Posts by Musashi

    , aber z.B.bei Musashi (meine Hochachtung und Neid ;) sind dir gewiss)wäre ich fast überrascht, wenn es dort nicht so wäre.

    In der Tat hatte ich etwas Glück. Die Vorbesitzer haben für eine Sauna vom Verteilerkasten aus - absolut separat - ein fettes Kabel ins Untergeschoss verlegen lassen. Da hängt jetzt statt der Sauna die Audio/Video-Anlage dran, sonst nichts!


    Hmm,


    eigentlich wollte ich Plays Anmerkungen nicht kommentieren - ich habe aus vielen Diskussionen mit anderen gelernt, dass sie zu nichts führen.

    Ich bin ja Messtechniker. Zwar nicht auf elektrische Messtechnik spezialisiert, aber an das logische Fakten-Denken gewöhnt. Genau deshalb wundern mich einige direkte persönliche Erfahrungen über die Jahrzehnte umso mehr, die anscheinend der Logik widersprechen. Bei den Lautsprecherkabeln könnte man vielleicht noch wissenschaftlich diskutieren, hier geht es ja nicht nur um "Strom-Transport", hier geht es vor allem auch um elektromagnetische Felder.


    Die Diskussion würde sehr ermüdend.


    Ich möchte stattdessen ein viel krasseres Beispiel anführen: Klingt eine Original CD anders als eine "gebrannte" Kopie?


    Ich habe einen Kollegen und Freund, der absoluter Elektronik-Profi ist, speziell was die Digitaltechnik betrifft. Als ich ihm sagte, dass eine kopierte CD anders klingt als das Original, hat er mir eigentlich ganz richtig gesagt, dass das nicht sein kann, weil es nur um bits geht - vereinfacht "Loch oder Nichtloch". Ich habe ihm gesagt, dass ich das "eigentlich" sofort unterschreibe, aber meine Ohren sagen mir, dass es Unterschiede gibt. Wir haben gewettet!


    Ich habe ihm eine CD mit klassischer Musik gegeben, er hat sie kopiert.

    Zum Hörvergleich haben wir beide CDs , Original und Kopie, auf meiner Anlage abgespielt.

    Zähneknirschend musste zugeben, dass einige Details auf der Kopie nicht mehr zu hören waren. Es waren sehr, sehr feine Unterschiede und der Hörtest hat ziemlich lang gedauert, weil "Nicht sein kann, was nicht sein darf!"

    Aber es gab eine Stelle, bei der ein Hintergrundgeräusch auf der Kopie nicht hörbar war, im Original aber schon.


    Die Wette habe ich gegen einen absoluten Kritiker mit enormen Sachverstand gewonnen.

    Das Gehör sagt manchmal etwas anderes als die physikalische Logik.


    Ich finde es toll, wenn es noch solche Dinge gibt, die wir uns nicht einfach mit Logik erklären können.


    Gruß

    Musashi


    P.S. Sorry für offtopic

    Gerade gelesen und nur gedacht:


    Alles gleichzeitig und außerdem noch optimaler Klang geht nicht

    .......

    Das teure Kabel besser sind ist ein sehr weit verbreiteter Irrglaube.

    Diese Meinung von play teile ich für High-End-Anlagen überhaupt nicht!

    Man hört die unterschiedlichen Verkabelungen durchaus heraus. Insbesondere zwischen Endverstärker und Lautsprechern aber auch zwischen CD-Player und Endverstärker.


    Ich finde es krass, wie über ein einfaches und einfach und kostenlos zu lösendes Problem stundenlang rumdiskutiert werden kann.


    Hätte ich dieses Problem, wäre es in wenigen Sekunden erledigt. Aber das ist wohl zu einfach.

    Tja, ich würde dieses Problem gar nicht erst zulassen aber vielleicht bin da ja auch prähistorisch.


    Bei mir sind (zurzeit noch, wird sich wahrscheinlich leider bald ändern) alle Systeme komplett voneinander unabhängig.


    Audio ist ein unabhängiges System, Homecinema samt Verstärker, Sat-Empfänger, Notebook für Streaming und Lautsprechern ein zweites und der normale PC, an dem ich jetzt sitze hat damit nichts zu tun.


    Sorry, hat mit Paras Anfrage nur wenig zu tun ... aber das ganze Zeug samt Bassfallen und Absorbern werde ich wohl kaum noch in südlichere Gefilde umziehen lassen können. Meine Sorgen, weil HiFi eigentlich immer mein Haupt-Hobby war - seit geschätzt tausend Jahren - lange bevor ich wusste, was FT ist.


