Frage zu einer DIANA Modell 60

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu im Forum und möchte mich erstmal vorstellen. Ich bin 69 Jahre alt, von Beruf Maschinenbauingenieur, jetzt Rentner, gelernter Werkzeugmacher und bastele und repariere hobbymäßig gern an allen möglichen Arten von Waffen. Als ich noch Lehrling war, und Werkzeugmaschinen zur Verfügung hatte, habe ich schon sehr präzise Umbauten gemacht; das meiste "nicht ganz legal". Aber das war Anfang der 70er und damit längst verjährt und ich will jetzt auch nicht näher darauf eingehen.
    Ich habe vor einiger Zeit von einer Bekannten ein altes Luftgewehr geschenkt bekommen. Es war schon arg ramponiert und hatte so gut wie keine Durchschlagskraft mehr; man konnte der Kugel quasi hinterherschauen. Es ist eine Diana Modell 60 mit Doppelkolbensystem und damit rück- und prellschlagfrei. Die Firma Diana hat m.W. damals dafür ein Patent angemeldet. Ich habe mir vom Waffencenter Gotha einen Reparatursatz besorgt und das Gewehr auseinander genommen und mir dafür aus einer großen Schraubzwinge eine Federspannvorrichtung gebaut. Dafür hatte ich mir bei Youtube vorher erstmal einige Videos angeschaut. Der Ausbau des Federpakets und der Austausch der Dichtungen war kein Problem.
    Jetzt aber zu meiner Frage.
    Der Luftkolben hat als festen Endanschlag den Boden des Luftdruckzylinders. Der Leerkolben sah beim Ausbau so aus, als würde die Dichtung planbündig mit dem Ende des Zylinders, also da, wo das Gewinde ist, abschließen.
    Frage: Gibt es vielleicht irgendein Einstellmaß, das man beachten muss ??? Wenn man genau in dieser Stellung die beiden Zahnrädchen, die die Zahnstangen rechts und links von Luft- und Leerkolben verbinden, zwischen den Zahnstangen einsetzt, dann lassen sich die beiden Verschlussmuttern mit den Lagerzapfen für die Zahnräder ganz leicht einsetzen und ganz locker verschrauben. M.M. kann das schon mal nicht verkehrt sein.
    Oder hat jemand von euch bessere Informationen ???
    Für mich war es das erste Mal, dass ich an so einem System gearbeitet habe und die Funktion der Diana ist jetzt auch wieder einwandfrei, besonders die Durchschlagskraft ist mit der neuen Dichtung enorm gestiegen, zumal ich die große Feder auch noch um ca. 5 cm gegenüber ihrer Ursprungslänge gereckt habe.
    Über eine Antwort von euch würde ich mich sehr freuen.


    Lonzoglunz

    Kein noch so gutes Argument überzeugt einen Idioten.
    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

  • Hallo und willkommen im Forum.
    Gut das Du fragst. Da gibt es eine Vorgabe von Mayer&Grammelspacher.
    Nach der Montage der Kolben soll das Maß zwischen der Ausgleichsscheibe und dem Rand des Systemabschluss 0,3mm betragen.
    So das bei aufgedrehtem Verschluss der Kolben leicht in das System gedrückt wird.
    Dann sind auch die beiden Stirnräder (die Zahnräder) lose im System. Oder anders: Die beiden Stirnschrauben lassen sich leicht drehen.
    Die Einstellscheiben gibt es in verschiedenen Maßen, U.a. beim Waffencenter Gotha.
    Ich schaue mal ob ich eine Anleitung finden kann.

  • Ja toll, KannDasNicht, -anscheinend kannst du das doch- recht vielen Dank !!!


