Posts by 45'iger

    Hallo Leute,

    hier eine Frage zum Thema Schalldämpfer der HW 44. Dieser ist ja speziell für dieses Modell konzipiert und ohne weiteres lässt sich auch kein anderes Modell montieren, es sei denn man hat einen Adapter dafür.

    Daher die Frage, hat jemand schon mal versucht den serienmäßigen Dämpfer zu optimieren, hinsichtlich der Geräuschentwicklung? Im großen und ganzen dämpft er ja schon ordentlich, aber vielleicht gibt es ja noch die Möglichkeit das Ganze noch ein wenig leiser zu gestalten.


    Einen schönen Sonntag allen (mit hoffentlich auch so schönem Wetter )

    Markus

    Ja und mit der "berühmten" Stoßdämpfer Feder aus dem Motorrad ( heute als die bitterböse Export-Feder bekannt :D ) im Knicker hat es ein Schulkumpel sogar geschafft, einen alten Sturzhelm aus kurzer Entfernung zu lochen...da war ich damals schwer beeindruckt.


    Was mir mit dem 49a natürlich nicht gelungen ist...

    Naja so 10 m/s kommen schon hin. Das ist nicht ständig so, aber hin und wieder doch. Ich untersuche das Ganze natürlich weiterhin, aber will das Thema hier auch nicht ins Unendliche ausbauen. Falls es meinerseits neue Erkenntnisse gibt, die für alle anderen hier von Interesse sein können, enthalte ich die natürlich nicht vor.
    Ich danke euch jedenfalls allen erstmal für die vielen hilfreichen Informationen.


    Na dann werde ich wohl damit leben müssen. Die Schussleistung ist vom Grunde her auch ausreichend, nur die Schwankungen machen sich negativ bemerkbar.
    Öl/Fettmangel würde ich ausschließen, da ich regelmäßig ein WENIG Öl verwende, um die Ledermanchette geschmeidig zu halten.


    Insgesamt war ich aber doch erstaunt, als ich las, dass eine Polierte Hülse sehr Kontraproduktiv ist.
    Man lernt eben nie aus...

    Ach immer wieder schön, die alten Schätze zu sehen...egal ob 311 Wartburg oder die Haenel Modelle.


    Aber Mal ne andere Frage:
    In einem anderen Forum tauchte die Aussage auf, dass der Kompressionsraum eines Feder-Druck LG NIEMALS poliert werden darf, da die feinen Riefen nötig sind.


    Bei meiner letzten Zerlegung meines 49a haben ich aber genau das getan, da der Kompressionsraum etwas gelitten hatte im Laufe der Zeit.
    Danach hatte ich ja das Problem der stark schwankenden V0 trotz neuer Feder, Manchette und Stossröhrchen.


    Kann der (irrtümlich polierte) Kompressionsraum die Ursache dafür sein?


    Grüße Markus


    shooter45


    PS: Ich Umweltsau habe heute wieder 150x2,6g = 390g Blei aus meiner Anschütz Match54 heraus "gepustet...."

    Hihi, wenn ich mal so grob überschlage was ich in den letzten 30 Jahren an Blei " verbraucht" habe, da kommen etliche Kg zusammen....allein bei dem guten alten 49a sind das mehrere 10 000 Kugeln zu ca. 0,50g.
    Und in Erwartung des zweifelsohne kommenden Bleiverbotes werde ich bestimmt vorsorgen für einige Jahre der exzessiven Hobbyausübung :thumbsup:

    Jepp genau so war das damals.
    Wer Beziehungen hatte und evtl noch Devisen in Form von DM, der konnte schon ganz gut leben.
    Habe mal nach der Wende eine Wartburg Werkstatt ausgeräumt, das war irre was dort gehortet wurde und dann nagelneu auf den Schrott ging. Ich dachte damals nur, warum hat der Besitzer das Zeug nur so gehortet, anstatt es raus zu geben Hund den Leuten zu helfen...
    Aber genug der Ostalgie..back to the topic :D


    Ich weiß jedenfalls auch noch das ich als Teenager immer auf der Suche nach Punktkugeln für mein, bzw damals noch Papas, 49a war. Entweder in der roten 250'iger Dose oder der Messingfarbenen 500' ter Dose.
    Und das gute Stück hab ich heute noch und erfreue mich dran :)

    Danke für den Tipp mit dem Lauf, das werde ich nochmal machen. Das Stossröhrchen habe ich gleich mit ersetzt bei der letzten Überholung. Und die Feder, wie schon gesagt war von Gotha. Da hab ich die verstärkte Ausführung bestellt, nicht die Standardversion. Gewundert hat mich dabei, dass diese Feder ca 10mm kürzer als meine alte Feder war.
    Möglicherweise war diese schon eine 310 er Feder.
    Wobei sich kein wirklicher Unterschied feststellen ließ vom Schussverhalten im Allgemeinen und den Chrony Messungen im Besonderen.

