine Kurve legt. Das ist auch genau das, was Heiko bereits mit den Schnittpunkten erwähnt hat. Es kommt darauf an, ob ich meine Visierlinie mit der Geschossflugbahn an 2 Schnittpunkten anlege (=gesehener Hochschuss zwischen den Schnittpunkten) oder z.B. nur an einem Punkt (=Zero Range/Fleckschussentfernung an Punkt der Kurve).

    Dabei ändert sich aber nie die Geschossflugbahn, sondern lediglich meine Visierlinie! Das Geschoss fällt immer!

    Außenballistische Einflüsse wie starker Gegen- /Rückenwind mal außen vorgelassen...


    Gruß

    UCh


    Moin,
    "sehr kräftig" war die Diana 60 nie, wobei ich darunter dann deutlich über 7,5J verstehen würde.


    Die Federn, die ich bis jetzt bei der Diana 60 in der Hand hatte, waren auch alle gleich. Egal ob F oder nicht.


    Eine gewartete Diana 60 bringt je nach Gewehr 6,5 bis ca. 7,5J, zumindest mit den aktuellen Ersatzfedern (Gotha, Schneider, GSG).


    Gruß
    UCh

    Moin Benedikt!


    ^^ Danke!


    Den Griff werde ich denke ich so lassen. Der polierte Edelstahl ist für mich nochmal ein schöner Akzent und es passt zum Abzug!


    Was die Bettung angeht:
    Eigentlich hast du Recht! Aber ich wollte v.a. auch sehen, was mit dem Gewehr "im Serienzustand" drin ist! Die 457 hat nämlich noch eine kleine Besonderheit:



    :thumbup: Der Schaft besitzt schon ab Werk 2 Pillars!!!


    Sie sind leider nicht aus Stahl, scheint eher eine Art Epoxy zu sein... Aber dürften trotzdem schon etwas bringen!
    Der Lauf ist auch freischwingend!


    Interessant wäre dann auch am Ende der Vergleich mit eingeschossenem Gewehr von Bettung zu Serienzustand! Deshalb halte ich mir das noch offen...


    Davon ab ist das Betten immer auch ein gutes Stück Arbeit, wenn man es ordentlich machen will! :S
    Wobei ich mit dem Acra-Glass Kit bis jetzt gute Erfahrungen gemacht habe!!!


    :D Mal schauen... Wie ich mich kenne wird es aber sowieso noch darauf hinaus laufen! :P


    Ich werde berichten! ;)


    Gruß
    Frederik

    Heute habe ich mich nochmal meinem "Long-Range" Umbauvorhaben der CZ 457 MTR gewidmet! :thumbsup:


    Vielleicht für den einen oder anderen von Interesse:


    Nachdem ich anfänglich ja den Verschluss inkl. Schlagbolzen poliert hatte, lief die "kleine Tschechin" schon deutlich angenehmer! Was mich jedoch immernoch sehr gestört hat, war die verhältnismäßig kleine Griffkugel des Kammerstengels.
    Was CZ bei der 457er Serie hier wirklich gut gemacht hat: Es gibt die einfache Möglichkeit den Griff zu wechseln! Die Originalkugel ist über ein M6x1 Gewinde mit dem Kammerstengel verschraubt (und verklebt). Also einfach kurz erhitzen und die Kugel mit Hilfe einer Zange abschrauben. Wer möchte kann sich dann auf dem Tuning-Ersatzteilmarkt umschauen, hier gibt es einiges an passendem Zubehör. Da ich noch etliche Reststücke 42CrMo4 hier hatte, habe ich mich kurzerhand entschieden einfach einen neuen Griff aus Stahl zu drehen. Alu wäre die deutlich einfachere Variante gewesen - und auch deutlich leichter - aber wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, ist der Stahlgriff im Handling sehr gut!!! Er hat den Vorteil, dass der Verschluss durch das zusätzliche Gewicht viel leichter verriegelt! Was das Repetieren generell angeht hat sich die Arbeit absolut gelohnt und der Unterschied ist wirklich spürbar! :thumbup:


    Hier mal ein Bild vom neuen Griff und der jetzt montierten 45 MOA Schiene:


    Die konisch-länglichere Form lässt sich für mein Empfinden sehr viel besser greifen!
    Um das ganze griffiger zu gestalten, habe ich einfach 3 Einstiche gewählt. Ich hatte kurz überlegt, ob ich ihn zusätzlich noch rändeln sollte, habe mich aber dagegen entschieden, da er mir so einfach optisch besser gefällt. :)


    Als nächstes konnte ich mich dann endlich dem Abzug widmen!


