Posts by Motorbiker

    M 8 x 1 wäre z.B. Walther PP / P22 / P99 glaub ich auch / S&W M&P9c und diverse mir nicht bekannte Modelle bestimmt ebenso. Sieht ganz schick aus, das Ding. Nur ohne PTB-Kennzeichnung heute vermutlich jenseits der Legalität - zumindest was den Gebrauch angeht, da hier vermutlich über 7,5 J Mündungsenergie entstehen könnten.

    Ich kann nur für die P22 Standard sprechen (Version von 2004). Diese kann ohne Anpassung nicht sicher schussbereit und entsichert geführt werden. Ob die "Ready" ne Sicherheitsrast hat, weiß ich jetzt nicht - falls ja, könnte man deren Hammer vermutlich auch in andere P22 verbauen.

    Ich hab vor Jahren mal einer P22 ne Sicherheitsrast selbst verpasst. Ich schaue mal, ob ich den Beitrag hier mit der Bastelanleitung noch wiederfinde.

    Daß die Schlagbolzen unterschiedlich sind, macht Sinn. Die normale hat ja ne Sicherungswalze, da müssen die Teile entsprechend passen. Die Ready hat keine Walze.

    Edit: gefunden!

    Motorbiker
    April 11, 2013 at 7:09 PM


    July 10, 2016 at 9:45 PM

    Das Zerlegen ist gar nicht so ein Drama. Viele Taschenflaks mit Schlagbolzenschloß werden genau so zerlegt, etwa die Reck G5 / P6 und Varianten, die ME 8 Detective / BAP etc. Die alte SM 15 hatte eine Zerlegehilfe, welche das Drücken des Bolzens übernommen hat, ebenso die Röhm RG 8. Dann durfte der Bolzen aber nicht zu sehr geölt sein, sonst konnte sich der Zerleger lösen und dann ging der Bolzen samt Feder nach dem Zufallsprinzip auf Tiefflug durch das ganze Zimmer. Mich stört das Zerlegen nicht so - aber ich bin das auch gewohnt, meine allererste 8 mm war eine o.g. ME 8 Detective. Da wurde oft nach dem Riegelbolzen gesucht... :laugh:

    Ach ja - ich hatte auch mal ein Zerlegewerkzeug für die Detective, und zwar einen Rouladenspieß, dessen Spitze flach gefeilt wurde, um nichts zu zerkratzen. Kann man mit einer Zange auch nach persönlichem Geschmack kürzen. Das Teil hatte ich sogar am Schlüsselbund für Silvester. ;)

    Meine 15-9 brauchte drei Magazine zum Einlaufen, seitdem läuft sie, wenn ich nicht dazwischen funke.

    Was heißt wenn du nicht dazwischen funkst?

    Ich hatte ihr zu Testzwecken einen Gummipuffer kostruiert und vorne in den Schlitten gesetzt, um den Aufprall zu dämpfen und möglichen Rissen vorzubeugen. Nur hat sie damit 2 - 3 Klemmer pro Magazin gehabt. Puffer raus - und sie läuft störungsfrei wie immer... Hatte ich aber schon geschrieben. ;)

    Mein damaliger Händler hat die P88 gern emfohlen - u.a. neben der RG 88 und 96 und HW 94.

    Ich mag das Design und die Ergonomie, deswegen habe ich oft darüber nachgedacht, mir nochmal eine zu holen, trotz der damaligen Erfahrungen... Und als ich den 1000-Schuß-Test gesehen habe, in dem das aktuelle Modell erstaunlich gut abgeschnitten hat, habe ich der P 88 noch eine Chance gegeben - was ich bis heute nicht bereut habe! :thumbsup:

    Okay, ich hab sie auch erst ein Jahr... :))

    Meine P 99 hatte das auch einmal. Nach ein paar Testschüssen zu Silvester den Hahn entspannt (dachte ich zumindest), die Pistole abgelegt, wollte zum Revolver wechseln - und auf einmal BUMM! Mich hat das damals ganz schön irritiert. Ich hab dann festgestellt, daß der Hammer manchmal beim Entspannen nicht ganz auslöst, dann reicht eine klitzekleine Erschütterung, und es knallt. Ich hab damals auf den Noppen der Entspanntaste, die den Auslösewinkel runterdrückt, einen Tropfen Superkleber gemacht und nach zwei Tagen noch einen Tropfen. Danach hat sie mich nie wieder böse überrascht. Da ging es offenbar wirklich um Zehntelmillimeter.