    Gruß

    Musashi


    co2air.de/wcf/attachment/322871/

    Genau den Leitungsfinder habe ich auch noch, aber in rattengrau.


    Für ein klein bisschen mehr Ordnung habe ich mir Schubladenschränke von Bisley gekauft. Die sind ziemlich preiswert und manchmal bringen sie mich zur Weißglut, wenn wieder mal eine der Führungsschienen halb rausgefallen ist. Professionelle Werkzeugschränke mit kugelgelagerten Schwerlastschienen sind mir einfach zu teuer.


    Ich investiere seit meiner Jugend lieber mein Geld in allerbestes Werkzeug. Meine Hazet-Schlüssel sind unkaputtbar, meine Weller-Lötstation leistet mir auch schon seit Jahrzehnten treue Dienste, genau wie auch die Mini-Drehbank von emco ..... und so geht es weiter. Bosch gibt es nur in blau und reichlich.

    Allerdings bin ich mir auch manchmal ein bisschen untreu geworden. Das Gelb-Grün von Proxxon findet man hier und dort und auch eine manuelle China-Fräsmaschine, bei der 1/10" = 0,254mm mal eben auf den Skalen mit 0,250mm "gleichgesetzt" werden. Wenn man es weiß und separat misst, geht das irgendwie.


    Übrigens: der alte Leitungsfinder in rattengrau ist mir irgendwie immer noch sympathischer als der neue in boschblau.


    Gruß

    Musashi

    Mal Kinderbuch hin oder her, man sollte sich gerade bei Schusswaffen / Kriegswaffen gut überlegen ob und ab wann man da nicht gerade gefährliches Halbwissen verbreitet.

    Besser wäre der Riesenbär vergräbt das ganze Zeug nur, das bekommt er hin und ist auch Kindern vermittelbar.

    Liebe Leute,


    ich war mit diesem Thread sehr, sehr geduldig. Könnte ja wirklich sein, dass Jasmin ein Jugendbuch schreibt. Könnte vielleicht auch sein, dass zum Ende ein Militärdepot und ein übergroßer "Bär" auftaucht.

    Dann werden es plötzlich "unprofessionelle Wachen mit Jagdgewehren" und es wird hier nach der Magazinkapazität von Jagdwaffen gefragt!

    Meine abschließende Frage lautet nun: Wie viele Patronen passen in ein Jagdgewehr? Ich weiß, dass es spezielle Maganzine gibt, aber ich gehe einfach mal vom mittelintelligenten bewaffneten Bösewichten aus

    Das ist derart irrelevant für einen Jugendroman mit einem übergroßen Bären, dass ich nun von einem ganz kleinen Troll ausgehe, der sich über jede unserer Antworten schief lacht.


    Natürlich könnte ich mich irren und die Magazinkapazität eines Jagdgewehrs, welches von einem übergroßen Bären zerstört werden soll, ist absolut relevant für einen Jugendroman.

    In diesem Fall bitte ich um die ersten 10 Seiten (sind ja, nach Jasmin längst fertig) entweder hier im Forum oder an mich als PN . Im zweiten Fall sichere ich absolute Geheimhaltung zu.


    Es gibt Sachen im Internet .........


    Geschlossen!


    Gruß

    Musashi

    Damals habe ich mir natürlich nie ernsthafte Gedanken über eine Schussverletzung gemacht, jedoch wollte ich jetzt mal nachfragen, wie das mit dem Thema

    Bleivergiftung so aussieht. Sollte sich einer von uns doch irgendwie versehentlich in den Fuß schießen, würde es ausreichen die Wunde zu desinfizieren und zu verbinden oder müssten wir uns dahingehend ernste Sorgen machen? Ich habe bereits in verschiedenen Foren gestöbert, allerdings gehen da die Meinungen recht weit auseinander, wie würdet ihr das sehen, insbesondere bei Spitz-Dias, die ja auf jeden Fall Blei enthalten?

    Ich antworte ganz vorsichtig!


    Wenn sich jemand ein Diabolo in den Fuß schießt, wird er nichts eiliger zu tun haben als in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses zu fahren.

    Mit ein bisschen Glück wird dann das Stück Blei chirurgisch entfernt und die Wunde versorgt. Glück gehabt, wenn keine Sehnen oder Nerven durchtrennt wurden.

    Das Krankenhaus muss diesen Unfall wegen "Schussverletzung" weitermelden. Bei einem glatten Duchschuss kann man sich vielleicht mit dem Ausrutschen des Akkuschraubers davor bewahren (echter Fall! Es war ein Daumen.)


    Mehr möchte ich und darf ich hierzu auch nicht sagen. Es würde den Regeln dieses Forums widersprechen.


