Posts by Ferrobell

    Ich wusste garnicht das Vailant auch ZF baut, ich dachte nur Heizsysteme. :thumbsup:

    Hier dazu mehr: https://www.valiant-optics.com/

    Die Gläser die ich bisher von Valiant hatte, waren gut.

    Bei dem Lynx ist die Beleuchtung nur nicht so toll.

    Die leuchtet das ganze ZF von innen aus.

    Ansonsten schöne Gläser.

    Mein Themys 4-12x40 hat ein sehr scharfes Bild, was meiner Meinung nach schärfer bzw. klarer ist als das meiner Hawke Airmax.

    FWB 800, 50m Outdoor aufgelegt, 10 Schuss mit Air Arms Express Diabolos.


    Die Air Arms Express sollen gleich sein mit den JSB Express.

    Mit JSB läuft die FWB aber besser.

    Hier eine Scheibe aus dem Archiv von mir.


    Ist aber ja auch von Charge zu Charge verschieden.

    Bei meiner HW 110 ist der Unterschied aber noch stärker.

    Davon habe ich aktuell aber keine Scheibe.

    Gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Vortek-Kit und einem Airjoe-Kit (ARC Tuning)?

    Ist die australische Kolbendichtung empfehlenswert?

    Hallo,


    ich kenne den AirJoe- Kit nur von den Bilder und diversen Berichten.

    Den Vortek Kit hatte ich schon selber.

    Unterschiede gibt es dort einige.


    Der AirJoe- Kit arbeitet mir der Original Weihrauch Kolbenfeder, die bekanntlich nach einiger Zeit gerne an Spannung verliert

    und damit auch an Leistung. Der Federführungen sind beide Innenliegend und auf die Feder angepasst.


    Bei Vortek hat man eine innen und aussenliegende Federführung, was noch den Vorteil hat, das man keine Fetthülse für den Kolben benötigt. Die Kolbenfeder wird bei Vortek mitgeliefert und hält auch lange Zeit die Spannung.

    Der Nachteil ist, das es meines Wissens den Vortek Kit nicht in <7,5 Joule gibt.

    Ich hatte bei meinem Vortek Kit auch schon 2x einen Federbruch.


    Zu den Kolbendichtungen:

    AirJoe bietet seine Kolbendichtungen an mit der Aussage, das diese gleich seien mit den alten V-Mach Dichtungen.

    Diese waren zwar super, liefen in den <7,5 Joule Gewehren aber fast schon zu stramm, was nicht optimal war.

    Vielleicht hat AirJoe da aber auch etwas geändert?


    Die Vortek Dichtungen sind super. Die haben auch leichtes Übermaß, dichten aber sauber ab, laufen geschmeidig und sind haltbar.


    Die australischen Customairseals (CAS) Dichtungen gibt es in 2 Qualitäten.

    Die Grünen ohne M0S² und die Roten mit M0S².

    Beides sind super Dichtungen. Die Roten sind etwas besser.

    Ich bin aber mittlerweile der Meinung, das die Vortek Dichtungen am haltbarsten sind.


    Wichtig ist eine gute Schmierung von allen Komponenten.

    Da wäre ich wirklich mal neugierig auf die Schmiermittel, die AirJoe bewirbt.

    Leider habe ich die noch nicht getestet.

    Bisher war das Kolbenfett von TBT (Timbum Tuning) immer noch mein Favorit.

    Walther Kolbenfett ist auch gut.

    Schlechte Erfahrungen habe ich mit dem Krytox Teflon- Fett von Wasana gemacht.

    Ebenso taugt eine Trockenschmierung mit M0S² Pulver nichts.


    Ich hoffe, das ich mit meinen Ausführungen etwas helfen konnte.


    Schöne Grüße

    Heiko

    Von meinem privat bestellten HW97 16,3J (bestellt am 12.06.2021!) gibt es nach wie vor nichts Neues. Ich habe beruflich die Möglichkeit die IWA zu besuchen und das dieses Jahr auch genutzt und direkt bei Weihrauch mal angefragt, die grobe Aussage war, natürlich diplomatisch verpackt, dass Lieferzeiten von einem Jahr nicht ungewöhnlich sind.

    Vielleicht wäre hier eine "Übergangslösung"?

    https://www.auctronia.de/angebot/688343553818


    Die wird preislich wohl nicht in den Himmel steigen, weil für 16 Joule Waffen die Nachfrage nicht ganz so groß ist.

    Fehler dürfte dann, nach Deinen Ausführungen, wohl an den vorderen Bauteilen liegen. Lässt sich nun die Ursache weiter eingrenzen und kann es mit den bei der Übernahme der HW100 sich im Lauf stecken gebliebenen Dias ursächlich zu tun haben?

