Erbschaftsfrage

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    • Erbschaftsfrage

      Bekannte hat von ihrem verstorbenen Mann eine Kurzwaffe hinterlassen bekommen, leider wusste sie nichts davon und hat diese kürzlich gefunden. Leider ohne gültigen Beschuss. Was kann man da machen ohne im Bereich der Straftat zu landen? Zustand ist wohl gut und möchte sie wohl verkaufen.
    • jailbird25 wrote:

      Na irgend ein Beschusszeichen wirds sie ja haben
      Es gibt noch eine Welt jenseits deutscher Grenzen.
      Und da gibt es auch Waffen ohne Beschusszeichen.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Zuerst mal, würde ich mich an Paragraph 37 des Waffengesetzes halten und der Polizeibehörde den Fund anzeigen. Der Sachbearbeiter dort kann sicher die Möglichkeiten erörtern, wenn man ihm sagt, dass man die Waffe gerne veräußern möchte.
      Alles andere hat Potential, Scherereien zu verursachen.
    • Auf einer scharfen Schusswaffe muß vermerkt sein
      1.Hersteller
      2. Modell
      3.Kaliber
      4.Waffennummer
      5.Beschuzeichen
      6. evtl. Abnahmestempel (bei Militärwaffen)
      Sind ein oder mehrere Magazine und evtl. Munition vorhanden?
      Ein Verkauf ohne Herkunftsnachweis /WBK ist nach meiner Meinung nicht möglich. Am Besten Verbindung mit der Waffenbehörde wegen weiterer Maßnahmen aufnehmen. Ein weiterer Punkt ist auch die sichere Aufbewahrung. Hier ist mindestens ein B-Schrank von Nöten.
      Gruß Schapu

      The post was edited 1 time, last by Schafpudel ().

    • Eine Beschußpflicht gibt es in:
      Belgien, Chile, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien,
      ehemaliges Jugoslawien, Österreich, Russland, Slowakei,
      Spanien, Tschechien,Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate,
      Großbritannien und Nordirland.
      Imho fehlen da noch ein paar andere europäische Staaten :)
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Selbst wenn Beschusszeichen drauf sind, heisst das ja noch nicht, dass dieser hier auch gültig ist.
      US Beschuss wird auch nicht anerkannt, weil das keiner der C.I.P-Staaten ist, die NC9210 ja genannt hat.
      Oder ist es eine Sammlerwaffe?
      Da dürften die Zeichen verdeckt angebracht werden.
      Wobei ich denke, dass sich ein Verkauf kaum lohnen wird.
      Wenn es nicht gerade was seltenes ist, stehen da erst mal Kosten für Beschuss und Eintragung im Raum, falls die Behörde überhaupt eine noch unbeschossene Waffe eintragen wird (nach Beschuss). Beschuss kostet ca. 22-29€ für Kurzwaffen.
    • NC9210 wrote:

      jailbird25 wrote:

      Aber nicht im europäischen Raum
      Die Schweiz liegt also außerhalb von Europa?Wenn das dein Erdkundelehrer wüsste!
      Ich gehe mal davon aus wenns um nen Fundwaffe sich dreht es zu 98% um eine Waffe aus dem 1WK oder 2WK handelt. Das ist recht oft der Fall. Ami Waffen oder neue Modelle fallen also meißt raus.
      Und ja, sorry das ich deine Schweiz vergessen hatte.
    • Esti hat es weit oben schon gesagt:

      Die Waffe muss unverzüglich der Polizei gemeldet werden, nicht in die Handtasche packen und vorbeibringen.
      Die örtliche Polizeidienststelle anrufen und den Fund melden, 110 sollte es nicht sein, da ja kein Notfall.
      Die Beamten werden dann vorbeikommen und die Waffe mitnehmen. Vorher sollte man noch Fotos von der Waffe machen, um die Waffe evtl. an einen Berechtigten verkaufen zu können.

      Über Beschusszeichen und tralala kann man später anhand der Fotos rumforschen.
      Alles! andere wäre nicht legal.

      Gruß
      Musashi
    • Wenn ich es richtig in Erinnerung habe kann ein Waffenhändler jederzeit
      eine Waffe ohne Beschusszeichen kaufen.
      Sind ja manchmal solche in egun angeboten.

      Transarms hat sogar mal eine Waffe verkauft die laut Beschreibung
      hinter einem Kamin gefunden wurde und dort seit ca 1940 lag.
      Wieso die eine Waffe ankaufen und verkaufen durften für die keine WBK
      vorhanden war ist mir ein Rätsel, kann natürlich sein daß die Waffe
      aus dem Bestand einer Behörde gekauft wurde.
      Diese haben ja mal das Recht gehabt, beschlagnahmte Waffen auch wieder zu verkaufen.
      Ist noch nicht lange her.

      Wenn die Waffe aber sowieso aus der Schweiz kommt dortigen Waffenhändler fragen.
      Oder weiss jemand mehr?

      The post was edited 1 time, last by Büroklammer ().

    • Lieber Monk.

      Monk wrote:

      Wbk weiß sie nichts von.
      Wird es vermutlich keine geben, sonst hätte sich die Behörde bereits erkundigt.

      Monk wrote:

      Bekannte hat von ihrem verstorbenen Mann eine Kurzwaffe hinterlassen bekommen, leider wusste sie nichts davon und hat diese kürzlich gefunden.
      Ich hätte meine geerbte Waffe ohne Weiteres verkaufen können. Die war halt mein "offizielles Erbe", praktisch von einer WBK zur nächsten. Ein Happy-End gab es aber leider nicht, hier nachzulesen:

      Ein rabenschwarzer Tag :(.

      Der vermutliche beste Weg ist bei so einem Waffenverwerter nachzufragen. Vielleicht können die nicht registriert in registriert umwandeln und dann im Auftrag verkaufen.

      Die Sachbearbeiter der Kreispolizeibehörde sind keine Monster. Natürlich wird es wahrscheinlich so enden, dass die Waffe innerhalb einer Frist abgegeben werden muss, was mit der Vernichtung einhergeht.

      Liebe Grüße Udo
      Die friedlichsten Menschen,
      die mir bis jetzt begegneten,
      waren bewaffnet!