Armbrust + Schaftkappe / Schafthaken / Hakenkappe o.ä.

  • Hiermit eröffne ich einen Thread, der sich konkret mit dem Thema - Schaftkappe / Schafthaken / Hakenkappe und oder ähnlichem AN EINER ARMBRUST beschäftigt.


    Um sich überhaupt erst einmal vorstellen zu können, um was für ein Objekt es sich bei den benannten Teilen handelt, anbei eine paar Bilder - IDEAL ZUSTAND:










    Ergänzend müssen, aufgrund der Bilder, unbedingt auch noch folgende Begriffe genannt und ggf. erklärt werden:


    Wangenauflage

    Schafterhöhung

    Schaftbackenerhöhung



    Da hier im Forum insbesondere die FT / „Field-Target“ Fraktion stark vertreten ist, kommt ev. auch aus dieser Richtung Support und weitere konkrete Infos ?!


    Ähnliche Konstrukte und Konzepte werden u.a. auch beim / im Biathlon verwendet !

  • Warum ich das hier erwähne / aufführe & ausführe ?


    Mit oben genannten „Hilfsmitteln“ & Ergänzungen GARANTIERE ich jedem AB Schützen geradezu eine nahezu automatische Verbesserung seines Treffer-Bildes !

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  • Ich möchte dieses, gerade für uns AB-Schützen, interessante Thema gerne weiter führen und Stück für Stück / nach und nach ergänzen.



    Der Sinn & Zweck einer Schaftkappe ist es,

    die Waffe (Gewehr, Armbrust, o.ä. - meist Langwaffen) damit noch besser an der Schulter zu fixieren !


    Eine Hakenkappe stellt dabei eine Sonderform der Schaftkappe dar.


    Mittlerweile gibt eine Unmenge von verschiedenen Modellen auf dem Markt.


    Verstellbare Kappen, mit Haken oder ohne.

    Es gibt Modellen für stehend- bzw liegend- schiessen.

    Hakenkappe beinhaltet die exakte Einstellbarkeit der Schaftkappe auf die anatomische Schultergeometrie des Schützen.

    Anschlags- und Schiessfehler können durch den Einsatz deutlich reduziert werden.



    Auf dem Foto sieht man wie ein Schütze eine Schaftkappe nutzt.




    ft-shooting.de/DM-FTS-2008/Tag…M-FTS-2008_01-025_jpg.htm





    Man kann gut sehen, wie sich der Haken UNTER der Schulter … und der Flügel der Kappe sich ÜBER der Schulter des Schützen befindet.

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  • So kann man mit der Armbrust nicht schießen. Muss man auch nicht,es gibt keine Disziplin dafür. Liegend ist präziser,da braucht man das aber nicht. Freistehend Anschlag stört es. Ich kenne nur einen Armbrustschützen,der solch ein Geschwür benutzt. Der heißt wie ich,nur ohne Hans. Und dessen Ergebnisse sind recht bescheiden.

  • Naja , in der Disziplin Armrust 30 Meter die u.a. beim DSB geschossen wird, sind Hakenkappen ganz normal. Und das auch mit gutem Grund. Gerade bei Waffen die sehr vorderlastig sind , sind Hakenkappen eine gute Sache. Sie gewährleisten einen sicheren Halt in der Schulter , und durch die Vorderlastigkeit der Waffe, liegt diese sehr ruhig im Ziel.

  • So kann man mit der Armbrust nicht schießen. Muss man auch nicht,es gibt keine Disziplin dafür. Liegend ist präziser,da braucht man das aber nicht. Freistehend Anschlag stört es. Ich kenne nur einen Armbrustschützen,der solch ein Geschwür benutzt. Der heißt wie ich,nur ohne Hans. Und dessen Ergebnisse sind recht bescheiden.

    LOL 8o



    Warte bitte noch ein bisschen,

    der Thread geht ja noch weiter ;-)


    Mir Ist vorhin nur etwas dazwischen gekommen,

    bevor ich weiter schreiben konnte …



    PS:

    Meines Wissens schiesst bspw. Raziel sehr wohl auch mit einer Schaftkappe (Hakenkappe weiß ich jetzt nicht genau).



