Posts by j-o-e

    Das Glas deiner "Schiessbrille" muss so vom Augenoptiker ausgemessen werden, dass das Korn scharf gesehen wird (dadurch wird das Ziel allerdings unscharf). Verständnisvoller Kollegen werden Dir sicher erlauben die Messung mit Waffe durchzuführen, wenn man vorher fragt.

    Erträglicher wird die Unschärfe in der Ferne (Ziel) mit einer Schießbrille und Lochblende. Die Lochblende erhöht die Tiefenschärfe. Eine Universallösung ist aber schwierig anzubieten, man kann nur eine Kombination von angepasstem Glas, Lochblende und evt. Filterglas probieren.


    https://www.mueller-manching.de/offene-visierung/


    Gruss Jürgen

    Um ein Fernglas in Bezug auf seine Güte auf den ersten Blick einzuschätzen, sollte man einen Blick auf die sogenannte "Austrittspupille" werfen. Das ist der helle Lichtfleck, den man im Okular sieht, wenn man das Fernglas, entfernt vom Auge, in der Hand hält. Zum einen gilt, je größer dieser helle Fleck ist, desto lichtstärker ist das Glas.


    Zum andern zeigt sich hier, wie gut das Fernglas konstruiert ist. Ist der Fleck schön rund und ohne Abschattungen, ist schonmal die Blendenanordnung in Ordnung und es lohnt sich einen Blick hindurch zu werfen.


    Zeigt sich der helle Fleck, die Austrittspupille, aber eher eckig, sollte man lieber direkt die Finger davon lassen, denn da spricht man dann eher von "Kirmesoptik" ;-)


    Wer mehr über Ferngläser wissen möchte, sollte sich hier mal umsehen: Fernglas verstehen


    Gruss Jürgen

    Mein neuestes Spielzeug aus Fernost: Mini Alu-Armbrust mit Leuchtpunktvisier :-D . Kommt als Bausatz mit 4 Pfeilen und geschätzt ... 30 Stahlkugeln im 4 mm Format. Gekostet hat das schnucklige Spielzeug 33.- € inkl. Versand . Ganz witzig ist das Beladen mit den Stahlkugeln: Vor dem Laser ist ein Loch durch das man die Kugel fallen lässt, die dann magnetisch an ihrem Platz gehalten wird und so nicht wegkullert - gefällt mir :-)



    So dann geh ich mal was spielen ...


    Gruss Jürgen

    Der Käufer meiner Pressluftflasche hat eine HW100 neu ... und fragt mich was er für ein Adapter er braucht um eine HW100 aus der Pressluftflasche (200 Bar) zu befüllen? Ich hab leider keine Ahnung ... Könnt ihr mir weiterhelfen?


    Gruss Jürgen

    Virolock abnehmen, am einfachsten mit einer Segering Zange, dann ein Ende der Klingenachse abfeilen, da genietet und Achse durchschlagen. Kann aber schwierig sein, da die Achse evt. durch den Nietvorgang im obern Teil gestaucht ist und somit dicker als der Klingendurchgang ist. Wenn sie festhängt, von der andern Seite versuchen. Also auch da den Nietkopf abfeilen oder fräsen und dann von dieser Seite versuchen den Stift durchzuschlagen ...



    Gruss Jürgen

    Du musst versuchen die genaue Steigung zu ermitteln. Das ist einfach die Strecke von einer Windung zur anderen, senkrecht zur Schraubenachse gemessen. Mann kann auch 10 messen, weil vielleicht einfacher, und dann durch 10 teilen.


    Falls es ein metrisches Gewinde ist, sollte da bei M10 1,5 mm Steigung rauskommen. M11 hat die gleiche Steigung, dann könnte man das Gewinde einfach in M11 nachschneiden und eine M11 Schraube besorgen ...


    Gruss Jürgen

    NC9210 Du scheinst der Spezialist und DIE Kapazität in Sachen Federn zu sein. Darum denke ich es wird das Beste sein, wenn jemand ein Frage dazu hat, sich an Dich zu wenden. Ich bin hier dann raus, ich hab ja keine Ahnung ...

    Deshalb habe ich den Federdraht aus dem Modellbau
    verwendet, er ist genau dafür vorgesehen.
    Verbiegen kann man allerdings jede Feder, wären die
    völlig hart dann wären sie nicht mehr elastisch.

    Verbiegen, bzw. Du meinst federn, und in Form biegen sind aber unterschiedliche Vorgänge. Und meine Äußerung bezog sich auf den geraden, gehärten Federstahl in 1,8 mm Dicke, in oben erwähnten Link und nicht auf auf deine Modellbaufedern NC9210 ...

    Ich habe das schon mehrfach getan.Gut daß ich das nicht gewusst habe :D

    Ist ja alles Abhänig von der Federstärke, Härtung und Federstahl ... und ja, Du bist ein Held! Freu Dich!

    Ein gehärteter Draht wird sich nicht in Form biegen lassen ... kannst ja mal versuchen die gebrochene Feder gerade zu machen.


    Da brauchst Du schon ungehärtetes Material. Aber auch der gehärtete Draht lässt sich "enthärten". Wenn man ihn zum glühen bringt (Lötlampe) und dann langsam abkühlen lässt ist die Härtung raus. Dann in Form wickeln und neu härten.


    Wenn Du keine passende Feder findest, kann ich dir deine selbstgewickelte Feder härten und anlassen. Hilfreich wäre aber zu wissen, welcher Stahl es ist (Wertkstoffnummer). Dann kann man auch geziehlt und nicht nur ungefähr härten ..


    Gruss Jürgen