Posts by Mitr

    Im besten Western aller Zeiten musste ein Requisiteur Schwerstarbeit verrichten.


    Die Szene mit der gesprengten Brücke ging grandios in die Hose. Auf dem Set herrschte ein Sprachenchaos. Man drehte in Spanien, der Regisseur sprach ausser italienisch nix, die Hauptdarsteller amerikanisch und der Chef der Genietruppe war Spanier. Bei der Szene mit der Erstürmung und Sprengung der Brücke wurde diese bedingt durch das babylonische Sprachenwirrwarr auf den Set gesprengt als keine einzige Kamera auf sie gerichtet war. Also musste die Genieeinheit wieder ran und die Brücke ein zweites Mal aufbauen.


    Zu Fehlern in der Bewaffnung: In vielen Filmen in der eine Gatling mitspielt: Das Mündungsfeuer flackert vor dem obersten Lauf. Ist komplett falsch, der unten in der Mitte stehende Lauf feuert.


    Bezüglich Waffen haben viele Requisiteure null bis gar keine Ahnung. Markanes Westernbeispiel aus letzter Zeit, die Bewaffnung des Serienhelden aus "Hell on Wheels". Ein Grisswold + Gunnison basierend auf dem Colt 1860, einfach mit Messingrahmen - so ein Unding habe ich noch nicht viele Male gesehn, wäre aber ein Musterstücke für meine oft angedachte Sammlung: Replikas ohne historisches Original.


    Schönes Wochende!
    Mitr


    Wo gibt es eigentlich mehr bumms und Rückstoss?


    Tüchtig Bumms macht die Marlin 1894 in .450 Marlin.


    Was auch nicht zu unterschätzen sein dürfte, die Winchester 1895 in .40-72, oderTeddy Roosevelts Lieblingskaliber aus dieser Büchse, die .405 Winchester. Die kam mit dem 300grs Geschoss auf eine Leistung von >4'800J, das dürfte mit der relaativ leichten >üchse den Schütze schon ein bisschen durchgeschüttelt haben.


    Ich habe ein bisschen gebrömelt. Aus einer 20" Büchse lassen sich im regulären Druckrahmen mit der .500S&W Leistungen knapp unter der .405 erzielen. Ich schätze nach Patronenlänge und Dicke käme da eigentlich die 1892 zum Zug. Aus der leichrten 92er dürfte das Schiessen damit ein unvergesslichges Erlebnis darstellen. Ich erinneree mich da an meinen Kumpel C. der sich eine H+R kipplaufflinte im Kaliner 10/89 zulegte. Trotz Cs Lebendgewicht von 125kg und Schiesserfahrung mit dicken Kalibern, seine Reaktion darauf war alles andere als poisitiv.

    Meiner Meinung einer der besten WOM Beiträge ever! Kann mich nicht entscheiden welcher besser ist, der Webley oder der Beitrag des grossen roten Vogels mit dem Säbelzahntiger und der C93.

    Geiles Photo, verdienter Sieg!


    Bekannter in Zürich hat eine umfangreiche Webleysammlung. Teuerstes Zubhölrteil ist das Bayonett, er bezahlte dafür mehr als für den Automatrevolver Fosbery in .38.

    Webley Zubehör das zu auch zu Mondpreisen gehandelt wird, sind die verschiedenen experimentellen Speedloader.

    Da fällt mir auch noch ein: Es ging dabei um Feinde in Deckung und Feindkontakt mit gut gerüsteten Zielen(beschusshemmende Weste, Helm etc)


    Mit dem richtigen Gerät durchschiesst die .22lr auch Westen und Helme:



    Diese kleine Nettigkeit stammt aus Österreich, konstruiert vom US Amerikaner Dick Casull, ja der mit den dicken Revovern, wurde in Lizenz bei Voere gebaut und nennt sich American 180. Magazinkapazität 177 Schuss, es gibt aber auch After Market Magazinkörper mit einer Kapazität von 295 Schuss. Die Kadenz beträgt mit HV Laborierungen ~1'500 Schuss per Minute, mein Umbau auf das Kaliber .17 Mach 2 schafft etwa 2'000 Schuss pro Minute. Das Schiessen damit im VA Modus ist zu vergleichen mit einem kräftigen Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Ein konstanter Druck nach hinten, die Garbe lässt sich ausgezeichnet im Ziel halten. Ein bewschossene Kevlarweste löste sich an der Einschussstelle schlicht in Staub auf.


    .22lr, die am meisten unterschätzte Patrone der Welt!

    Wenn ich mich allein an The walking Dead erinnere. Was da an Schleichwerbung gemacht wurde.


    Hast Du was gegen Ricks Python? Mit einem Reichsrevolver wäre er schei§§e rübergekommen!



    Was kommt als Nächstes? Silberpatronen gegen Werwölfe? Oder vielleicht Slugs aus Holz gegen Vampire? 50 BMG Drachentöter Munition?


    Silbergeschosse wurden vor Jahren an einem IWA Stand gegen Vorlage "richtiger" Visitenkarte verkitscht.




    Die Amis sind echt ein eigenes Volk


    Obelix würede da sagen:" Die spinnen die Amis". Stimmt, sie spinnen, aber sie spinnen besser als die Europäer. Ich mag die Amis aus den ruralen Staaten!


    Mitr

    Beanbags sind stabile Leinenbeutel gefüllt mit ganz feinem Bleischrot. Kennt man in Faustfeuerwaffen unter der Bezeichnung "Short Stop".

    Silberlot ist angenehm stabil.


    Nicht selten werden damit die Laufbündel für Schrotflinten verlötet.

    Silber- und Messinglot ist sehr stabik, aber Zink ist ein derart unedles Matall damit wirst Du keine vernünftige Verbindung hinkriegen. Da würde ich mich eher nach einem neuen Industrieklebstoff umsehen. Was es da heute an Klebern gibt, für einen Handwerker der seine Lehre vor 50 Jahren gemacht hat - fast unvorstellbar.

    Ich vermute beim defekten Revolver liegt ein mechanischer Fehler vor. Der Hahn dürfte gar nicht auf den Rahmen schlagen können. Die Waffe ist mit einem indirekten Schlabgbolzen UND Übertragungsplatte ausgerüstet. Spannt man den Hahn, kommt das Übertragungselement hoch bis es ein Stück über dem Schlagbolzen in seine Endlage kommt. Drückt man nun ab, schlägt die Innensete des Hammers auf dies Stück und dieses überrträgt die Schlagenergie auf den Schlagbolzen und zundet somit die Patrone. Wenn man nun den Abzug loslässt fährt die ÜP nach unten und der Hammer bewegt sich nun zu diesem Zeitpunkt ein wenig nach vorne in seine Ruhelage. Dann darf er auf dem Rahmen aufliegen und nich während des Zündvorganges. Sieht man recht deutlich beim heil gebliebenen Revolver. Beim defekten Revolver liegt ganz eindeutig ein Fehler vor, meiner Meinung ist die obere Nase des Hammers zu lang, sodass er im Schlag auf die Ruhefläche klopfen kann und nicht erst nach dem Loslassen des Abzuges auf diese vorgelassen wird. Meiner Meinung ein klarer Fehler des Herstellers und Schlamperei in der Endkontrolle - also klarer Fall von Schadenersatzanspruch!