Posts by ottokar

    Seife und Bürste. Das ist der Nachteil bei Ölschäften. Lack ist nicht immer die schlechteste Alternative, aber viele scheuen die vermeintlich aufwendigere Verarbeitung und pfuschen nur schnell etwas Holzöl auf den Schaft :)

    Du eröffnetest dieses Faden ausdrücklich mit der Meinung, dass stärkere Luftgewehre auf dem eigenen Grundstück legal zu schießen seien.


    Siehe Titel:

    "Starke Luftgewehre ohne F (vor 1970): Schießen im Garten DOCH legal?"


    Zitat aus deinem Eröffnungsbeitrag:

    Ich komme zu meiner persönlichen (Laien) Rechtsmeinung: Die AWaffVwV öffnet den Weg zum legalen Schießen mit starken "Vor-1970 bzw. 91" LGs auf dem eigenen befriedeten Grundstück.


    Jetzt sind wir bei Armbrust und Bogen. Das läuft rechtlich und in der ideologischen Wahrnehmung irgendwie anders, wenn auf der Wiese hinter der Kurklinik mit Pfeil und Bogen geschossen wird, dann geht das scheinbar klar. Auch wenn starke Bögen die Energie einer .22er erreichen.


    Die reinen Pfeil-Schießplätze sind baulich auch lange nicht so aufwendig wie diejenigen für Schusswaffen.

    Anbei mal ein Auszug aus einer Urteilsbegründung aus dem letzten Jahr. Der Grund des Antrags war zwar ein anderer, aber das Gericht stellte auch fest, was eine "Schießstätte" ist - die muss nämlich immer genehmigt werden, der Kugelfang im Garten ist demnach keine - und dass Druckluftwaffen beim Schießen auf dem eigenen Grundstück der 7,5J Grenze unterliegen.

    Die in diesem Faden vermutete Lücke in der Gesetzgebung scheint nicht zu existieren.


    "Nach der Legaldefinition in § 27 Abs. 1 Satz 1 WaffG ist eine Schießstätte eine ortsfeste Anlage oder eine ortsveränderliche Anlage, die ausschließlich oder neben anderen Zwecken dem Schießsport oder sonstigen Schießsportübungen mit Schusswaffen, der Erprobung von Schusswaffen oder dem Schießen mit Schusswaffen zur Belustigung dient. Darunter lässt sich der Garten des Antragstellers nicht subsummieren. Zudem bedarf der Betrieb einer solchen Schießstätte der Erlaubnis, über die der Antragsteller ebenfalls unstreitig nicht verfügt. Zwar darf nach § 27 Abs. 3 WaffG Kindern und Jugendlichen unter Einhaltung der dort konkret bezeichneten Voraussetzungen ausnahmsweise das Schießen gestattet werden. Jedoch bezieht sich diese Vorschrift ausdrücklich nur auf Schießstätten, was sich auch aus der amtlichen Überschrift ergibt. Da der Antragsteller über eine solche Schießstätte nicht verfügt, greift die Ausnahmeregelung hier folglich nicht ein.

    Ebenso wenig kann sich der Antragsteller mit Erfolg auf den Ausnahmetatbestand des § 12 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1a WaffG berufen. Nach dieser Vorschrift ist das Schießen außerhalb von Schießstätten ohne Schießerlaubnis nur zulässig durch den Inhaber des Hausrechts oder mit dessen Zustimmung im befriedeten Besitztum mit Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule (J) erteilt wird oder deren Bauart nach § 7 des Beschussgesetzes zugelassen ist, sofern die Geschosse das Besitztum nicht verlassen können. Ob diese Voraussetzungen tatsächlich - wie der Antragsteller behauptet - erfüllt sind, kann vorliegend dahinstehen."


    Quelle: https://oj.is/2333904

    Die Bezeichnung "erlaubnisfreie Schießstätte" bleibt allerdings deine Interpretation. In den zitierten Texten existieren nur "erlaubnispflichtige Schießstätten". Auf die darfst du mit >7,5J. Der Kugelfang bleibt eine "schießtechnische Einrichtung" für die <7,5J gilt, es gibt in den Texten keine erlaubnisfreien Schießstätten. Oder andersrum: Schießstätten sind immer erlaubnispflichtig, auch die für freie Waffen <7,5J. Deshalb auch die Prüfung und Abnahme durch Sachverständige.


    Sonst könnten wir uns im Verein ja den ganzen Zinnober mit dem Druckluftstand ersparen. Die Anlagen sind demontierbar, weil der Saal auch vermietet wird.

