Steel Cop, Vollstahl, Qualität und Co

    • Meikel wrote:

      Mr.EK wrote:

      Ich habe mir den STEEL COP-S TAC 3'' TAC Edelstahl Vollstahl, CNC Revolver 9 mm R Knall / Blank MWM bestellt.

      Mr.EK wrote:

      Am liebsten wäre mir natürlich das bei den Nutzern der Daumen hoch geht und es heisst "Kaufen".
      Ja was nun ?
      Ganz einfach Meikel,

      würde der Daumen nach unten zeigen wäre abbestellen oder Rückgabe angesagt. Da ich das Ding ja noch nie in Händen hatte wäre eine Aussage zur Brauchbarkeit nicht verkehrt. Die Berichte die ich bis jetzt gelesen habe gehen immer eher in Richtung sammeln.
    • Die PPK ist ja auch in einiges kleiner als ein 3“er. Bleibt nur eins. Probier den Cop aus.
      Der ist definitiv einer besten Revolver, der in den letzten Jahren rauskam.
      Ich liebe meinen 6“er. Aber zum Rumtragen ist mir der dann doch ein wenig zu derb.
      Aber ich bin ja auch nur ein zartes Persönchen, das nur 60kg auf die Waage bringt.

      Grüße,
      Chris
    • @Mr.EK

      Ein Steel Cop ist ein hervorragend verarbeiteter Revolver, gar keine Frage. Ein rares Stück Drehpistole aus hochwertigen Materialien auf dem riesigen Markt der SSW, wo überwiegend fast nur noch Zinkklumpen kursieren.

      Als Verteidigungswaffe halte ich ihn allerdings aus mehreren Gründen für ungeeignet:
      Als Dreizöller ist er schon zu lang. Ein kurzer Zweizöller ist für sowas besser geeignet.
      Der Lauf ist extrem zugebaut. Bei meinem 4-Zöller sieht man jedenfalls kein Licht am Ende des Laufes. Ob da wirklich viel Reizstoff durchgehen würde, halte ich für zweifelhaft.
      Ein Steel Cop wiegt um die 1000 Gramm. Das Gewicht - egal ob Gürtel- oder Schulterholster - wird dir auf Dauer lästig werden.

      Bei dem Preis - aber das ist nur meine Meinung - ist das eher ein Sammelobjekt für die Vitrine oder zum Bespielen.
      Bier trinken macht Bauch - Bauch bringt Ansehen - Ansehen bringt Geld - für Geld gibt's Bier ... ein echter Teufelskreis :thumbsup:
    • Trommelmann wrote:

      @Mr.EK

      Ein Steel Cop ist ein hervorragend verarbeiteter Revolver, gar keine Frage. Ein rares Stück Drehpistole aus hochwertigen Materialien auf dem riesigen Markt der SSW, wo überwiegend fast nur noch Zinkklumpen kursieren.

      Als Verteidigungswaffe halte ich ihn allerdings aus mehreren Gründen für ungeeignet:
      Als Dreizöller ist er schon zu lang. Ein kurzer Zweizöller ist für sowas besser geeignet.
      Der Lauf ist extrem zugebaut. Bei meinem 4-Zöller sieht man jedenfalls kein Licht am Ende des Laufes. Ob da wirklich viel Reizstoff durchgehen würde, halte ich für zweifelhaft.
      Ein Steel Cop wiegt um die 1000 Gramm. Das Gewicht - egal ob Gürtel- oder Schulterholster - wird dir auf Dauer lästig werden.

      Bei dem Preis - aber das ist nur meine Meinung - ist das eher ein Sammelobjekt für die Vitrine oder zum Bespielen.
      Habe einen S&W Mod. 19 in 357 Mag. zur Nachsuche. Der hat mich nie gestört im Holster im Wald. Der 686 in 4" ist etwas unhandlicher. Mein Kumpel hat einen S&W 686 Security in 357 und 3". War mal ein Sondermodell. Der liegt mir besser. Dem Lauf der das Ende des Lichts nicht sieht werde ich etwas abhelfen lassen damit er Luft bekommt nach vorne. Kein Problem. Bleibt nur die Frage das ich bei der Qualität nicht mal die Waffen vertausche. :D

      Halte ihn schon für meine Zwecke für geeignet. Verteidige mich nicht gerne mit einem "Feuerzeug" .
    • Henry78 wrote:

      Wie willst du den nachhelfen damit der Lift bekommt ?
      Abhelfen lassen .

