Posts by MarcKA

    Das Gartenflinten-Schiessen hat sich ja in den letzten Jahren von überschaubarer Teilnehmerzahl, zuerst nur auf dem alten Laufender Keiler-Stand in Wiesloch, zu einem recht großen Event in Dossenheim gemacht. Ich weiß noch als Helfer aus der Anfangszeit was das für eine Arbeit war und ist und was die Organisation für eine Zeit verschlingt. Auch die eine oder andere Widrigkeit im Verein ("Warum können wir auf dem Pistolenstand heute nicht schiessen, die Veranstaltung ist doch erst morgen?") kamen dazu.


    Nichtsdestotrotz haben Markus und Max und alle Helfer immer ein geiles Event auf die Beine gestellt. Wenn das jetzt ein einziges Mal ausfällt kommt ein unbedeutender Miesepeter aus dem Loch gekrochen und erzählt irgendwelche Märchen.


    Diese Missgunst, dieses Dummgebabbel zeigt was für ein großartiges Team in Wiesloch immer noch zusammen arbeitet. Und an welchen Stellen sich ausser dem Kau-Organ gar nix mehr bewegt.


    Edit fragt: Was glaubt Ihr wohl wer zur Klärung des Sachverhaltes nicht ans Telefon geht?

    Wer nen guten Abzug will schmeisst die Glock weg und kauft eine SFP9 :D


    Mit dem Feder-Krimskrams wirds ein bischen erträglicher, aber es ist halt immer noch keine SpoPi. Das Glockworx Fulcrum-Triggerkit ist sehr gut, aber ich sträube mich 370 Euro dafür auszugeben. Das sind ja nur 100 Euro weniger als ich für meine Glock 19 bezahlt habe.


    Ich hab' die Wolf-Schlagbolzenfeder und die Glock 2kg Steuerfeder in meiner. Der Abzug fühlt sich an wie der Inhalt der Knack-und-Back-Dose.

    "Staking" is Mil-Spec. Kann jeder machen. Schrauben vorher mit dem max. zulässigen Drehmoment (in Schritten bis zum höchsten Wert) festziehen und dann verkörnen.


    Loctite könnte gehen, muss aber nicht, weil gerade am Gas-Key schon Temperaturen herrschen können bei denen Loctite nachgibt.

    Die Präzision ist beim MG4 und beim MG5 gar kein Problem... Ich glaube ich habs auch weiter vorne schon mal geschrieben: Man will die MG jetzt mit Optik schiessen und hat besondere Anforderungen was die Treffpunktlage nach dem Rohrwechsel betrifft. Sprich: Lauf 1 raus, Lauf 2 rein, Treffpunkt soll von Lauf 1 zu Lauf 2 gleich sein. Jeder der ein bischen was von der Laufherstellung weiß wird die Stirn runzeln und sagen... Geht, aber nicht einfach.


    Beim MG3 konnte man die Läufe noch recht einfach passend "biegen" (und ja, ist wirklich so gemacht worden). Da aber nun beim MG4 und 5 die Sache mit dem Gasgerödel noch mit dran hängt ist das nicht mehr soooo einfach.


    Präzision definiert sich über Streukreise. Halte- oder Treffpunktverlagerung ist etwas ganz anderes. Man sieht mal wieder was für einen Aufriss man mit falscher Wortwahl verursachen kann.

    aber mir ist noch nie eine Fabrikpatrone ohne Treibmittel untergekommen.


    Wenn du siehst wie da drüben Munition fabriziert wird ist das keinesfalls undenkbar. 7,62x39 ist nun mal kein hochedles Kaliber, das ausschliesslich bei Norma vom Band läuft. Die Patronenklopper vom Khyberpass sind da noch die besten Handwerker. Da wird nix maschinell hergestellt, sondern die Hülse randvoll mit Zeug undefinierbarer Qualität gefüllt und dann als Pressladung das Geschoss draufgedrückt. Auch deshalb ist für mich dieses Gelaber von der Unzerstörbarkeit und der angeblich doch so hohen Präzision der AK einfach nur ein Märchen.


    Mit westlich industriell gefertiter Munition, OK. Aber nicht mit Chinesen- und Hinterhof-Knallerbsen.

    Marcus, natürlich.


    Deshalb ist das ganze Gerede von dem Standarddiabolo auch Nonsense. Wenn 99% aller Schützen ohnehin JSB schiessen dann braucht man auch nicht jedes mal rechnen. Für Heavy, Exact, RS und Express hat man ja bereits eine dementsprechende Tabelle. Für die restlichen 1%, die wie ich, mit dem Standarddiabolo und/oder JSB ohnehin "durchfallen" würden, müsste man sowieso rechnen.


    Was das dann alles bringen soll, und worüber sich deshalb auch in diesem Thread aufgeregt wird, erschließt sich mir nicht ganz. Was das Beschussamt, der heilige Geist oder der Weihnachtsmann zum Gewehr sagen ist vollkommen Wumpe. In der Ausschreibung steht max. 16,3J bzw. 7,5J, dann ist das einzuhalten. Fertig. Und wer drüber ist, unwissentlich, erstmalig oder wie auch immer, der kann ganz sicher auch mitschiessen, läuft vielleicht ausserhalb der Wertung, aber hat viel Spaß mit einem lustigen Haufen Leute und lernt etwas dabei.


