Frage zu SM Cop

  • Hallo Ihr da draußen !!!


    Ich habe folgende Frage, habe eine SM Cop 9mm, mir persönlich gefällt sie sehr gut PTB 625!!
    Jetzt weiß ich weder von wann Sie ist, es ist 1968 eingedruckt, kann das sein???
    Kann mir jemand etwas zu der Pistole erzählen?


    Danke Schon mal im voraus!!! 8)


  • Ja Seriennummer währ ja möglich, ich hielt sie anfangs für recht kurz, aber ist ja drin. :rolleyes:
    Eigentlich will ich Sie verkaufen da ich so langsam zu viele habe , bin mir aber noch unsicher da sie mir so gut gefällt.
    Ist Sie es wert aufzuheben? Viel bekommt man ja nicht mehr dafür, leider.


    Danke für eure schnellen antworten!!! :^)

  • Die Waffe ist neu schon sehr günstig bzw. hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie gebraucht zu verkaufen bedeutet mehr oder weniger eine relativ gute Pistole zu "verschenken".


    Die Tests (auch hier im Forum) zeigen, dass sie zwar relativ Munitionsfühlig ist aber mit guter Mun auch gut läuft. Soweit ich mich erinnern kann, wird der Record Cop ein im Vergleich zu den meisten anderen Pistolen sehr massiver und robuster Verschluß ("Schlitten") attestiert.


    Ich würde sie nicht verkaufen.


    Grüße - Bernhard

  • Das mit der Robustheit stimmt, das mit der Munitionsfühligkeit kann ich nicht bestätigen. Meine hat schon einige verschiedene Sorten anstandslos gefressen.


    Die neuen COPs sind wegen dem massiven Verschluß mit Stahlstoßboden wirklich robust. Ich würde meine nie hergeben, obwohl ich eigentlich kein SSW-Fan bin. Also behalte sie lieber und freue dich.


    Ob die älteren COPs auch einen Stahlstoßboden haben, weiss ich nicht. Könntest du da mal nachschauen?

    Es war schon immer so.

  • 1968 ist wohl die Seriennummer, aus dieser Zeit stammt Deine SM Cop sicherlich nicht. Da gab's nicht mal PTB-Zulassungen. Schau' mal dem roten Pfeil auf dem Bild nach. Dort kannst Du erkennen, wann sie staatlich beschossen wurde, was ein ungefährer Hinweis auf das Baujahr ist. Falls dort Zahlen stehen, ist das einfach, falls Buchstaben, hier die Auflösung des "Rätsels":


    A=0, B=1, C=2, D=3, E=4, F=5, G=6, H=7, I=8, K=9 (Beispiele: [19]97 = KH, [20]00 = AA)


    Zu der Waffe selber kann ich Dir sagen, dass sie von der Qualität her ganz ordentlich ist, aber nichts besonderes, preislich im eher "unteren Segment". Gut und günstig eben.

  • 1968 ist eindeutig die Seriennummer der Waffe, ich habe eine SM 80, da ist die Nummer genauso aufgestempelt worden.


    Die PTB für Schreckschusswaffen gibts erst seit 1969.

    "Was unterscheidet letztendlich den freien Menschen vom Sklaven? Geld? Macht? Nein! Der freie Mensch hat die Wahl, der Sklave gehorcht!"
    -Wenn du im Sarg liegst, haben sie dich das letzte Mal reingelegt!-

  • Ich würde die COP behalten. Ist eine gute Waffe, und die Teile der aktuellen Record COP dürften wohl auch passen, falls mal was verschleißt. Da dieses Modell nicht sehr teuer ist, würdest Du für eine gebrauchte kaum noch was bekommen. Behalten lohnt also mehr als veräußern. :thumbup:

    Ich bitte darum, mir in Zukunft keine Fragen mehr zu stellen (auch nicht per PN!!!), warum ich Neu-Usern hier immer wieder die gleichen Fragen beantworte - das ist allein MEINE Entscheidung! X(
    User, die von mir eine Rechtfertigung für meine Hilfestellungen verlangen, werden AB SOFORT komplett ignoriert!!!!!

  • Also die 1968 wird die Fertigungsnummer darstellen.
    Die Beschußzeichen sind bei der Rhöner SM COP, egal ob cal.315 oder 9mm auf der linken Seite unterhalb vom Demontagestift am Abzugsrahmen.
    Wenn die Holzgriffschalen vom Zustand her gut sein sollte, würde ich empfehlen, diese durch Plastikgriffschalen zu ersetzten, da diese mittlerweile sehr RAR und sehr interesannt für Sammler sind.
    Die Waffe selbst, würde ich auf jedenfall an deiner Stelle behalten, da diese sehr robust ist und lange Zeit Freude bereiten müsste.

    SM Modelle (RHÖNER Sportwaffen) + Record Firearms + EM-GE


    Suche EM-GE Mod. 6d aus letzter Produktionsreihe (rotes Kunststoffköfferchen) und EM-GE Mod. 64 Stakkato auch aus letzter Produktionsreihe mit rotem Köfferchen, mit roten Griffschalen im Neuzustand für Sammlung.

  • Über die PTB-Nummer kann man aber rausbekommen was für ein Kaliber das ist. Die Cop gabs in zwei Kalibern:


    PTB 624: .315 K
    PTB 625: 9mm PA


    Und 913 ist die aktuelle PTB-Zulassung der Cop, allerdings von einem anderen Hersteller (Record). Ist aber baugleich mit der alten SM Cop in 9mm PA. Die Version in .315 wurde eingestampft, gibts nicht mehr.

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  • Ich weiß die .315 hatte SM für 15 oder 20€ auf der Waffenbörse in Kassel mal rausgehauen.
    Auch wenn man aus der PTB auf die Patrone schließen kann, die rein kommt, muss dann dennoch nicht das Kaliber angegeben werden? Denn sicher du weißt das und ich auch, aber kann man es auch von jmd. unerfahrenden erwarten, der ggf. nicht selbiges Wissen hat?
    Ich denke soetwas muss drauf sein.

  • Ich weiß die .315 hatte SM für 15 oder 20€ auf der Waffenbörse in Kassel mal rausgehauen...


    Nö, das war die SM 80, die damals für wirklich wenig Geld (35,- €) auf der Kasseler Börse unter's Volk gebracht wurde, quasi "Ausverkauf". Alles öriginal verpackt mit sämtlichem Zubehör, wie Abschußbecher, Beschreibung, Bürste.

  • Dann reden wir von verschiedenen Kasseler WBK-Börsen. Ein Kumpel von mir hat damals drei SM 80, wie oben bschrieben, auf der Waffenbörse in Kassel gekauft, eine von diesen ist heute noch in seinem Besitz. Ich war damals selber dabei. Die gab's dort seinerzeit für ca. 35,- € / Stück und war ein größerer Posten, der da "verschleudert" wurde, müßte so 2007 oder 2008 gewesen sein.

  • Die Beschußzeichen sind bei der Rhöner SM COP, egal ob cal.315 oder 9mm auf der linken Seite unterhalb vom Demontagestift am Abzugsrahmen.

    Ich hole mal die Leiche raus...


    Habe mir auch eine SM Cop 9mm PTB 625 beschafft.


    Die hat definitiv keine Fertigungsnummer noch ein Beschusszeichen,
    an dem ich das Jahr der Herstellung auslesen kann.
    Gibt es das tatsächlich?
    Wie kann ich das Beschussjahr sonst noch herausbekommen?