Böker Damast

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    • Böker Damast

      Hallo,

      vorab: Über Geschmack lässt sich streiten :D

      Ich ziehe ernsthaft in Betracht mir folgendes Messer zuzulegen und es ggf. auch zu nutzen.
      boker.de/tirpitz-damast-gold-42-110196dam

      Die Frage ist nur: Wie haltbar ist die Vergoldung? Kann das einer von euch einschätzen?
      Die muss ja minimalst dünn sein, sonst wäre das Damastmuster ja nicht sichtbar.

      Viele Grüße
      :thumbsup:
    • Zeig das bloß nicht Play sonst holt er sich das vergoldete auch noch!

      Ich glaube nicht daß das bei dem Preis jemand wirklich benutzen möchte. 8|
      Die Klingenform erachte ich aber als ideal. :love:

      Wenn es wirklich Gold ist ist es nicht sehr belastbar.
    • Exakt meine Meinung. Ein reines Sammlermesser, was auch nicht auf den Gebrauch als EDC ausgelegt ist.
      Wäre schade ums Geld bzw. Messer.

      BTW: Ich halte die meisten Damstmesser für nicht alltagsfähig. Alltag bedeutet für mich auch der denkbarer Verlust.
      Allenfalls bei Profiköchen und ähnliche Berufsmessernutzer verschieben sich die Grenzen.
    • Hallo,

      eine Vergoldung ist hauchdünn und nur aufgeklebt. Das Teil ist nur zum Ansehen am Besten in der Vitrine, wie einige Kollegen schon richtig bemerkt haben. Ferner wird hier ein stolzer Preis verlangt. Beim Schärfen wird die Vergoldung schon abgeschliffen. Schneiden würde ich mich damit nicht trauen.

      Gruß Viper1497
    • wenn man mit der klinge erstmal im lagerfeuer rumstochert und im gebratenen fleisch , läuft die klinge eh erstmal blau an vorne.....
      hab mal nen damastmesser als edc genutzt, noch habngeschmiedet. ruckzuck ist die schöne optik weg am lagerfeuer.

      gruß edwin
      INVICTUS

      The post was edited 1 time, last by edwin2 ().

    • Büroklammer wrote:

      Ich will nicht widersprechen um des widersprechens willen.
      Ich denke aber daß es sich nicht um eine Blattvergoldung handelt.
      Man kann auch elektrolytisch und anders vergolden.

      Hallo,

      es gibt eine galvanische Vergoldung das ist richtig. Ich nannte die Blattvergoldung als Beispiel. Die Schichtdicke wird sich vermutlich im Bereich einer Lackschicht bewegen und damit sehr empfindlich sein. Trotzdem dürfte das Messer nicht zum Arbeiten nutzbar sein.

      Gruß Viper1497
    • Büroklammer wrote:

      Ich will nicht widersprechen um des widersprechens willen.
      Ich denke aber daß es sich nicht um eine Blattvergoldung handelt.
      Man kann auch elektrolytisch und anders vergolden.
      Es ist übrigens egal ob eine Vergoldung elektrolytisch oder als Blattgold aufgebracht wurde,die Schicht ist sehr dünn und nicht dauerhaft belastbar.
      Blattgold ist in dem Punkt eventuell sogar besser da es eine dickere Schicht darstellt die langsamer abgerieben wird.Es wird aber Schleifpunkte geben an welchen die Vergoldung bei Zeiten weicht.
      Ohne Gold hätte das Messer einen höheren Nutzwert.
      Mal ganz abgesehen davon das die Vergoldung keinen nennenswerten Goldwert darstellt.
      Wenn man den Stahl der Tirpitz dafür verwendet hat,dann hätte man entweder das Holzinlay des Griffs in deren Form einsetzen können oder aber einen sauberen Spiegel mit der eingearbeiteten Form der Tirpitz darbieten können.
      Den Griff empfinde ich als sehr einfach gehalten und unpassend zum Gesamtkonzept.
      Für mich wäre es optisch zu wenig für die Vitrine und zuviel zur Nutzung!
      Und was bedeutet handgeschmiedet,mit dem Hammer in der Hand oder mit dem Maschinenhammer nur den Stahl von Hand geführt?
      Für mich sieht das Teil wie ein vergoldeter Blender aus.
      Konzentration ist alles!
      Ich bin ein Preuße! :saint:
      Eine seltsame Welt!
    • ...was es auch ist.

      Viper1497 wrote:

      Büroklammer wrote:

      Ich will nicht widersprechen um des widersprechens willen.
      Ich denke aber daß es sich nicht um eine Blattvergoldung handelt.
      Man kann auch elektrolytisch und anders vergolden.
      Hallo,

      es gibt eine galvanische Vergoldung das ist richtig. Ich nannte die Blattvergoldung als Beispiel. Die Schichtdicke wird sich vermutlich im Bereich einer Lackschicht bewegen und damit sehr empfindlich sein. Trotzdem dürfte das Messer nicht zum Arbeiten nutzbar sein.

      Gruß Viper1497
      Eigentlich schon, aber es wird in kürzester Zeit echt zammelig aussehen...


      We have the Fossils - we win!
    • Habe ja das Tirpitz ohne Vergoldung. Da ich die Farbe Gold nicht mag und es auch im Wiederspruch zum Sinn einer Messerklinge steht, ist es für mich unsinnig. Der Damast ist sehr gut, auch wenn Er nicht mehr an die Qualität von Markus heranreicht. Die ohne Gold sind absolut arbeitstauglich. Halt etwas teuer zum damit Arbeiten.

      Der Tirpitz kommt aber nicht an die Leo heran. Goldklingen kommen mir nicht ins Haus!

