Den Lauf gibt es schon mal nicht von LW. Den kriegst Du nur vom Büma und da kostet er fast 300,-€. Die Bearbeitung kommt noch oben drauf.
Posts by carfanatic
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Moin! Das hier ist der Abschluss im Laufmantel der TX200. Senkt mit Sicherheit ein wenig die Lautstärke, wird aber ansonsten so rein gar nichts bringen.
Da habe ich mir gedacht, das kann man auch besser machen und zwar, als echten Kompensator. Der wird so aussehen.
Der Kompensator beginnt genau 4,5mm vor der Krone, also genau ein Diamaß, wie es Air Arms z.B bei der XTI50 macht. Um das Gewinde, am Ende des Laufmantels sind 8 Bohrungen angelegt, die sie Luft bis nach Vorne führen und dann nochmal 24 Bohrungen, die vom Innentrichter die Luft nach Außen abführen können. Das sollte auch auf jeden Fall eine Reduktion der Luftverwirbelungen bringen.
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Er ist einfach ein Künstler. Einzigartig!
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In Holland dürftest Du den HW Lauf bearbeiten, wie Du willst und wenn er fertig ist, mit nach Deutschland bringen und den hier einbauen. Ist das nicht verrückt?
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Nicht schlecht für das Sauwetter. Trotzdem würde ich Diatests möglichst immer ohne Wind machen. Ansonsten ist das nicht aussagekräftig.
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Luftgewehre haben keine Patronenlager. Keine spanende Bearbeitung. Drehen, sägen etc. Polieren gehört da nicht dazu.
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Das braucht keine Abnahme, solange die Waffe das Kaliber behält und Du nicht selbst am Lauf arbeitest.
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Hallo Gemeinde! Heute Morgen wollte ich den Abzug polieren, bin aber daran gescheitert, dass die Pins eingeklebt sind und sich nicht ausschlagen lassen. Da muss ich mir zu gegebener Zeit mal was einfallen lassen. Denke, mit dem Lötkolben heiß machen wird da wohl helfen. Da die Zeit dann übrig war, habe ich mein Springer Rated Tasco 5-24*50 mit einer einteiligen Montage montiert, hatte zum Glück noch eine für 11mm Schiene und habe erst mal geschossen. Um die 10m im Haus voll auszureizen, wurde im FT Sitz an die Wand angelehnt und auf FT Sack im Sitzen eingeschossen. Geschossen wurden die JSB ExactExpress in 4,52, weil die die beste Energie lieferten. Erster Schuss auf einen Punkt in der Mitte eines Din A4 Blatts lag direkt nur 2cm hoch und 3cm rechts. Sehr gute Ausgangslage und völlig unerwartet. Mit ein paar Klicks war das auch recht schnell eingestellt und ich habe direkt 5er Gruppen von 7mm umschlossen hingebracht. Das freut mich sehr, einmal, weil ich den FT Sitz noch hinbekomme, wenn ich mich hinten anlehne und zum anderen, weil die Präzision wirklich ausgesprochen gut ist. Der Abzug ist aber auch wirklich ein Traum, schon im Originalzustand. Das Gewehr macht richtig Freude.
Ist es vielleicht möglich, dass man im Alter Preller affin wird? Mir machte das Arbeiten und Schießen der Waffe aktuell deutlich mehr Spaß, wie bei einer PCP. Vielleicht liegt es auch mit daran, dass man viel mehr machen kann an so einem Preller. Das man damit vollkommen autark ist, spielt bestimmt auch eine Rolle.
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Es gibt Lothar Walther Läufe in verschiedenen Qualitätsabstufungen. Die besten sind Match Grade Läufe und die findest Du z.B. in einigen Daystate und Air Arms Modellen.