    Der Rest ist Jammern auf hohen Niveau und "Herr Lehrer, ich weiß was! Im Sche!sshaus brennt das Licht!"

    Also warum sollte man also ein anderes Geschoss zum messen nehmen?


    Das kann ich dir sagen: Weil ich Eigen bin. In mein Lauf kommen meine Diabolos, sonst keine anderen. Ganz einfach. Meine RWS Superfield sind im Gegensatz zu den JSB auch noch dermaßen hart das meine Feinwerkbau 800 in 16J 20m/s(!) weniger macht. Ergo: Macht sie mit den JSB ~20m zu viel. Ich stelle meine Waffe schon nicht genau auf 16,3J ein, bringt eh' nix. Trotzdem ist man bei so einer krassen Differenz über den 16,3J drüber. Das weiß ich auch so, da brauch' ich nicht erst das ominöse Standard-Diabolo durchblasen.


    Im Moment habe ich leider keine Zeit für Wettkämpfe, sonst könnte man das mal mit so manchen Theoretiker von Angesicht zu Angesicht bequatschen.

    Berichtigt mich, wenn ich falsch liege, aber soweit ich weiß ist das HK416 kein Derivat des M16, sondern ein Neuentwurf.


    So gesehen nicht. Gas Piston-Systeme für AR15-basierende Waffen gab es schon vor dem HK416

    Du kannst gerne eine K2 Waffe mit 20J (+20% von 16,3) auf die Insel einführen, schauen wir mal was passiert.


    Gar nix, warum? Denn wenn ich diese einführen will (zu welchem Zwecke auch immer) brauche ich eine Genehmigung. Ist die Waffe zb. in einem europäischen Feuerwaffenpass eingetragen passiert nix. Es gibt auch in England Luftgewehre >12 ft/lbs auf FAC...


    So ganz kapiere ich diesen Satz wohl nicht...

    Armalite hat ebenfalls fast gar nichts am AR-15 verdient, den das Design wurde letztendlich aus finanziellen Gründen für eine verhältnismässig geringe Summe an Colt verkauft. Genaue Zahlen finden sich nach kurzer Recherche im Internet aus verschiedenen Quellen.


    Das G3 hat im Gegensatz zum FAL keine verstellbare Gasdüse. Grundsätzlich sind beide Gewehre sowohl mit der Standard-Gasdüse (FAL) als auch mit der Standard-Steuerstück- bzw. Kalottengeometrie (G3) auf NATO-Munition eingestellt. Wenn Leute von starken Rückstoß erzählen wird oft mit anderen Geschossgewichten (zb. 168gr anstatt 147gr) geschossen. Dadurch verändert sich natürlich der Anfangsgasdruck und die Druckspitze und somit das Steuerverhalten des jeweiligen Verschlusses. Beim FAL kann man das in geringen Grenzen regeln und man sagt ihm nach doch etwas weicher zu schiessen wie ein CETME oder G3. Hier sind auch zivile halbautomatische Ausführungen durchaus vergleichbar.

    Wenn man ernsthafte Ambitionen hat kann man jede Waffe drosseln.


    Bei Feinwerkbau kann man probieren das Gleitstück weg zu lassen oder die Feder zu kürzen. Generell halte ich das für besser als am Transferport, den die Feinwerkbau so gesehen nicht hat, rumzuwerkeln.


    Deshalb ist es vielleicht auch gar nicht so doof wenn man nicht gleich zu einem Wettkampf mit einer leistungstechnisch unbekannten Waffe aufläuft, sondern erst mal zu einem Training geht wo garantiert ein Chrony oder Combro am Start ist. Auch wird man generell als Neuling nicht gleich niedergemacht und symbolisch disqualifiziert wenn man eine Waffe hat die zu flott ist. Man schiesst dann halt ausser der Wertung. Sicher, gibt auch den einen oder anderen Verantwortlichen der eher schroff daherkommt und wenig Sozialkompetenz zeigt. Ist aber nicht die Regel.


    Ich bin ja der Meinung das es unter den Schützen auch eher so etwas wie Vertrauen geben sollte. Wenn ich jemandem zutraue das er tatsächlich den Diabolo aus der Tasche zieht und unbeschädigt lädt mit der er auch im Wettkampf schiesst, dann traue ich ihm auch zu auch mit dem "Standarddiabolo" nicht vor oder nach der Überprüfung mit der externen v0-Verstellung zu spielen. Die Möglichkeit bestünde natürlich, aber unter echten Sportsleuten wird das ja nicht gemacht.

    Gibt ja auch so Schlaumeier die per PN eine "billigere Möglichkeit" anbieten.


    Die Plempe wird zu ihrem Büchsenmacher geschickt, der kloppt das F drauf (was er nicht darf) und trägt die vormals "scharfe" (weil kein F..) aus seinem Waffenbuch als "zerstört" bzw. unbrauchbar gemacht aus.


    Vorallem wenn man die Importgenehmigung selber beantragt ist das selten dämlich, weil man eben keinen Beleg für die Prüfung durch das Beschussamt hat. Nur weil ein F drauf ist wird die Waffe nicht legal, die Prüfung und Stempelung muss auch durch das Beschussamt erfolgen, da nur die das noch machen dürfen. Alles andere ist Mumpitz.