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  • »Hightower1984« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 26. Oktober 2010, 20:29

Hämmerli 900

Hallo liebes Forum,

ich habe einige Fragen zum Luftgewehr Hämmerli Hunter Force 900 Combo.
Ich habe mittlerweile gemerkt, das hier die allgemeine Meinung herscht "nimm ein Weihrauch!"
Leider ist mein Budget nicht sonderlich hoch, weshalb mit das Hämmerli 900 ins Auge gefallen ist.
Ich weiß, es gibt auch Weihrauch oder Diana Gewehre im selben Preissegment, aber diese sagen mir leider optisch garnicht zu, anders so das Hämmerli.

Nun meine Frage, was kann man von diesem Gewehr im großen und ganzen erwarten?
Welche Streukreise sind in der Regel auf 10 Meter normal bei diesem Gewehr? Und mal allgemein gefragt, was sind gute Streukreise bei anderen Luftgewehren in dieser Preisklasse?

Hauptsächlich habe ich vor mit dem Gewehr auf 10- 25 Meter auf Scheiben zu schießen und eventuell bis 25 Meter auf Field Target Ziele zu schießen.
Ist das mit diesem Gewehr überhaupt möglich?

Ich weiß, viele Fragen, aber ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei den Fragen weiterhelfen könntet!


MfG

gilmore

Moderator

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2

Dienstag, 26. Oktober 2010, 21:28

eventuell bis 25 Meter auf Field Target Ziele zu schießen.
Ist das mit diesem Gewehr überhaupt möglich?

Nö, mit einem 6-fach ZFR wird das nix. Jedenfalls nicht bis 25 m.

Gib mal Hunter Force in die Suche ein, da findet sich einiges.

Stell Dir nebenbei die Frage: Was ist das LG, was am besten zu meinen Absichten und zu mir bei vorgegebenem Budget passt.

Andreas

Vogelspinne

unregistriert

3

Dienstag, 26. Oktober 2010, 23:21

Ûnd warum muß es neue Ware sein, deren Qualitäten so naja sind, wenn man für weniger oder gleiches Geld ein gebrauchtes Matchgewehr bekommt, das in Präzision, Haltbarkeit, Wertigkeit und Werterhalt jedem Freizeitgewehr und erst recht den zu Hämmerli ernannten Najaware um vieles überlegen ist.
Meist haben diese älteren Matchgewehre sogar serienmäßig die UIT-Schiene dran, an der man Zweibeine montiert und eine 11 mm Schiene, auf dem ein anständiges ZF montiert werden kann - nicht umsonst sind einige dieser Matchgewehrmodelle beim FT so beliebt, wo es auf wiederholbare Präzsion bis 25 m ankommt.

  • »Hightower1984« ist der Autor dieses Themas

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4

Dienstag, 26. Oktober 2010, 23:21

Hm.... ok, aber wie sieht es denn überhaupt mit der Präzision auf 10 Meter mit dem Hämmerli aus?

Dogeobsen

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5

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 04:05

Ist bestimmt nicht das schlechteste. Es ist zwar Made in China (und denen traue ich nicht wirklich bei eigenen Kreationen) aber da ja ein namenhafter Hersteller hintersteht wird es nicht unbedingt schlecht sein. Ich habe auch noch keinerlei Fabrikationmängel oder dergleichen gesehen (Leider auch noch nicht damit geschossen oder Ergebnisse gesehen). Sonst schau mal bei eGun nach nem gebrauchten FWB 300 oder Weihrauch/Diana da wirst du keinerlei Probleme haben, auch nicht was die Ersatzteilversorgung angeht.
MfG Lukas

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6

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 11:15

Ok, danke für die Antworten, dann werde ich mich mal nach einen gebrauchten FWB 300 umschauen. Muss ich dabei auf irgendwas bestimmtes achten wenn ich so ein Gewehr bei egun ersteigern will, also ausser dem allgemeinen Zustand?