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

      The post was edited 1 time, last by the_playstation ().

    • Eine elektrolytische Vergoldung ist nur wenige Mikrometer dick, eine Blattvergoldung halte ich für unwahrscheinlich daß diese mittels eines speziellen Lack nur aufgeklebt wird und auch nur sehr dünn ist.
      Dann gibt es noch die Feuervergoldung, fiese Angelegenheit da mit viel Quecksilber gearbeitet wird.
      Egal welches Verfahren, Gold ist sehr weich und wird bei Benutzung abgerieben.
      Früher hätte ich ja geschrieben zur einmaligen Anwendung, zum Beispiel Schwiegermutter :whistling:
      Solche Scherze bekommen aber heute viele in den falschen Hals.
      Oh Gott das ist jetzt noch verfänglicher....

      Egal, taugt in meinen Augen nur für die Vitrine!
    • the_playstation wrote:

      Habe ja das Tirpitz ohne Vergoldung. Da ich von der Farbe Gold nicht mag und es auch im Wiederspruch zum Sinn einer Messerklinge steht, ist es für mich unsinnig. Der Damast ist sehr gut, auch wenn Er nicht mehr an die Qualität von Markus heranreicht. Die ohne Gold sind absolut arbeitstauglich. Halt etwas teuer zum damit Arbeiten.

      Der Tirpitz kommt aber nicht an die Leo heran.

      Gruß Play

      Hallo,

      ist das nicht reine Werbung mit dem Stahl der Tirpitz oder dem Leo I? Weiß irgendjemand, welche Stahlsorte die früher hatten, vermutlich nicht? Wurde bei dem Leo I Stahl nur die Kanone verwendet oder der Turm oder sogar die Wanne?

      Mit dem Wort Damast wird sehr viel Werbung gemacht und die Teile zum Teil sehr teuer verkauft.

      Gruß Viper1497
    • Will man eines der besten Messer haben, macht man sich ein feststehendes Messer mit Leo-Damastklinge und durchgehendem Erl.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Damast macht Sinn aber ab 7 Schichten wird es zur Mode, oder?
      Gerade wenn man sich mit Damastklingen beschäftigt kann man doch
      nicht ernsthaft dieses gezwurbel an einem guten Messer wünschen?
      Lagendamast, meinetwegen.

      Man nehme völlig untaugliches Material aus einem untergegangenen Kriegsschiff,
      mache einen untauglichen Damast daraus, nehme eine untaugliches Heft,
      und eine noch untauglichere Metallbeschichtung, und schon kann man
      900 Euro verlangen?
      Ich habe mir mit einem Kohlenstoffmora vor 2 Monaten fast den Finger abgeschnitten
      und das blöde Mora ist nach etlichen Lagen Bodenbelag schneiden immer noch
      Rasiermesserscharf wo zwei Abbrechklingenmesser und ein Stanley 199 schon
      am Verzweifeln sind.
      Für was braucht die Welt so ein Messer?
    • Werbung ist alles, mit mindestens 1,5% Stahl der Tirpitz im Klingenanteil wäre zum Beispiel schlechte Werbung.
      Und was aus den Tiefen eines Norwegischen Fjords so alles als Tirpitz Stahl verkauft wird und in welchen Anteilen gestreckt wird weiß nur Gott allein.
      Womit wir beim Glaube sind!

      Halleluja :roll:
    • Beim Tirpitz ist es das, was Sie vom Wrak hochholen durften.

      Der Leo ist einzigartig. Markus hat nur!!!! die Kanonenrohre benutzt und den Stahl mit Wälzlager und Werkzeugstahl kombiniert. Dieser Damast ist extrem gut und schlägt jeden Monostahl. D2, .... ist dagegen Billigweicheisen. Allerdings hat sich Marku bei der Härtung und der Faltung sehr viel mehr Mühe gegeben. Die Struktur war sauberer. Leider haben sich Markus und Böker zerstritten und Markus war Böker wohl auch zu teuer. ;)

      Was Stabilität betrifft, gibt es nicht Besseres. Allerdings ist das Topmaterial ansich unsinnig für Klappmesser, da der Klappmechanismus die Schwachstelle ist. Ein feststehendes Messer ist da deutlich sinnvoller.

      Habe mir mal eines geschmiedet und eines geschliffen aus einer Damastplatte, aus der normalerweise 2x Leo Folder hergestellt werden. Die sind unzerstörbar durch mechanische Einwirkungen. In der Regel waren es immer um die 300 Lagen. Mehr ist schlecht.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • SPA68 wrote:

      Eine elektrolytische Vergoldung ist nur wenige Mikrometer dick, eine Blattvergoldung halte ich für unwahrscheinlich daß diese mittels eines speziellen Lack nur aufgeklebt wird und auch nur sehr dünn ist.

      Hallo,

      Blattgold wird zuerst getrieben bis es ganz dünn wird und dann in einen Lederbeutel gepackt, der gefühlt eine Million mal aufgeschlagen wird. Dadurch wird das Blattgold ganz dünn. Dann wird der Untergrund mit einem Lack vorbereitet. Wenn der Lack gerade noch klebt wird das Blattgold mit einem Marderhaarpinsel angeschossen. Dabei darf kein Wind gehen und man darf auf keinen Fall einmal niesen.


      Gruß Viper1497
    • Stimmt Viper,
      ich belieferte einen Künstler der viele Dinge für die Kirche machte. Ich habe ihm oft beim vergolden zugeschaut. Ziemlich einfaches Verfahren.
      Er hat zum Beispiel das Kreuz auf der Grabeskirche in Jerusalem entworfen.