Weihrauch Arminius 357 Magnum

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    • Weihrauch Arminius 357 Magnum

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      Mal eine Frage an die Sportschützen: kennt jemand den Arminius 357 Magnum oder hat schon Erfahrungen damit gemacht?

      Es geht mir speziell um den 4“, da ich ihn für DSB - Disziplinen nutzen möchte.

      Ist zwar noch etwas hin bis zur WBK, aber ich sehe mich halt schon mal um und das Ding ist für um die 300€ neu zu haben.

      Danke Euch schon mal für Eure Infos und Meinungen
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      Ich habe keine eigene Erfahrung mit dem Weihrauch, aber was man so hört, ist dass die Qualität der Luftgewehre von Weihrauch sich nicht einfach auf die scharfen Waffen übertragen lässt.
      Die Weihrauch-Revolver haben keinen wirklich guten Ruf.
      Da sind die Namen Smith & Wesson, Ruger oder Colt schon eher ihr Geld wert.
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      BerndK wrote:

      Mal eine Frage an die Sportschützen: kennt jemand den Arminius 357 Magnum oder hat schon Erfahrungen damit gemacht?

      Es geht mir speziell um den 4“, da ich ihn für DSB - Disziplinen nutzen möchte.

      Ist zwar noch etwas hin bis zur WBK, aber ich sehe mich halt schon mal um und das Ding ist für um die 300€ neu zu haben.

      Danke Euch schon mal für Eure Infos und Meinungen


      Wenn Du des Englischen mächtig bist, dann suche mal auf YouTube nach Videos über den EAA Windicator - das ist m.W. exakt der selbe Revolver, der hierzulande als Arminius verkauft wird.

      Auch in den USA wird diese Waffe für um die 300 Dollar verkauft und erhält idR überraschend positive Rezensionen.

      Bei budsgunshop.com ist der Revolver auch erhältlich, da sind auch viele Nutzerbewertungen, ebenfalls überwiegend positiv.

      So schlimm kann er also eigentlich nicht sein. :)
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      Wenn ich die Situation eines angehenden Kurzwaffenschützen in Deutschland ansehe, der sein Augenmerk auf einen Heissgaser hat würde ich mir zuallerletzt so ein Günstigteil zulegen. Irgendwo ist bei der Produktion gespart worden und irgendwann wird sich dies niedrschlagen, sei es in Funktion, Lebensdauer oder Präzision. Als kleiner durchschnittlicher deutscher Kurzwaffenschütze ist nach zwei Kurzen Schluss und in diesem Fall würden meine zwei Kurzwaffen von allerfeinster Qualität sein und der Preis das allerletzte Kriterium.
      Für einen Schützen der in der Schweiz seine Waffenbewilligungen erhält, mag so ein Arminius Hunter ein netter Beifang sein um, einen Waffenerwerbschein der den Kauf dreier FFW erlaubt,zu füllen, aber in Derutschland wo für den Normaloschützen nach zwei Heissgasern Schluss ist, wär diese Waffe eine meiner letzten Optionen.

      Mitr
      Ich habe keine Probleme mit Lactose und Gluten. Als Ausgleich leiste ich mir ein paar Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.
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      Das Ding (von einem Jäger, der es gerne und sofort gegen meine CZ 75 eingetauscht hätte ….) hatte ich auf dem Schießstand in der Hand und ich kann nur das sagen, was unser geschätzter Forist Mitr hier treffend ausgeführt hat:

      Du wirst dich ärgern!

      Dann würde ich eher nach einem gebrauchten S&W Ausschau halten. Da gibt es bei Egun immer wieder mal günstige 4-Zöller, etwa den 686. So einen Prügel mit 5 Zoll Lauf - siehe Avatar-Bildchen - habe ich selber und das Ding schießt traumhaft gut. Auf keinen Fall würde ich die wertvollen Plätze auf der Grünen mit Billigstwaffen vergeuden.

      Außerdem wäre mir persönlich ein 4-Zöller (gibt es nur für die Disziplinen beim DSB? Ich bin im BDS, daher keine Ahnung) fürs sportliche Schießen zu kurz. Da ist ein 6-Zöller oder eben ein 5-Zöller besser geeignet, Stichwort Visierlinie. Die Kurzen sind zudem auch deutlich lauter im Vergleich und haben ordentliches Mündungsfeuer. Ich kenne persönlich Schützen, die ihren 4-Zöller gegen etwas Längeres eingetauscht haben, weil ein doller Mündungsblitz eben nicht alles ist. Die machen zwar eine tolle Show, besser treffen wird man tendenziell aber in der Regel mit den längeren Varianten.