    Den Wert 0,3 mm hatte ich schon aus einem amerikanischen Video bei Youtube, habe der Angabe aber nicht so recht glauben wollen. Zumindest habe ich jetzt eine "zweite Meinung" und sogar eine offizielle Anleitung. Viel wichtiger ist m.E. aber das Maß "ca. 1 mm", gemessen vom Ende des Zylinders bis zur Stirnfläche der Dichtung. Ich habe nach der Reparatur erst einen Probeschuss gemacht und alles hat sich beim Schuss "normal" angefühlt. Trotzdem besteht offenbar Gefahr eines Zahnbruchs. Deshalb werde ich das Ganze nochmal auseinandernehmen und nachmessen.


    Noch etwas ist mir aufgefallen: Nach dem Einbau der neuen Dichtungen und Federn ließ sich der Lauf nicht mehr, wie gewohnt, vollständig durchknicken, sondern nur noch bis zu einem Winkel von ca. 60°.
    Ich fand heraus, dass die Feder(n) auf Block geht, d.h. dass die Windungen aufeinander liegen und somit kein weiterer Spannweg mehr möglich ist. Nach dem Wiedereinbau des alten Federsatzes war wieder alles In Ordnung. Also habe ich die Federn verglichen:
    neu: Große Feder: ungespannte Länge: 435 mm, Federdrahtdurchmesser: 1,9 mm, Anzahl der Windungen: 81
    Kleine Federn: ungespannte Länge: 210 mm, Federdrahtdurchmesser: 1,3 mm, Anzahl der Windungen: 59


    alt: Große Feder: ungespannte Länge: 410 mm, Federdrahtdurchmesser: 1,9 mm; Anzahl der Windungen:79
    Kleine Federn: ungespannte Länge: 200 mm, Federdrahtdurchmesser: 1,3 mm, Anzahl der Windungen: 58


    Dass die neuen Federn etwas länger sind als die alten, erkläre ich mir mit dem Setzverhalten der alten über die Jahre des Gebrauchs. Federdrahtdurchmesser sind bei allen Federn gleich. Eigentlich kann es nur an der Anzahl der Windungen der großen Feder liegen (neu: 81; alt: 79, also 2 Windungen mehr). Man sollte meinen, dass das nichts ausmacht, aber ein zweimaliger Versuch - Ausbauen und erneutes Einbauen - zeigte keine Veränderung. Die Federenden lagen dabei stets am Kolbenboden auf, ich wüsste also nicht, was ich bei der Montage hätte falsch machen können. Ich vermute mal, dass es die große Feder ist, die auf Block geht.
    Beim WZ Gotha sagte man mir, dass alle vorhandenen Federn 81 Windungen hätten und dass man nicht verstehen kann, warum das bei mir nicht funktioniert. Man riet mir, die neue Feder um 2 Windungen zu kürzen, die Enden anzulegen und plan zu schleifen. Das werde ich bei der erneuten Demontage auch machen. Ich habe die alten Federn zwar kräftig gereckt, aber ich nehme an, dass im Lauf der Jahre doch eine gewisse Ermüdung eingetreten ist.
    Deshalb werde ich die neuen Federn überarbeiten und einbauen.
    Apropos 7,5 Joule: Ich habe bei Youtube zahlreiche Videos gefunden, bei denen stärkere Federn eingebaut wurden. Das sieht z.B. bei Anschütz ziemlich einfach aus. Aber ich nehme an, dass es für die Diana 60 wegen des Doppelkolbensystems keine stärkeren Federn gibt, oder ??? Also vermutlich nix mit stärkerem Federdrahtdurchmesser, längerer Feder (außer Recken), usw.
    Ich melde mich nochmal, wenn ich mit dem Umbau fertig bin.