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7

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 11:30

Die FWB 300s gibt es sowohl mit langer als auch mit kurzer Prismenschiene auf der Systemhülse.
Wenn Du eine mit der langen Schiene erwischt ist das für die Montage eines ZF nur von Vorteil. Gerade was das FT betrifft.

deldock

Plinker

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8

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19:07

Hey Leutz,
irgendwie verstehe ich nie, wenn jemand nach einer neuen Waffe (LG) fragt, das man sich hier meist keine Gedanken macht und demjenigen eine Gebrauchte Waffe empfiehlt!
Meist sind die Empfehlungen bei FWB 300 oder ähnlich.
Wie ich aber die letzte Zeit feststellen konnte, sind diese Waffen zwar sehr gut und haben einen dementsprechenden guten Ruf. Aber ist es wirklich Wert soviel mehr für eine Gebrauchte Waffe auszugeben?
Beispiel:
Hämmerli Hunter Force 900 z.B. zu bekommen bei Buinger für 199,00 € (NEU)
gebrauchte FWB bei EGUN für etwa um die 200,00 € und mehr.
Oder andere gebrauchte Matchwaffen die dementsprechend Alt sind auch für sehr viel "Kohle".
ist mir schon klar, das man mit diesen LG´S viel freude haben kann, weil die wesentlich genauer schießen wie die neuen. Aber warum denn immer so teure Gebrauchtwaffen? Meiner Meinung nach sind die Preis dafür bei den meisten Auktionen ziemlich überteuert.
Und man kann auch mit einem neuen LG viel Spaß haben. Ist immer eine Frage des jeweiligen Anspruchs.
Wenn ich nur ab und an mal was Ballern will, dann reicht diese "Büchse". Aber wenn ich mehr auf Präzision stehe, dann kaufe ich mir doch lieber was gutes neues von den Firmen wie Diana oder Weihrauch.
Nun gut, ein jeder mag anders denken, aber für mich steht z.B. der Spaß in Hintergrund. Und deshalb komme ich immer noch mit meinem Norica Dragon oder mit meiner Diana 26 gut klar. Demnächst stehen weitere käufe für diese Klasse an und ich werde mir auch ein AM 850 und ein Walther 1250 zulegen, aber das steht auf einem anderen "Blatt".

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9

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19:25

@deldock


Die FWB ist in 40 Jahren immer noch top, bei gleichem Gebrauch wage ich das für die Hunter Force zu bezweifeln. ;-) Hightower1984 hat doch nach der Meinung des Forums gefragt, um sich ein Bild zu machen.

Beiträge: 96

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10

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 21:39

Also ich habe bisher noch keinen gesehen, der mit ner Hämmerli Combo auf den Lanes war, geschweige denn an einem Turnier teilgenommen hat.....

Es fängt mit einfachen Dingen an:
Den Abzug der 300S hätten einige (wohl die meisten :-D ) HW-Schützen auch gerne.

Ersatzteile, wenn man überhaupt mal welche braucht, bekommt man fast hinterher geworfen.

Die 300S hat zigtausendmal ihre Präzision bewiesen.

Zugegeben ist der Preis für die 900ér Combo recht gut. Das Glas wird nicht der Brüller sein. Ich höre da schon Rufe wie "schmeiß weg" und so.
Ersatzteile.... Hhhmmmm?
Verarbeitung?

Ich denke, genau das sind die Gründe warum immer wieder die FWB gepriesen wird.
Ebenso habe ich die Diana75, da gibts dann auch mit dem Prellschlag (ZF) kein Zinnober.

Mein persönliches Fazit: als Freizeitgewehr O.K. Aber bitte keine hohen Erwartungen stellen.

LG, Ralle

Vogelspinne

unregistriert

11

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 00:16

irgendwie verstehe ich nie, wenn jemand nach einer neuen Waffe (LG) fragt, das man sich hier meist keine Gedanken macht und demjenigen eine Gebrauchte Waffe empfiehlt!

