Mittel gegen Zecken?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ich bin Angler und suche gerne die Gewässer abseits der Wege auf. Mein Mittel gegen Zecken heißt lange Hose mit Hosengummi in die Stiefel, da Stichfrei drauf und T-Shirt in die Hose.
      Das funktioniert bei mir recht zuverlässig, ich hatte schon lange keine Zecke mehr. Und zur Not eine Zeckenkarte im Portemonnaie.
    • Ich kann Floppyk nur beipflichten.
      Wenn man viel draussen ist und/oder in FSME-Risikogebieten rumläuft, sollte man sich impfen lassen.
      Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass eine Hirnhautentzündung nicht witzig und ziemlich schmerzhaft ist.
      Bei Borreliose ist frühzeitiges Entfernen der Zecke wichtig.
      Die Zecke pumpt die Erreger erst gegen Ende des Saugprozesses in den Körper.
      Je früher man sie findet und entfernt, desto geringer eine Infektionsgefahr.
    • Bei Menschen weiß ich nicht.

      Bei Hunden hilft Kurzhaarigkeit:
      Mein letzter (Labrador-Mix) litt schwer unter Zeckenbefall, bis ich auf den Trichter kam, ihn im Sommer immer auf 5mm runterzuscheren.
      Mein jetziger (Sloughi) hat so kurze Haare und null Unterwolle, so dass es den Viechern offensichtlich gar nicht gefällt-hatte in den letzten 8 Jahren drei Zecken, und das obwohl wir in einer Zeckenhochburg (Oberrhein) leben ...
    • Ich kann gegen Zecken und anderem lästigen Krabbeltier nobite empfehlen. Das gibt's für die Kleidung und auch als Pumpspray für die Haut. Der Vorteil wenn du das Zeug für die Bekleidung nutz ist das du die Biester nicht noch mit nach Hause schleppst.

      Das Zeug ist Pure Chemie (deet 50%) wirkt aber gut.
      Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.... komm gehen wir ein Stück
    • Esti wrote:

      Die Zecke pumpt die Erreger erst gegen Ende des Saugprozesses in den Körper.
      Das halte ich für ein Gerücht. Sie pumpt vorher Blutgerinnungshemmer hinein, bevor Sie saugt.

      Chemie auf jeden Fall auf die Ärmel- und Hosenbein-Enden. Die Haupt Eintrittsschneisen der Krabbler.
      Und dort auch auf die Stümpfe und eventuell Haut. Das müßte reichen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Die Borrelioseerreger sitzen im Verdauungstrakt der Zecke, weil die Zecke sie durch Blutsaugen bei infizierten Tieren aufnimmt, aber nicht verdaut.
      Gegen Ende des Stichs, würgt sie Mageninhalt aus und infiziert so ihr Opfer.
      Im Gegensatz zu FSME-Erregern, die im Speichel sitzen und sofort in die Wunde gelangen, weil die Zecke ja Gerinnungshemmer und Schmerzstiller in den Stich injiziert.
    • @Markarov
      Stimmt. In erster Linie geht aber eine Zecke auf alles was Blut hat und lässt sich nicht von einer Frisur abschrecken.
      Das sich die Viecher in kurzem Fell schlechter festhalten können und eher wieder abgestreift/abgeschüttelt werden
      ist aber korrekt. Unser Shih Tzu ist da leider trotz kurzem Fell ein gutes Opfer, da er sehr "bodennah" operiert und
      ein sehr dichtes und weiches Fell hat.
      Hausmittel haben wir fast alle durch und nichts hat wirklich geholfen. Frontline wirkt bei unserem immer
      noch am besten.
      Absuchen muss man sowieso. Bis die Zecke merkt, das es hier bäh ist, kann der Hund schon längst wieder auf der
      Couch liegen und sich dann von dort aus ein neues Opfer suchen.