      Cool sind sie schon, die Kurzen, keine Frage und du hast vielleicht deine Gründe, ich würde aber vorher zumindest beides im Vergleich schießen. ;)

      Jens

      The post was edited 3 times, last by Flammpanzer ().

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      Schau Dich einfach in den "Gebraucht-Ecken" der Geschäfte um.
      Du wirst kaum für Möglich halten, wo relativ neue "Arminus" sg. Spiel haben können und welche Richtungen da möglich sind (Druckgussrahmen?)
      MfG

      Bernd
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      Okay, danke für Eure Einschätzungen. Das Video vom Marc Schieferdecker hatte ich schon gefunden und angesehen, fand es eigentlich für so eine günstige Waffe schon fast zu positiv.
      Also habt Ihr mich überzeugt und ich werde nach einer guten Gebrauchten sehen, wenn es so weit ist. Das war auch meine ursprüngliche Idee.

      Danke Euch
      Bernd
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      Ich hab "nur" den HW 9 ST als KK. Das ist die Stahlrahmenvariante der 3. Generation, die bis auf das Kaliber mit den .357 identisch ist.

      Erfahrungen mit 686 Target Champion, Performance Center Modellen, Ruger GP 100, Colt, Manurhin sind vorhanden.

      Verarbeitung + Timing sind sauber, der Abzug kommt klar + vorhersehbar (reicht, um mit den Ringzahlen der Sportpistolen mtzuhalten).

      Ein Colt aus der alten Serie mit den geschmiedeten Abzugsteilen, ein 686 von Habel aus Münster und vielleicht der Manurhin kommt besser, ist aber keine Budget-Anfänger-Empfehlung.

      Die alten Arminius-Qualitäten (rundes Trommelschild) kann ich nicht beurteilen. Es dürfte aber einen Hauch zu sparsam sein, danach zu schielen.

      Das Label ist beim gebrauchten nicht als alleiniges Vertrauensmerkmal zu sehen. Es gibt da, gerade bei GK, echt abgerocktes Zeug. Bei den Mun-preisen nützt es nix, wenn Du die letzten 200 € beim Kauf sparst und den gleichen Wert pro Jahr gleichmäßig auf der Scheibe verteilst. ;)

      In die Hand nehmen und ausprobieren, ob Dir die Knifte liegt, ist nicht verkehrt.

      Andreas
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      Flammpanzer wrote:

      Ich kenne persönlich Schützen, die ihren 4-Zöller gegen etwas Längeres eingetauscht haben, weil ein doller Mündungsblitz eben nicht alles ist. Die machen zwar eine tolle Show, besser treffen wird man tendenziell aber in der Regel mit den längeren Varianten.
      Das hat auch seinen guten Grund.
      Zwar haben Waffen mit längerem Lauf mehr Energie, aber sportlich ist das kein Argumemt. Aber das Geschoss wird schneller, was prinzipiell für höhere Präzision sorgt. Die Hauptvorteile sind aber die längere Visierlinie und die Gewichtsverteilung der Waffe. Zu letzterem Grund macht S&W ja extra ein verlängertes Ausstoßergehäuse bis zur Mündung.
      Deswegen hat der klassische Sportrevolver 6" Lauflänge, bzw. 6,5" (beim .44 Mag), was in vielen Sportordnungen bzw. in den meisten Disziplinen auch das Maximum darstellt.

      Was die Weihrauch Revolver betrifft, so kenne ich keinen, der diese sportlich schießt. Eigentlich sind das günstige Revolver, die in kurzer Version von Jägern als Fangschusswaffe bestellt werden, die dann ohnehin sehr selten genutzt werden.
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      Danke noch mal für Eure Einschätzungen, damit ist Arminius wohl für mich aus dem Rennen.
      Es ging auch gar nicht um die gesparten letzten 200 €. Dass der Sport nicht so ganz billig ist, war mir klar, als ich mich dafür entschieden habe, wobei mir mittlerweile auch, und sogar gerade die 22er Revolver richtig Spaß machen.
      Mal abwarten, was es dann irgendwann wird. Erst mal muss das Schießbuch voll werden und das erste Jahr rum sein.