Posts by ottokar

    MarioMMM

    Basteln und Verbasteln liegen dicht beieinander. Die Vorderladerbausätze haben sich finanziell noch nie gelohnt. Zumal die allermeisten Hobbyhandwerker weder das Fachwissen noch die Fertigkeiten und auch selten die Werkzeuge in der Form haben, wie das beim Hersteller anzutreffen ist. Bei Track of the wolf kann man z.B. alle Einzelteile bestellen, Vorderlader professionell zusammenbauen, seinen Namen eingravieren und beschießen lassen und danach alles als Handarbeit im eigenen Laden vermarkten. Hat früher so manch bekannter Name sein Geld mit verdient. Aber alles eben nicht auf dem Niveau von Hobbybastlern.

    Bei der Vorlage für die Bounty kommen am ehesten sogenannte "Buggy Rifles" in Betracht, denke ich. Die hatten einen kürzeren Lauf und Pistolenschaft, um unter den Kutschbock zu passen.

    What is a Buggy Rifle?
    I've seen the term "buggy rifle" several times it seems to refer to a firearm that looks like a long pistol with a attachable shoulder stock. Is that correct?…
    www.muzzleloadingforum.com

    Zumindest an den LePage Pistolen zeigt sich, dass die Verarbeitung ungemein von der Automatisierung profitiert hat. Insbesondere bei den Baujahren aus den frührn 80ern gleicht keine Waffe der zweiten. Die Unterschiede sind schon krass. Als wenn jede einzelne vollständig handgearbeitet worden wäre.

    Dem guten Jean wären die so als Serie nicht aus der Manufaktur gerollt. Ist also möglich, aber ich tippe auch auf einen Bausatz, Das Finish war eigentlich immer in Ordnung.

    Zweifellos. Nur war die Frage, ob es statt des teuren Schlosses auch ein billiges tut. Das Kryptonite hat 8mm starke Glieder. Action hat eines mit 6mm für 6€ und eines mit 9mm für 12€. Wenn ich mir auf YouTube anschaue, wie leicht mittelgroße Bolzenschneider auch durch 80€ Ketten von Abus und Co. gehen, dann interessiert mich, wie sich das 12€ Walfort Schloss gegen einen kleinen Bolzenschneider schlägt. Hält das evtl. ähnlich stand wie das Kryptonite? Die Kettenstärke und Form der Glieder ist vergleichbar. Leider hat's auf YouTube nur die großen Zangen für Erwachsene.

    Na ja, es ist eben wie immer eine Frage der Größe des Werkzeuges. Ich erinnere an den letzten Test der Stiftung Warentest für Fahradschlösser. Testsieger war u.a. das Kryptonite Keeper 785. https://www.test.de/Test-Fahrradsc…022250!0022-00/

    Laut der Stiftung kam während des Testens auch erfolglos ein Bolzenschneider zum Einsatz. Vermutlich war das aber nur ein recht kompaktes Werkzeug. Wenn an das Schloss ein mittelgroßer angesetzt wird, dann ist der Testsieger in unter 5 Sekunden auf.

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    Da frage ich mich wirklich, ob es das 45€ Kettenschloss von Kryptonite sein muss oder ob eines für 6€ aus dem Action reicht.

    Zum Homedefense bevorzugt Mike Myers ein Küchenutensil, Leatherface ein Gartengerät, Jigsaw setzt auf smart devices .... Ask the experts. :)

    Die Polizei rät oftmals zu einer Mischung aus zeitverlängernden Maßnahmen und guter Einsehbarkeit von außen auf Türen und Fenster. Gegen Gelegenheitsdiebe hilft das wohl ganz gut.

    Wertsachen sollen dem Vernehmen nach in Bankschließfächern ganz gut aufgehoben sein. Dort gibt es massive Schutz- und Alarmsysteme und auch die Polizei ist zumeist sehr schnell vor Ort.