    Wenn in jedem Satz des WaffG und der Verordnung ständig ALLE Bestimmungen wiederholt werden müssen, nur damit niemand eine vermeintliche Lücke findet, dann hilft das auch nicht weiter.

    Die Bestimmungen ergänzen sich wie eine Kaskade, sind also immer in Gesamtheit zu lesen.

    Die StVO gilt ja z.B. auch in Gesamtheit. Wenn ich da einen Satz vom Anfang und einen vom Ende hernähme, alles dazwischen ignorierte und daraus irgendwelche Sonderrechte für mich herleiten täte, dann würde ich zurecht bestraft werden.

    Auf der Ardesa Firmenseite ist die Unterseite mit dem Ardesa-Katalog leer. Sie distributieren andere Hersteller. Auch in den spanischen Shops sieht es dünn aus. Fragt mal Google nach Armas avancarga ardesa und schaut in spanischen Shops nach.

    Wenn ich das Angebot von Traditions (Ardesa in den USA) an klassischen Pistolen mit dem Angebot eines spanischen Shops vergleiche, dann wäre es möglich, dass Ardesa die Fertigung klassischer Vorderlader bis auf wenige Modelle zurückgeschraubt hat. Inliner hat Traditions noch auf der Webseite.

    So oder so - in Europa ist der Ofen aus für massenweise billige Vorderlader aus Spanien.


    https://www.traditionsfirearms.com/category/Classic-Pistols


    https://www.armeriaparriego.es…ry=28&controller=category


    http://www.peressports.es/marc…logada/Armas-de-Avancarga


    https://ardesa.com/catalogo/CA…o%2BExport%2BArdesa/8124/

    Reststück vom Balken, Holzraspel, Billig-Dremel-Nachbau aus'm Netto und im März ist er fertig, der individuelle Eigenbau. 😁

    Das ist ein DDR Spielzeug, zeitgeistige Notbehelfe sind der passende Lifestyle....damals hätte man vermutlich aus Restholz einen "Schichtholzschaft" zusammengeleimt.


    Ist der Originalschaft nicht mehr zu retten?

    Wo sind die Herzchen für Beiträge? :love:


    Ich hab auch noch zwei 49a Zombies in der Gruschtelkiste. Eins mit Dachkorn ohne Kornschutz und eins mit Stiftkorn. Beide mit dichtem Lauf. Dazu 3 oder 4 Schäfte und ein paar Kleinteile. Der Winter wird bestimmt lang dunkel und kalt. :)

    10-50? Wenn alles dran ist. Wieviel am Ende rauskommt hängt auch vom Beschreibungstext ab 🤫🙂

    Viele suchen ja auch gezielt nach Objekten zum Schleifen üben oder Frankenstein-Semi-98er basteln.

    Ich hab auf Rügen mal welche eingesammelt und mich am Schlagen von Stücken für's Steinschloss versucht. Leider mit mäßigem Erfolg. So ungefähr ein verwertbares Bruchstück auf 5kg Feuerstein.

    In Form schleifen geht besser 😉

    Gefunkt hat's aber.


    Interessanter Artikel zu historischen Produktionsstätten in Deutschland (1. Link zum PDF) https://journals.ub.uni-heidel…ch-inf/article/view/33556

    Mir ist die Kanone egal, Hauptsache es rummst und raucht und die Leute haben Spaß 😁. Die Großwetterlage ist eh schon miesepeterig genug, da soll wenigstens das Hobby Spaß machen.


    Für die Vereinsmeisterschaft sehe ich das auch nicht so eng. Diejenigen die es in die höheren Wettkampfklasse zieht weise ich aber auch darauf hin, dass es Probleme mit der Zulassung geben kann. Viele wollen das aber auch gar nicht.


    Ich denke, die älteren meinen es mit solchen Ratschlägen nur gut. Die meisten haben halt schon die Erfahrung gemacht, dass der Kauf eines gängigen italienischen Nachbaus eben doch sinnvoller ist, als zwei oder drei spanische. Verstellbare Visierungen, schnellere Schlösser, bessere Stecher usw.


    Ein billiger Vorderlader ist auch okay, aber Treffer auf der Scheibe motivieren langfristig. Diese Erfahrung haben die älteren den Anfängern voraus. Das ist im Prinzip auch überhaupt nicht despektierlich gemeint. Eine billige Kentucky schießt nunmal anders geradeaus als eine Billinghurst.


    Von Ardesa gibt/gab es aber sowohl billige als auch wettkampftaugliche Teile. Ebenso wie Pedersoli Piratenpistolen oder feine Scheibenwaffen fertigt.