Das ergibt sich aus den Ansprüchen, die gestellt werden. Alle neuen Freizeitwaffen sind auf eine erheblich kürzere Haltbarkeit ausgelegt als jede Matchwaffe. Deshalb sind ältere Matchwaffen, auch wenn sie inzwischen bis zu 50 Jahre alt sind, heute immer noch qualitativ besser und haltbarer als eine neue Freizeitwaffe.
Im Prinzip ist es ein Armutszeugnis für die Hersteller, daß eine neue 300 € Freizeitwaffe schlechter und früher am Ende ist, als ein Jahrzehnte altes Matchgewehr, daß in ständiger Nutzung schon 5 - 10 Lebenszyklen einer solcher Freizeitwaffe geschafft und noch immer 10 - 20 Lebenszyklen einer Freizeitwaffe vor sich hat, bevor es endgültig verbraucht ist.

Ich hatte auch erst diverse Marken-Freizeit-Luftgewehre, die mit dem Kauf eines alten Matchgewehres ( Diana 65 ) von heute auf morgen total uninteressant zum nutzen geworden waren. Ich hatte einfach keine Lust mehr, mich mit den, im Vergleich zur Diana 65, grobschlächtigen Abzügen und der im Vergleich mangelhaften Präzision herumzuärgern. Mit der Diana 65 kam ein Spaß auf, den kein Freizeitgewehr befriedigen kann.

Daher ist für mich nach dieser Selbsterfahrung jedes Freizeitgewehr rausgeschmissenes Geld, weil ich für das gleiche Geld ein um klassen hochwertigeres Luftgewehr bekomme, wo ich nur akzeptieren muß, daß es nicht mehr taufrisch neu ist. Nach wenigen Monaten Nutzung ist ein neues Freizeitgewehr, daß ich für vielleicht 200 - 300 Euro gekauft habe, nur noch die Hälfte wert und es ist gebrauchter als das alte Matchgewehr - und das bei der Tatsache, daß das Schiessen damit deutlicher weniger befriedigend ist, als mit einem gleichteuren gebrauchten Matchluftgewehr, daß auch noch Jahre später seinen Kaufpreis in etwa hält.

Daher kommen von erfahrenen Leuten diese fast schon stereotypen Empfehlungen zu Matchwaffen, weil diese einfach ihr Geld, bei deutlich mehr Spaß, mehr wert sind als irgendein neues Luftgewehr zu dem Preis.

Diese Tatsache mach manchen Leuten nicht schmecken, aber nichtsdestotrotz ist es die Wahrheit.

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Ladehemmung (28.10.2010)

Supervogel

Greenhorn

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12

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 04:31

Murks

Liebe Damen und Herren des Forums,
das Hämmerli 900 ist auf den ersten Blick hübsch,würde meine Frau sagen.
Genau betrachtet ist es Murks,woher auch immer es kommt.
Wer einen Metallberuf erlernt hat und sich ein wenig Zeit mit dem Objekt nimmt kommt zu dem Schluß,MURKS.
ABER,man kann mit Geschick schon einiges bewirken.
Der hier so angepriesene Schaft war bei meiner Bestellung schief gefräßt,auch der Rest der Lieferung aus Asien.
So das ich über Wochen kein Hämmerli 900 bei meinem Händler bekommen konnte.
Der Austausch ist auch nicht berauschend,nach ca. 20 Probeschüssen ist die Kornvisierung abvibriert.
Aber mit etwas handwerklichen Geschick kann man was Feines daraus basteln und siehe da,Preis Leistung stimmen wieder.

Fazit:nix für hohe Ansprüche sonst gut

wie kommt Noizesupressorauf 500g Abzugsgewicht und wie stellt er das ein?

sonnige Grüße aus HH

Pellet

Moderator

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13

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 09:36

Mann sollte bedenken, dass ein FWB 300 am Ende
seiner Verkaufszeit etwa 1500.-DM gekostet hat.
Heute würde ein solches Gewehr weit über 1500 Euro
kosten. Ich würde sogar sagen, dass es, weil relativ
aufwändig im Vergleich zu aktuellen Matchwaffen, der Preis
über 2000 Euro wäre. Gute Gebrauchte sind nicht oder nur
unwesentlich schlechter als damals bei ihrem Neukauf.
Die Mängel bei gebrauchten FWB sind meist nur von optischer
Natur.