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Moin ihr Lieben. Heute Morgen habe ich die TTX200 zurückgebaut auf die Originalteile. Dann erneut die beiden Messungen, Beschleunigung und G-Kräfte durchgeführt. Handy zum Messen befand sich an der gleichen Stelle wie Gestern. Das ist sehr aufschlußreich. Besser kann man die Verbesserungen nicht darstellen. Das eigene Gefühl kann man ja immer nur sehr schlecht rüberbringen. Zahlen sind halt Fakten, die kann jeder einordnen und sich ein Bild machen.
Ich finde es echt enorm, dass die auftretenden Kräfte teilweise mehr als halbiert wurden und der ganze Spuk um 13hundertstel schneller erledigt ist. Das ist eine Verbesserung der Schussentwicklungszeit um 64,5%.
Hier sieht man, denke ich, auf den ersten Blick, dass eine deutliche Verbesserung aufgetreten ist. Die Führung der Feder ist einfach deutlich verbessert und es treten nicht mehr so große Kräfte beim Schuss auf. Die Zeit wo es rappelt
, hat sich auch um 0,6zehntel verkürzt. Das deute ich auch mit der besseren Federführung. Die Feder kann einfach nicht mehr so viel Eigenbewegung machen.Ich kann jetzt definitiv behaupten, 3D Druck läßt mit dem Springertuning verbinden und bringt deutliche Verbesserungen. Mit den Messungen dürfte der Beweis erbracht sein. Ich werde jetzt noch ein wenig Feintuning machen. Was ich noch probieren werde ist, den Anpressdruck des O-Rings im Zylinder zu verändern und schaue mir dann die Auswirkungen an. Das läßt sich ja alles nur umsetzten, da ich ja jetzt die Möglichkeit habe, die V0 auf den Meter genau einzustellen und das nur durch mm weise Senkung oder Erhöhung des Hubs über die Lage des O-Rings.
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Ich hab da mal was vorbereitet
. Jetzt brauchen aber nur noch die absoluten Nerds mitlesen.Ich hatte mir vor längerem mal die Physics Toolbox auf das Handy geladen. Damit kann man alle Sensoren des Handys auslesen und damit Messungen machen. Für mich heute wichtig, Beschleunigung und G-Kräfte. Habe das Gewehr auf einen Bock gestellt, Handy mit Strapsen an das Gewehr getüddelt und Schüsse abgegeben. Dabei natürlich Aufnahmen gemacht und die in Libre Office ausgewertet. Da kommen ganz schöne Erkenntnisse bei rum.
Das oben sind die auftretenden G-Kräfte beim Schuss. Der Zeitraum, wo die Kräfte auftreten, ist nur 0,15s(gerundet) lang. Davor und danach ist Stille. Y (rot) sind die Kräfte in Laufrichtung, X (blau) sind die Seitenkräfte und Z (gelb) die Kräfte hoch und runter. Das Handy war nicht genau im Mittelpunkt montiert, weil ich da nichts zum festmachen hatte. Bei der grünen Linie bin ich noch nicht so sicher, was das ist. Kräfte über die Zeitachse. Noch keine Ahnung.
Das ist die gemessene Beschleunigung. Hier ist der Wahnsinn schon darin begründet, dass es sich um sagenhafte 5 hundertstel Sekunden handelt, in der die Beschleunigung stattfindet. Ultrakurz, aber bei einer Abtastrate von 450hz bleibt nichts verborgen. Die höchste Beschleunigung geht wieder nach oben. Eine Beschleunigung nach rechts und links findet kaum statt (rot) und nach vorne und hinten nur knapp 10m/s^2. Die Bewegung nach oben und unten liegt wohl wieder an der nicht zentralen Befestigung. Jetzt interessieren mich natürlich auch die Werte mit den original verbauten Teilen. Daher werde ich die Tage mal alles zurückbauen und beide Messungen wiederholen, damit man Vergleichswerte hat. Ich finde es tierisch spannend.