    Daher schließe ich auch diesen Thread.


    Gruß

    Musashi

    Ja, und du musst den Text nicht jedes mal in epischer Breite wiederholen.

    Du gestehst mir sicherlich zu, dass ich mich in der Form äußere, wie es mir beliebt, so lange es nicht den Forenregeln widerspricht. Und jetzt hast du Recht und ich Ruhe.

    Genau, die Forenregeln!

    Stichwort: Spam! Bashing lasse ich einmal ganz weg. Überflüssige Postings auch.


    Vielleicht sind wir alle etwas gefrustet. Vielleicht pochen gerade aktuell viele auf ihr Recht, sich äußern zu dürfen, wie es ihnen "beliebt", so lange.....

    Und ganz viele meinten immer schon, dass Behauptungen durch Wiederholung irgendwie glaubwürdiger werden.

    Ob wahr oder nicht. Recht neu ist auch der Begriff "alternative Fakten".


    Ich schließe diesen Thread daher wegen mangelnden Erkenntnisgewinns und zunehmender Animositäten.


    Gruß

    Musashi (der selbst eine einwandfrei funktionierende HW 94 besitzt)

    Hallo,


    ich glaube, meine Warnung wurde verstanden. War ja auch nur gut gemeint.

    Die kritischen Posts hier verstehe ich nur zu gut, nach dem Motto: Kann doch gar nicht sein" ... Sehr mysteriös...

    Finde ich selbst auch sehr mysteriös .. war aber so! Okay, vielleicht hat die Dame den Derringer nicht gesichert (vergessen?!) aber der Hahn war nicht gespannt, das glaub ich ihr wirklich.


    Bevor das aber jetzt hier zur Spaßveranstaltung wird ... für mich war es bitter als Ratgeber , für meine Bekannte eine sehr verschreckende und unnötig ziemlich teure Erfahrung.


    Lassen wir es dabei und ich schließe diesen Thread.


    Gruß

    Musashi

    Der Titel dieses Threads ist schon reißerisch.


    Ich habe ein paar Tage überlegt, ob ich ihn überhaupt starten soll. Es wird wohl wieder "ganz schlaue" Kommentare geben ... bitte nicht! Es ist schlimm genug.


    Es ist aber wichtig darauf hinzuweisen. Die Geschichte:

    Eine gute Bekannte von mir (alleinlebend, ziemlich wohlhabend) wollte von mir einen Ratschlag zur Selbstverteidigung in ihrem Haus für den Fall eines Einbruchs.

    Ich riet ihr zu Pfefferspray. Fand sie auch okay, aber sie wollte noch etwas unter ihrem Kopfkissen im Schlafzimmer.


    Ich dachte, etwas besseres als den Noris Twinny gibt es nicht .... sozusagen paniksicher auch für Ungeübte. Für sie bestellt. Ein wunderschöner Twinny-Derringer Original von Röhm, vernickelt mit Holzgriffschalen. Dazu Pfeffer"patronen".

    Jahre her, lange vor den Aufbewahrungsvorschriften für SSWs.


    Letzte Woche ein Hilferuf.


    Mitten in der Nacht gab es wohl einen "RUMMS", der im Schlaf wahrgenommen aber nicht einsortiert werden konnte.

    30 Sekunden später .... Atemprobleme.... starke Atemprobleme. So stark, dass das Denken wieder anfing. Da gab es auch noch Pfefferspray. War das explodiert?


    Pfefferspray-Dose auf der Veranda entsorgt.... Fenster auf, Türen zu und im Gästezimmer weiter geschlafen.


    Am nächsten Morgen: Bett von der Wand abgerückt.....Bettüberwurf auf Suppentellergröße abgefackelt, faustgroßes Loch im Unterbett, Stoffbezug und Schaumstoff verkokelt.


    Ich weiß nicht alles und kürze ab. Sehr viel Glück, dass nicht das ganze Haus abgefackelt ist. Der Schwelbrand hat sich wohl irgendwie selbst "gelöscht".

    Alles im Schlafzimmer voll kontaminiert. Bett ist giftiger Sperrmüll und raus. Teppichboden kontaminiert und ausgelagert. Vorhänge, Bilder alles musste aufwändig gewaschen werden.


    Im Endeffekt: Glück gehabt! Wenn erst einmal soviel echt gebrannt hat und soviel vor sich hingekokelt ist, besteht Lebengefahr.

    Viele hunderte Euro Schaden, aber wie konnte es passieren?


