Suhler Waffenhersteller Haenel soll neues Sturmgewehr der Bundeswehr liefern

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    • Suhler Waffenhersteller Haenel soll neues Sturmgewehr der Bundeswehr liefern

      Verteidigungspolitik
      Suhler Waffenhersteller Haenel soll neues Sturmgewehr der Bundeswehr liefern



      Stand: 14. September 2020, 20:06 Uhr


      Es geht um 250 Millionen Euro und 120.000 neue Gewehre: Die Thüringer Waffenschmiede C.G. Haenel in Suhl soll einen Großauftrag der Bundeswehr an Land gezogen haben. Mitbieter ist Heckler & Koch.
      Quelle

      Denke das ist mal nen Thema was Interessant wird und nen eigenen Thread verdient hat.
      Wenn's nicht zu Allgemein passt bitte in den Offtopic Bereich verschieben.
      Hat schon jemand Infos welches Modell es wird?
      Konnte dazu noch keine Quellen finden.
      Lg
      facit omnia voluntas
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    • Schau mal innen Laber Fred, da ist nen Link.
      Gruß
      Holger

      Diana Chaser Pistolenrifle & Chaser Rifle-Airmagnum 850 mit Diopter & ZF - WLA / Colt SAA 7,5" / Schofield 6" / Diana Trailscout
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    • Als Thüringener freut mich das zu hören. RS8, RS9 & CR 223 schon mal geschossen :schiess1:

      Interessant die Frage ist nur wo soll die technische Leistung besser sein?
      Eine AR 15 Plattform mit Pistonsystem sind beide Waffen. Wo zum Teufel ist der immer so wichtige Klappschaft hin, den hatte nur einer der Bewerber und der hat sich zurück gezogen. Lustiger weise auch der einzige wo das Waffensystem Multikaliber ausgelegt war. Sprich schneller kosten günstiger (vom Soldaten machbar nix Waffenwerkstatt) Kaliber wechsel möglich, falls da mal was anderes in 556er Baugröße kommen sollte.
      Die neue Sau im Dorf ist die 6mm Arc von Honardy in Zusammenarbeit mit einer US Behörde entwickelt um das maximum aus der Plattform (Waffenbaugröße) zu holen. Ist eigentlich ähnlich der 2014 aus dem Zivilenbereich kommende 6mm AR einfach nur ein paar Maße geändert(Hülse & Geschossgewicht) damit es keinem Ärger gibt mit dem ursprünglichen Erschaffer.

      The post was edited 1 time, last by Parasite ().

    • Hm, ich hätte eher das HK 433 favorisiert. Dann muss HK ja sicher bald wieder Insolvenz anmelden, aufgrund von mangelnder Auftragslage.

      Warum hat man nicht zumindest das HK416 in Erwägung gezogen? Etliche NATO-Verbündete nutzen diese Waffe bereits längst.
      Deko: Glock 17, Glock 23, H&K P30, Taurus PT99 / SSW: P99, P88, P22, P22Q, S&W CS, RG59, RG96, GPDA9, Colt 1911, P239 / CO2: P38
    • @ Acta Non Verba

      HK war wohl mit beiden Systemen vertreten 416 & 433, die 416 Plattform wird ja bei einigen Spezialeinheiten der BW benutzt.

      Wegen dem Bild beim Artikel vom Focus, es gibt noch keine von der neuen samt BW Bezeichnung da nimmt man das was man findet im Netz.
      Intressant zu sehen ist auch das immer mehr zivile Halbauto Version Verwendung bei Behörden wie der Polizei finden als Mitteldistanz Waffe um die MP5 zu ersetzen.
      Selbst bei der BW sage nur G28 ist eigentlich bzw. ne modifizierte ne Mr308 gewesen am Anfang der Beschaffung, die Vollauto Ausführung der HK 417 hat die Anforderungen (Präzision) wohl nicht erfüllt.
    • ACTA NON VERBA wrote:

      Hm, ich hätte eher das HK 433 favorisiert.
      Die Bundeswehr hat vielleicht nicht die größten Ansprüche, aber sich so eine hässliche Krücke umzuschnallen, das wollen selbst die nicht.

      Dienstwagen werden dann übrigens Fiat Multipla
      Wenn eine PaintballWaffe auch Marker genannt wird...
      Ist dann eine scharfe Waffe ein permanent Marker?

      Silvester. Mit I
    • Bei H&K haben momentan scheinbar auch Französische Aktionäre das sagen.


      Unruhe bei Großaktionären
      Für Unruhe sorgte ein Machtkampf zweier Großaktionäre der Firma. Der langjährige Mehrheitsaktionär Andreas Heeschen musste ein dickes Aktienpaket wegen eines lange zurückliegenden Pfandgeschäfts an einen Franzosen und dessen Luxemburger Finanzholding CDE abgeben, seit Juli hat die CDE das Sagen. Für H&K ist es allerdings nicht das erste Mal, dass ein ausländischer Investor die Geschicke bestimmt, bis 2002 gehörte H&K zum britischen Rüstungskonzern BAE Systems.



