AR20 Forest Hunter - Tagebuch vom Umbau

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    • So weiter geht's.

      Um nun weiter hinten den Querschnitt hinzubekommen kann ich nicht einfach mit der Trennscheibe quer ansetzen
      da ansonsten zu viel Fleisch angeschnitten wird. Wir wollen schließlich vom stabiliesierendem Rahmen soviel wie möglich erhalten.

      Deswegen habe ich einen kleinen Bohrer genommen und auf der richtigen Länge bis zur Grundplatte 5 Mal eingebohrt.
      Wer sich bei der Bohrung der richtigen Tiefe unsicher ist kann einen Stück Klebestreifen an der richtigen Tiefe des Bohrers kleben.

      Anschließend habe ich mit dem Beitel senkrecht an den Löchern angesetzt und voneinander getrennt.
      Dannach habe ich wieder den Beitel Plan auf die Grundplatte aufgelegt und auch dieses Stück Holz von der Platte gelöst:


      Nun folgte die erste Anprobe bei der ich feststellte, dass der rechteckige Block der AR20 zu schwergängig bzw. Eher nur mit roher Gewalt in die Führung passen würde.


      Daher nahm ich den 80er Rundschleifkopf und fuhr vorsichtig die Innenseiten der Holzwangen entlang bis der Block nun ohne viel Kraft zwischen den Wangen passte.Anstatt des Rundschleifkopfes würde ich allerdings einen kleinen 80er Fächerschleifkopf empfehlen, da dieser wesentlich schonender/weniger das Holz abträgt.
      Der Rundschleifkopf verzeiht keine Fehler!
      Rutscht man ab o.Ä. Dann habt man unter Umständen direkt eine tiefe Furche im Holz.

      Das Ergebnis bis jetzt sieht wie folgt aus:




      Was nun noch fehlt ist eine Abdeckung, damit das ganze nun auch noch von oben und der Seite schön ausschaut und am Besten der Block der AR20 auch noch von oben verkantet wird.
      (Verkantung ist nicht ganz so wichtig weil von unten verschraubt)
      Dazu werde ich demnächst (keine zeitliche Festlegung) Skizzen anfangen und mir mittels CNC-Fräse aus Aluminium eine Abdeckung anfertigen lassen. Mal schauen, vielleicht ist dann auch noch eine Idee umsetzbar, die ich zu dem Deckel habe und auch eine zweckdienliche Verbesserung wäre. Ich werde euch auf den laufenden halten.

      The post was edited 1 time, last by Renew ().

    • Ihr Lieben.

      Renew wrote:

      Was nun noch fehlt ist eine Abdeckung,
      Für den Übergang vielleicht ein Stück Kabelkanal aus dem Baumarkt.... Könnte passen. Angebracht mit doppelseitigem Klebeband.


      Liebe Grüße Udo
      Die friedlichsten Menschen,
      die mir bis jetzt begegneten,
      waren bewaffnet!
    • Wenn der Schaft jetzt hält dann prüfe erst einmal wie die Ergonomie ist! Ich habe diesen Schaft damals recht schnell an meiner Steyr entsorgt da er sich zwar auf Anhieb gut anfühlte aber die Ergebnisse nicht stimmten. Der Hinterschaft war zu lang und nach dem Wechsel auf den Match Hinterschaft und den Einstellarbeiten ging es auch mit dem Treffen besser.
      Der Griff ist unten auch sehr schmal, was bei mir zu wiederholten Abzugfehlern führte.

      Gruß Stefan
    • SPA68 wrote:

      Der Hinterschaft war zu lang
      Das befürchte ich auch in diesem Fall. Schon auf den ersten Bildern kam der mir sehr lang vor. Und Rene hat ja nun nicht unbedingt die längsten Arme. :))

      Wäre schade, aber zur Not kann man sich da eine Scheibe abschneiden.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
      - Albert Einstein -
    • Ich habe damals lange hin und her überlegt, da reichte ein Scheibchen nicht und mit dem Griff war ich auch unglücklich. Eigentlich eine Schande die in meinen Augen schönste Steyr und ich kam nicht damit klar.
      Aber das ist ein Lernprozess wo jeder für sich selbst entscheiden muss.
      Ich wollte hübsch und leicht, jetzt hab ich einen knapp 8kg Prügel und treffe auch etwas.
    • Ich bin jetzt auch nicht gerade der größte mit 1,80 aber ich fand den Schaft von der Länge genau richtig...
      Den Griff umschlossen kommt er bei mir genau in der Armbeuge zum liegen!
      Wie das dann im Anschlag mit der AR20 ist kann ich natürlich nicht beurteilen...
      Aber Patrick hat schon Recht! Zur Not muss ein Scheibchen weg!
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Deswegen würde ich den Schaft so weit kürzen wie möglich, mehr als eigentlich nötig ist. Dann kann man über eine vernünftige Schaftkappe die Länge noch variabel anpassen. Eine statische Anpassung macht nur Sinn wenn man den Schaft für einen bestimmten Anschlag optimiert und genau weiß wie man es brauch.

      Das Armbeugemaß ist für mich übrigens die grundlegenste Anpassungsmöglichkeit für einen Schaft. Damit kann man ermitteln wie lang der Hinterschaft für die eigene Körpergröße sein muss damit er überhaupt passt. Man sieht ja öfter mal Schützen mit "Chickenwing" im Anschlag, wo man angst hat dass die beim nächsten Windstoß abheben. Da ist einfach mal der Schaft zu kurz, deswegen muss man sich so verrenken.

      Ein angepasster Schaft ist schon eine feine Sache. Durch die bequemere Haltung steigt auch die Präzision.
      Gruß Patrick


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      The post was edited 1 time, last by PR90 ().