Gruß Klaus

hellhammer

Schütze

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14

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 09:50

Mahlzeit,

hier mal ein Vorschlag: http://www.versandhaus-schneider.de/prod…roducts_id/9479
wo der große Unterschied zur 77/97 kann ich nicht sagen, kommt aber optisch doch in die gewünschte Richtung und ist günstiger.
Ein ZF ist halt nicht dabei, aber ich denk ein Qualitativ gleichwertiges zur Hämmerli kommt nicht über 30€.

Gruß

Markus

Markus30S

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15

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 10:23

Wie wäre es mit einem Norconia B36? Qualitätiv dürfte es näher am Hämmerli 900 sein, als dieses am HW77. Auch wenn ich es selbst nicht kaufen würde, hat es doch erwähnenswerte Vorzüge:

Es ist neu, billig, echte China-Qualität und der Abzug dürfte sehr ähnlich dem Gamo sein. Vor allen Dingen ist es wesentlich leichter als alle vorgeschlagenen Match-Gewehre.



Edit: Falls jemand alle drei Gewehre besitzt (Hunter 900, B36 und HW77), könnte derjenige bitte die Abzüge bezüglich Verstellbarkeit, Gewicht und Charakteristik vergleichen?

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Noizesupressor

Präzisionsschütze

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16

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 11:33

supervogel du musst das Gewehr entschäften...dann kommst du besser an den Abzug hier gibt es nun 3 Schrauben

mit denen du Druckpunkt,Vorzugsweg und Abzugswiderstand nach deinen Wünschen regulieren kannst.

Also die Brünierung ,Schaft usw ist eher grobschlächtig,aber von der Präzision her kann ich nichts negatives über dieses Gewehr sagen

ich habe es auf 25m geschossen mit RWS Superdome,Gecos,und JSB exact 4,51mm und die Streukreise waren nicht viel schlechter
als die von meinem HW 77.

ich besitze auch die" berühmt- berüchtigte" B-36 von Norconia und kann die negativen Aussagen von wegen keine Präzision usw..in der Praxis nicht nachvollziehen..der Tester muss wohl damals ein "Montagsgewehr" erwischt haben..die Verarbeitung ist zwar wie gewohnt
chinesisch-grobschlächtig. aber in der Präzision hält es locker mit der HW 77 auf 15m mit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Noizesupressor« (28. Oktober 2010, 15:51)


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otibol (18.02.2012)

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17

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 16:22

Also so langsam blick ich nicht mehr durch.
Die Begründung, warum ein z.B. FWB 300 hab ich verstanden und macht ja auch Sinn.

Aber grade nochmal in sachen Hämmerli, man hört/liest doch sehr gegensprüchliches über dieses Gewehr. Die einen sagen, Gießkanne, schlecht verarbeitet etc. und andere sprechern teilweise von bemerkenswerter Präzision!?
Was soll man jetzt nun glauben?
Gut, ich werde mir jetzt sehr wahrscheinlich ein Feinwerkbau besorgen,
aber mich würde es trotzdem interessieren, wie es zu dieser
Widersprüchlichkeit kommt!?

Ich muss vielleicht auch mal erwähnen, dass ich vor gut 11 Jahren das letzte Mal mit einen Luftgewehr geschossen habe und die Errinerungen daran auch schon etwas blass sind. Soll heissen, ich hab da jetzt keine große Erfahrung drin, was eine gute Verarbeitung ist und was gute Streukreise sind. Den Großteil meines Wissen habe ich momentan aus dem Netz.