      Quelle
      facit omnia voluntas
    • ACTA NON VERBA wrote:

      Hm, ich hätte eher das HK 433 favorisiert. Dann muss HK ja sicher bald wieder Insolvenz anmelden, aufgrund von mangelnder Auftragslage.

      Warum hat man nicht zumindest das HK416 in Erwägung gezogen? Etliche NATO-Verbündete nutzen diese Waffe bereits längst.
      keine Angst, HK hat noch Auftragsbücher bis 2025...
    • Parasite wrote:

      Als Thüringener freut mich das zu hören. RS8 & RS9 schon mal geschossen :schiess1:

      Interessant die Frage ist nur wo soll die technische Leistung besser sein?
      Eine AR 15 Plattform mit Pistonsystem sind beide Waffen. Wo zum Teufel ist der immer so wichtige Klappschaft hin, den hatte nur einer der Bewerber und der hat sich zurück gezogen. Lustiger weise auch der einzige wo das Waffensystem Multikaliber ausgelegt war. Sprich schneller kosten günstiger (vom Soldaten machbar nix Waffenwerkstatt) Kaliber wechsel möglich, falls da mal was anderes in 556er Baugröße kommen sollte.
      Die neue Sau im Dorf ist die 6mm Arc von Honardy in Zusammenarbeit mit einer US Behörde entwickelt um das maximum aus der Plattform (Waffenbaugröße) zu holen. Ist eigentlich ähnlich der 2014 aus dem Zivilenbereich kommende 6mm AR einfach nur ein paar Maße geändert(Hülse & Geschossgewicht) damit es keinem Ärger gibt mit dem ursprünglichen Erschaffer.
      Die Verschlussfeder im Hinterschaft macht einen Klappschaft nicht wirklich attraktiv.
      Ich könnte mir vorstellen, dass Haenel in den Maßen näher am originalen AR-15 geblieben ist und daher die bessere Wirtschaftlichkeit sich auf die bessere Verfügbarkeit von Anbauteilen und Co. bezieht.

      Die HK Geschäftsführung muss sich jetzt ähnlich fühlen, wie damals die Chefs von Colt, als Beretta die Ausschreibung der US-Standardordonannzpistole gewann.
    • Was mich an der Entscheidung nervt....
      Wirklich innovativ ist da nix.
      Ne weitere AR15.
      ..und schön günstig.
      Wenn das alles ist, was die (Reste der)deutschen Waffenindustrie hinbekommt...
      Hört mich, meine Häuptlinge! Ich bin müde. Mein Herz ist krank und traurig. Vom jetzigen Stand der Sonne an will ich nie mehr kämpfen – für immer.(Chief Joseph )
    • Esti wrote:

      Die Verschlussfeder im Hinterschaft macht einen Klappschaft nicht wirklich attraktiv.Ich könnte mir vorstellen, dass Haenel in den Maßen näher am originalen AR-15 geblieben ist und daher die bessere Wirtschaftlichkeit sich auf die bessere Verfügbarkeit von Anbauteilen und Co. bezieht.

      Die HK Geschäftsführung muss sich jetzt ähnlich fühlen, wie damals die Chefs von Colt, als Beretta die Ausschreibung der US-Standardordonannzpistole gewann.
      Ja ist beim AR nicht vorgesehen gewesen bei der Konstruktion. Es gibt auch Adapter dafür, aber Waffe ist im geklappten Zustand nicht zum Schießen geeignet.
      War aber bei der Ausschreibung vom G36 wohl gefordert worden, eben wie ne AK.
      Mit die Anbauteile könntest du recht haben. Häenel hat Keymod bei H&k schaut es zwar auch aus wie Keymod heißt aber HK Key und hat andere Maße und ist natürlich nicht kompatibel sollst ja HK Zubehör Schienen, Montagen etc kaufen.
    • Gut das ich nicht mehr beim Bund bin. Unbrauchbare Mun (223) eines der Hauptprobleme beim G36, jetzt die passende veraltete Waffentechnik (AR 15 Derivat). Was kommt als nächstes?
      Ne ach soTolle 1911 als Dienstpistole? Und dazu die Passende Thompson als MP, da Passen wenigstens die Patronen zusammen.

      The post was edited 1 time, last by Halbtür ().

    • Hab nun mal ne Quelle zum neuen Gewehr selbst gefunden.

      Der MK556 ist ein Vollautomat im Kaliber 5,56 x 45 mm. Das MK steht für „Maschinenkarabiner“. Die Waffe wurde 2017 erstmals durch den Hersteller vorgestellt und folgt der AR15-Architektur, arbeitet mit einem Kurzhub-Gaskolbensystem und verfügt über eine verstellbare Gasabnahme. Serienmäßig stehen Läufe mit 10,5″, 12,5″, 14,5″ und 16″ zur Verfügung.

      Edit:
      Aus dem Text geht ein wahrscheinlich hervor.


      Es gilt als wahrscheinlich, dass Haenel mit dem MK556 und Heckler & Koch mit dem HK416 und dem HK433 ins Rennen gegangen sind. Der Sprecher von Heckler & Koch hat bis jetzt nur in einem Interview mit einer regionalen Online-Zeitung bestätigt, dass das Unternehmen sich mit zwei Waffen um die G36-Nachfolge beworben hat.
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