    3 freilaufende Dobermänner auf dem Grundstück. So gelangen potentielle Schurken erst gar nicht an die Haustür 🙂

    Ich denke, Abschreckung ist das A und O. Mit roher Gewalt bekommt man wohl letztlich jede Tür und jedes Fenster auf. Picken werden sie ein sicheres Schloss eher nicht, das dauert zu lange.

    Was digitale Sicherungen angeht.: Es gibt ja immer wieder Üverwachungsvideos, wo moderne Autos in 1-2 Minuten vom Hof gefahren werden. Wenn ich in die Werkstatt zum flashen muss, dann dauert das Stunden.

    Wie angekündigt war ich heute mit dem Gewehr und dem Zielfernrohr auf dem 25m Stand. Der 50m Stand war leider nicht möglich, aber wir haben ja schon gesehen, dass Treffen mit 7,4J auf 50m eher Glückssache ist.

    Auf 25m ist der point of aim derselbe wie auf 10m, einfach mitten rein. Zum besseren Anvisieren der LP Scheiben mit dem Zielfernrohr habe ich ein weißes Schusspflaster in die Mitte geklebt.

    Geschossen wurde sitzend aufgelegt. Abgesehen von möglichen Fehlern meinerseits - ich habe das Gewehr springen lassen - ist das die zu erwartende Präzision. Sehr ähnlich dem Trefferbild mit offener Visierung. Die teuersten Diabolos haben den engsten Streukreis, die billigsten den größten.

    Test Ende. Danke für's Lesen :)

    Ich stand gestern zwischen 19 und 20 Uhr mit dem Fernglas auf dem Dach und habe erfolglos versucht, 12P aufzuspüren. Sollte der nicht gerade irgendwo zwischen Dreieck und Andromeda sein?

    Fernglas sollte doch auch hinreichen?

    Ein hohler Plastikschaft wäre leichtbautechnisch besser gewesen als Vollcarbon. Bei Bogenmittelteilen ist der Unterschied Aluminium/Vollcarbon aber auch nur gering. Man sagt Carbon jedoch andere Eigenschaften im Schwingverhalten nach. Ob das für Gewehre taugt?

    Das bessere ist jedoch der Feind des guten sagt man.

    Ich habe dem Gewehr heute ein kleines Upgrade verpasst. Ein 4x20 Zielfernrohr für unter 10€ inkl. Versand aus Fernost. Erfahrungsgemäß sind die kleinen Optiken einigermaßen prellschlagfest.

    Das Absehen ist einfach, passt zum Gewehr.

    Nach dem Einschießen ging es auf die 10m Bahn. Ich habe 3 Sorten Diabolos verschossen, billig (Mosquito), mittelpreisig (TopShot silber) und teuer (Finale Match heavy). Jeweils 10 Schuss sitzend aufgelegt auf 10m.

    Die H&N FinaleMatch lassen sich mit einem 1 Cent Stück abdecken. Die TopShot silber auch noch gerade so, werden aber nicht mehr vollständig bedeckt. 2 oder 5 Cent wären passender. Die UX Mosquito sind dann schon eher im Bereich 2€. Ich habe die Münzen jeweils mittig in der Gruppe platziert. Der Schattenwurf unten verdeckt auf den letzten 2 Bildern die Ränder der Löcher.:whistling:

    Erwartungsgemäß verbessert das kleine Zielfernrohr die Präzision, die Investition hat sich gelohnt. Ob ein besseres ZF die Schüsse noch enger zusammenbringen könnte ist fraglich. Auch ein Zeiss kann aus einem einfachen Knicker kein Wettkampfgewehr zaubern. Gemessen am Einstandspreis ist die Schusspräzision absolut in Ordnung und mehr als ausreichend für Klappziele und Silhouetten aller Art.

    Mit den 3 Sorten und Zielfernrohr plane ich auch einen Besuch auf den 25m und 50m Ständen, sobald die Temperaturen etwas angenehmer sind :)