      Ganz einfach. Macht der BüMa. Trommelspalt sollte bei einem Gasrevolver sehr eng sein. Dann muß genügend Platz sein für den Ausschuß nach vorne. Sollte das nicht der Fall sein dann wird der Büma für genügend Platz schaffen ( nachhonen der Sperre ) damit genug Gas vorne rauskommt. Kann ja sein das es nicht notwendig ist. Mit einem dünnen Blatt Papier und einer Knallpatrone sieht er ob zu viel Druck über den Trommelspalt entweicht.( sein Vorgehen ) Er ist aber der Meinung das eher alles passen dürfte bei dem Preis und Modell und der Ausführung. Hatte solche Geschichten von diesem Hersteller schon in der Hand. Mal sehen wenn er hier ist. Wichtig wie gesagt ist der Spalt zwischen Trommel und Lauf. Besser wenn er am Anfang nach einigen Schuß etwas klemmt durch den Pulver Schmauch. Das gibt sich.

      So und nun noch etwas das rechtlich absolut abgesegnet ist, aber über das leider nicht sehr gerne geschrieben wird. ( dürfte aber ) Diese Dinger werden eigentlich zur Selbstverteidigung gebaut. Nebenzweck bei manchen "Gerätschaften" ist der Schießbecher. ( habe aber einen ohne Laufgewinde ) Ich bin bei der Selbstverteidigung und dem kleinen Waffenschein zum führen. Wer eine Waffe führt oder führen muß sollte sich absolut im klaren darüber sein wo und warum. Gibt es keinen Grund, dann bleibt das Ding im Schrank. Ich laufe auch nicht mit meinem Jagdgewehr durch die Fußgängerzone. Dort hat es natürlich nichts zu suchen. Bei der "Gaswaffe" ( und nur Gas wäre zweckdienlich bei der Verteidigung ) treffen einige Befindlichkeiten verschiedener Personen aufeinander. Dabei bleibt der vermeintliche Angreifer einmal aussen vor. In der SV bin ich selten "Poser". Damit hätte ich auch schon fast mit einer "scharfen" Waffe den Zweck verfehlt. Was zählt ist die Überraschung. Und so schnell als möglich "Fersengeld" geben um sich aus der Situation so schnell als Möglich zu entfernen. Ein Angreifer, Räuber oder jemand der einen Überfall oder eine Bedrohung vorhat wird selten mit seinem Perso-Ausweis zur Polizei gehen um seinen mißglückten Überfall auf eine fremde Person dokumentieren zu lassen. Falls doch ist ihm das ZI sprich Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und eine schicke weiße Jacke mit Knöpfen hinten sicher. Muß aber nicht sein.

      In der Selbstverteidigung zählt einzig und allein die Überraschung. Da wird wie gesagt weder vorher der Poser gespielt noch an unangebrachten Orten mit dem Ding herum gefuchtelt. Hat jemand so etwas mit der entsprechenden Qualität in scharf zu Hause, ist er wahrscheinlich auch eher geneigt dem Gesetzgeber entgegen zu kommen und hochwertige Qualität als Gaswaffe zu tragen zum Selbstschutz. Mich könnte ja auch mal jemand "militant" im Jagdrevier angreifen wollen. Da wäre das "Nachsuche-Gerät" eher die schlechter Wahl. Hat es ausser Hochsitze ansägen auch schon des öfteren gegeben. Mit einer "scharfen" Waffe wären wir gleich bei einem Bedrohungsszenario. ( Trotz Berechtigung im Revier ) Wer will schon den Schriftverkehr und die Unannehmlichkeiten ? Mit dem Kl. Waff.Sch. lässt sich dann einiges "entschärfen" und aufklären. Zwei getrennte Geschichten. Und die A-Karte für den Angreifer.
      Gruß
      Michael

      The post was edited 1 time, last by Mr.EK ().

