Posts by Floppyk

    Es fehlt generell an einer großen Lobby.

    Das hatte ich schon mal ausgeführt, dass wir viele Zusammenschlüsse im Sinne von GRA, pro Legal, FvLW, Forum Waffenrecht usw. haben. Ein Zusammenschluss aller dieser Kleingruppen wäre richtig und sinnvoll. Dann hätte man eine Interessenvertretung aller "Waffengattungen" mit entsprechender Mitgliederzahl und Struktur. Dann könnte man auch politisch etwas bewirken, insbesondere wenn man die Schießspportverbände mit ins Boot holt. Weil aber jede existiere Vertretung eigene Interessen verfolgt, klappt ein Zusammenschluss nicht. Das ist leider so und wird sich wohl leider auch nicht ändern.

    Vielleicht organisieren sich da welche über die Sammlerschiene. Aber da sportliche und jagdliche Nutzung ausgeschlossen ist, gibt es bei diesen Verbänden auch keine Sparte dafür.


    Nachtrag: Wie ich schon geschrieben habe, würde ich mir da keine allzu großen Sorgen machen. Ein komplettes Verbot von SSW ist kaum vorstellbar. Ich sehe schlimmstenfalls die belegte Zuverlässigkeitsprüfung schon bei Erwerb kommen, was mit dem KWS geregelt werden kann. Diese Forderung ist auch nicht neu und könnte nun neu belebt werden, zudem entspricht das ja im Kern den Forderungen der Innenminister. Sehr entfernt könnte ich mir auch ein Silvesterverbot vorstellen.

    Das ist zwar ziemlich sinnlos, aber man hat wieder einmal erfolgreich das Waffenrecht verschärft :whistling:


    Das soll natürlich dazu dienen, die SSW unattraktiv zu machen, was den Verkauf arg schmälern würde. Das ist dann auch genau so beabsichtigt.


    Aber wie auch von mir schon geschrieben, ist alles reine Spekulation. Möglicherweise passiert angesichts anderer Probleme auf anderen Ebenen gar nichts.

    Hier meine Theorien:
    1) Der Erwerb und Besitz ist künftig

    ....

    Wie schon von mir gesagt, spekulieren kann man viel. Ich habe seit meiner Begegnung im Waffenrecht gelernt, dass vor anstehenden Änderungen es manchmal zu Regelungen, mit der ich nicht im Keim daran gedacht hätte.

    Mir scheint nur dreierlei gewiss:

    1. Es gibt nur ein Beschluss der Bundesländer. Somit wird sich das (künftige) Kabinett damit beschäftigen müssen. Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass Verschärfungen nun zwangsweise kommen müssen. Auch ein verwerfen ist möglich, auch wenn mir das nun eher unwahrscheinlich erscheint.

    2. Auch noch einige Weile nach den bevorstehenden Bundestagswahlen wird diesbezüglich nichts passieren. Die haben anderes zu tun und überhaupt muss sich zuerst eine regierungsfähige Mehrheit bilden. Das scheint angesichts der jetzigen Umfragen äußerst schwierig.

    3. Es gibt noch keinen Beschluss, der eine Richtung, geschweige denn einen Entwurf, der eine Vorgabe der Änderungen oder Verschärfungen aufzeigt. Genau aus diesem Grund sind Spekulationen zu diesem Zeitpunkt völlig sinnlos.

    Daher - Es gibt nur einen Beschluss der Länder, der quasi als Bitte an das Kabinett ist, im Waffenrecht etwas zu ändern. Erst es einen ausgearbeiteten Entwurf gibt, wird es ernst. Ist dieser Fertig, geht dieser durch mehrere Gremien und muss wahrscheinlich noch durch den Bundesrat gehen. Erst dann haben wir wahrscheinlich einen Grund zum weinen.

    Aber bis dahin...

    Der "gewerbliche Hintergrund" wird vom Gesetz nicht gefordert. Auch eine Freizeit-Filmaufnahme ist eine Filmaufnahme.

