Die Stufe F nach EN 166 ist bei den Schutzbrillen ziemlich Standard.
Ich meine, dass höhere Stufen der EN 166 von normalen Bügelbrillen nicht erreicht werden.
Dann bist du bei Korbbrillen.
Du kannst auch nach Brillen schauen, die zusätzlich nach STANAG oder MiLStd zertifiziert sind.
Die sind nach NATO oder US-Militärnormen geprüft und damit spezifischer in Richtung Schießen.
Posts by Esti
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Weil er in einem anderen Thread nicht mehr aufgehört hat seine Nadeln anzupreisen.
Das magst du vermuten, ist aber nicht der Fall.
Der Sperrgrund liegt in einem anderen Beitrag, der mittlerweile entfernt wurde. -
Hallo Viper1497 ,
ich meinen niemanden explizit, du warst ja nicht der einzige, der sich zum Thema Sportschützen und Jäger geäußert hatte.
Ich kenne alle drei Lager ganz gut und darauf baut meine obige Aussage auf, dass man nicht sagen kann, dass die eine oder andere Gruppe besser oder schlechter schießt. Sie schießen alle anders.
Allein der Anschlag bei stehenden Schießen mit der Langwaffe hat bei allen deutliche Unterschiede. -
Das gerade aufkommende "Sportschützen schießen schlechter/ besser als Jäger oder Berufswaffenträger" ist zum einen kontraproduktiv, zum anderen nach meinen Erfahrungen mit allen Gruppen auch so nicht richtig.
In jeder Gruppe gibt es Topleute und Idioten und alles dazwischen und ähnlich gleicher Gewichtung.
Man muss aber auch bedenken, dass alle drei andere Nutzungsprofile haben und demzufolge auch einen anderen Umgang mit Waffen.
Der Jäger trägt seine Büchse auf der Jagd unter- oder geladen und gesichert mit Gewehrriemen über der Schulter, der Polizist im Dienst seine Pistole fertig geladen im Holster. Beides Dinge, die ein Sportschütze nicht tun würde, mit seltenen Ausnahmen.
Der Jäger stellt die gesicherte Büchse auf der Kanzel in die Ecke oder legt sie diagonal auf der Brüstung ab.
Ein Sportschütze legt nie eine geladene und verschlossene Waffe ab. Ein Polizist legt seine Dienstwaffe in der Regel ins Waffenfach oder hat sie im Holster, viele Situationen, wo er sie ablegen muss, gibt es da nicht.
Dafür muss ein Polizist möglicherweise auf Menschen schießen, unter eventuell widrigen Bedingungen und höchstem Stress. Der Jäger kann einfach den Finger gerade lassen und beim Sportschützen ist das Schlimmste, was passiert eine Fahrkarte/Miss.
Dafür hat der Sportschütze in der Regel deutlich höhere Anforderungen an die Präzision und bei den teils vorkommenden niedrigen Abzugsgewichten käme es bei Jäger und Polizist ziemlich häufig zu unbeabsichtigten Schussabgabem -
Mit der GK-Pistole stellen sich meiner Erfahrung nach für Anfänger schneller Erfolgserlebnisse ein als mit LP oder KK.
Bei GK gehen kleine Abzugsfehler auch leicht im Rückstoß unter. Gerade bei LP sieht man durch die fehlenden anderen Einflussfaktoren sofort jeden Fehler.
Und auch wenn viele meinen, das es blöd sei, in einem Verein erstmal nur mit der LP oder KK schießen zu dürfen, bevor man an GK kommt, ist das trainingstechnisch sehr sinnvoll.
Und bei der häufig hier zu lesenden Aversion gegen "Vereinsmeierei" sollte man auch bedenken, dass durch die Vereine die Schießstände am Laufen gehalten werden. Ohne Vereine gäbe es dann nur noch kommerzielle Stände. Das hieße viel höhere Kosten und weniger Freiheiten. Besser würde es mit Sicherheit nicht. -
Der Wertungsschuss muss gemacht werden, das ist schon richtig.
Und eben das meint Musashi .
Im Wettkampf musst du den Schuss halt machen, auch wenn du auf einmal Puls bekommst, weil deine Serie vorher quasi perfekt war und du jetzt auch den letzten Schuss unbedingt so haben willst. Irgendwann musst du schießen.
Als Jäger, wenn ich mir unsicher bin, lasse ich einfach den Finger gerade, entlade und fahre ohne Beute nach Hause (ist sowieso häufiger als Jagderfolg zu haben).
Wie heißt es so schön: "Nix geschossen ist auch gejagt!" -
Nach dieser Definition hier wäre nur ein Federdruckgewehr ein Druckluftgewehr und ein Pressluftgewehr nicht, eine CO2 Waffe schonmal gar nicht...

