Meine erste Schaftbearbeitung FWB300S

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    • Olja wrote:

      ...hässlich ist sie trotzdem
      Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten!
      Aber ich persönlich finde die 9015 am schönsten von allen aktuellen High-Tech Gehhilfen!
      Ich mag den puristischen Charakter und die Kombination aus modernen Materialien und klassischem Nussbaumholz!
      Die Ästhetik der 9015 liegt für mich auch in erster Linie in der modernen Funktionalität!!!
      Da ist die "One" wirklich TOP durchdacht! :thumbup:

      ;) Trotzdem würde ich eine schöne alte Diana jederzeit lieber schießen!
      1. weil es kein Zwangsbeatmer ist und 2. weil diese 50 Jahre alte "High-Tech" einfach noch Charakter hat! Da passiert was, man hört die Zahrasten klickern, man braucht Muskelkraft, man hat auch mit knapp 6 Kilo noch richtig was in der Hand und trotzdem tut sich beim Schuss so gut wie nichts und das LG liegt fast so ruhig wie eine PCP-Pumpe!
      UND trifft auch noch fast genau so gut!!!
      :thumbsup:

      Nur Weihrauch schießen ist schöner! :P
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Gibt es ein Werkzeug oder Teile, womit man sein Konterfei oder Forumsnamen auf den Schaft brennen oder gravieren könnte? (Keine Aufkleber) Sollte nachher schwarz auf dem Schaft sein.
      Wer oder welche Firma würde so etwas machen?
      Welche Möglichkeiten gäbe es da?
      Hat das schon mal jemand gemacht?
      Würde das Gewehr ja sehr persönlich machen!
      :knicker: Feinwerkbau FWB 300S - Weihrauch HW30s (K) TbT Weihrauch HW30s - Weihrauch HW40 - Diana 240 Classic - Diana Chaser Rifle - Diana Twenty One FBB - Baikal MP61 - Perfecta32
    • Erlaubt mir einmal kurz zum Thema zurückzukehren und die Ergebnisse _meiner_ ersten Schaftbearbeitung zu präsentieren.
      Gestern hat er seine vierte Ölung bekommen. Drei hätten auch gereicht, die Dritte hatte ich aber vergessen und nach 45 Minuten war der Überstand nicht mehr ordentlich abzunehmen und ich musste nochmals schleifen. Die Vierte habe ich dann nur noch sehr dünn aufgetragen und gleich, nachdem ich einmal rum war ( max. 10 Minuten ) wieder abgewischt. Mit einem alten Leinentuch, im früheren Leben mal ein Bettlaken, ging das sehr gut und hat eine seidenmatte, angenehm anzufassende Oberfläche erzeugt.




      Meine kleinen Sünden will ich aber nicht verheimlichen. Zum einen die schon erwähnten Ausfransungen der Beize.



      An den Hirnholzstellen war die alte Beschichtung tief eingezogen und war durch einfaches Schleifen nicht mehr ganz zu entfernen. Dort gibt es ein paar dunklere Stellen. Schwereres Gerät wollte ich aber auch nicht auffahren. Insbesondere zwischen Hinterschaft und Griffstück kommt man auch nur sehr schwer ran.



      Das Clou Hartwachsöl lässt sich sehr gut verarbeiten, vielen Dank @Unfallchirurg für den Tipp. Es ist so sparsam im Verbrauch, dass es für weitere 99 Schäfte reichen würde.
      Die Punzierung habe ich noch nicht geölt. Die Spiritusbeize scheint ganz gut grifffest zu sein. Sollte ich doch beim Schießen eine schwarze Hand bekommen, trage ich da noch eine dünne Schicht mit einem Tuch auf.
      Auch, wenn es in den Fingern juckt, lasse ich das Öl noch ein paar Tage bevor ich alles wieder zusammensetzte.

      Gruß
      Thorsten
    • Meine 300 S ist Baujahr '79. Der Schaft ist scheinbar aus dem gleichen Holz und kommt in der gleichen Lackierung daher wie deiner, bevor du ihn bearbeitet hast. Ich hätte lieber einen dunkleren Massivholzschaft, aber es ist wie es ist. Da das Gewehr vom Vorbesitzer gut gepflegt oder gut gelagert wurde, sieht der Schaft noch tadellos aus. Ich lasse ihn deshalb so wie er ist, da ich die 40-jährige Linie nicht aufbrechen möchte.