    Hallo Harald,


    sicherlich hat der Defekt am Gewehr mit dem im Lauf stecken gebliebenen Diabolos zu tun!

    Die Ursache lässt sich von mir aktuell leider noch nicht weiter eingrenzen, weil ich die HW 100 noch nicht selber demontiert hatte und deshalb jetzt keine weiteren hilfreiche Tips geben kann, wie man weiter vorgehen sollte, um das fehlerhaft Bauteil zu finden.

    Es gibt hier aber einige User, die die HW100 bis ins Detail kennen und sich sicher bald zur weiteren Fehlersuche mit beteiligen werden.


    Schöne Grüße

    Heiko

    Doch nach Betätigung des Abzuges war nur ein mechanisches Klicken zu hören.

    Dann Maganin und Kartusche entnommen, Dia aus dem Patronenlager entfernt und Vorgang wiederholt, aber gleicher Effect - es löst sich kein Schuß.

    Hallo Harald,


    wenn du das Magazin entnimmst und den Ladehebel schließt, siehst du im Ladeschacht 2 Bolzen.

    Der Obere Bolzen fügt dem Lauf das Diabolo aus dem Magazin zu, wenn du den Ladehebel öffnest und schließt.


    Der untere Bolzen beinhaltet das Schlagstück, welches auf ein Ventil von der Druckkammer schlägt.

    Der untere Bolzen sollte beim Spannen, halb nach hinten gezogen werden und bei dem auslösen vom Abzug nach vorne, auf das Ventil schlagen.


    Funktioniert der Bolzen bei dir, wenn du den Abzug auslöst?

    Wenn nicht, liegt es am Abzug, das dein Gewehr nicht schießt.

    Wenn der Bolzen sich bewegt, wird der Fehler an den vorderen Bauteilen liegen, wo die Druckkammer, der Regulator und die Kartusche sitzt.


    Schöne Grüße


    Heiko

    Hallo Holger,


    eine geneigt Montage benötigst du bei 25m noch nicht.

    Die meisten Zielfernrohre habe genug Verstellbereich.

    Bei 50m benötigt man langsam eine geneigte Montage.

    Wenn es dann trotzdem mal knapp werden könnte, kann man in den hinteren Ring

    einen Streifen feines Schleifpapier einlegen, damit das ZF etwas Neigung erhält.

    Ich kann dir noch den Tip geben, das man in einer HW 110 oder auch gerne generell in <7,5 Joule Gewehren, die JSB Exact Express ausprobieren sollte. Die gibt es in 4,51 und in 4,52 mm.

    Ich hatte schon unzählige Gewehre und in 90% davon, konnte ich mit den Express die besten Treffer erzielen. Die JSB Bleimischung ist etwas weicher als bei H&N und RWS.

    Das bringt bei <7,5 Joule sehr häufig Vorteile.

    Bei Gewehren über 7,5 Joule sieht das häufig schon anders aus.

    Da funktionieren die härteren Diabolos von H&N und RWS auch sehr gut.

    Eine Empfehlung von H&N wären noch die Baracuda FT.

    Das ist zwar mit 0,62 Gramm ein recht schweres Diabolo aber zeigte bei mir recht gute Trefferergebnisse.

    Dazu müsste ich sie aber erstmal zerlegen. Dann müsste ich die Blockierung heraus bekommen, welche die Einstellschraube abdeckt. Dazu gibt's ja unterschiedliche Aussagen, wie einfach bzw schwer das möglich ist.

    Hier gibt es eine gute Anleitung dazu:

    Flitzpiepe


    Wenn man ein wenig Übung damit hat, und das passende Werkzeug, dann ist man in 15 Minuten damit fertig.

    Die Luft muss man übrigens vorher nicht entweichen lassen.



    Wenn man das Schlagstück demontiert hat, muss man in der Mitte mit einem Dremel eine Nut eischneiden.

    Das Teil in der Mitte ist ein Schraubbolzen, den man dann heraus drehen kann.

    Dann verbirgt sich in dem "Loch" eine Inbus Aufnahme.

    Damit kann man dann die Vorspannung von der Schlagfeder einstellen.



    Sollte man den Schraubbolzen nicht heraus bekommen, kann man über die eingeschliffene Nut auch die Federspannung mit einem Schraubendreher einstellen.

    Das Einstellen sollte man übrigens im zusammengebauten Zustand erledigen.

    Lediglich den Abzugsbügel, mit der Endkappe hinten am System muss man weglassen.

    Dann kann man von hinten mit den Inbusschlüssel hinein und Federspannung einstellen.

    Das sollte dann aber zusammen mit einem Chrony passieren, um sicher zu stellen, das man unter 7,5 Joule bleibt.

    Im dem Zustand kann man dann schon Schüsse abgeben, zur Kontrolle.

    Danke nochmals an Ferrobell für die guten Tipps und Ratschläge.