    Viele Grüße


    Lonzoglunz

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  • Hallo KannDasNicht,


    heute habe ich die Diana wieder auseinander genommen und die Blocklängen der neuen Federn mit denen der alten Federn verglichen. Dazu habe ich die Federn auf eine Gewindestange M8 bzw. M6 geschoben und dann mit jeweils zwei Muttern auf Block gedrückt (siehe Fotos)


    Wie man sieht, haben alte (147,2 mm) und neue (146,6 mm) Feder in etwa dieselbe Blocklänge, die neue ist sogar noch etwas kürzer als die alte. Das konnte also nicht der Grund für das Blockieren sein.
    Die Stellung des Leerkolbens hatte ich mir bei der Demontage gemerkt: Die Dichtung schloss bündig mit dem Ende des Zylinders ab. Nachdem ich deine Zeichnung bekommen hatte, wollte ich die ca. 0,3 mm Abstand zwischen Zylinderende und Justierscheibe einstellen. Ich habe also mit meiner Spannvorrichtung den Leerkolben entsprechend tief eingeschoben, bis der ca. 1 mm zwischen rückwärtiger Fläche der Leerkolbendichtung gegeben war. In dieser Stellung habe ich die beiden Zahnrädchen eingesetzt und die beiden Achsenschrauben ganz leicht und ohne Werkzeug hineingeschraubt. Ich gehe deshalb davon aus, dass die Parallelität auf beiden Seiten gegeben ist. Nehme ich dann den Druck der Spannvorrichtung weg, stellt sich der Leerkolben wieder so ein, dass die Dichtung bündig mit dem Zylinderende steht, also genauso, wie ich sie bei der ersten Demontage vorgefunden habe. Setze ich jetzt die Justierscheibe auf, dann sind das keine 0,3 mm mehr, sondern 1 ganzer Millimeter ! Diese 0,3 mm zu finden, habe ich mehrfach versucht, aber es will mir einfach nicht gelingen. Verstelle ich die Zahnräder auch nur um einen Zahn und richte sie wieder parallel und leichtgängig aus, dann erreiche ich nach Wegnahme des Spanndrucks 2 mm . Dabei liegt dann die Justierscheibe spielfrei auf dem Zylinder und nicht mehr auf der Dichtung auf. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht richtig sein kann, weil dann der Leerkolben beim Schuss keinen festen Anschlag mehr hat und der Schlag voll auf die Verzahnung geht. Also habe ich alles wieder so eingestellt, wie ich es vorgefunden habe.
    Außerdem trat auch mit den neuen Federn der Effekt nicht mehr auf, dass sich der Lauf beim Spannen nicht mehr vollständig durchknicken ließ. Ich führe das darauf zurück, dass ich die Federn satt mit Lithiumfett eingeschmiert habe. Möglicherweise hatten sich die kleinen Federn mit der großen irgendwie verhakt, keine Ahnung. Jedenfalls funktioniert jetzt wieder alles und die Schussleistung ist auch sehr gut.
    Jetzt heißt es, den Diopter auf dem Schießstand einzustellen. Bin mal gespannt, was die ehemalige Ruine von Luftgewehr noch an Präzision hergibt.


    Viele Grüße ans Forum


    Lonzoglunz

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  • Hallo!
    Freut mich das die alte Dame wieder fit ist.
    Für die Einstellung mit den 0,3mm gibt es unterschiedliche Justierscheiben.
    Wenn deine jetzige Scheibe plan aufliegt solltest Du eine Stärkere einsetzen.
    Die Dinger sind gestempelt oder markiert. Nimm eine die ca. 0,3mm dicker ist.
    Sie mag jetzt zwar wunderbar funktionieren, aber wenn die Dichtungen sich nach einiger Zeit setzen, kann das anders aussehen. ;)
    Viel Spaß mit dem guten Stück! :thumbsup:

  • Hallo KannDasNicht,


    ich glaube, du hast mich falsch verstanden, oder ich habe mich nicht präzise genug ausgedrückt. Also schön der Reihe nach:
    Ich habe die beiden Kolben mit neuen Dichtungen, samt Federn, Steuerrädern und Schrauben eingebaut und dann die Federspannvorrichtung entspannt. Noch unter Spannung war die rückseitige Fläche der Dichtung 1 mm tief im Zylinder eingefahren und Zahnrädchen und Achsschrauben ließen sich ganz leicht und ohne jeden Widerstand montieren. Nehme ich aber jetzt den Druck der Spannvorrichtung weg, bewegt sich der Leerkolben wieder um 1 mm heraus - Aufhebung des Zahnspiels - die Dichtungsfläche steht jetzt also genau bündig mit dem Zylinderende. So habe ich das auch vorgefunden. Lege ich jetzt die Einstellscheibe auf die Dichtung, dann ist der Spalt 1 mm, und nicht 0,3 mm. (Die Scheibe ist 3 mm stark, der obere Bund ist 2 mm dick, verbleibt also noch ein Millimeter, den ich auch exakt mit der Fühlerlehre messen kann, wenn die Scheibe mit leichtem Druck auf der Dichtung aufliegt. Bei dieser Stellung der Zahnstangen und der Zahnräder kann ich also gar nichts machen. Um einen kleineren Spalt zu erreichen, müsste ich die Stellung der maßgeblichen Teile um jeweils einen Zahn verändern, das habe ich schon ausprobiert, aber dann steht die Dichtung exakt 2 mm tief im Zylinder. Um jetzt auf ein Spaltmaß 0,3 mm zu kommen, müsste ich eine Justierscheibe mit einer neuen Bundhöhe von 2,3 mm haben, richtig ??? Gibt es die überhaupt ???
    Das Ganze lässt sich auch in dem jetzigen Zustand zusammenbauen. Wenn ich dann die Verschlussschraube mit den beiden Scheiben aufschraube, kommt irgendwann der Punkt, wo die Scheiben beim Schüttelversuch nicht mehr klappern. Dieser Punkt lässt sich ziemlich wiederholgenau finden. Dann ist die Verschlussschraube aber noch lange nicht am Gewindeende. Sie lässt sich problemlos soweit bis ans Ende schrauben, dass sich die Sicherungsschraube eindrehen lässt. Bei diesem Bis-zum-Ende-Schrauben drücke ich die Scheibe um das Spaltmaß von einem Millimeter und damit auch den Leerkolben tiefer in den Zylinder, bis der Bund der Scheibe aufliegt. Erst dann lässt sich auch das Ganze in den Schaft einsetzen, sodass man die beiden Schrauben vorne am Schaft und die dritte am Abzugsbügel einschrauben kann. Die Verschlussschraube MUSS also bis zum Ende aufgeschraubt werden, anders geht es überhaupt nicht. Ich hoffe, du hast jetzt verstanden, welches Problem ich habe.
    Ich werde mal beim WZ Gotha nachsehen, wenn die ihren Internet-Shop inzwischen wieder geöffnet haben, in welchen Abstufungen es diese Justierscheiben gibt.
    Ich melde mich wieder, was das gegeben hat. Sollte es diese 2,3 mm-Scheibe nicht geben, dann muss ich mir notgedrungen eine drehen. Ist aber auch kein Problem.


    Mach´s erstmal gut


    Lonzoglunz

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  • Moin!
    Ja, da habe ich nicht gründlich genug gelesen. ;(

    Lege ich jetzt die Einstellscheibe auf die Dichtung, dann ist der Spalt 1 mm, und nicht 0,3 mm. (Die Scheibe ist 3 mm stark, der obere Bund ist 2 mm dick, verbleibt also noch ein Millimeter,

    Demzufolge hast Du eine 1mm Justierscheibe.
    Dann solltest Du eine Justierscheibe 0,4mm einsetzen.
    https://www.waffencenter-gotha…1-4mm-DIANA-60::2854.html


    Das passt dann auch jeden Fall besser als die 1mm Scheibe. ;)
    Nicht vom Link beirren lassen, die Justierscheiben passen für die Diana 60, 65 und 66 Systeme.