    Eine extra „Disziplin“ für / mit Schaft-/Haken- Kappe gibt es natürlich nicht …


    Allerdings werden die „klassischen“ Match / Target AB‘s auf 10m & 30m sehr wohl - fast sogar ausnahmslos - mit diesen „Kappen“ geschossen !


    http://www.winzeler.ch/de/


    https://www.ks-swiss.com/deutsch/armbrust/10-meter/

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  • Für den personalisierten Schaft, der einen optimalen Anschlag bietet, ist eine verstellbare Schaftkappe zwingend notwendig. Gut, günstig und eine Mischung aus notwendig und noch Lowtech, die Bisley:


    https://www.ebay.de/itm/302017…a3a856:g:YjwAAOSwA3dYWidH


    Ansonsten Mec Contact 3, mit oder ohne Haken. Raziel hat die mut Haken. Soweit ich mich erinnern kann. Apfelturnier.........



    Thomas meint nur den FT Anschlag. Der Bringt bei AB nix. Thomas: Apfelturnier komnst du aber..falls es wieder stattfinden sollte...Corona...



    Gruß bolz

    dort wo mein sofa ist , fühle ich mich wohl.

  • Okay, Danke für die „Aufklärung“ !


    Ja genau, die Bisley ist klasse👍🏻

    Ein „guter Mix“ und preisliche sehr attraktiv:




    https://www.4komma5.de/Bisley-…re-Schaftkappe-Recoil-Pad


    Wird aber leider mancherorts sehr teuer, bis hin zu 50€ angeboten - also bitte AUFPASSEN‼️



    Persönlich kann ich nur sagen, dass mir auch freistehend eine Schaftkappe sehr hilfreich erscheint bzw. bei mir selbst einfach positive ist und wirkt ;-)



    Warum meinst Du bitte genau, dass beim FT eine Schaftkappe nichts bringt ???

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  • So kann man mit der Armbrust nicht schießen. Muss man auch nicht,es gibt keine Disziplin dafür. Liegend ist präziser,da braucht man das aber nicht. Freistehend Anschlag stört es. Ich kenne nur einen Armbrustschützen,der solch ein Geschwür benutzt. Der heißt wie ich,nur ohne Hans. Und dessen Ergebnisse sind recht bescheiden.

    Wenn Du meinst, SO wie auf dem Bild kann man mit einer AB nicht schließen ???, stimme ich natürlich mir Dir überein ;-)

  • Folgendes bezieht sich zwar auf Gewehre / Langwaffen, lässt sich aber im Grunde 1 : 1 auf den Schaft einer AB übertragen !



    Anbei noch etwas zu dem Schaft allgemein bzw. „geschichtlichem“ Hintergrund SOWIE zu der Wangenauflage, die ebenfalls ein äußerst wichtiges Merkmal am Schaft einer Waffe / AB darstellt, da diese ebenfalls sehr differenziert und individuell auf den jeweiligen Schützen eingestellt werden kann !


    Sofern diese überhaupt vorhanden ist und dann eben auch noch richtig eingestellt wird …



    Das Erschreckende ist, dass man an einer halbwegs richtig eingestellten Wangenauflage erst einmal sieht, wie teilweise „falsch“ die Schäfte der Hersteller konstruiert sind, insbesondere dann, wenn Zielfenrohre verwendet werden.


    Denn die Korrekturen sind teilweise erheblich !


    Wenn man dann daraus Rückschlüsse auf die Schießergebnisse oder eben auf die möglichen Schießergebnisse zieht, wird es meist „gruselig“ 👹👺

      


    Das Problem mit den Schäften ist nicht unbedingt neu ...


    Allerdings wird das ganz bewusst, quasi „vorsätzlich“ und absichtlich so gemacht / hergestellt und verkauft.


    Der klassische „englische Schaft“, dass ist eigentlich jeder „normale“ Schaft im Grundzustand bei Kauf / Ausliefeeung, lässt den Schuß über Kimme und Korn nahezu perfekt zu … und irgendwie kann man dann damit eben auch mit einem ZF schießen.


    Also gibt es im Allgemeinen nur eine (Grund-) Form, womit die Kosten optimiert werden.


    Entsprechende Schaft- Varianten mit Erhöhung gibt es zwar inzwischen immer mehr - nur kosten diese Modelle ab Werk dann Unsummen und sind zudem oft noch zusätzlich mit Patenten versehen bzw. von diesen abhängig, die noch dazu bezahlt und hinein- kalkuliert werden müssen, so dass eine solche Lösung ab Werk dann oftmals leider KEINE finanzierbare / wirtschaftliche Lösung mehr ist !