      Ich selbst habe eigentlich keine Zecke mehr gehabt, seit dem in nur noch mit Festen Schuhen und dichter Hose
      zum Holz machen gehe und bei arbeiten auf Wiesen zusätzlich noch Autan, oder Ballistol nehme.
    • JvB wrote:

      Absuchen muss man sowieso. Bis die Zecke merkt, das es hier bäh ist, kann der Hund schon längst wieder auf der
      Couch liegen und sich dann von dort aus ein neues Opfer suchen.
      Genau deswegen verstehe ich nicht weshalb manche Hundehalter(innen) ihre Schnuffis mit ins Bett nehmen.
      Zecken, Flöhe und andere Parasiten, welche Bello mit nach Hause bringt, finden da ein Paradies und Nahrung im Überfluss.
      Mein Hund hat deshalb Couch, Bett und Küchenverbot, auch der Hygiene wegen, was er auch von klein auf akzeptiert hat.
      Selbst bei meiner Abwesenheit wird diese Regel nicht gebrochen, hab ich schon des öfteren per Video überprüft.
    • haha pistenmops .. gute idee mit nachprüfen.... bei meiner freundin der hund , der hinterläßt immer ne kleine kuhle auf der bettdecke ,,, das heißt er darf ja nicht ins bett.... frauchen weg sofort oben auf dem bett gethront und dominanzverhalten rausgeholt frauchen kommt, schnell runter vom bett und unschuldig ins eigene körbchen gelegt......

      gruß edwin
      INVICTUS
    • Tja, die Wänster sind schlau. Man muss nur konsequent dahinter her sein. Ich hab auch die erste Zeit kleine " Stolperfallen " platziert und es gab nie eine Beanstandung.
      Vom ersten Tag im Haus, nach der Abholung vom Züchter, immer mal ein klar und deutliches NEIN ! und mein Boxer hat`s kapiert. Das Bad meidet er übrigens auch, denn da ist die Dusche, wo das Wasser von oben kommt und das mag er ganz und gar nicht. Ansonsten kann er sich überall im Haus und Garten frei bewegen, hat sogar seinen eigenen Pool und das geniest er.
    • Ist bei unseren Hunden das gleiche. Von Anfang an aufgezeigt was man darf und was nicht und noch nie damit Probleme gehabt. Ein Hund muss einfach wissen wo sein Platz im Rudel ist und da wo der Chef (Rudelführer) sitzt oder liegt hat der Rangniedere nix verloren. Das weis er und das akzeptiert er auch bedingungslos.
      Ist wie mit der Fresserei/Esserei ... der Chef frisst/isst immer zuerst, dann erst die Rangniederen. Wenn ich an die Fressnäpfe herantrete wird sofort mit fressen aufgehört und Platz gemacht. Alles nur eine Frage der Erziehung und Bindung.
      Gegen Zecken bekommen die übrigens Frontline.
    • Blowgunfreak wrote:

      Wenn ich an die Fressnäpfe herantrete wird sofort mit fressen aufgehört und Platz gemacht. Alles nur eine Frage der Erziehung und Bindung.
      Das ist auch wichtig und ist bei meinem auch so. Der schmeißt immer mal was übern Napfrand, ist wohl bei Boxern so wegen der kurzen Schnauze. Wenn ich dann zum Napf komm, geht er zurück und legt sich geduldig hin.
      Wie du richtig erwähnst, nur eine Frage konsequenter Erziehung.
    • Sieht die aus, als wolle sich da jemand die Weltherrschaft unter den Nagel reißen?



      Das Märchen von Dominanz und Rangordnung wegen der Couch / Bett hält sich verdammt hartnäckig.
      Der Hund möchte da gern mit rauf, weil es Sau bequem ist und nicht weil er wegen 50 cm höher in
      der Rangordnung aufsteigt. Mein Hund respektiert mich auch, wenn er auf meinem Bauch liegt und
      von mir hinter den Ohren gekrault wird.

      Ok, bei einem größeren Hund würde ich das auch nicht zulassen, aber bei dieser Größe und der Tatsache,
      dass Shih Tzu´s so gut wie keine Haare verlieren, sehe ich das sehr entspannt. (genau wie der Hund) :D

      Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:
      Ich hab auch schon mal zufällig eine Zecke auf dem Boden im Flur gefunden und mich absichtlich 20 cm
      daneben gestellt. So bald die Körperwärme wittern, werden die schnell. Es muss also nicht zwingend die
      Couch / das Bett sein.

      The post was edited 2 times, last by JvB ().

    • Kann ja jeder machen wir er es für richtig hält und ist ja auch völlig ok wenn das bei euch so klappt. Ich habe die Erfahrung gemacht, gerade wenn mehrere Hunde da sind, das eine Hierarchi zwingend notwendig ist, sonst wird entweder versucht aus der Reihe zu tanzen bzw. gibt es durchaus Hunde die dann schnell unsicher werden wenn sie ihren Platz nicht kennen. Das hat mit Märchen absolut nichts zu tun.