Noizesupressor

Präzisionsschütze

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18

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 16:35

sind wohl arge Fertigungstoleranzen....deshalb die unterschiedliche Qualität
außerdem sind B36 und Hämmerli 900 sehr munitionsfühlig...die besten Resultate habe ich mit einfachen Gecos und JSB Exact 4,51mm gehabt.


wobei ich sagen muss die neue Version des B36 mit Fiberglasoptik ist eindeutig präziser als das damals getestete Modell
mit schwarzer Plastikvisierung (auch Chinesen lernen wohl dazu :wacko: )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Noizesupressor« (28. Oktober 2010, 16:43)


Pelikano

Greenhorn

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Samstag, 18. Februar 2012, 18:28

Erste Erlebnisse mit Hunter Force 900 Combo

Hallo, Leute!
Der letzte Beitrag zur Hunter Force 900 ist schon paar Tage älter. Aber ich habe nun mal gerade eine gekauft. Mit ungutem Gefühl. Weil: es könnte ja eine Montags-Waffe sein. Es ist nur partiell ein Montagsprodukt.
  1. Wie schon Andere beschrieben haben, gibt es eine rohe Verarbeitung an den Gelenken des Spannmechanismus. Schon mit erstem Rost und hässlichen Resten vom Schweißen. Ich habe mal auf Werkzeugmacher gelernt und freue mich auf die Nacharbeiten. Der Spannhebel wackelt wie ein Lämmerschwanz. Die Fräs-Arbeiten im Schaftinneren sind hässlich und gar nicht verputzt.
  2. Das Glas kann wirklich in die Tonne. Jedenfalls dann, wenn man Erfahrung mit guten Gläsern hat. Es ist prellschlagfest. Die Meter-Einstellung fungsionopelt auch perfekt. Aber: zu wenig Licht, verschwommene Darstellung des Zieles nach 15 oder 20 Metern. Man kann nur schätzen, wo das Schwarze in der Scheibe ist... (Ich bin -noch- nicht in einem Sportverein; plinkere in einer still gelegten Tiefgarage auf alles Mögliche und Scheibe.)
  3. Der Abzug (das Züngel) ist nicht massiv, sondern aus einem starken Blech geformt. Das hat keine technische oder fühlbare Bedeutung, aber es wirkt unnötigerweise billig. Die Spannhebelentriegelung (sie sitzt hinter dem Züngel und muss fest gedrückt werden, damit man den Spannhebel zurück führen kann in die shoot-position) ist zu kurz; nach 15 Ladevorgängen braucht man einen Arzt für den Zeigefinger. Das Sicherungszüngel ist (anders als bei deutschen Gewehren) vor dem Trigger angebracht, aber sehr praktisch zu bedienen. Leider ebenfalls grob verarbeitet und schon mit Rost-Ansatz.
  4. Der Lauf und auch der Spannhebel warten dringend auf ein Nach-Brünnieren. Eben so die anderen Teile, bei denen ich von Rostansatz gesprochen habe.
Jetzt ist alles Negative gesagt. Insgesamt denke ich, dass es Kleinigkeiten sind. Bei dem Preis.
Im Laden des Händlers (ein ganz kleiner hier in Berlin mit 239 Euronen für das Teil) konnte ich lediglich probieren, ob das System beim Spannen knirscht. Nein, es knirscht nicht. Sondern man hört sehr schön ein sauberes Ansaugen der zu pressenden Luft. Hört sich wirklich gut an!
  • Das Gewehr ist ausnehmend schön! Für meinen Geschmack wirkt der Buchenholzschaft etwas zu dunkel und rötlich gebeizt. Der Lack ist (wie gesagt für meinen Geschmack) zu glänzend. Ich werde das ändern, weil zu einem schwarzen Lauf sicher ein etwas hellerer und weniger glänzender Schaft passen könnte. Nussbaum hätte mehr Struktur, wäre aber auch 100 € teurer. Mal sehen, was es so gibt.
  • Schon im Geschäft spürte ich: diese Waffe nennt sich zu Recht "Hunter force" -drückende Jagd. Ein schweres Gewehr, das massiv am Körper liegt. Meine Frau, genau so groß wie ich, kann den Pistolengriff (jagdlich) nicht einfach umfassen, um den Schuss auszulösen. Es ist eben ein Gewehr für große Hände und Starke Arme. Zwei meiner Kollegen hatten deutliche Probleme beim Spannen.
  • Die ersten Schüsse. Noch mit Truglo Visier Optik. Schön sauber erkennbar die Visierung. Wie schon gesagt, ist der Spannvorgang eine Freude, weil das Ansaugen sich sehr gut anhört. Das Gewehr lässt sich ruhig halten, weil es (fast) sauber ausbalanciert ist. Man muss es kraftvoll halten. Und dann das Erlebnis! Ein dumpfer Knall, den man gleichzeitig hört zu dem Pferdetritt. Ich habe noch kein Gewehr geschossen, das so brachial daher kommt. Im Sound und körperlich. Das ist eine, für mich, gute Herausforderung. Es ist spannend, das starke Gewehr "in sich aufzunehmen" und in allen Situationen sauber zu führen. Mit einem Roboter-Gewehr zu schießen, ist mir zu langweilig.
  • Die 11mm-Schiene hat einen Prellstopper, den das Gewehr wohl auch braucht. Schon gesagt: das Glas muss ausgetauscht werden. Weil: auf 28m habe ich (angelehnt an eine Säule in der Tiefgarage und eben nicht aufgelegt) mit diesem Billig-Glas einen Streukreis von von 50mm erreicht. Es war immer nur ein diffuses Bild vom Ziel erkennbar. Ich bin gespannt, was ein scharfes Glas dann bewirkt. Mein Hunter Force 900 schießt dauerhaft seinen Streukreis von 50mm auf 28 Meter, nicht aufgelegt.
  • In Rauh-Holz (Fichte) dringt ein Jagddiabolo übrigens 14mm tief ein.[entfernt] ...
Ich bin überrascht, was dieses "Billiggewehr" zu leisten vermag. Field Target kenne ich nur aus dem Netz. Da kann ich nix zu sagen. Aber wenn ich plinkern will, macht es Spaß. Weil es schwer, stark und kompromisslos ist. This airshootgun will beherrscht oder auch angenommen werden. Nach meinem Verständnis aber nur als Freizeitluftgewehr ohne Ambitionen für Wettkämpfe.
[entfernt] Das Gewehr scheint mir da für ausgelegt zu sein.
Nach nur 30 Schüssen geht das "Hineinfummeln des Diabolos" in den Schacht, voll-elektrisch!
Ich grüße alle Freunde von Prellschag-Waffen! Es ist die Wirklichkeit.
Pelikano