    Der Derringer wird sich wohl zwischen Bett und Wand verklemmt haben. Vergessen! Selbst beim Wechsel der Bettwäsche. Durch kleinste Bewegungen sind wohl über Wochen sowohl die Sicherung "verrutscht" als auch irgendwann die Auslösung des Schusses erfolgt. Gibt ja beim Derringer keinen Abzugsbügel, der das verhindern (hätte) können.


    Tausende Euro Schaden für ein mutmaßliches Sicherheitsgefühl, dass sich letztlich als lebensgefährliches Risiko darstellt.


    Darüber denke ich seit Tagen nach.


    Gruß

    Musashi

    Wegen einiger Irrtümer habe ich etwas "aufgeräumt".


    Ich hoffe, niemand ist mir böse.


    Mein Link oben war vielleicht nicht ganz eindeutig. Es ging mir nur um ein paar weitere Fotos, die ich seinerzeit zum Entstehungsprozess des Messers mit Balbach-Rohling und meinen Bemühungen um einen schönen, funktionsfähigen Griff hier eingestellt habe und die man sonst noch kaum finden kann.


    Gruß
    Musashi

    Natürlich darf man hier Fragen stellen.

    Auch ist völlig okay, wenn man sein selbst erstelltes Thema umbenennt, wenn man merkt, dass der alte Titel nicht mehr passt.


    Allerdings dürfte es auch klar sein, dass ein rechtlich für den Einzelnen sehr wichtiger, wenn auch in Teilen nicht 100% definierter Teil des Waffengesetzes weder einer "Grundsatzdiskussion" noch ein einer "Grundsatzironie" bedarf.


    Es ist so, wie es im WaffG geschrieben steht. Wenn man sich traut, die unmittelbare Zugriffsfähigkeit durch Klebeband oder Kabelbinder ... oder sonstwas sichergestellt zu haben .... dann soll man es halt so machen .... und vertrauen.

    Eigentlich schön, dass uns hier das Gesetz noch Spielraum gibt, anstatt uns vorzuschreiben:


    "Jede Waffe nach § xy muss in einem Stahlbehältnis transportiert werden, das im Innenraum in jede Richtung 2cm größer sein muss als die transportierte Waffe. Die Blechstärke des Stahls muss mindestens 2mm betragen. Das Behältnis muss an mindestens drei Seiten mit mindestens 4 unterschiedlich zu öffnenden Schlössern versehen sein."


    Gruß

    Muzarazu


    P.S. :mizaru, kikazaru, iwazaru, shizaru MACHZU NUNRUH


    Hier ein Beispiel aus meiner kleinen Werkstatt .... letztes Jahr an einen guten Freund verschenkt.

    "Kleine Rosen" von Markus Balbach mit Schlangenholzgriff.


    Gruß

    Musashi


    Ich würde Ponal nehmen.

    Mein Spruch (und auch Erfahrung) dazu: Verleimst du fachmännisch einen gebrochenen Besenstiel (Längs-/Querriss) mit Ponal, kann er natürlich wieder brechen, aber nicht mehr an der verleimten Stelle.


    Apropos "fachmännisch": Es gibt da einen alten Buchbinder-Trick zum Verleimen.... Willst du Leim in einen engen Spalt bringen, dann streiche den Leim beidseitig (ziemlich dünn) auf ein Stück Papier, führe das beleimte Papier in den Spalt, drücke den Spalt etwas zusammen und ziehe das Papier wieder heraus. Dann bleibt der Leim vollflächig im Spalt, auf dem Papier ist kaum noch Leim.


    Naja .... es gibt hier Ratschläge ohne Ende. Und keine Schlechten! Du wirst selbst entscheiden müssen, ich glaube aber, das wird schon mit dem Schaft.


    Gruß

    Musashi

    ist und bleibt halt ein Notbehelf , der in einigen sportlichen Disziplinen noch eine Rolle spielt.

    Bei der Jagd wird die Rolle immer kleiner.

    Genau!


    Mit dieser Frage wärst du, phobos, sicherlich bei Wild & Hund


    https://forum.wildundhund.de/


    besser aufgehoben.

    Ich würde jagdlich niemals mit einem Flintenlaufgeschoss jenseits der 50m schießen und sowieso nur im Notfall (auch unter 50m).

    Die Historie ist bekannt, die Wildbretzerstörung auch.


    Bin gespannt, was man dir bei Wild&Hund antwortet.


    Gruß

    Musashi

    Hallo an die SSW Gemeinde hier,


    viele werden im voraus wissen, welches Ergebnis bei meinem kleinen Vergleich herauskommt.

    Ich besitze die scharfe PPQ (Classic) mit beidseitigem Magazinauslösehebel.