    So ein Problem kenne ich zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber ein alter Schulkollege hatte etwas ähnliches 1993 auch. Bei seiner Reck PK 800 war ein Span vom Drehen / Fräsen genau in der Zentralbohrung verkeilt - da, wo der Zündfunke durchzischt. Nachdem wir den mit einer Reißnadel aus seiner Werkzeugkiste rausgeprokelt haben, war das Problem vom Tisch. Das kann hier auch passiert sein. Oder, falls es ne ältere Waffe ist, daß Rost die Bohrung zugesetzt hat.

    Daß die Schrauben Spannung auf den Rücken bringen können, hatte ich tatsächlich noch nicht auf dem Schirm. Ich kuck mir das bei meiner nachher mal an.

    Mit kaputten Gewinden hab ich leider schon meine Erfahrung gemacht - und zwar bei meiner Zoraki 914. Zum Ölen der Sicherungsraste hab ich mal die Griffschale abgebaut - und bereits beim fingerfesten Ansetzen hat eine Schraube gar nicht mehr gegriffen. Das Gewinde sieht aus als wäre es ab Werk schon hinüber gewesen. Die anderen 3 Schrauben halten die Schale aber zuverlässig an Ort und Stelle. Aber meit dem Anziehen von Stahlschrauben in weichem Gewindematerial (sei es Zink oder Alu) bin ich schon sehr vorsichtig, seit ich Motorrad fahre - nach Fest kommt "Ups...", und "Ups..." kann ganz schön teuer werden - Motorgehäuse, Zylinderkopf etc. pp... Ihr wisst schon. X/

    Bedauerlich, daß Deine Records nicht so gut laufen. Meine 15-9 brauchte drei Magazine zum Einlaufen, seitdem läuft sie, wenn ich nicht dazwischen funke. Meine COP läuft out of the box wie eine Zoraki. Einzig mit dem Chief hab ich etwas Probleme. Dessen Trommelbohrungen sind relativ stramm gebohrt, dadurch klemmen die Hülsen beim Ausstoßen gern mal fest. Das hatte mein RG 99 N aber dieses Jahr auch, nur nicht ganz so heftig.

    Kleiner Tipp: wenn Du sowas noch nie gemacht hast (also ne SSW total zerlegen), lass Dich beraten von jemandem, der sich auskennt (vielleicht Forenmember aus Deiner Region) oder beauftrage einen Büchsenmacher. Wenn noch Garantie / Gewährleistung besteht, schick sie zu Umarex ein, die sind recht kulant und dann bekommst Du sie tiptop zurück.

    Eine Explosionszeichnung findest Du im Download-Bereich. Die ist nicht sehr groß, Du kannst sie aber bei entsprechenden Online-Anbietern kostenlos vergrößern lassen per KI. Ich hab die für meine P88 hier auch heruntergeladen, vergrößert und ausgedruckt für den Fall der Fälle.

    Bei der HW94 ist an dieser Stelle nur Kunststoff verbaut ? Ich bin schockiert, hätte ich jetzt nicht gedacht...:|

    Das ist der Griffrücken. Der dient eigentlich nur als Abdeckung für die Schlagfeder und hat keine tragende Funktion. Wirkt bei meiner auch etwas flimsig, hat aber bisher gut gehalten. Vielleicht hat sie mal einen Schlag an der Stelle abbekommen, daß sich ein Riss gebildet hat, der jetzt größer geworden ist. Da hier aber wohl ein Garantie-/Gewährleistungsfall vorliegen dürfte, denke ich mal, daß das schnell und unkompliziert repariert wird. Einseitiger Schlittenlauf ist nicht so das Problem, gerade bei einer eher präzise gebauten Waffe wie der 94 kann so eine Schleifspur vorkommen.Der Schlitten meiner 1911er Umacolt sieht an der gleichen Stelle schlimmer aus, obwohl ich sie kaum benutzt habe. Ich bin jedenfalls froh, meine 94 nach dem ersten enttäuschenden Jahr nicht wieder abgestoßen zu haben - beim zweiten Silvestereinsatz hat sie sich blendend behauptet, der RG 99 N kam damals gar nicht zum Ersatz-Einsatz. :new11:

    Wünsche allen ein gesundes neues Jahr, für die Fröhlichkeit seid ihr selbst verantwortlich 8o

    Eben die HW94 und den EGR66 mit draußen gehabt und was überraschendes festgestellt.