    Hast Du eine 310er Feder drin?

    Soweit ich weiß nicht, ich habe extra in Gotha eine Feder für das 49a bestellt. Diese war dann geringfügig kürzer als meine alte, bei gleicher Drahtstärke, aber noch hab sie trotzdem ersetzt.


    Das Problem mit den Zuführungsstörungen kenne ich auch hin und wieder, aber daran liegt es wohl eher nicht. Die Kugeln verschieße ich jetzt auch ungeölt um eine Vedreckung des Laufes zu vermeiden. Früher hatte ich sie immer ordentlich geölt, aber das brachte keinen messbaren Vorteil.


    Damit bleibt wahrscheinlich nur noch der alte Lauf als Ursache übrig. Das Gute Stück ist ja nun schon über 60 Jahre alt und hat seit meiner Jugendzeit so um die 20 000 Schuss durch, die vorherigen Besitzer nicht mitgerechnet.
    Da kann das Material doch schon mal müde werden, zumal ich mich auch an einige Jugendsünden erinnere, die ich aus Unwissenheit begangen habe.

    Hallo Leute, eine Frage zur Manschette des 49a. Meines Wissens nach gibt es zwei Größen, einmal 25mm Durchmesser und 26mm.


    Bei meiner bin ich mir nicht ganz sicher welche dort hinein kommt, gemessen mit digitalem Messschieber, ist der Hülsendurchmesser 26 mm.


    Aber da das Modell eines der älteren ist, vermute ich, dass dort die 25mm Manschette hineingehört.


    Spielt der eine Millimeter eine derart große Rolle, d.h wenn ich irrtümlich die " große" Manschette einbaue?

    Da geb ich dir völlig Recht, von daher wird es immer eine schwierige Frage bleiben, die nie zur völligen Zufriedenheit gelöst werden wird.
    Außer die Entwicklung schreitet soweit voran, dass ich die Leistung einer Waffe im Einsatz beliebig auf den gewünschten Effekt einstellen kann. Vergleichbar wie bei den Pressluft Waffen ,wo ich über Stellschrauben die Geschoss Energie von 6-100 Joule frei regulieren kann. (also theoretisch zumindest :D )

    Für mich ist die ganze Diskussion hier sehr spannend. Nebenbei finde ich die Off Topic Ausflüge von einigen Usern hier gar nicht Mal so uninteressant. Aber das nur am Rande.
    Interessant ist bei der ganzen Geschichte auch die grundsätzliche Diskussion über die Kaliber. 7,62 vs. 5,56 ist ja auch schon ein ewig alter Zopf, woran sich ganze Generationen von Fachleuten und solchen die sich dafür halten, abgearbeitet haben. :D .


    Meines Wissens nach kam man ja am Ende des 2.WK zum Ergebnis, das die 8x57 und Co für den normalen Soldaten viel zu überdimensioniert waren. Es hieß, lieber eine kleinere, leichtere Patrone, aber dafür mehr Munition am Mann.
    Diese Entwicklung gab es ja später bei den AK's auch. Obwohl der Entwickler der AK mit dieser Entscheidung wohl nicht wirklich glücklich war.


    Nun ist es interessant zu sehen, dass die Entwicklung wieder in die andere Richtung geht, hin zu größeren und Leistungsstärkerer Munition.


    Ich bin wirklich gespannt wo die Entwicklung diesbezüglich hin führt und was als nächstes im militärischen Bereich, als der "große Wurf" präsentiert wird.

    Hab Grad mal geschaut, die Apolo Dosen sehen aus wie die Dosen von H&N nur farblich ein kleines bisschen verändert.
    Auch wenn drauf steht es wäre eine argentinische Marke. Bin gespannt,oh hier einer Mal einen Testbericht veröffentlicht.

    Also ich hab dieses Programm auch und finde es sehr schön und nützlich.
    Neulich hatte ich mal den Geschossabfall bei der HW 44 auf verschiedene Entfernungen im Winkelsschuss berechnen lassen. Das war in der Theorie recht beeindruckend, wie sehr sich der Winkelschuss vom geraden Schuss unterscheidet.
    Ihr kennt die Thematik sicherlich.
    Dann habe ich das ganze Mal praktisch Nachgestellt ( sehr zur Belustigung meiner Tochter 8o übrigens) und musste dabei feststellen, dass die Werte in der Praxis nicht ganz mit den Angaben des Programms übereinstimmen.
    Demnächst will ich testen wie die tatsächlichen Werte bei unterschiedlichen Entfernungen mit denen vom Programm ermittelten übereinstimmen. Spannend wird es sicher ab 35 m. :thumbsup: