Zeigt eure Bajonette, Messerchen,einfach alles was ´ne Klinge ist

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      Hab' genau das gleiche.

      Mein Lieblingsmesser ist allerdings ein Güde - Kochmesser aus den 50ern. Noch mit den Palmen geätzt.

      Kostet heute 159,-Euro, ich habs für 2,- auf dem Flohmarkt gekauft und den vermackten Griff restauriert. Sägespäne + Leim.

      Die Klinge war wunderbarerweise zwar stumpf wie ne Schuhsohle, aber wenigstens nicht
      wie so oft mit der Flex versaut. Da hab' ich schon schlimmeres gesehen.

      5 Stunden Arbeit, und jetzt hab' ich ein Kochmesser, wofür gewisse Leute ganz fix 200,- hinlegen würden.

      Übrigens scharf wie ein Rasiermesser. Tomaten muss man zum Schneiden nicht festhalten.

      Fazit: Flohmärkte lohnen.
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      ja flohmarkt lohnt sich wirklich. auch wernn heute jeder irgendwie weiß , das sein trödel gold wert sein muß, gibt es immer noch kleine dinge , die etliche nicht wissen.

      nur du mußt es wissen natürlich.....

      herzlichen glückwunsch...... ich bin auch grade an was dran.......

      gruß edwin
      INVICTUS

      The post was edited 1 time, last by edwin2 ().

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      Hallo,

      aus welchem Material ist denn das Relikt, das du da photographiert hast?
      Stein oder Kupferlegierung?

      Wenn es ein Steinmaterial ist, stelle ich mir eine Bearbeitung sehr schwierig vor.
      Ich kannte bisher nur Spitzen, die in etwa Dreiecksform hatten.
      Eine Hinterschneidung des sehr harten Materials dürfte nicht so einfach her zu stellen sein.

      Gruß Viper
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      flintstein . mein bekannter baut sowas nach , das bedeutet bergfrischen flint, der wurde im bergbau geborgen, darf nie sonne oder frost bekommen haben.. da sonst mikrorisse drin sind.

      das ist eine kunst ,die fast keiner mehr beherrscht. er hat mit für meine vitrine den ganzen haushalt aus der steinzeit nachgeschlagen und ich hab den rest mit originalen ergänzt.

      im grunde sind es klingen für jeden zweck pfeilspitzen sind nicht dabei, nur haushaltsgeräte

      INVICTUS
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      Hallo,

      wau, in der Steinzeit musste ein Messerschmied noch ganz andere Techniken drauf haben, die wir heute nicht mehr erahnen können.

      Die Leute früher hatten zwar lange Zeit ihre Techniken und Herstellungsprozesse zu erlernen und zu verfeinern aber in der Zwischenzeit hatten sie ja wohl auch Hunger und mussten sich etwas zu Essen besorgen und Schneiden etc. alles wozu man heute ein Messer braucht und hat.

      Gruß Viper
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      ne pfeilspitze war nach nem konchentreffer hin und eine neue auswendige zu schlagen dauerte 12 minuten

      um steinwerkzeuge schlagen zu können , mußt du in der jugend anfangen, weil das sehr lange dauert , zu lernen, und es gab nur wenige m, die alle werkzeuge hinbekamen, da wurde dann gegenseitig getauscht.

      letztlich war man den ganzen tag unterwegs , um essen zu besorgen.....
      heute ist es kaum anders ,nur völlig indirekt vom tatsächlichen geschehen.

      gruß edwin
      INVICTUS
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      edwin2 wrote:

      letztlich war man den ganzen tag unterwegs , um essen zu besorgen.....
      Das habe ich aber anders gehört.
      Meines Wissens waren die Steinzeitmenschen maximal 4 Stunden pro Tag mit den lebensnotwendigen Aktivitäten beschäftigt (Nahrungserwerb, Feuer unterhalten, Beschaffen von Unterkunft etc)...
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      undanach beginnt der neue pfeilbau, der pfeilspitzenbau und alle reparaturen, die am tag bgemacht werden müßen.zum feuer machen mußt du zunder vorbereiten, samen suchen, das alles dauert..... felle verarbeiten, und und und
      4 stunden arbeit am tag reicht einfach nicht.

      aber vielleicht willst du im job 4 std arbeiten bei vollem lohnausgleich....., nee spass :D

      gruß edwin
      INVICTUS
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      Sho Ishida wrote:

      Sehr schön. Hast die wenigstens mal richtig rangenommen?
      Sonst sinds nur Attrappen.