  • Hallo nochmal,


    habe gerade mal beim WZ Gotha nachgeschaut: Die Scheiben gehen in Schritten von 0,2 mm von 0,2 bis 1,4 mm, also 2,3 gibt es gar nicht.
    Auf die einfachste Lösung bin ich noch überhaupt nicht gekommen: Ich schleife von der vorhandenen Scheibe einfach 0,6 mm ab, dann bin ich auch bei 0,4 mm. Planschleifen ist bei mir kein Problem.
    Was hältst du davon ???


    Lonzoglunz

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  • Das Zeugs ist kein normaler Stahl, das ist hart. :|
    Was auch Sinn macht, wenn da dauernd der Kolben gegen ballert.
    Habs selbst schon mal probiert und bin gescheitert.
    Wenn Du sicher gehen willst, nimm die 0,4er Scheibe von Gotha. ;)

  • ...also 2,3 gibt es gar nicht...

    ?( Wie kommst du denn auf 2,3 mm?!


    Dass es nicht mehr als 1,4 mm gibt hat seinen Grund!
    Der Leerkolben sollte bei korrekter Montage nicht mehr als 1 mm weit im Systemende stehen, wenn das vordere Stirnrad eingesetzt wird. Entlastet man nach Montage der Achsschrauben das System und klappt den Spannhebel an, dann rückt der Kolben meistens noch etwas hinaus.
    Meiner Erfahrung nach passen in den meisten Fällen dann 0,4er bis 0,8er Scheiben.
    Hängt vom Dichtungszustand und der Einstellung ab.


    Wenn du eine 2,3er Scheibe benötigen würdest, dann müsste der Leerkolben theoretisch 2 mm tief im System sitzen! Das ist deutlich zu tief!!!


    In diesem Fall gehe ich davon aus, dass du ein paar Zähne zu weit vom Kolbenende entfernt die Räder eingesetzt hast!


    Oder verstehe ich da gerade deine Angaben falsch?


    Gruß
    UCh


    Edit:
    Ich glaube jetzt verstehe ich, was gemeint war. Du bist von der Gesamtstärke der Scheibe ausgegangen?!
    Die Angaben beziehen sich immer nur auf die "Einpresstiefe" ( :D ) bei aufgeschraubtem Systemdeckel!


    Die 2,3 mm haben mich etwas verwirrt.

  • Die 2,3mm bekommt er daher, wenn er an den Zahnrädern einen Zahn mehr nimmt. ;)
    Also entweder ist der Kolben hinten 1mm oder 2,3mm tief im System. So war das gemeint.
    Kam auch etwas durcheinander. :D
    Aber er macht das schon richtig. :thumbup:

  • Hallo,
    habe den Leerkolben wieder so eingesetzt, wie ich ihn vorgefunden habe, also bündig mit dem Zylinderende. Die 2 mm habe ich erreicht, wenn ich die Zahnräder - versuchsweise - um einen Zahn versetzt einbaue. Das Runterschleifen der Justierscheibe auf einer Glasplatte mit Schleifpapier funktioniert natürlich nicht, aber ich habe die Möglichkeit, eine Planschleifmaschine mit Magnethalterung zu benutzen.


    Was mich noch interessiert: Es gibt ja für das Modell 60 wegen des Doppelkolbensystems wahrscheinlich keine stärkeren Federn und damit auch nicht die Möglichkeit, über 7,5 Joule zu kommen. Ich habe mir natürlich den kompletten Reparatursatz gekauft und eingebaut. Was ist aber, wenn man die alten Federn einfach nur reckt ???
    Ich vermute, dass der Erfolg nicht von langer Dauer ist, weil sich innerhalb der Federn über die Jahre so etwas wie eine Materialermüdung gebildet hat, die nach dem Recken wieder zu einem stärkeren Setzverhalten führt, als bei einer neuen Feder.
    Was ist eure Meinung ?


    Lonzoglunz

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  • Warum sollte man das Gewehr auch über die 7,5 Grenze bringen? Meines Wissens wurde es dafür nie gebaut und macht es wie so einige andere auch nur schlechter.

    Schönen Gruß
    Michael


    Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!