    Die HW war eindeutig lauter als der EGR und das mit der gleichen Munition. :/

    Das ist in der Tat normal. Liegt an der Verdämmung des Laufs, dadurch brennt das Pulver besser im Lauf ab und macht mehr Wumms, dafür weniger Blitz. Die 94 gilt nicht umsonst als eine der lautesten hier im Forum, selbst verglichen mit der Z 906.

    Zur Big Fifty: da leidet die Lautstärke unter dem langen Lauf, wie ich finde. Das Mündungsfeuer ist auch nicht so ausgeprägt wie etwa bei der COP oder M&P9c. Dieses Jahr hat mich die Kombi RG 99 N und SWS Thunder beeindruckt, da war sowohl am Trommelspalt als auch der Mündung ordentlich Show.

    Wie beschrieben im Silvesterfazit: ich habe bei meiner testhalber einen Gummipuffer in den Schlitten gesetzt, danach hat sie rumgezickt. Ohne den Puffer lief sie störungsfrei. Vermutlich hat der Puffer die Bewegungsbalance beim Repetieren durcheinander gebracht - oder es haben schlicht knapp 2 mm gefehlt, um den Schltten weit genug zu öffnen. Vergesst bitte nicht - die originale SM 15 hatte Kaliber 8 mm, deren Hülsen sind etwas kürzer als die 9 mm PA.

    Das Testvideo RG 99 N mit / ohne Schalldämpfer ist online. Zum direkten Vergleich habe ich die M&P9c noch dazu genommen MIT Dämpfer, da habt Ihr den Vergleich auch noch mit dazu. :johnwoo:

    Hier der link zum Video auf "DuRöhre":

    Test SSW mit SD
    Silvester 2025/2026. Test zweier Schreckschusswaffen mit bzw. ohne Schalldämpfer. Die Tests wurden am Neujahrsmorgen gegen 2 Uhr unter Berücksichtigung der a...
    youtu.be

    Nach Freischaltung sollte der komplette Testbericht unter "Test Gas und Schreckschuss" zu finden sein.

    Frohes Neues, werte Gemeinde.

    Wie schon angekündigt, habe ich dieses Jahr meinen Test vom letzten Silvester neu aufgelegt, da hier darüber spekuliert wurde, ob ein Schalldämpfer am Schreckschussrevolver etwas bringt bzw. wieviel er bringt. Deswegen habe ich mir erlaubt, den Vergleich vom vergangenen Jahr zu wiederholen, diesmal mit meinem RG 99 N.

    Folgender Versuchsaufbau:

    Waffe: Röhm RG 99 N

    Kamera: Panasonic HC-V 180

    Munition: SWS Thunder 9 mm RK, hergestellt durch Pobjeda Gorazde

    Entfernung: ca. 3 Meter

    Die ersten 3 Schüsse wurden MIT, die folgenden 3 Schüsse OHNE Dämpfer abgegeben.

    Zum Vergleich habe ich im Anschluss noch 4 Schüsse mit der S&W M&P9c abgegeben. Der Unterschied ist deutlich hör- und sichtbar.

    Auffällig: durch den Staudruck im Dämpfer drückt ein nicht geringer Teil des abbrennenden Pulvers am Trommelspalt heraus. Dadurch ist der Revolver mit dem Dämpfer zwar etwas leiser, aber nicht so leise wie die Pistole.

    Hier der Link zum Video auf YouTube:

    Test SSW mit SD
    Silvester 2025/2026. Test zweier Schreckschusswaffen mit bzw. ohne Schalldämpfer. Die Tests wurden am Neujahrsmorgen gegen 2 Uhr unter Berücksichtigung der a...
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