    Bspw. geht der Hersteller „Merkel“ da einen interessanten Weg mit der neuen „Speedster“:






    „Sauer“ hat da im Vergleich hingegen eher ein schlechtes System (nicht optisch, aber leider in der Anwendung):





    Am Ende ist es oft günstiger und qualitativ auch noch um ein Vielfaches besser, einen normalen „englischen“ Schaft zu kaufen und dann ein solches System nachzurüsten.


    Welches man dann konkret wählt ist Geschmacksache, aber außer „Kalix“ gibt es eigentlich nur noch „Kolvkam“, der überhaupt ein - industrialisiertes - Produkt anbietet, welches dann gleich um die Hälfte teurer ist (und ein paar konstruktive Mängel hat).

    https://www.geartester.de/beri…r-r8-professional-success

    Viele wirkliche andere Alternativen kann man da leider nicht finden …


    Die teuren Systeme sind alle Eigenent-wicklungen.


    Kalix bietet ein fertiges System an. Damit kann man als Büchsenmacher in einer Stunde ca. 150€ Gewinn erzielen und ist dann dennoch günstiger als die Konkurrenz.


    Der Einbau ist immer zzgl. des Systems !




    Anwender-Bericht:

    https://www.geartester.de/beri…elle-schaftbackenerhohung

    Edited 14 times, last by Delphin ().

  • Interessant und passend zu der Thematik:

    (wenn natürlich hier auf LW / Gewehre bezogen)



    „Der Lauf schiesst, aber der Schaft trifft!“


    Der Schaft ist das Bauteil, was entweder alle Hauptbau- gruppen miteinander verbindet oder aber rein als Griffmöglichkeit und Schulterstütze dient.


    Die Passform trägt maßgeblich zum Schussergebnis des Schützen/in bei und sollte daher ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl einer Waffe sein.


    Aber nicht immer liegt das gerade am Anfang im Bereich des Möglichen oder man erbt eine Waffe und hat dann das gleiche Problem.


    In dieser Sammlung geht es daher um das Thema Schafterhöhung aber auch höhenverstellbare Schäfte.




    https://www.geartester.de/samm…st-aber-der-schaft-trifft

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  • Achtet im obigen Bericht UNBEDINGT auch auf die nachträglich zu montierenden Schafterhöhungen / Wangenauflagen und die DIY-Selbstbau Lösungen !


    Dazu aber umgehend noch mehr Infos …

  • Quote

    Warum meinst Du bitte genau, dass beim FT eine Schaftkappe nichts bringt ???

    Ich meinte den "Scharfschützen-Schneidersitz"/ Anschlag. Dafür ist imo eine Armbrust einfach zu sperrig. Aber eine Ravin und Konsorten....geht gestimmt besser als mit einer Excal.


    Gruß bolz

    dort wo mein sofa ist , fühle ich mich wohl.

  • Bei Match Armbrusten wird nur in der Disziplin Armbrust 30 Meter eine Hakenkappen verwendet. Dort hat sie jeder . So wie beim KK Dreistellungskampf. Bei der Disziplin Armbrust 10 Meter ist die Verwendung jedoch verboten.

    In der Disziplin Feldarmbrust darf man sie auch benutzen.

  • plumbum

    Danke für die Ergänzung / Erklärung !


    Die meisten Schützen HIER in / aus diesem Forum schiessen wohl eine „unlimitierte“ Sportarmbrust (bzw. eine „amerikanische“ Jagdarmbrust, ohne das hier gejagt wird, dies erlaubt oder es gewünscht wäre).


    Es gibt zwar auch dabei einige / wenige Disziplinen, die aber - so möchte ich es mal sagen - (noch) nicht in „Stein gemeißelt“ sind und sich ggf. verändern bzw. (noch) fortlaufend angepasst werden.


    Es schiessen aber (leider) eben nur wenige Schützen diese Armbrust-Art (so nenne ich es mal hier) regelmäßig auf Turnieren oder Wettkämpfen.


    Verglichen mit der doch recht großen Anzahl der (organisierten) Schützen bei den 10m, 30m Match & den Feld-AB‘s … ist es bei dieser „Armbrust-Art“ eher -umgekehrt- so dass es hier viele Schützen gibt, die gänzlich ohne verschiedene Disziplinen, ohne (externe / zentrale) Organisation und ohne eine gewisses Regelmäßigkeit diesem Hobby frönen ;-)



    Was ich damit sagen will ist, dass hierbei eben auch die Anbauten, dass Zubehör, die Pfeile / Bolzen, ja fast alles eben auch nahezu „unlimitiert“ (nicht fest reglementiert) ist !