    • Ballistic wrote:

      Wobei man bereits mit der Bezeichnung was man da dem Gegenüber vor die Fratze hält
      Eindruck schinden kann.

      "STEEL COP-S TAC 3'' TAC Edelstahl Vollstahl, CNC Revolver 9 mm R Knall / Blank MWM"
      Ja genau mein Gusto. Ein sauber ausgeführter Handkantenschlag oder einen in den Solar Plexus wären wahrscheinlich die bessere Wahl. Alternativ könnte ich dem Angreifer aber auch aus dem Verkaufsprospekt zitieren. Wahrscheinlich sucht er dann eh das Weite weil er glaubt einen Irren überfallen zu haben. Den "Grünen" ( diskutieren ja gerne mal ) wäre es recht und für den Angreifer der Alptraum. Damit hätten sich die 1000,- Euro bezahlt gemacht und die Ordnungskräfte könnten gemütlich mit Blaulicht ihre Pizza abholen gehen. Und müssten nicht die Schreibmaschine bemühen. Man muß das immer differenziert sehen sagt unser Betriebsrat wenn er gegen die Mitarbeiter aber der Geschäftsleitung in die Hände spielt. :D
    • @Mr.EK Hohnen ist eine mechanische Bearbeitung. Wenn du da einen Büchsenmacher findest, der damit an einer Laufsperre einer SSW rumhantiert, kannst ihn gleich fragen, ob er dir das Ding nicht lieber aufbohrt... Also mir fehlen da echt die Worte. Das sind genau die Gründe, warum die PTB inzwischen die Zulassungen erstmal auf Stückzahlen begrenzt, und abwartet, dass nix damit passiert.
    • Chris_SSW wrote:

      @Mr.EK Hohnen ist eine mechanische Bearbeitung. Wenn du da einen Büchsenmacher findest, der damit an einer Laufsperre einer SSW rumhantiert, kannst ihn gleich fragen, ob er dir das Ding nicht lieber aufbohrt... Also mir fehlen da echt die Worte. Das sind genau die Gründe, warum die PTB inzwischen die Zulassungen erstmal auf Stückzahlen begrenzt, und abwartet, dass nix damit passiert.
      In scharf habe ich einen 686. Warum müsste oder sollte ich da Geld ausgeben. Es geht um eine funktionierenden Gaswaffe. Wobei mein BüMa auch nicht glaubt das bei einer abgenommenen Gaswaffe mit PTB Stempel der Lauf zu wäre. Wird aber von manchen so dargestellt. Kann es selbst nicht glauben. Ich denke einfach das ich die Steel Cop auspacke und sie macht was sie soll. Und interpretiere hier mal kein "aufbohren" mit hinein. Das mag ich nicht und das war auch nicht Gegenstand der Betrachtung. Über was reden wir hier eigentlich ?
    • Eigentlich nur über eine SSW, reden wir. Und wenn du die auspackst, wirst du sehen, dass so ein Cop sogar 2 Laufsperren hat. War für mich ein Novum, und hab ich so in dieser Art auch nicht wieder gesehen.

      Grüße,
      Chris
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      @Mr.EK
      Der Trommelspalt eines Revolvers sollte eng sein - egal ob scharf oder SSW. Das trifft auf den Steel Cop sogar zu. Das gilt auch für einige Hersteller qualitativ hochwertiger älterer SSW-Modelle von ERMA, Weihrauch oder Röhm. Bei anderen Herstellern wiederum klaffen da Spalten von nem Millimeter, bei ganz furchtbaren Dingern manchmal noch mehr.