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Moin, habe gerade meinen letzten Kritikpunkt beseitigt. Beim Einführen der Dias hat es gehakt und manchmal war es unmöglich das Dia in den Lauf einzuführen. Irgendwo war da ein Grat und der musste da weg. Das elende Gefummel in dem kleinen Ladeschacht ging gar nicht. Aber, wie dran kommen. Händisch ging da gar nichts. Habe mir eine lange Welle für den Dremel bestellt, die konnte ich durch das leere System bis nach vorne durchschieben. Halten konnte ich sie da aber nur mit einer Spitzzange, da für die Finger kein Platz war. Ein großer, konischer Schleifaufsatz mit Diamant hat das Problem glücklicherweise auch schnell beseitigt.
Jetzt flutschen die Dias wie von selbst und vor allem, ohne Fummelei, in die Öffnung. Noch alles schön sauber gemacht, fettich.
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So sieht das jetzt auf dem Kolben aus.
Oben auf dem TPU Teil habe ich noch einen Puffer drauf gebaut, falls es mal zu Berührungen kommen sollte, ist das jetzt gut geschützt. Metall zu Metall Kontakt unmöglich. Brauchte noch einen etwas kleineren O-Ring. Fand sich aber schnell. Habe dann die Passung im Zylinder getestet und beim Zurückziehen des Kolben wurde direkt mein Daumen am Transferport fest gesogen. Das hört sich jetzt echt geil an, dieses schlürfende Geräusch, wenn man die Waffe spannt. Auch beim Schuss, richtig schön, ein satter Schussknall. Aktuell liege ich zwischen hohen 172 und 174m/s. Jetzt also genau 7,5J. Man spürt nur noch einen kurzen Ruck nach Vorne, mehr nicht. Bin echt begeistert. Die Schussentwicklungszeit hat sich auch im Ganzen sehr beschleunigt. Ich will jetzt erst mal schießen. Ein wenig Super Lube kam bei den Schüssen noch aus dem Lauf, als Nebel. Hatte schon extra dünn aufgetragen. Es gibt aber keinerlei Dieseln. Das überschüssige Öl wird sich schnell verflüchtigt haben und dann könnte ich mir vorstellen, dass die V0 noch leicht steigt und die Konstanz wieder noch besser wird.
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Gestern Abend habe ich mal wieder mit ChatGPT gequatscht und mich ausgetauscht, wie ich es in letzter Zeit öfter mache. Der Zylinder der TX200 ist extrem gut gehohnt. Da gibt es eigentlich nur eine super glatte Oberfläche, fast schon wie poliert. Daher bin ich noch auf eine weitere Idee gekommen, eine O-Ring Dichtung. Lt. KI bringt das noch einige weitere Vorteile und Verbesserungen, die viel zu gut sind, um sie nicht zu probieren. Daraus ist jetzt bereits dieser Träger für den ausgesuchten O-Ring entstanden.
Lt. Ki ist das Material TPU für den O-Ring auch deutlich besser, wie z.B. Metall, da es kleine Unebenheiten durch die Flexibilität einfach ausgleichen kann. Auch können ja kleinste Änderungen am Durchmesser sehr e einfach vorgenommen werden. Die V0 kann sehr einfach reguliert werden, durch Änderung an der Höhe des O-Ringsitzes im Zylinder. In der Theorie hört sich diese Variante um Längen besser an, wie alle anderen Dichtungsvarianten und O-Ringe sind nun mal viel kostengünstiger auszutauschen, wie normale Dichtungen. Als Gleitmaterial im Zylinder wird Super Lube dienen, ein Silikonöl mit Teflonanteil. Das dieselt auf keinen Fall und behält seine sehr guten Gleiteigenschaften, weil sich der Teflonanteil in die Metalloberfläche einarbeitet, beim Schießen. Ich denke, dann habe ich alle Varianten, wie man eine Kolbendichtung herstellen kann durch und habe ein gutes Bild davon bekommen, was sich als beste Variante herausstellt. Praktische Tests sind für mich aber immer besser wie die Theorie.