      Der Schaft deiner 300 S sah nicht mehr gut aus. Du hast mit der Restauration volle Arbeit geleistet, das Ergebnis sieht super aus! Die Sache mit der Punzierung ist zwar ärgerlich, aber so ist es halt. Die Farbgebung jetzt gefällt mir sehr viel besser als vorher, bzw. auch besser als die des Schaftes meiner 300 S ist. Ich möchte nichts ändern, weil meine 300 S über 40 Jahre gut erhalten wurde. Aber so wie du einen heruntergerockten Schaft nochmal aufzuhübschen und die 300 S damit insgesamt nochmal völlig aufzuwerten ist toll. Ich finde es herrlich, dass diese Feinwerkbaus noch nach Jahrzehnten Anhänger finden, die dem Gewehr frisches Leben einhauchen.
    • Ist wie bei alten Autos: der eine mag es original, der nächste mehr oder weniger restauriert, wieder andere "individuell". Beim Schleifen werden meist die Kanten verrundet und zuviel Material abgetragen, weil man ja Kratzer wegbekommen will. Muss man mögen. Habe leider auch zwei solche Schäfte in meiner Sammlung, waren halt billig.

      Ich mag es auch lieber gepflegt patiniert und original. An meinem Auto musste ein Instrument erneuert werden, so schön neu und strahlend weiß zwischen 30 Jahre alten Zeigern...bäh.
      Es grüßt der Ottokar :)
    • da brauchst Du einen Nutstein für die UIT Schiene.
      Den kann man für sündiges Geld kaufen oder man feilt sich eine Mutter passend zurecht.

      Bei Deiner starken Beizung musst Du vermutlich kein Nussbaum verwenden. Schau mal beim Tischler Deines Vertrauens vorbei oder suche in der Bucht nach Drechselrohlingen.

      Thorsten
    • Ja komm, möchte nicht über deinen Geldbeutel urteilen, jedoch ein 5er für ein passendes
      (Ersatz)Teil geht schon in Relation zu dem Aufwand, den man für eine Alternative aufbringen muss.
      Das Zeug ist einfach insgesamt schei...e teuer.
      Habe erst vor kurzem einen Sicherungsring für eine Diana 27 gebraucht und zähnknirschend das
      Geld auf den Tisch gelegt.
      Was muss das muss, gibt's halt mal zwischendurch Rinderfilet ohne Brot dazu.
    • rofl, ja Brot ist auch so teuer geworden, man glaubt es kaum.

      Schau mal hier, andere hatte die Sorgen auch schon. ( Mit den Nutsteinen, nicht mit dem Brot )


      Peterle57 wrote:

      In der Bucht hab ich schon nachgeschaut, da wird ja Nußbaum
      mit Gold aufgewogen

      eben deswegen finde ich es schade, dass Du dieses edle Holz rot eingefärbt hast. Bitte nicht übel nehmen, ich respektiere natürlich Deinen Wunsch nach Extravaganz.
      Mein Schaft war ramponiert und musste bearbeitet werden. Zum Vorschein kam ein Buchenholzschaft, der wohl dem Zeitgeschmack der 80er entsprechend braun gefärbt worden war. Ich habe mich bewusst gegen jede Einfärbung entschieden, obwohl ich damit meine Beizefransen hätte vertuschen können und lasse die Buche wie Buche aussehen.
      Alex Schaft sah original schon ganz gut aus. Die leichte eingebeizte Mahaghoni Note gefällt mir jedoch sehr gut.

      Schon erstaunlich, drei Schäfte, drei völlig verschiedene Ergebnisse.

      Nix für ungut
      Thorsten

      The post was edited 1 time, last by Trifftfastnix ().

    • Oh mann, was eine Tortur!
      Habe den Schaft, meines ersten Gewehres von Hand geschliffen und vom Lack befreit.
      Perfecta32.
      Was war der hartnäckig.
      Bin schweißgebadet. Unterm Dach juchhee, ist das keine schöne Arbeit. Jetzt werde ich zuerst mich wässern (Dusche) und dann den Schaft. Dann kommt die nächste Schleifarbeit. Ist mehr oder weniger ein Probeschaft, da ich demnächst auch höherwertigere Schäfte bearbeiten möchte. Übung macht den Meister und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Übrigens dürft Ihr mich auch ein wenig bedauern. Blasen an den Fingern =O
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