    Du verkennst den Sinn des Bedürfnisnachweises. Der Gesetzgeber will einen genau und nachvollziehbaren Grund, warum er dir eine erlaubnispflichtige Waffe erlauben will. Bei Sportschützen, Jägern und Erben ist das einfach zu belegen (nicht erbringen gemeint), weil dieser gewisse Vorleistungen erbracht hat, die auch nicht "so mal eben" zu beschaffen sind. Da gibt es letztlich ein Stück Papier, was als Nachweis dient. Das auch als Abgrenzung zur Allgemeinheit, der man eben nicht eine Waffe zubilligt.

    Bei Sammlern ist das schwieriger. Es reicht eben nicht, wenn der Antragsteller einfach behauptet, ich möchte sammeln... Daher wird das genannte Gutachten verlangt. Das verursacht schon einmal erhebliche Kosten und erfordert auch eine Mühe und Auseinandersetzung mit dem Sammelthema, was dann gemeinschaftlich mit dem Sachverständigen in ein Gutachten mündet.

    Freizeitaufnahmen sind eben nicht so einfach glaubhaft, weil das jedermann auf die Schnelle anfertigen kann. Erst mit dem Aufwand eines gewerblichen Karakters würde die Ernsthaftigkeit belegen können. Spätestens mit entsprechender Ausbildung und/oder Gewerbeanmeldung würde das verstärkt werden. Natürlich sind solche Begründungen gleitend und liegen im Ermessensspielraum des Sachbearbeitens.

    Deine Argumentation ist sicher richtig, wenn wir von SCHARFEN Waffen reden

    Nein, er sind immer erlaubnispflichtige Waffen.

    Was das Boot und die Signalpistole betrifft, so hinkt der Vergleich. Ich KANN ohne die Waffe meine Filme nicht drehen, also MUSS ich die Waffe VOR den Dreharbeiten besitzen. Das ist bei der Signalpistole ganz anders.

    Auch falsch. Anderes Beispiel: Es gibt auch über § 8 das Bedürfnis für Lehrgangsträger. Ohne Waffen kann er nicht unterrichten. Derjenige bekommt das Bedürfnis erst, wenn er seine staatliche Anerkennung hat und nicht schon, wenn er die Absicht hat, diese Tätigkeit ausüben zu wollen. Nebenbei ist angemerkt, dass in diesem Beispiel nicht eine Gewerbeerlaubnis zählt bzw. erforderlich ist, aber die Tätigkeit hat dennoch gewerblichen Charakter, weil eben Geld damit umgesetzt wird. Das kann derjenige auch freiberuflich ohne Gewerbeanmeldung ausüben. Versteuern muss er das trotzdem, aber das ist eine andere Sache.

    Aber auch hier zählt die Vorleistung, die der Antragsteller für Waffen im Vorfeld schon erbringen muss.

    Für den Landkreis Hildesheim: Bedürfnis trotz Eigenschaft als Sportschütze /Jäger (Salutwaffe vorhanden zur gleichzeitig selben Waffe "in scharf", sollte ggf. als Teileträger dienen) wird NICHT anerkannt.

    Das ist aber auch klar. Denn ein Sportschütze oder Jäger hat prinzipiell ein Bedürfnis für die Waffen anerkannt bekommen, die er für seine Tätigkeit benötigt. Das sind dann scharfe Waffen. Bei Sportschützen weiter in der Richtung limitiert, dass diese sportlich nach Sportordnung zugelassen sind. Deko- und Salutwaffen laufen dem zuwider. Ersatzwaffen für Sportschützen werden nicht genehmigt, sondern erst, wenn der Sportschütze einen gewissen (belegbaren) Rang erreicht hat und als Kaderschütze an bedeutenden Wettkämpfen teilnimmt. Erst dann kann man das versuchen. Das verzahnt sich mit dem Wort "Regelbedürfnis" was ja weitere Waffen für den Sportschützen unter besonderen Bedingungen nicht ausschließt. Nur eben im Regelfall nicht.

    Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Reservewaffen als "Teileträger" nicht anerkannt werden, zumal es "Teileträger" nicht im Waffenrecht gibt. Wenn es eine erlaubnispflichtige Waffe ist, ist es egal, ob diese funktionsfähig ist oder nicht. Das mal unabhängig von Deko- oder Salutwaffen, die ja eine eigene Gattung im Waffenrecht sind.

    Meine Salutwaffen wurden problemlos auf meine rote WBK eingetragen.

    Wenn das Sammelgebiet passt, ist es kein Problem.

    Ich habe aber auch von einem Sportschützen gehört, der nach formlosem Antrag einen Eintrag in seine grüne WBK bekommen hat.

    Tja, da hat der SB nicht aufgepasst.

    Die Salutwaffen sind auch weitgehend im Sammelgebiet und wurden entsprechend im Gutachten aufgeführt und diskutiert.

    So ists richtig. Mit einem richtigem Gutachten dürfte die Rote auch kein Problem sein, weil damit das Bedürfnis zu genüge belegt ist.

    Der Aufwand dürfte den allermeisten Salutbesitzern zu groß sein.

    Das ist der Punkt. So ein Gutachten dürfte an die tausend Euro gekostet haben. Dazu addieren sich Waffenschrank, WSK und die hohen Gebühren der Roten. Das dürften schon zu Beginn rundweg 2 k€ sein. Und das für deaktivierte, nutzlose Waffen, die man niemals wieder zu Geld machen kann. Da gibt es spannendere Sammelthemen für scharfe Waffen, wo der Aufwand exakt gleich ist.

    Mein Herz hängt nicht daran, aber ich habe trotzdem mal einen Antrag auf eine WBK gestellt. Meine Begründung: Ich plane, einen YouTube-Kanal zu gründen, der sich mit Schusswaffen-Kriminalität beschäftigt. Dazu benötige ich diese Salutwaffe, denn sie sieht echt aus, knallt aber so leise, dass ich niemanden belästige. Den Knall kann ich in der Nachbearbeitung verstärken.

    Wann mein Kanal starten wird - keine Ahnung, ich habe viel zu tun. Aber die Behörde steht jetzt vor einem Problem. Mein Bedürfnis ist explizit im Gesetz genannt. Die Tatsache, dass ich noch gar keinen Kanal habe, ist irrelevant, meiner Meinung nach. Wenn sie mosern, dann mache ich eben wirklich ein kleines Video mit dem Ding. Ist ja nicht gar so schwierig. Klar können sie sagen - nehmen Sie doch eine Softair, aber das zieht nicht. Ich HABE diese Waffe bereits, und sie können mich nicht einfach mit diesem Argument enteignen.

    Das ist mal spannend. Für welche WBK? Dreh- und Angelpunkt ist das Bedürfnis. Als Sammler für eine Rote am schwersten zu belegen, weil man ein Bedürfnis als Sammler fundiert und glaubhaft belegen können muss. Das ist schwierig, weil es keine Vorbedingungen gibt, wie die als Sportschütze oder Jäger.

    Der andere Weg ist über § 8 WaffG - sonstiges Bedürfnis. Das muss aber ebenso gut begründet sein, lässt aber im Prinzip alles offen. Gute Begründung ist z.B. der Tierarzt für ein Narkosegewehr, der Bootseigner für seine Signalpistole, Schulungen usw.

    Waffen, die über § 8 genehmigt sind, werden auf eine grüne WBK eingetragen. Das impliziert aber nicht zwingend auch den Erwerb von passender Munition.

    Bei obigen Vorhaben wird das aber am glaubhaften Bedürfnis scheitern. Es reicht nicht eine Absichtserklärung eine besondere Tätigkeit machen zu wollen, für die es erlaubnispflichtige Waffen bedarf. Sondern es müssen schon belegbare Tatsachen geschaffen worden sein, für die es eine Waffe bedarf. Also es reicht nicht der geplante Beginn des Sportbootführerschein, wie auch der Besitz diesen oder die Absichtserklärung ein seegängiges Boot kaufen zu wollen, sondern das Boot muss bereits vorhanden sein, damit man eine Signalpistole genehmigt bekommt.