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örtlichen Kifferladen
Soetwas werden hier die wenigsten kennen und das ist gut so.
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Guten Morgen, ihr Lieben. Eines muss man ihr ja lassen, rechnen kann ChatGPT ja. Da gibt's nix zu meckern. Gerade die neue Dichtung verbaut und Chrony Test gemacht. Perfekt. Alle Schüsse liegen zwischen hohen 174m/s bis hohen 175m/s. Genau wie ich es haben wollte. So kann das bleiben. Die ABS Teile haben jetzt ~120 Schuß auf dem Buckel und zeigen keinerlei Verschleiß. Das stimmt mich hoffnungsvoll. Die Dichtung aus TPU muss jetzt zeigen, ob das Material hält, was es versprach. Die Zeit wird es zeigen. Dann habe ich noch die Kanten, wo die Beartrap eingreift, ganz leicht über geschliffen. Das funktioniert jetzt, ohne zu haken. Ein großes Problem habe ich aber noch. Die Dias lassen sich nur ganz schwer in den Lauf einführen. Da hakt etwas, als gäbe es einen Grat, wo die Dias nicht rüber wollen. Der Lauf ist ganz gerade abgeschnitten an dem Ende. Einen Lead In kann ich nicht sehen. Da komme ich aber so nicht heran und ausbauen kann man den Lauf nicht. Nur mit Hitze geht der raus, da eingeklebt. Daher habe ich mir jetzt für den Dremel eine biegsame Welle geordert, die ich, wenn das Gehäuse leer ist, bis vorne durchschieben kann. Dann wird das so bearbeitet, dass die Dias einfach reinflutschen können. Das stört doch ungemein beim Schießen und es fallen dauernd Dias ins Gehäuse, die ich wieder rausschütteln muss. Mit ZF wird das ja dann noch schwieriger, da muss was passieren. Das Teil kommt am Donnerstag, dann geht's weiter. Der Winter ist ja noch lang, ich komme einfach zu schnell voran. Jetzt wird erst mal geschossen. Ach, fast vergessen, eine Rail auf Picantinny habe ich noch bei Ani-M geordert. Dann kann ich das Falcon auch auf die TX200 packen. Das ist ja Springer Rated und sollte das verpacken.
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An dem Endstück der Kartusche ist ja unten so ein kleiner Nippel dran. Ich denke, darüber greifen die den Kartuschendruck ab.
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So, der Test ist durch. Ich hatte mal auf's gerade Wohl 5mm Erhöhung gemacht. Dabei kamen aber nur noch 111m/s VO raus. Dann habe ich mir von ChatGPT berechnen lassen, wie viel ich nehmen muss um bei ~175m/s zu landen und es kam mit wahnsinnigen 0,5mm um die Ecke. Fusion Konstruktion ist schon angepasst und morgen gehts weiter.
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Es war nicht immer üblich eine Druckanzeige für den Regulator zu installieren. Meine Air Arms hat keine, die Kalibrgun Cricket und die Anschütz 9015 auch nicht.
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Ich habe mal ein Bild erstellt, mit dem originalen 16J Kolben oben und dem 7,5J Kolben unten. Da kann man den Unterschied sehr gut erkennen. Die Kolbenstange ist eingeschraubt mir Loktide und warscheinlich das günstigste Objekt, das man ändern kann. Den Längenunterschied kann man wohl sehr deutlich ausmachen.
Dann ist mir noch eine andere Art eingefallen, wie ich die V0 wieder auf erlaubte Werte senken kann und trotzdem die 3D gedruckte Dichtung behalten kann.
Ich setze einfach eine Erhöhung unter die Dichtung, verkürze damit um 5mm weiter den Hub und senke damit die V0. Besonderer Vorteil der Maßnahme, ich reduziere auch nochmal weiter den Prellschlag. Dichtung liegt gerade fertig im Drucker. Später mehr dazu.