    Gern geschehen! ;)

    Ich freue mich, wenn ich helfen konnte.




    Ich habe die längeren Schrauben für meinen Eigenbau- Hamster bekommen, bei der Weihrauch HW 110.

    Schnell noch die passenden Abstandhalter gebastelt und montiert das ganze.


    Der Hamster ist jetzt 14cm unter Laufmitte. Was wichtig für HFT ist. Dort sind max. 15cm erlaubt.

    Das ich den Hamster Schwarz gemacht habe, war glaube ich auch die richtige Wahl.

    Das passt zu dem Gesamtbild.

    Heute habe ich noch einen HFT- Hamster für meine FWB 800 aus Holz gebaut, mit passenden Abstandshalter.

    Original hat die eine Handauflage aus ALU, die zwar schön ausschaut aber nicht so handlich ist und auch kalt an den Händen.

    Etwas niedriger hätte optisch zwar besser ausgesehen, aber ich wollte den Hamster bewusst so hoch haben.

    Der ist jetzt 14,5cm unter Laufmitte.

    Nachdem ich alles angepasst hatte, habe ich schwarzen Strukturlack aufgebracht. Der ist schön griffig.


    So sieht das jetzt komplett aus.


    Bei meiner HW 110, wo ich gestern schon den rohen Hamster vorgestellt hatte, habe ich heute auch das Holz mit dem Strukturlack lackiert.

    Der Hamster kommt auch noch 1 bis 2 cm tiefer.

    Mir fehlen dazu aber noch die passenden Schrauben.

    Ähem....

    Einer muss ja der Spielverderber sein. Also bin ich das diesmal...

    Dankeschön Moorhuhn-FT , das du hier auch mit einschreitest!

    Ich meckere mal mit. :popoklatsch:

    Das soll hier keine Laberecke werden!

    Gerne kann über das eine oder andere mal etwas diskutiert werden.

    Das sollte aber nicht ausarten. :aufsmaul:


    So, genug gemeckert!


    Ich habe heute auch etwas gebastelt.

    An meiner HW 110 soll ein fester Hamster montiert werden.

    Also ein Kantholz aus Buche genommen, zurecht gesägt und geschliffen und an den Original Befestigungspunkten,

    von Schaft und System befestigt, damit ich an dem Schaft keine extra Löcher bohren muss.


    Jetzt schon einmal probehalber befestigt.


    Der Hamster soll noch 1 bis 2 Cm tiefer montiert werden.

    Dazu benötige ich aber erst noch längere Schrauben, die ich nächste Woche bekomme.


    Die Verschraubung habe ich mit schwarzzen POM- Hülsen abgedeckt, die ich gedreht habe.


    Am liebsten würde ich den Hamster ja grau beizen. Da ich den Farbton aber nicht passend hinbekommen werde, bekommt das Schiffchen einen schwarzen Strukturlack, der schön griffig ist. Das sollte dann auch zum Gewehr passen.

    Ich habe bei dem Diana Kugelfang es schon mehrfach gehabt, das das Blei Diabolo zurück kommt.

    Das ist dann nicht schön, wenn man schießt und auf einmal fliegt einen das Diabolo wieder um die Ohren.

    Deshalb kann ich den nicht empfehlen. Auch wenn er recht stabil ist.

    Hallo,


    wenn man bei einem Zielfernrohr eine größere Zoomstufe einstellt, wird die Austrittspupille automatisch kleiner. Das ist bei jedem Zielfernrohr, egal in welcher Preisklasse gleich.


    Mit einer größeren Zoomstufe ist es auch schwieriger, ruhig auf dem Ziel zu bleiben.

    Das bedarf tatsächlich etwas Übung.


    Zu dem oben beschriebenen Schwierigkeiten, das Bild zu finden, hört es sich für mich so an, als ob man nicht gerade durch das Zielfernrohr schaut und auch der Augenabstand zu dem Zielfernrohr nicht passen könnte.

    Das Zielfernrohr sollte nach Möglichkeit so montiert sein, das wenn man das Gewehr in den Anschlag nimmt und die Wange an die Schaftbacke legt, man gerade durch das Zielfernrohr schaut und man ein volles Bild ohne einen schwarzen "Tunnel" hat.

    Wenn das Gewehr über eine Einstellbare Schaftbacke verfügen sollte, kann man darüber die Höhe anpassen. Der Augenabstand sollte über die Montagen eingestellt werden.


    Wenn dann das Bild immer noch nicht klar sein sollte, muss man eventuell noch überprüfen, ob die Dioptrieneinstellung korrekt ist und ob die Parallaxe richtig eingestellt ist, sofern das Zielfernrohr über die Einstellung verfügen sollte.


    Ich hoffe, das mein Beitrag etwas helfen konnte.