Posts by j-o-e

    Mittelalterlicher Stichling


    Komplette Handarbeit incl. Wärmebehandlung und Holzscheide von mir ... ein Werk von 2014. Hat seinen, noch hoffentlich glücklichen, Besitzer bereits gefunden ;-) ... Irgendwann bau ich noch mal einen :-D


     

    Zur Austittspupille wurde schon vieles richtig gesagt, es gilt:


    Je größer die Objektivlinse, desto größer ist die Austrittspupillie

    Je höher die Vergrößerung, desto kleiner ist die Austrittspupille


    Je größer die Austrittspupille, desto einfacher hab ich ein sauberes Bild.


    Allein die Größe der Austrittspupille ist aber nicht entscheidend, sondern auch der optimale Abstand!


    Optimal ist der Abstand (dann habe ich das hellste und beste Bild ohne Abschattungen), wenn die Austrittspuille, mit der Pupille des beobachtenden Auges zusammenfällt.



    Bei vielen Fernrohren wird die Lage, also der Abstand der Austrittspuille vom Occular angegeben. Findet man den Wert nirgendwo, kann man ihn ganz einfach selbst ermitteln.


    Man leuchtet mit einer Taschenlampe ins Objektiv und hält ein Blatt Papier hinter dem Occular. Dort sieht man jetzt einen hellen Fleck, die Austrittspupille. Bewegt man das Blatt in wechselndem Abstand, sieht man, dass der Leuchtpunkt in der Schärfe schwankt. Ist er scharf, ist dort die Lage der Austrittspupille, die Größe läßt sich dabei nebenbei ermitteln.


    Man muss also sein Auge genau in diesem Abstand bringen um ein möglichst großes, helles und abschattungsfreies Zielbild zu erhalten.


    Noch eine Anmerkung zum Ausgangsproblem: Ist das Bild abgeschattet, schaut man nicht durch die Mitte des Fernrohrs. Das fällt bei niedriger Vergrößerung nicht so auf, wie bei hoher Vergrößerung - ganz normal ;-)


    Gruss Jürgen


    PS: Schaut man mit Abstand auf das Occulars eines Fernrohrs, sieht man die Austrittspupille als hellen Punkt. Ist es schön rund, ist alles bestens und man hat ein gut konstruiertes Glas. Sieht er allerdings eher eckig, wie ein Kissen mit schatttigen Randbereichenaus, sollte man lieber die Finger von dem Glas lassen.

    Muss nicht schlecht sein, ist schön leicht und eben auch günstig. Allerdings bekommst Du wohl kein Zubehör, wie Zentrierhilfe, Farblfilter, Lochblende etc ... wie z.B bei Knobloch. Ein Glas bekommst Du beim Optiker eingeschliffen, allerdings kann die Stärke von der vorhanden abweichen, wenn der Abstand Auge-Glas erhöt ist. Das kann man auch mit einem verständnisvollen Augenoptiker besprechen und testen.


    Gruss Jürgen

    Bei meinem Victorinox Swiss Tool sind alle Werkzeuge festellbar, müssen aber 2 Händig ausgeklappt werden ... also alles legal ... so sind viele Multitools, wo ist das Problem? Eine Klinge darf feststellbar sein, soweit sie nicht einhändig ausgeklappt werden kann ... Sogar bei einem simplem Opinel ist die Klinge feststellbar und auch legal.


    Gruss Jürgen

    Ehrlich gesagt, finde ich die Punzierung auch mit der Lasur noch irgendwie zugeschmiert und speckig glänzend.


    Meine Empfehlung ist eine Lederfarbe zu nehmen. Mir ist schwarz zu dunkel und wirkt für mich erher unnatürlich, ich nehme dunkelbraun, z.B. diese hier: https://shop.die-duernberger.d…Eco-Flo-Gel-Antique-.html

    Der Vorteil: Mit dem Borstenpinsel aufgetragen, zieht die Farbe tief ins Holz, matscht die Poren des Holzes nicht zu und die urspüngliche Maserung scheint auch noch durch.


    Vorbereitet habe ich die Punzierung indem ich sie mit einer Messingbürste gereinigt habe.

    Technik: Büstenkopf aufsetzen und nur ganz leicht kreisend die Vertiefungen vom Schmutz befreien. Ansonsten wurde der Schaft abgeschliffen und mit Leinölfirnis behandelt.



    Das Glas deiner "Schiessbrille" muss so vom Augenoptiker ausgemessen werden, dass das Korn scharf gesehen wird (dadurch wird das Ziel allerdings unscharf). Verständnisvoller Kollegen werden Dir sicher erlauben die Messung mit Waffe durchzuführen, wenn man vorher fragt.

    Erträglicher wird die Unschärfe in der Ferne (Ziel) mit einer Schießbrille und Lochblende. Die Lochblende erhöht die Tiefenschärfe. Eine Universallösung ist aber schwierig anzubieten, man kann nur eine Kombination von angepasstem Glas, Lochblende und evt. Filterglas probieren.


    https://www.mueller-manching.de/offene-visierung/


    Gruss Jürgen

    Um ein Fernglas in Bezug auf seine Güte auf den ersten Blick einzuschätzen, sollte man einen Blick auf die sogenannte "Austrittspupille" werfen. Das ist der helle Lichtfleck, den man im Okular sieht, wenn man das Fernglas, entfernt vom Auge, in der Hand hält. Zum einen gilt, je größer dieser helle Fleck ist, desto lichtstärker ist das Glas.


    Zum andern zeigt sich hier, wie gut das Fernglas konstruiert ist. Ist der Fleck schön rund und ohne Abschattungen, ist schonmal die Blendenanordnung in Ordnung und es lohnt sich einen Blick hindurch zu werfen.


    Zeigt sich der helle Fleck, die Austrittspupille, aber eher eckig, sollte man lieber direkt die Finger davon lassen, denn da spricht man dann eher von "Kirmesoptik" ;-)


    Wer mehr über Ferngläser wissen möchte, sollte sich hier mal umsehen: Fernglas verstehen


    Gruss Jürgen

    Mein neuestes Spielzeug aus Fernost: Mini Alu-Armbrust mit Leuchtpunktvisier :-D . Kommt als Bausatz mit 4 Pfeilen und geschätzt ... 30 Stahlkugeln im 4 mm Format. Gekostet hat das schnucklige Spielzeug 33.- € inkl. Versand . Ganz witzig ist das Beladen mit den Stahlkugeln: Vor dem Laser ist ein Loch durch das man die Kugel fallen lässt, die dann magnetisch an ihrem Platz gehalten wird und so nicht wegkullert - gefällt mir :-)



    So dann geh ich mal was spielen ...


    Gruss Jürgen

    Der Käufer meiner Pressluftflasche hat eine HW100 neu ... und fragt mich was er für ein Adapter er braucht um eine HW100 aus der Pressluftflasche (200 Bar) zu befüllen? Ich hab leider keine Ahnung ... Könnt ihr mir weiterhelfen?


    Gruss Jürgen

    Virolock abnehmen, am einfachsten mit einer Segering Zange, dann ein Ende der Klingenachse abfeilen, da genietet und Achse durchschlagen. Kann aber schwierig sein, da die Achse evt. durch den Nietvorgang im obern Teil gestaucht ist und somit dicker als der Klingendurchgang ist. Wenn sie festhängt, von der andern Seite versuchen. Also auch da den Nietkopf abfeilen oder fräsen und dann von dieser Seite versuchen den Stift durchzuschlagen ...



    Gruss Jürgen