      Spaß beiseite - ich gönne es dir.

      Ich selber sehr da keinen Sinn dran, für mich sind Messer Werkzeuge.

      Einige sind in rotierender Benutzung aber die meisten sind nur zum streicheln und Arme rasieren. Auch ich betrachte Messer als Werkzeuge bzw, Schneidwerkzeuge. Damit werden aber keine Zementsäcke aufgeschnitten, keine Weinkisten aufgehebelt und keine Schrauben herausgedreht. Deshalb sehen meine Messer auch nach Jahren in Benutzung immer noch gut aus.


      Andreas
      "Schusswaffen sind gefährlich. Doch in den richtigen Händen sind sie ein Quell ständiger Freude und Erbauung." Sledge Hammer
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      Markarov wrote:

      Meines Wissens waren die Steinzeitmenschen maximal 4 Stunden pro Tag mit den lebensnotwendigen Aktivitäten beschäftigt (Nahrungserwerb, Feuer unterhalten, Beschaffen von Unterkunft etc)...
      Und die restliche Zeit mit lebenserhaltenden Tätigkeiten ...
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
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      Duke Nukem wrote:

      Sho Ishida wrote:

      Sehr schön. Hast die wenigstens mal richtig rangenommen?
      Sonst sinds nur Attrappen.

      Spaß beiseite - ich gönne es dir.

      Ich selber sehr da keinen Sinn dran, für mich sind Messer Werkzeuge.
      Einige sind in rotierender Benutzung aber die meisten sind nur zum streicheln und Arme rasieren. Auch ich betrachte Messer als Werkzeuge bzw, Schneidwerkzeuge. Damit werden aber keine Zementsäcke aufgeschnitten, keine Weinkisten aufgehebelt und keine Schrauben herausgedreht. Deshalb sehen meine Messer auch nach Jahren in Benutzung immer noch gut aus.


      Andreas
      So seh ich das auch, Messer sollten nicht misshandelt werden.

      Ausnahmen gab's bei mir höchstens bei hier hinterlassenen Klingen vom Polenmarkt, zu mehr als Zementsäcke zu öffnen, sprich: zerreißen taugen die nix.

      Hab mir heute mal als Nikolaus- Geschenk ein Opinel Carbon No. 12 bestellt.

      Klingenlänge 12,2 cm.

      Echt jetzt, 2mm zu lang?

      Grad beschlossen, auf unsinnige Gesetze zu pfeifen, und ich bin mir sicher, Richter sehen es genau so.
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      Preisleistungsmäßig ist das Opinel ganz vorne dabei und nebenbei schneidet es auch richtig gut.
      Die 12 cm Begrenzung gilt nicht für Klappmesser. Allerdings könntest Du u.a. in Frankreich damit Schwierigkeiten bekommen, da verriegelnde Klappmesser in der Öffentlichkeit verboten sind.


      Andreas
      "Schusswaffen sind gefährlich. Doch in den richtigen Händen sind sie ein Quell ständiger Freude und Erbauung." Sledge Hammer
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      Duke Nukem wrote:

      Die 12 cm Begrenzung gilt nicht für Klappmesser. Allerdings könntest Du u.a. in Frankreich damit Schwierigkeiten bekommen, da verriegelnde Klappmesser in der Öffentlichkeit verboten sind.
      In Frankreich Schwierigkeiten wegen einem Messer?
      Einem Opinel?
      LOL
      Ich laufe hier sogar mit Stockdegen rum (die überall frei verkäuflich sind), und niemand kümmert's...

      Allerdings würde ich sicher nicht damit irgendwo in einer Fussgängerzone oder auf einem Weihnachtsmarkt
      rumfuchteln-weder mit dem einen noch mit dem anderen.. aber das versteht sich ja wohl von selbst...
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