Bleifreie Munition

  • Bitte steinigt mich nicht, wenn dieses Thema schon behandelt wurde und ich es bei der Masse der Beiträge übersehen habe.


    Die Frage lautet: Wie sind eure Erfahrungen mit der bleifreien Munition,konkret den Zinnlegierungen wie sie z.B. bei H&N Barracuda Green oder auch Field Target Green verwendet werden.
    Die Messwerte z.B. bei der Barracuda green sind mit die Besten überhaupt,was V0 und E0 angeht,obwohl die 0,43g nicht gerade schwer sind.
    Aber wie sieht es mit dem Verschleiß im Lauf aus,da sich diese Munition doch etwas schwerer laden lässt als die weichere Bleimunition.
    Grüße Markus

    Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.

  • Unbrauchbar aber deine Erfahrungen könnten andere sein. Hängt ja nicht immer von der Munition ab.
    Erfahrungen von anderen nützen dir genauso viel wie bei herkömlicher Munition: nichts


    Bestellen und in deinen Waffen testen. Verschleiß gibt es da auch keinen.

  • Bisher habe ich die besten Erfahrungen mit der Sniper Light,die sind sogar noch auf100m halbwegs treffgenau,d.h sie kommen auf der Scheibe an. Bei Flachköpfen hört man zwar irgendwo einen Einschlag aber wo der ist, kann nicht nachvollzogen werden. Das war bei meinem Federdruckmodellen so. Bei der HW44 ist die Barracuda Green deutlich schneller und trifft auch auf 30m noch absout exakt. Die Sniper Light,bringt eine ähnliche Präzision,ist aber deutlich schwächer was die Energie anbelangt. Aber ich werde mal die JSB testen in der Bleirundkopf Version,die gibt's ja auch in verschiedenen Gewichten.
    Mal sehen was da rauskommt

    Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.

  • Wie testet ihr das eigentlich?
    Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit, Waffen einzuspannen. Denn anders wäre ich keine vernünftigen Ergebnisse bekommen!

    wyrd bið ful aræd


    ColtBlue

  • Die Öko-Dias sind murks. Nicht weich, zu hart, zu leicht und daher nicht tauglich. Kommen mir nicht in den Lauf!


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

  • Es wäre mal Wert nach der Ursache zu suchen, warum die bleifreien Dias unpräziser zu sein scheinen.
    Fakt ist - sie sind härter und leichter. Am Gewicht dürfte es m.E. nicht im Grundsatz liegen, aber ich vermute, der Kelch wird wegen des härteren Materials durch den Gasdruck nicht richtig aufgebläht, so dass er sich nicht richtig am Laufprofil anliedern und somit abdichten kann. Das dürfte dann auch ungleichmäßig erfolgen, wenn ein Dia besser als ein anders abdichtet.


    Oder hat jemand schon mal genau diese Dias auf fertigungsbedingte Ungleichmäßigkeiten untersucht?

  • Flachköpfe fangen an zu taumeln wenn sie zu langsam werden. Kann man z.b bei der HW40 bei passendem Licht gut sehen. Rund und Spitzköpfe drehen bedeutend engere "Pirouetten"

  • Und zum Thema Verschleiß müsste man mal 15000 Schuss machen und die Züge anschließend mit einem Lauf vergleichen der nur mit Blei verwendet wurde.

  • Durch die höhere Härte ist quasi jedes Diabolo unregelmäßiger bzw kleinste Größenunterschiede wirken sich aus. Blei paßt sich an. Weniger spezifisches Gewicht bedeutet weniger Trägheit und Reichweite.


    Doppelt Mist.


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

  • Der Lauf wird auch bei Zinn Munition nicht verschleißen, das Problem wird in der höheren Härte zusammen mit den bei uns schwachen, nur 7,5j zu suchen sein.
    Da geht es beim höheren Losbrechmoment/Reibung im Lauf (Abdichtung in den Zügen) schon los, dafür braucht es halt Energie die unsere Luftpusten nicht haben. Auch dürften die Züge in den meisten Fällen für das schwerere und weichere Blei ausgelegt sein.
    Ich habe mit den bleifrei Diabolos jedenfalls auch eher schlechte Erfahrungen gemacht und bevorzuge weiterhin Blei.

  • Steter Tropfen höhlt den Stein ;)


    Man kann auch mit einem weicherem Material ein härteres abtragen, ausreichend Ausdauer vorausgesetzt. Und natürlich bildet sich auch keine Bleischicht die vermutlich auch etwas gegen Witterung schützt und bisschen "schmiert".


    Von daher bin ich mir sicher das ab und zu mal eine Dose bleifrei nicht schadet (sofern kein Kunststoff involviert ist!), Langzeiterfahrungen mit ausschließlich bleifrei und anschließend Vergleich mit einem "Referenzlauf" aber nicht vorliegen. Von daher... Muss man mal probieren.

  • Von daher bin ich mir sicher das ab und zu mal eine Dose bleifrei nicht schadet (sofern kein Kunststoff involviert ist!),

    Ich kann dir ganz sicher sagen das du kein Kunstoff im Lauf schießen möchtest.
    Ich habe die Prometheus Diabolos in meiner HW 35 knapp unter 7,5J geschossen, 3 Schuss und 4 Tage reinigen, das macht kein Spaß.

  • Ich bin mittlerweile komplett überzeugt von Zinn Munition, die haben eine erstklassige Präzision entgegen vieler anderer Meinungen sowie sind sie weniger schädlich für die Umwelt. Einziger Nachteil ist der teilweise erhöhte Preis den ich aber gerne Zahle für die weniger starke Umweltbelastung.


    Anbei ein Bild:


    RWS Hyperdome Zinn 4,5mm Field Line/ geschossen aus einer GSG CR600w/ Indoor 12m stehend aufgelegt.

  • RWS Hyperdome Zinn 4,5mm Field Line/ geschossen aus einer GSG CR600w/ Indoor 12m stehend aufgelegt.


    Da hast du wohl Glück.


    Bei mir läuft der Kram in keiner Waffe und auch keine der verschiedenen Sorten, und das meist deutlich. Bin ich aber auch nicht unbedingt traurig drüber, ich bleib gerne bei Blei. Wer ein schlechtes Gewissen der Umwelt gegenüber hat der kann auf so viele andere Arten seinen Beitrag leisten ...

    Life is good

  • Ich habe noch keinen nennenswerten Unterschied in der Präzision feststellen können. In meiner HW 77 cal. 6,35 sind beide Varianten, Zinn und Blei gleich gut, allerdings mit 16 J. Auch in der Pedersoli Zündhütchen Schleuder nehmen sich 4,5er Murmeln aus Zinn oder Blei gegenseitig nicht die Butter vom Brot.
    Liegt wohl doch an dem höheren Druck.

    freischütz

  • Ich hatte die Field Target green.
    Die haben in meiner FWB 300s sowas von gestreut das ich die nur noch zum plinken genommen hatte.
    Mit der Steyr nie getestet.