    Was die Begründung "Film & Theater" betrifft, so reicht auch nicht der Besitz einer Kamera oder dergleichen. Überhaupt dürften Privatpersonen das damit nicht begründen können. Da muss ein gewerblicher Hintergrund bestehen. Daher bin ich nicht deiner Meinung, dass die Existenz eines Kanals nicht relevant ist. Überhaupt wird ein YT-Kanal nicht ausreichen, geschweige denn die Absichtserklärung einen solchen schaffen zu wollen.

    Auch der bestehende Besitz von Deko- und Salutwaffen ist geregelt. Wenn diese meldepflichtig sind, entscheidet ein zu erbringendes Bedürfnis für den weiteren Erwerb der Salutwaffe. Der bestehende Besitz schafft alleine kein Bedürfnis.


    Grundsätzlich: Nicht die bzw. eine WBK ist entscheidend. Das glaubhaft belegbare (!!) Bedürfnis ist der Knackpunkt im Waffenrecht. Ist das Bedürfnis anerkannt, ist der Erwerb und Besitz faktisch genehmigt und nur noch von der Lagerung und der WSK abhängig, sofern diese nicht schon geprüft wurde.

    Jetzt mal im ernst, ich glaube aber nicht das eine WBK für die Dinger kommt oder eine WBK Pflicht. Nie und nimmer

    Es ist völlig egal, wie das kommt. Ob es in Form einer WBK mündet oder andere Formen von Erlaubnissen oder Schriftstücken neu kommen, die Regelung an sich ist entscheidend. Wie ich auch immer schon im Bezug zur WBK sagte. Wenn man im Besitz einer WBK ist, bedeutet das noch lange nicht, dass der Waffenerwerb dann einfacher ist. Es kommt auf das Bedürfnis an. Hat man dieses anerkannt bekommen, ist es völlig egal ob eine WBK vorhanden ist oder nicht. Im letzteren Fall wird eben eine ausgestellt. Das mal unabhängig der WSK, die ja nur eine reine Fleißarbeit ist.

    wieso enteignung? dürfte man SSW nicht behalten, wenn sie komplett unbrauchbar gemacht würden?

    Ähh, nee. Zum einen wird ja der Sinn und Zweck der SSW zerstört. Sie wird dann wertlos gemacht. Das kommt genau einer Enteignung gleich. Zum anderen müsste das ja auch noch vom Besitzer bezahlt werden.

    Interessantehalber: Welche Änderungen würde eine SSW den unbrauchbar machen?

    Spannende Frage. Aber da wird man sich an den Modifikationen einer scharfen Waffe halten (müssen), weil es bei beiden Arten waffenwesentliche Teile gibt, die sich im Moment nur in der Erlaubnispflicht unterscheiden.

    Zweifelsohne werden mehr Straftaten mit SSW verübt als mit WBK Waffen. Die Deliktsrelevanz liegt hier aber zumeist in der Täuschung.

    Naja, das Bedrohungspotentieal ist aber zu einer scharfen Waffe gleich. Daher haben auch SSW eine Deliktrelevanz. Das ist nicht von der Hand zu weisen, wie auch Überfälle mit SSW und Anscheinwaffen weit häufiger verübt werden, als mit scharfen Waffen. Das ist wohl auch unstrittig, wie schon richtig erkannt.

    immer wieder die gleiche Handhabe oder der Versuch... = neue Auflagen, Einschränkungen bis hin zu spezifischen Verboten.

    Wir wissen ja nur, dass die Innenminister eine Verschärfung des Waffenrechts wollen. Das heißt noch nicht, dass das das künftige Kabinett auch so sieht und wie das im Einzelnen neu geregelt werden soll. Aber wenn sich alle Innenminister der Bundesländer einig sind, dürfte da schon was zu erwarten sein. Das kann m.E. das Kabinett nicht mehr unberücksichtigt vom Tisch wischen.

    hier im forum geht das gejammere doch völlig ins leere!