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  • So kann man mit der Armbrust nicht schießen. Muss man auch nicht,es gibt keine Disziplin dafür. Liegend ist präziser,da braucht man das aber nicht. Freistehend Anschlag stört es. Ich kenne nur einen Armbrustschützen,der solch ein Geschwür benutzt. Der heißt wie ich,nur ohne Hans. Und dessen Ergebnisse sind recht bescheiden.

    Wenn Du meinst, SO wie auf dem Bild kann man mit einer AB nicht schließen ???, stimme ich natürlich mir Dir überein ;-)

    Das meinte ich eigentlich. Es gibt keine Disziplin zum sitzend schießen. Ich würde solch ein Teil als störend empfinden. Aber ich schieße generell einen anderen Anschlag als andere Schützen. Mir bringt es nichts,aber dass kann natürlich bei jedem anders sein.

  • Apfelturnier........

    Ja Julian. Vielleicht können wir beide mal wieder um die 60m Wertung schießen. Ich hoffe,dass es nicht das dritte Mal ausfällt. Eigentlich wollte ich nur hin,um das Gesicht eines anderen Sportfreundes zu sehen,wenn er mir die Preise der letzen beiden Cupjahre überreichen muss. Aber ich habe unerwarteterweise wieder Spaß am Sport gefunden. Ohne Wertung macht es wieder Freude.

  • Spaß sollte bzw. Muss der Hauptgrund sein. Freut mich zu hören das das wieder so bei dir ist. Bleib bitte so 8o:whistling::thumbup:. Vorher war das doch auch so.. Bei dir....Lachen und flaxen ging immer.


    Wer Wem welche Preise schuldet, ist für den Außenstehenden nicht nachvollziehbar. Hat aber eher einen negativen Einfluss auf die Wahrnehmung des Armbrust-Sports in der Öffentlichkeit. Auch finde ich es schade das immer etwas davon in jedem Thread landet an dem du dich mit deinem Fachwissen beteidigst. Zanken sollte man unter Vier Augen. Co2air ist imo dafür das falsche Medium. Apfeltunier ist für mich ein "Familientreffen". Da treffe ich meine Sportfreunde der letzten 20 Jahre, wozu ich auch dich zähle.

    Und freue mich über jeden Neuen, Der den Sprung weg vom"Freizeit-Pfeile-schupsen" in den professionell organisierten Sport geht. Den nur so hat unser Sport eine Zukunft. So entsteht ein nachweisbares Bedürfnis und weitere wichtige Sachen. Das ist der Sinn und Zweck von Verbänden/Bünden. Mein Verein (Zepernick) ist dem Brandenburgischen Schützenbund e. V. angegliedert. Das ist wichtig für Versicherung, Startlisten, Zuschüsse für Startgelder und vieles mehr. Hat ne Menge mit der Regionalpolitik zu tun......Hände schütteln..... Kontakte knüpfen..... Eine Masse an Arbeit die einem niemand bezahlt. Das ist auch der Grund warum Vereinsvorstände meist auf Lebenszeit gewählt werden. Niemand hat Bock aud diesem Job. Aber genörgelt wird immer. Verantwortung will aber niemand übernehmen.


    Und nun Back to Topic.


    Gruß bolz

    dort wo mein sofa ist , fühle ich mich wohl.

  • Der klassische „englische Schaft“, dass ist eigentlich jeder „normale“ Schaft im Grundzustand bei Kauf / Ausliefeeung, lässt den Schuß über Kimme und Korn nahezu perfekt zu … und irgendwie kann man dann damit eben auch mit einem ZF schießen.

    Sorry, wenn ich als Nichtarmbrustschütze klugscheisserisch dazwischen grätscht, aber der klassische englische Schaft ist eine spezielle Schaftform, bei der es keinen ausgeformten Pistolengriff gibt:

    Antiquität, Pistole, Gewehr, Jahrgang, Waffe

    Du meinst den klassischen Schaft mit Pistolengriff, wie er auch bei Jagdwaffen und Luftgewehren quasi Standard ist., mal mit, mal ohne ausgeformte Schaftbacke.

    Kalix bietet ein fertiges System an. Damit kann man als Büchsenmacher in einer Stunde ca. 150€ Gewinn erzielen und ist dann dennoch günstiger als die Konkurrenz.