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gilmore« (18. Februar 2012, 19:20) aus folgendem Grund: Jagd und Aufrüstung kein Thema


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sharky60

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20

Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:58

Hallo Pelikano,ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. So schlecht wie es hier manchmal gemacht wird, ist das Hämmerli HFC 900 wirklich nicht. Habe mir vor 1 1/2 Jahren auch eins zugelegt und muß sagen, das bis auf die Verarbeitungsmängel ( insbesondere Brünierung ) und dem Abzug, das Teil in seiner Preisklasse als Neuware sehr gut ist. Der Prellschlag spiegelt sich im Namen der Waffe wieder "H(ä)ammer(li)hart". Wer drauf steht hat seinen Spass damit. Natürlich kann man das Gewehr nicht mit einem von Weihrauch oder Feinwerkbau vergleichen, die schlagen es selbst als 20-jährige mit 10000 Schuß-erfahrung um längen. Ich habe selber eine FWB 300s und wüsste im Moment nicht, wo man anfangen könnte irgendwelche Gleichnisse an beiden Waffen zu finden -eventuell das Gewicht. Das ZF von Hämmerli habe ich durch eins von Ritter ( 3-9x40 Mil-Dot ) auf einer höhenverstellbaren Montage ersetzt und bin damit ganz zufrieden. In nächster Zeit habe ich vor mir für das Hämmerli einen neuen Schaft mit Pistolengriff und Loch im Kolben zu bauen. Mit dem herkömmlichen Schaft kann ich mich nicht so anfreunden, obwohl er schön aussieht. Geile sache mit deiner Tiefgarage, ich wohne auch in Berlin, vielleicht kann man sich ja mal treffen.

Gruß sharky60