    • SPA68 wrote:

      Das Armbeugenmaß ist für Flinte und Jagtbüchse als grobes Maß absolut brauchbar.
      Aber für das Field Target schießen in meinen Augen viel zu lang.
      Wie es beim HFT aussieht kann ich nicht beurteilen.
      Bei der Flinte geh ich nur nach Schienenlänge...

      Als grobes Maß passt bei mir auch fürs Field Target die Länge bis zur Armbeuge.
      Aber du hast schon Recht, letztendlich zählt am Ende wie jeder für sich persönlich mit dem Schaft klar kommt und v.a. ob man trifft!

      Ich schieße ja am meisten die Standard-/jagdlichen Schäfte von Weihrauch, die sind mit verstellbarer Kappe auch recht lang, vielleicht hab ich mich dran gewöhnt!
      :D Die Tage nochmal seit langem mit meiner Long-Range 300S geschossen... Ohne Zwischenstücke fühlt die sich mittlerweile zu kurz an!
      :W: eihrauch - Always on the Target!

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    • PR90 wrote:

      Deswegen würde ich den Schaft so weit kürzen wie möglich, mehr als eigentlich nötig ist. Dann kann man über eine vernünftige Schaftkappe die Länge noch variabel anpassen...
      Jup, aber als aller erstes sollte Rene mal schauen, wie er so mit zurecht kommt; mal einen Wettkampf mit schießen!!!

      @Renew Da bietet sich doch Dorsten nächsten Sonntag wunderbar an! ;) :thumbup:
      Ich werde da auch ein neues Schaft-Setup testen!
      Endlich ein ordentlicher Hamster und eine verstellbare Schaftbacke!
      :thumbsup:
      :W: eihrauch - Always on the Target!

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    • Natürlich, das muss man immer erst mal ausprobieren. Jeder hat halt eine andere Haltung. Selbst wenn zwei Schützen von gleicher Größe und Statur sind kann es bei einem passen und beim anderen nicht.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
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    • Ich messe mit der Armbeuge.
      Ich fasse also den Griff und schaue, ob das Schaftende in die Armbeuge passt.
      Dann passt der Schaft auch meistens gut zur Schulter.
      Das ist zwar keine Wissenschaft, aber ein guter Anhaltepunkt.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit
    • 2erlei wrote:

      Ich fasse also den Griff und schaue, ob das Schaftende in die Armbeuge passt.
      Oder anders herum. Die Schaftkappe in die Armbeuge legen und schauen wie man an den Griff kommt. Muss man das Handgelenk anwinkeln um den Griff richtig zu greifen ist der Schaft zu kurz, kommt man mit dem Handballen nicht richtig an den Griff ist der Schaft zu lang. Und letztlich muss man immer bequem an den Abzug kommen ohne sich verrenken zu müssen.

      Wenn man es anders herum macht und erst greift kann man bei zu kurzen Schäften aber auch gleich messen wie viel zwischen Schaftkappe und Armbeuge fehlt.

      So oder so, damit kann man das Gewehr erst mal auf das erforderliche Grundmaß bringen. Der Rest ist dann später das Feintuning über Schaftkappe, Schaftbacke, Hamster und ZF Montage. Aber das Grundmaß muss erst mal stimmen, das ist wichtig.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
      - Albert Einstein -
    • guten Abend meine lieben,
      Ich freue mich dass das Thema so langsam wirklich in Gang kommt und die Beteiligungen dementsprechend etwas größer ist .

      Also wie auf dem Bild zusehen liegt der Schaft genau zwischen Gelenk und Finger und ergibt eine gerade Linie beim Beugen .



      Beim abbauen des original Schaftes ist mir ebenfalls aufgefallen dass der Holzschaft ein Stück länger ist und habe die beiden mal nebeneinander gelegt und dabei kam heraus dass der Steyr Schaft ca eineinhalb Zentimeter länger ist .

      Wenn ich nun im Hinterkopf behalten wie viele Leute bei dem Original Schaft noch die Distanzringe verbauen damit der Schaft etwas länger wird, dann empfinde ich die eineinhalb cm längere Holz Variante auch nicht schlimm. Das Endergebnis wird sich sowieso erst auf dem Feld herausstellen ob ich den Schaft kürzen muss oder nicht.
    • SPA68 wrote:

      Das Armbeugenmaß ist für Flinte und Jagtbüchse als grobes Maß absolut brauchbar.
      Aber für das Field Target schießen in meinen Augen viel zu lang.
      Wie es beim HFT aussieht kann ich nicht beurteilen.
      Das Armbeugemaß taugt, um zu sehen, wie lang in etwa der Unterarm ist, zu nix anderem, egaldass in welcher Disziplin!
      Die Methode ist viel zu grob und berücksichtigt weder die Schiesshaltung, noch die weitere Anatomie des Schützen.
      Einen Schaft anzupassen, ist leider nicht so einfach, dass man mal ein Maß nimmt und danach die Länge bestimmt.
      Schon gar nicht beim Field Target.
      Dort muss die Schaftlänge sowieso ein Kompromiss sein, weil man z.B. knieend meist in leichter Oberkörpervorlage ist, beim stehenden Anschlag aber normal in Rücklage.
      Um das zu ermitteln, muss man sich schrittweise rantasten und immer wieder schiessen, schiessen, schiessen mit unterschiedlichen Längen.
      Das dauert etwas und braucht Körpergefühl und vielleicht Hilfe eines erfahrenen Schützen.
      Ein längenverstellbarer Schaft ist da natürlich von Vorteil.
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