      Aber wenn Dein BüMa die Laufsperre bearbeitet, bewegt er sich - und Du hinterher auch - auf sehr dünnem Eis. Manipulationen an wesentlichen Teilen einer SSW sind unzulässig und lassen die PTB erlöschen.
      Das ist zwar gänzlich Deine Sache, aber als Besitzer scharfer Waffen würde ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. ;(
      Bier trinken macht Bauch - Bauch bringt Ansehen - Ansehen bringt Geld - für Geld gibt's Bier ... ein echter Teufelskreis :thumbsup:
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      Trommelmann wrote:

      Aber wenn Dein BüMa die Laufsperre bearbeitet, bewegt er sich - und Du hinterher auch - auf sehr dünnem Eis. Manipulationen an wesentlichen Teilen einer SSW sind unzulässig und lassen die PTB erlöschen.

      Das ist zwar gänzlich Deine Sache, aber als Besitzer scharfer Waffen würde ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. ;(
      Moin Trommelmann,

      mein Anliegen ging eher in Richtung den Lauf überprüfen zu lassen ob genug vorne ankommt. Natürlich im rechtlichen Rahmen. Hab mich da vielleicht etwas irritieren lassen durch eine Aussage hier im Forum wie etwa der Lauf wäre komplett zu gewesen. Konnte mir das nicht vorstellen.
    • New

      @Mr.EK
      Nunja, der Lauf meines 4" Steel Cop ist jedenfalls so dicht, dass das Licht einer 1100 Lumen LED-Taschenlampe an der Mündung angesetzt am Laufeingang kein bisschen zu sehen ist.
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      Ist er beim Geco 890 alias Alfaproj auch. Der kat diese "Korkenzieher" - Sperre, da kommt auch kein Licht durch.

      Trotzdem kommt da so richtig was raus.

      Wenn der Trommelspalt eng ist und der Lauf stark zugebaut, ist das quasi eine Düse, die im Zweifelsfall den Pfeffer sehr, sehr weit rausschmeisst.

      Also kein Nachteil.

      Dem Gasdruck ists lulle, ob er um einige Biegungen rum muss, das verstärkt ihn eher.

      Direkter gehts allemal mit ballistischem Pfefferspray.
      "Mein Name ist Osymandias, aller Kön’ge König: –
      Seht meine Werke, Mächt’ge, und erbebt!‘
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      Ich kann nur für einen 4'' den ich mal hatte und einen 3'' den ich habe sprechen und bei beiden konnte mann direkt von oben in den Lauf geschaut ausreichend Luft am Ende des Tunnels erkennen.

      So wie dieser Beitrag aus dem Forum sieht das auch bei mir aus:

      co2air.de/thema/96958-revolver…roj-steel-cop-s-e-4-zoll/

      Gleich der erste Beitrag, das 7. Bild.

      Und da kommt ordentlich was raus, die Bilder sind von mir:

      co2air.de/thema/106353-welche-…1061453838#post1061453838

      Das Schuss Foto stammt aus einem Videoausschnitt.
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      Sho Ishida wrote:

      Ist er beim Geco 890 alias Alfaproj auch. Der kat diese "Korkenzieher" - Sperre, da kommt auch kein Licht durch.

      Trotzdem kommt da so richtig was raus.

      Wenn der Trommelspalt eng ist und der Lauf stark zugebaut, ist das quasi eine Düse, die im Zweifelsfall den Pfeffer sehr, sehr weit rausschmeisst.

      Also kein Nachteil.

      Dem Gasdruck ists lulle, ob er um einige Biegungen rum muss, das verstärkt ihn eher.

      Direkter gehts allemal mit ballistischem Pfefferspray.
      Ich habe leider nie Pfeffer getestet. Hat damit jemand Erfahrungen sammeln können?
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      Mit Geco 890 mal auf Papier geballtert, echt lang her.

      Der Lauf bei denen sieht optisch so richtig "zu" aus, aber das ist er nun wirklich nicht.

      Da kommt nach vorne trotzdem richtig was raus.
      "Mein Name ist Osymandias, aller Kön’ge König: –
      Seht meine Werke, Mächt’ge, und erbebt!‘