Risse in Luftgewehr Systemhülse

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    • PR90 wrote:

      Macht doch da keine Faxen, neue Systemhülse und gut. :rolleyes:

      Ballistic wrote:

      Die Diana ist Bj. 71, möchte damit sagen keine Ahnung ob es dazu überhaupt noch neue
      Ersatzteile gibt.
      Na logisch. waffencenter-gotha.de/shop/Ers…1_12_614_148_265_380.html
      Eine Systemhülse ist zwar nicht dabei, aber ruf mal bei Gotha an. Vielleicht können die dir eine besorgen.

      Und wenn nicht besorgst du dir auf Egun eben einen Ersatzteilspender, die Dinger kosten doch nun nicht die Welt. Und da hat man gleich noch ein paar mehr Teile zur Verfügung.
      Hmm das mit den Ersatzteilen war im Kontext dazu, damit direkt auf Diana zuzugehen gemeint.
      WC Gotha wurde selbstverständlich bereits kontaktiert, man wird sehen ob und wenn ja zu welchem
      Preis die Hülse erhältlich ist.
      Sollte dieser annehmbar sein und deutlich unter dem Erwerbspreis einer kompletten 27er liegen, dann
      passt das.

      Ansonsten mal sehen wie es weitergeht.

      Der Einwand zum Verhalten / Farbe einer Schweißnaht nach dem brünieren ist natürlich ebenso berechtigt
      wie der einer Rissprüfung. Wobei bei letzterem m.M. nicht mehr viel geprüft werden muss, wenn der Riss
      bereits in der Innenseite ebenso Sichtbar ist.


      Insgesamt ein Dankeschön an die Herren für das Brainstorming.
      Evtl. verlose ich ja als Dankeschön meine derzeitige Systemhülse an die Teilnehmer.
      "In gut erhaltenem, gepflegten Zustand. Kenner wissen Bescheid". Wie man bei egun sagen würde.

      Heute klappt's auch wieder mit dem Humor...
    • So, nachdem ich nun beim Lauf etwas damit weiter gemacht habe die Rostnarben von Hand zu entfernen,
      was zeigt sich da schönes?
      Genau, wieder Haarrisse (auf dem Bild ca. in der Mitte zu erkennen).
      Es soll hier wohl echt nicht sein.
      Da mir wegwerfen nicht gefällt, zumal hier bereits etwas Aufwand hineingesteckt wurde, denke ich
      damit nun inkl. der Systemhülse weiterzumachen und zu versuchen aus dem was eben gegeben ist
      noch das beste herauszuholen.
      Brünieren fällt jetzt leider weg, neben dem Risiko das die Teile im heißen Tauchbad vollends kaputt gehen,
      kaltbrünieren vermutlich fleckig wird auf so großen Oberflächen, würde man auch die Risse weiterhin sehen.
      Also, bleibt zähneknirschend lackieren.

      Man man man, es ist unglaublich...

    • Wir haben im Verein ein Steinzeitpreller (um die 100 Jahre alt) , wo der Lauf vom Spannen schon krumm ist. . .selbst das hat keine Risse im System !
      Da muss Diana aber gehöhrig bei der Herstellung geschlammt haben!
      "The right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed"
    • Ich würde es wohl trotzdem erstmal mit brünieren versuchen!
      Lack trägt so dich auf. Dann hat man Probleme, den Lauf an der Systemhülse zu befestigen und man bekommt Kratzer am Lauf , vom anfassen.
      Kannst du selber brünieren oder musst du es weg geben?

      Ich verstehe auch nicht, wenn der Haarriss innen auch schon zu sehen ist, warum das Gewehr noch zusammen hält
      Planlos geht mein Plan los.
    • Müsste ich kaltbrünieren oder weg geben.
      Grundsätzlich teile ich deine Meinung jedoch hier habe ich keine Muße mehr zu brünieren,
      zumal das selbst brünierte doch sehr empfindlich ist.
      Wenn man doch nur wüsste ob die Teile ein Brünierbad überstehen oder noch besser,
      dass Zeug geht zum brünieren oder wird von mir brüniert und zerbricht dann beim Zusammenbau etc..

      Also, puah, habe da nun auch kein Rezept wie am besten weiter damit verfahren.
    • Von innen mit Bremsenreiniger betupfen.
      Wenn die Risse acut sind, dringt der Reiniger durch.
      Wenn nicht, besteht noch Hoffnung.

      Nachtrag:
      Acut - stechend, durchdringend
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit
    • Ballistic wrote:

      So, nachdem ich nun beim Lauf etwas damit weiter gemacht habe die Rostnarben von Hand zu entfernen,
      was zeigt sich da schönes?
      Genau, wieder Haarrisse (auf dem Bild ca. in der Mitte zu erkennen).
      Es soll hier wohl echt nicht sein.
      Da mir wegwerfen nicht gefällt, zumal hier bereits etwas Aufwand hineingesteckt wurde, denke ich
      damit nun inkl. der Systemhülse weiterzumachen und zu versuchen aus dem was eben gegeben ist
      noch das beste herauszuholen.
      Brünieren fällt jetzt leider weg, neben dem Risiko das die Teile im heißen Tauchbad vollends kaputt gehen,
      kaltbrünieren vermutlich fleckig wird auf so großen Oberflächen, würde man auch die Risse weiterhin sehen.
      Also, bleibt zähneknirschend lackieren.

      Man man man, es ist unglaublich...

      Hallo,

      die von dir gefundenen Risse sind mehr als seltsam. Hast du die Möglichkeit eine sog. „zerstörungsfreie Rissprüfung“ durchführen zu lassen. Was hier aussieht wie ein Riss muss in Wirklichkeit noch kein Riss sein.

      Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass an einer Luftbüchse durch den normalen Betrieb Risse entstehen. Die Belastung ist viel zu gering, dass hier ein sog. typisches Versagen der Bauteile eingetreten sein könnte. Zudem sind die Lastspiele im normalen Betrieb ebenfalls viel zu gering, dass hier von einem sog. Dauerbruch ausgegangen werden könnte.

      Wenn die Risse schon länger da wären, hätte sich Rost im Spalt ausgebreitet und die Rissflanke abgeschrägt. Dieses Bild fehlt.
      Es stellt sich die Frage, was es noch sein könnte, was aussieht, wie ein Riss. Spontan fällt mir da nur Kratzer in der Oberfläche ein.

      Eine starke Lupe und ein blaues Licht könnte die Sache etwas aufhellen. Versuche auch den Einfallswinkel des Lichtes etwas zu variieren. Zum Mikroskopieren benutz man eine blaue Lampe.

      Gruß Viper1497
    • Falls Du Schlämmkreide aus der Du mit Wasser einen Brei anrühren kannst oder vielleicht notfalls Scheuermilch hast, könntest Du eine provisorische Rissprüfung machen. Die Teile anwärmen...gut 60 bis 80 Grad...einölen (farbiges Öl wäre gut, vielleicht gefärbtes Lampenöl)...trocken wischen...Schlämmkreidebrei relativ dünn über die Fläche und trocknen lassen...falls da Risse sind, haben die genug Öl aufgenommen um sich dann gut sichtbar in der Schlämmkreideschicht zu zeigen, die saugt das Öl nämlich auf...
    • Eine Beteiligung an einem Hausbrand würde ich ausschließen, wobei ich zu der Vorgeschichte
      des Gewehr an sich nicht viel sagen kann.
      In diesem Thread sind Bilder wie das Gewehr aussah als ich es bekam:
      Altes Luftgewehr: Bestimmung Hersteller + Modell

      Die Möglichkeit einer Rissprüfung habe ich so aus dem Stehgreif nicht, lasse mir die anderen
      Tips zur selbigen Prüfung "Zuhause" jedoch mal durch den Kopf gehen bzw. versuche etwas
      dahingehend.
    • Matt Schwarz lackieren und als Deko an die Wand hängen.

      Meiner Meinung nach ist hier der Punkt erreicht bei dem sich Aufwand und Nutzen in
      keinem Verhältnis mehr zueinander stehen.

      Bei eGun gehen zum Teil gut erhaltene Gewehre namhafter Hersteller für ~100€ weg.
    • ich Klinke mich mal mit ein.

      Ich hatte altersbedingt ähnliche Risse an einem fwb 300er kolben. Hab's wig geschweißt. Halt nicht in einem durch sondern wie man das halt macht an verschiedenen Stellen ansetzen um dem Wärmeverzug vor zu beugen... danach über die drehbank gejagt. Ultraschall Gutachten in der Firma gemacht. Und mit nem Roboter vermessen.
      War alles bestens
    • Für mich sieht das aus wie eine thermische Belastung des Materials. Vielleicht hat die mal jemand mit einem Bunsenbrenner nachgebläut.

      Ein guter Freund von mir hat diese Behandlung mal einem Lauf unterzogen, dieser wies nach dem Abschleifen ähnliche „Riefen“ auf. Die Riefen entstehen dann durch die großen Temperaturunterschiede und sind mechanisch bei dem geringem Belastungen zu vernachlässigen.

      Ich kann mich auch irren. :saint:

      Falls deine Bemühungen nicht fruchten sollten :
      Ich habe noch ein Diana 27 von vor 1970 in meiner Kiste ( wie die unter der Brünierung aussieht kann ich nicht beurteilen ). Dieses Gewehr wurde aber jahrelang gespannt gelagert oder die Feder wurde irgendwann mal geklau-tauscht, denn die Feder baut nicht genügend Druck vor dem Kolben auf um das Diabolo aus dem Lauf zu befördern.
      Davon würde ich mich unentgeltlich trennen, um einem Leidensgenossen zu unterstützen, da ich dieses wohl nicht mehr generalüberholen werde!

      LG
      Sascha
      Wahnsinn ist es immer wieder das Selbe zu versuchen und ein anderes Ergebnis zu erwarten. - Albert Einstein

      Der Kluge lernt aus allem und jeden, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. - Sokrates
    • Hierzu mal den Status Quo schildern.
      Was lief nach der Diagnose: Riss?
      Habe nach dem ersten Ärger eine gute Zeit lang überlegt, wo ich die Einzelteile nun hinbringen könnte um mir ein
      genaueres Bild zu verschaffen in welchem Umfang die Teile beschädigt sind.
      Da fiel mir bei dem Gedanken an Rohre ein, die Teile zu einem Gas Wasser Betrieb zu bringen und dort mein Glück zu versuchen, der nette Inhaber konnte so aus dem Stehgreif nichts dazu sagen außer selbiges, Risse, aaber er war genauso verwundert das die Teile dennoch so gut zusammenhalten, daher wollte er die Teile da behalten und diese wiederum einem anderen Betrieb zum Prüfen zukommen lassen.
      Eine Woche später kam die Diagnose mittels Ultraschall: Keine Risse, lediglich oberflächlich.
      Auf dieser Grundlage und einem Obulus für die Kaffeekasse habe ich weiter gemacht und da es sich momentan ohnehin schlecht Schneeschippen lässt ohne ins Schwitzen zu kommen, habe ich die besagten Teile nochmals für folgende Bilder möglichst so fotografiert, wie sie in der Position auf den ersten Bildern waren.
      Die Oberflächen an sich flüstern leise "es geht voran"....