    Seit Jahren trieb mich die Frage um: Wie sind wirklich die technischen Ähnlichkeiten zu der PPQ SSW, die ja immerhin aus gleichem Hause stammt. Die SSW PPQ gibt es aber nur als M2 Version, also mit seitlichen Entriegelungsknopf für das Magazin. Egal ... für den Vergleich vor 2 Wochen gekauft.


    Wobei es ja schon interessant ist, dass man mindestens 5x mehr für die scharfe Waffe ausgeben muss als für die SSW.

    Ich habe einige Vergleichsfotos gemacht, die leider nicht alle wirklich scharf geworden sind. Das bitte ich zu entschuldigen.


    Die Waffen oben sehen äußerlich sehr ähnlich aus - bis eben auf die Magazin-Entriegelung.


    Hier werden die Unterschiede schon deutlicher. Erwartungsgemäß!

    Natürlich ist bei der SSW der "Lauf" fest im Griffstück verbaut.


    Der Schlitten wird allerdings bei der PPQ SSW (wie bei der P99 SSW) nach hinten gezogen und gelöst, bei der scharfen PPQ hingegen nach vorne. Ein völlig anderer Mechanismus.



    Die Schlitten haben nichts mehr miteinander zu tun! Das ist der größte Unterschied. Hier geht es nicht nur um Stahl gegen Druckguss, hier geht es um die Verriegelung (um den Auffang von Rückstoßkräften beim Schuss).

    Bei der scharfen Waffe bleiben alle Kräfte im stählernen Schlitten, der Auslösemechanismus samt Schlagbolzen befindet sich im Schlitten. Das ist völlig anders als bei der SSW.



    Die Feder der scharfen Waffe ist wesentlich härter, der Lauf hat ein besonderes Widerlager.



    Und hier sieht man gut, dass Handstück der einen oder andren Waffe absolut nichts miteinander zu tun hat! Der Schlaghammer der SSW (oben) ist im Griffstück, nicht im Schlitten.



    Natürlich haben die Magazine auch nichts miteinander zu tun.



    Zusammengefasst gibt es kein einziges Teil, welches sowohl in der SSW als auch in der scharfen Waffe vorkommt! Nicht die kleinste Feder, nicht ein Bolzen, kein Hebelchen!


    Sieht nur von außen so ähnlich aus (außer naja... dem Fake-Schlittenfanghebel rechts)


    Gruß

    Musashi

    ...................

    Wir kredenzen den Fall quasi auf einem silbernen Tablett, mit allen Begründungen, Erklärungen und allen Widerlegungen für jeden eventuellen Einspruch. Dieser Thread könnte unsere Grabesschaufel sein, die wir uns sogar selbst gebaut haben.

    Hallo,


    vielleicht ist es so.

    Vielleicht zeigen wir hier aber auch nur auf, wie unglaublich schwierig es ist (war?), in diesem einen besonderen Fall (einigermaßen) Rechtssicherheit zu erlangen.

    Und co2air dürfte ein Forum sein, das wohl sehr viel Kompetenz bündelt - durch zum Teil wirklich erfahrene User im Bereich freier Waffen.


    Vor etlichen Tagen habe ich schon den Themenstarter gebeten, sich besser nicht weiter zu äußern.

    Natürlich kann jeder Admin oder Mod diesen Thread "verschwinden" lassen. Dafür ist es meiner Meinung nach nun viel zu spät.

    Er wurde ziemlich sicher schon von "einschlägigen" Stellen gelesen und registriert.


    Vielleicht sollten wir stolz darauf sein, dass wir uns intensiver um die Frage der Legalität Freier Waffen bemühen, als das eventuell zuständige Behörden tun.

    Vielleicht kann jeder gutgläubige Käufer einer frei (ab 18 J.) verkauften Waffe - trotz aller hier im Thread genannten gesetzlichen Verantwortlichkeiten (des Käufers) - auf diesen Thread mit seinen über Wochen gesammelten Erkenntnissen hinweisen und jeden Richter (oder eine andere Instanz im Vorfeld) davon überzeugen, dass er außerstande war, die Legalität des Kaufs im Vorfeld zu überprüfen.


    Vielleicht sollten wir sogar diesen Thread zum Anlass nehmen, eine neue Rubrik bei co2air zu eröffnen:


    - Ist diese oder jene Freie Waffe wirklich erwerbscheinfrei zu kaufen?

    - Könnte es mit dem Erwerb dieser oder jener Freien Waffe absehbar zu juristischen Problemen führen?


    Um weiteren Verschärfungen des Waffengesetzes vorzubeugen!


    Die ggf. aus Unkenntnis irgendwelcher Entscheidungträger resultieren könnten.


    Gruß

    Musashi