    Der Einbau ist immer zzgl. des Systems !

    Von Kalixteknik gibt es zwei Systeme. Das gezeigte System CR1 für Kunststoffschäfte, das aber auf die Waffe abgestimmte Einsätze beinhaltet. Leider nicht universell für alle Schäfte nutzbar.

    Und es gibt ein System CR2 für Holzschäfte, das aber universell nutzbar ist. Der Clou ist die Verstellung ohne Knöpfe oder Schrauben, die nur durch Verdrehen der Schaftbacke gelöst wurde.


    So, jetzt bin ich auch wieder raus...

    "Büchsen kann man nie zuviele haben!" Pippi Langstrumpf

    "A shotgun, in my opinion, must have three things: Boom, Boom, Boom." Phil Robertson

  • Esti

    Aber nein - „nichts sorry“ ;-)

    … und geh bitte nicht „raus“, bleib gerne hier !


    Danke für die Ergänzung / Erklärung und Aufklärung, zumal Du ja alles richtig dargestellt hast 👍🏻

    (ich schiesse sonst auch GK).




    Eigentlich wollte ich gar nicht so tief in die Materie der verschiedenen Schäfte einsteigen, da sonst die meisten AB-Schützen hier wohl nicht mehr mitlesen werden …


    Anbei dennoch mal ein kleiner Abriss / Umriss des Ganzen, für den - den es interessiert - interessant ist es auf jeden Fall, wie ich finde !


    Auch historisch und gerade auch hinsichtlich der verschiedenen „Anwendungs- Fälle / Beispiele“.


    https://www.wikiwand.com/de/Schaft_(Waffentechnik)


    https://www.wikiwand.com/de/Wangenschaft


    https://www.wikiwand.com/de/Anschlagschaft


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    Hier auch nochmals ein recht guter Überblick, was (teilweise) möglich und machbar ist:


    http://schaft24.de/epages/7dab…ff-4a4b-8d53-7949793ca6e7



    Bei fast allen AB’s neueren Datum ist es so, dass der Schaft (leider) nicht mehr aus Holz besteht, sondern hauptsächlich aus irgendwelchen hochfesten Gummi- / Plastik- / Glasfaser- Mischungen, was natürlich auch gewisse Vorteile (aber Nachteile) hat / haben kann


    Diese Schäfte (natürlich fest verbunden mit der 🆎) werden bei AB’s aber eigentlich immer „bis zum letzten Schuss oder Verkauf der AB“ beibehalten, spätere Ver- Änderungen nur sehr selten und auch nur bei den höherpreisigen Modellen / Herstellern durchgeführt, sofern überhaupt möglich.


    Spontan fallen mir da nur TenPoint und ev. noch Darton ein, die überhaupt „Austausch- Schäfte“ aus Holz oder anderweitige Möglichkeiten anbieten …


    Oder ihre AB‘s dann gleich in zwei verschiedenen Versionen anbieten - hier eine Darton RD390 und eine RD390 Elite plus:




    Bei letzterer „landet“ man preislich dann nahezu gleich einen 1.000€er höher, was bei GK-Gewehren nicht unbedingt etwas besonderes ist, bei AB‘s aber schon eher die Ausnahme darstellt !


    Gerade für Anfänger / Beginner, die so etwas - völlig nachvollziehbar - anfänglich absolut nicht „verstehen“ können … (ein Schaft ist doch nur ein Stück Holz oder Plastik-Plaste).



    Alternativ stellen manche ihre Schäfte dann selbst her oder lassen diese nach individuellen Vorgaben herstellen.


    Dies machen aber „leider“ auch nur sehr wenige Schützen !


    LEIDER, weil eigentlich doch so viel mehr möglich wäre 🧐



    Aktuell fällt mir hier im Forum nur Dominic-13 ein (und eventuell noch 2-3x andere User, die schon lange hier nicht mehr aktiv sind), der so etwas schon einmal selbst gemacht und / oder hat teilweise machen lassen und dann auch gezeigt hat 👍🏻



    PS:

    Beim Kalix System ist mir die zweite / andere Variante durchaus bekannt, mittlerweile gibt es ja sogar einige (wenn auch wenige) weitere Alternativen anderer Hersteller, die aber eigentlich fast ausnahmslos alle zu teuer für uns AB-Schützen sind (damit meine ich meist „zu teuer“ gesehen in Relation zur Waffe selbst / an sich).

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