Ich schieße auch kaum noch mit freien Waffen, seit ich Jäger bin. Liegt aber nicht daran, dass es mir keinen Spaß macht, sondern das ich mit meiner Zeit haushalten muss. Und das Schießen mit den Jagdwaffen ist zur Übung, Kontrolle und Jagdausübung nötig. Da fällt das LG momentan hintenüber.
Aber auch bei mir wird bald der Große alt genug, um schießen zu dürfen und dann wirds möglicherweise wieder mehr... -
Wußte er nicht, daß das eine Elefantenbüchse für die Nachsuche auf kurze Distanz ist? Warum versucht man krampfhaft, eine solche Büchse auf 100m zu schießen? Wenn der Mann wirklich ein Stück auf 100m vor dem Glas hat, kann er sich noch erinnern, daß die Läufe kreuzen, wieviel sie kreuzen und auf welchen Lauf das Glas nun eingeschossen wurde
Wenn die Läufe auf 50m Loch in Loch zusammen schießen, müssten sie dem Strahlensatz nach auf 100m ungefähr um die Distanz beider Laufseelenachsen zueinander an der Mündung auseinander liegen. Lass das mal 3cm sein. Noch etwas Streuung dazu und du bist bei 4-5. Gehen wir mal davon aus, dass der Jäger damit hierzulande wohl am ehesten Rotwild und dicke Sauen schießen will, ist das durch aus vertretbar.
Du musst als Jäger ja nicht die Präzision eines sehr guten Sportschützen draufhaben (obwohl das natürlich durchaus erstrebenswert ist!), sondern du musst den lethalen Trefferbereich deiner Zielwildart treffen können, das aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Bei starken Sauen und Rotwild ist das locker ein DIN A4 Blatt.
Allerdings ist .416 Rigby schon sehr großzügig dimensioniert, auch preislich.... -
22 lfb ist fangschusstauglich , siehe Bau- und Fallenjagd. Des Weiteren ist das Kaliber .22 nicht vorgeschrieben bei der DJV Kurzwaffendisziplin.
Eben. Die 200 Joule gelten für den Fangschuss. Bei der Bau- und Fallenjagd, die als Ausnahme ja explizit aufgeführt ist, sind .22er Revolver quasi Standard. Für den Schuss ins Haupt bei Fuchs, Waschbär oder ähnliche Wildtiere reicht das mehr als aus.
Dazu kommt, dass jagdliches Wettkampfschießen explizit als Bedürfnis für den Waffenerwerb durch Jäger im Waffengesetz genannt wird.
Und .22 l.r. ist Mindestkaliber beim Kurzwaffenschießen.Lediglich beim Fertigkeitsschießen, bei dem man die Waffe ziehen muß, sind meinen Informationen nach eher Hämmerli 208, High Standard und Ähnliche beliebt.
Du kannst nicht zwischen den Einzeldisziplinen die Waffe wechseln. Zeit-, Fertigkeits- und Schnellfeuerschießen werden mit derselben Waffe geschossen.
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Es soll hier und da funktionieren, eine dritte Kurzwaffe zu beantragen, wenn man DJV-Wettkämpfe schießt.
Aber ist auch eine Frage des Bundeslandes und des Leistungslevels. Als Kaderschütze in Bayern mit ensprechenden Schreiben des Schießobmanns sicher leichter als in NRW...
Generell ist der Waffenerwerb über Jagdschein leichter als als Sportschütze. Aber der Weg dahin ist schon nicht ohne. Und manche (verantwortungsbewussten) Ausbildungsstellen achten auch ein wenig auf die Motivation.
Außerdem macht es die Sache nicht leichter, so Dinge wie die Zahnformel des Rotwildes, die verschiedenen Eichenarten oder den Jahresverlauf beim Rebhuhn zu lernen, wenn man nix dafür übrig hat.
Aber es lohnt sich! Mir halt mal jemand gesagt: "Jagen ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung. Du wirst vieles mit anderen Augen sehen!" Und er lag sehr richtig. -
Aber das ist bestimmt nix für den normalen Streifenpolizisten...
Die P7 war bis von einigen Jahren die Standard-Dienstpistole der bayrischen Polizei.
Eine sehr gute Waffe mit für eine Gebrauchspistole sehr guter Präzision und zudem sehr hochwertig verarbeitet. Die Dinger gehen heute bei den einschlägigen Seiten für fünfstellige Summen weg.
Dazu absolut einfach vom Bedienkonzept, lange vor Glock.
Sie hat nur zwei Schwachpunkte. Zum einen wird sie durch das Funktionsprinzip des gasdruckverzögerten Masseverschlusses oben am Griffstück ziemlich heiß, zum anderen ist es auch möglich, bei gezogenem Abzug über den Griffspanner zu schießen.
Eigentlich sollte es ja so sein, dass man die Waffe spannt, indem man sie fest greift und dann über dem Abzuge halt abzieht. Bei der P7 geht halt auch die umgekehrte Reihenfolge. Was bei Polizisten unter Stress nicht so gut ist. -
Am meisten interresiert mit jedoch Field Target,
Da bist du hier goldrichtig, hier gibt es Profis die sich auskennen.
Willkommen und viel Spaß hier.

Ja, und mit 40 km zum nächsten Verein hast du es für FT Verhältnisse fast vor der Haustür!
Von mir auch Willkommen und viel Spaß! -
§6 AWaffV verbietet Halbautomaten in Bull-Pup Bauweise, bzw. ist diese Bauweise nach der Verordnung ein Merkmal einer Kriegswaffe.
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Die ist mehr zum haben und zeigen, bestenfalls für div. Behörden.
Behörden auch nicht wirklich. Behördlich sind Flinten vor allem Multitools und weniger Waffen.
Da werden eher Pumpen genutzt. -
Uih!

Und so alt war er doch auch gar nicht.
Möge er auch in Frieden ruhen. -
Auch nachträglich herzlichen Dank euch!
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Da sitze ich hier und scrolle nochmal kurz durch die ungelesenen Themen und dann dieser Thread.
Ich hab ihn jetzt schon einige Jahre nicht mehr gesehen, aber Kurt war immer ein netter Kerl und ein sehr angenehmer Zeitgenosse.
Die Nachricht von seinem Tod macht mich echt betroffen!
Möge er in Frieden ruhen! -
Vielen Dank, ich werde versuchen, weiterhin mein Bestes zu geben!

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Euch allen vielen Dank!
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Danke euch!