    Der einstufige Abzug der 457 war bei meinem Modell ab Werk auf ziemlich genau 1000g mit minimalem Vorweg eingestellt. Was die Einstellmöglichkeiten im Serienzustand betrifft, so ist der Abzug der CZ im Gewicht (ca. 800 bis ca. 1500g), im Vorweg und im Nachweg einstellbar. Wobei vor allem Vorweg und teils auch Gewicht über die Klinkenüberschneidung mit einer Schraube im Züngel eingestellt werden.


    Da mir die Charakteristik und hauptsächlich das Gewicht nicht zugesagt haben, habe ich mich entschlossen den Abzug zu zerlegen und etwas zu "tunen"!
    Als erstes habe ich die für mein empfinden zu steife Feder gegen eine passende weichere Feder aus meiner "Abzugs-Grabbelkiste" getauscht! :D Zusätzlich habe ich noch eine kleine Messing-Federführung gedreht, dass die Feder auch axial zwischen Züngel und Abzuggehäuse/Einstellschraube geführt wird. Im Serienzustand sitzt die Feder hier etwas bauchig und liegt direkt auf der Einstellschraube an.
    Danach habe ich die Kontaktflächen von Züngel zu Schlabo-Rastklinke poliert und fein säuberlich mit einem minimalem Hauch Teflonöl geschmiert.
    Alles wieder zusammengesetzt und den Abzug auf Direktabzug eingestellt.


    Erster Test: WOW!!! :thumbsup:
    Ein Unterschied wie Tag und Nacht!!!
    Anvisiert waren ca. 200g... Mit der Lyman kontrolliert und hier das Ergebnis:



    Das passt also schonmal sehr gut!!!
    Um zu schauen was möglich ist, habe ich dann nochmal die Einstellung variiert. Ich komme jetzt auf ca. 100g herunter, allerdings verliert der Abzug dort dann auch seine Charakteristik, wird schwammig und vor allem nicht mehr sicher!!!
    Zwischen 250 und 300g gefällt er mir in diesem Setup am besten! :thumbup: Er ist jetzt quasi stecherartig, steht schön trocken und bricht definiert mit direktem Stop! Nicht ein Hauch von Kriechen oder Kratzen!!! Wirklich absolut geil! :thumbsup:


    Ich denke viel mehr werde ich erstmal am System nicht machen müssen. Da ein Schusstest eh noch aussteht entscheide ich einfach im Anschluss...
    (Ggf. überlege ich noch das System mit Epoxy zu betten.)


    Das Sidewinder habe ich zum Glück auch schon bekommen. Das Glas gefällt mir sehr gut und kann v.a. optisch überzeugen! Was mir direkt aufgefallen ist: Im Vergleich zur Vorgängerserie und auch zu meinem 10-50x ED, besitzt dieses Glas eine bessere Randschärfe und zeigt bei helleren Lichtverhältnissen gefühlt weniger chromatische Abberation!!! Das Bild ist scharf und auch auf 32x lichtstark und nicht milchig! Die Türme lassen sich sehr gut bedienen und der Seitenturm baut flacher auf, was beim Repetieren von Vorteil ist. Einzig die "Klicks" rasten hawke-typisch etwas schwammig durch die Positionen und geben im Vergleich zu anderen (wenn auch teureren) Modellen nicht ein ganz so schönes akustisches und haptisches Feedback! Aber das ist Meckern auf hohem Niveau...
    Und im direkten Vergleich zum 8-32x Airmax oder dem ED hat sich schon noch einiges, in dieser Hinsicht, bei den Türmen getan!


    An sich ein schönes Glas, welches gut verarbeitet ist und für meine Zwecke auf der 457 absolut ausreicht!


    Zum Schluss noch ein Bild vom neuen Sidewinder mit den überarbeiteten Bedienelementen:




    :D Jetzt heißt es nur noch warten, bis Henke hoffentlich morgen meine Montagen liefert und dann kann ich die CZ endlich auch einmal mit auf den Stand nehmen und schauen, was das Gewehr so kann!
    :thumbsup: Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt!!!


    In diesem Sinne auch allen anderen weiterhin: Gut Schuss!!!


    Gruß
    UCh