Zielscheiben 14x14 selber drucken

  • Hallo,


    möchte mir gern 14x14 Scheiben selber drucken.
    Problem ist die Papierstärke und Gewicht
    Flachkopf-Diabolos sollen saubere Löcher stanzen.
    Bereich 3-7,5 Joule auf 10 Meter.
    Aufgefallen ist mir, dass Papier nicht gleich Papier ist.
    So hat eine Papierstärke teilweise unterschiedliche Gewichte.
    Bin kein Fachmann, aber nehme an das das mit der Dichte zusammen hängt.
    Hat jemand einschlägige Erfahrung. Welche Papiersorte, am besten DIN A4, und Bezeichnung.


    Mein alter HP Laser Jet 1320tn verrichtet nach wie vor seine Arbeit. 1 Toner-Kartusche ca. 6000 Blatt bei 29,00- 32,00 €
    pro Kartusche. Da lohnt sich das selberdrucken.


    Gruß
    Radi

  • Ich hab´s mit Fotokarton bzw. Papier 360gr aufwärts probiert und das funktioniert ganz gut. Tests mit 250gr fand ich persönlich nicht zufriedenstellen.


    Edit:
    Bevor du dich da teuer durchtestest geh mal in einen Copyshop und lass dir da Einzelblätter auf unterschiedlichem Papier kopieren.

    Schönen Gruß
    Michael


    Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!

    • Am besten eine originale Zielscheibe mitnehmen zum Bürobedarf (Staples oder so...) und dem Mitarbeiter sagen das du Kopierpapier in dieser Stärke brauchst ;)
  • Also ich habe auch schon eigene Zielscheiben mit dem Laserdrucker gedruckt. Beste Ergebnisse habe ich erzielt, wenn ich als Papier kommerzielle Zielscheiben 17x17 genommen habe. Dieses dicke und kurzfaserige Papier ist hervorragend geeignet zum Lochen mit Blei. Außerdem ist es die günstigste Quelle für diese Art von Papier, die ich gefunden habe, da Papier aus dem Handel mit ähnlicher Grammatur immer aus hochwertigem und damit langfaserigem Material besteht, das keine schönen Löcher ergibt.


    Mein Tipp lautet also, nimm zum Drucken von Zielscheiben gleich richtige Zielscheiben. Teilweise kann man sich das Bedrucken sogar sparen, da auf den Zeilescheiben schon fertige Zielscheiben aufgedruckt sind.

    "Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber." Lao Tse (6. Jh. v. Chr.)

  • Viele Drucker mögen leider kein dickes Papier. Daher hatte ich damals beim Kauf meines Druckers darauf geachtet, daß sich das Papier bei einem Papierstau leicht entfernen läßt, Er auch dickeres Papier bedruckt und daß das Paper beim Druckvorgang nur 2x um ca. 90 Grad über einen recht großen Radius gebogen wird.


    Man muß gucken, was der Drucker noch schafft.


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

  • ist wohl der entscheidene Hinweis. Dann dürfte ab 120 g ausreichen.

    Nein, eben nicht. Eine Grammatur ab 120 Gramm pro Quadratmeter reicht alleine nicht aus. Was da verkauft wird ist fast immer Qualitätspapier, also reißfest, langfaserig, ohne Recyclinganteil. Das ist als Zielscheibe ungeeignet, da es lange Risse erzeugt, statt ausgestanzte Löcher. Am Besten nimmt man weiterhin Zielscheiben als Zielscheiben. Krüger bietet eine ausreichende Auswahl an. Die gibt es in fast allen Größen und sind richtig billig, wenn man nicht gerade den 10er Pack bei KoZe oder Frankonia bestellt.

    "Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber." Lao Tse (6. Jh. v. Chr.)

  • Bei den Preisen für Zielscheiben sehe ich da auch wenig Sinn drin. Zumindest für Standard Scheiben die man zu Hauf verbraucht. Man kann natürlich eigene Ideen auf die Rückseite drucken wie erwähnt. Die Benchrest Scheiben z.b. hier aus dem Forum muss man sich natürlich auch selber ausdrucken. Ich beschieße diese aber immer mit einer normalen Scheibe hinten dran, dann wirds ein wenig besser. Aufkleben muss nicht mal sein.
    Aber wer zu viel Zeit hat kann auch den Drucker laufen lassen, aber sich einreden man spart viel Geld sollte man nicht ;)

    Life is good

  • Nur Zielscheibenkarton ist auch Zielscheibenkarton.
    Kurzfaserig und trotzdem relativ stabil.
    Wenn Du dafür den Hersteller findest, der auch an Privat verkauft, sag bitte Bescheid.
    Bis Du den aber findest, verwende besser richtige Zielscheiben.
    Auf der Rückseite ist ja noch viel freier Platz.
    Das mache ich auch so.

    Gruß, Ralf
    Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:


    Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.

  • Wenn´s um den klassischen Spiegel geht macht selber drucken finanziell tatsächlich wenig Sinn. Es gibt aber auch den Wunsch nach eigenen Motiven oder Formaten...

    Schönen Gruß
    Michael


    Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!

  • Man kann ja die Rückseiten der Zielkarten bedrucken. ;) :D


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

  • Bei den Preisen für Zielscheiben sehe ich da auch wenig Sinn drin.

    Der Meinung bin ich auch. Nicht das Papier ist das Teure beim Drucken, sondern die Farbe. Bei Laser ist der Stromverbrauch auch nicht so ganz ohne.
    Wenn man real rechnet, sind die Standardzielscheiben billiger, allerdings muss man 1000'er Stapel oder besser noch Kartons abnehmen.