    Wahrscheinlich. Wir haben halt keine große Lobby und verlieren unsere Gemeinschaft in Dutzenden Verbänden und Interessenvertretungen. Insbesondere für letztere hätte ich mir eine große Vertretung gewünscht. Das klappt aber leider nicht und so kocht jede mit ein paar wenigen tausend Mitgliedern sein eigenes Süppchen. Eine Gemeinschaft mit 5 Mio Mitgliedern hätten da auch politisch ein Gewicht.

    Ich meine, diese Praxis müsste einmal höchstrichterlich geprüft werden. Das Bundesverfassungsgericht hat auch schon früher dubiose "Tricks" des Gesetzgebers für unzulässig erklärt.

    Na klar. :new16: Wer das glaubt, der hat auch ein Einhorn zu Hause.

    Das BVG ist doch schon lange zum Bettvorleger mutiert, da die obersten Richter nur noch ihrem Parteibuch verpflichtet sind.

    Das habe ich schon vor längerer Zeit gesagt, weil der Gesetzgeber das rechtmäßige Eigentum nicht so schützt, wie es in den Grundrechten verankert ist. Er schafft Regelungen die zwangsläufig zur Enteignung des vormals legal im Besitz befindlichen Eigentums führen muss. Das wundert mich immer noch, warum das nicht zur Klärung vor dem Verfassungsgericht landet.

    Seriennummer kann man anbringen lassen. Es dürfte aber die absolute Ausnahme sein, dass SSW mit PTB keine Seriennummer haben. Ich würde das sogar ausschließen, weil es (bestimmt) eine Vorgabe der PTB ist, eine Seriennummer auf jeder Waffe als Individualkennzeichnung anzubringen.

    Auch eine künftige Einführung einer WBK-Pflicht ist fast belanglos. Es kommt darauf an, ob ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz nachzuweisen ist und wie Altfälle behandelt werden und nicht um das Stück Papier. Wenn das allerdings in der Art geregelt werden sollte, wie man das mit Deko- und Salutwaffen gemacht hat, kommt das einer Enteignung gleich, wie dann auch möglicherweise der KWS hinfällig werden könnte. Ich denke, man wird die Zuverlässigkeitsprüfung schon zum Erwerb voraussetzen. Das war schon vor längerer Zeit eine Forderung der Grünen, schon zum Erwerb den KWS zu verlangen, was diesen Zweck dann ergibt.

    Aber spekulieren kann man viel. Im Moment scheint nur die Forderung der Innenminister auf dem Tisch zu liegen, dass sich die künftige Regierung sich mit dem Thema auseinander setzen muss. Das impliziert m.W. noch nicht automatisch, dass dort auch eine Verschärfung des Waffenrechts oder gar ein weitgehende Erschwerung zum Erwerb oder gar Verbot beschlossen wird. Ich denke, im Moment ruhen wichtige Einscheidungen, weil sich alles auf die Bundestagswahl konzentriert. Das wird noch Monate dauern, bis eine handlungsfähige Regierung feststeht. Die hat dann zu Beginn ohnehin weit wichtigere und dringlichere Beschlüsse zu treffen.

    Siehe auch das Bundesjagdrecht, wozu schon seit mindestens einem Jahr sogar ein Entwurf fertig ist, der aber auch noch nicht beschlossen und folglich Gesetz ist. Das wird nun auch wohl länger andauern.

    Im Moment steht da unter TOP 51 nicht viel drin.

    So wie ich das lese, bedeutet das jetzt noch nicht viel. Jedoch ist das aber ein Beschluss der IMK, also der Innenmister aller Bundesländer und man wird sich mit diesem Thema nun zwangsläufig beschäftigen müssen. Das hat ja weit mehr Gewicht, als wenn ein Bundesland da irgendwas fordert. Wenn wir nun die Grünen künftig mit in die Regierungsverantwortung bekommen, könnte das aber weitreichende Konsequenzen haben, fürchte ich. Die Forderung der Grünen ist ja nicht neu, den Erwerb von SSW deutlich erschweren zu wollen.

    Auf dem See haben wir dann die maximale Reichweite getestet, die Diabolos waren bei maximal ca. 160-170m am Boden, egal welchen Abschusswinkel und Munition man auch probierte.

    Ja, diese Werte wurden schon öfters genannt und belegen auch den angenommen Gefahrenbereich von 200 m, der ja immer großzügig angenommen wird. Daran sieht man aber auch, dass bei einer Zielentfernung , die schon 2/3 der maximalen Flugweite entspricht, nichts Präzises mehr am Ziel ankommen kann.

    Es ist immer so, dass Kaliber (genau Munitionsbezeichnung) und Leistung für die Entfernung und die gewünschte Zielballistik geeignet sein müssen. Für ein F-LG sind 50 m noch sinnvoll machbar, natürlich ein wenig +/- in der Entfernung.

    Da du die Jagd ansprichst, sieht das da völlig anders aus. Zum einen braucht es eine vernünftige Zielballistik, weil das Geschoss ja seine Arbeit tun muss. Dazu braucht es eine gewisse Mindestleistung. Aus diesem Grund gibt es die Mindestvorgaben in Leistung und Kaliber.

    Aber die jagdlich genannten 100 m haben auch einen anderen Grund. Der Jäger muss das Wild auch sicher ansprechen können. Mit dem üblichen Optiken ist das auf wesentlich weiterer Strecke schwierig bis unmöglich. Das mal so am Rande.


    Zurück zum F-LG. Es macht keinen Sinn das Diabolo einfach zum Ziel hinzuwerfen. Wird eine gewisse Grenze bei der Geschwindigkeit unterschritten, geht auch die Drallstablisierung verloren, wie auch das dann (zu) langsame Geschoss anfällig für Störungen wird. Das sieht man spätestens an quer eingeschlagene Geschosse.

    Letztlich macht es auch keinen Sinn meterweit über ein Ziel anhalten zu müssen, bzw. das ZF hochzudrehen. Das hat seine Grenzen, die wahrscheinlich bei 2 m Überhaltung erreicht bzw. überschritten sind.

    Die Frage ist dann auch, wo schießt man unter diesen Bedingungen. Herkömmliche Schießstände bieten meist gar nicht soviel Höhe, insbesondere Raumschießanlagen. Bei offenen Anlagen sind immer Blenden über der Schießbahn.

    Der SB kommt heute Nachmittag. Aber der ist ja im Vertrieb und wird mich zur Technik verweisen. Mal schauen, ob der mir einen kompetenten Kontakt aus der Technik vermitteln kann.

    Die Info zum LWL-Patchkabel muss zuverlässig sein. Denn danach kaufe und verlege ich ja das Kabel im voraus.

    Wer kennt sich gut mit Glasfaseranschlüssen (FTTH) aus?


    In unserer Siedlung wird gerade Glasfaser in die Gehwege gepackt. Ich habe nun die Möglichkeit einen FTTH Anschluss gratis ins Haus zu bekommen, wenn ich den Anschluss mind. 2 Jahre nutze.
    Nun weiß ich, dass im Vorratsraum meines Hauses eine passive Anschlussdose gesetzt wird. Daran wird die Fritzbox 5530 Fiber per LWL angekoppelt. Da ich aber die Fritzbox bei mir im Büro haben möchte, muss ich das LWL Patchkabel selbst besorgen und im Haus verlegen. Dazu muss ich etwa 15 m verlegen und zwei Mauerdurchbrüche bohren.
    Ich kenne diese Technik überhaupt nicht und war erstaunt, dass es viele verschiedene Typen LWL, wie auch Anschlussstecker und Kupplungen gibt.

    Weiß jemand was ich für ein LWL-Patchkabel mit welchen Anschlüssen genau benötige? Kann man eine Dose im Büro setzten und von dort ein zweites LWL-Patch ankoppeln, welches dann zur Fritzbox geht? Der Provider ist die EWE.
    Wie dick sind die Stecker bzw. Kupplungen, falls ich ein Leerrohr verlege?