Erfahrungen mit der neuen Hori-Zone Bedlam

  • Mit dem neuen Thema wollte ich meine Erfahrungen mit der Hori-Zone Bedlam mitteilen.
    Als Neuling im Armbrustsport brauche ich natürlich noch eure Hilfe worauf ich achten sollte.
    Das erste worauf ich bei der Bedlam von euch aufmerksam gemacht wurde, ist der Spitze Sehnenwinkel und eventuell damit einhergehende Probleme mit der Sehne bzw. Mittelwicklung.
    Nach jetzt ca.100 Beschleunigungen kann ich sagen das es absolut Spass macht mit der Ab zu schiessen.
    Die Mittelwicklung ist bisher nicht verrutscht zeigt aber doch Verschleiss. Ob dieser Verschleiss soweit normal ist oder doch unverhältnismäßig, hoffe ich von euch Veteranen und anderen Profis zu erfahren. (Siehe Foto)
    Der Fussbügel macht mir leider immer noch Probleme obwohl ich mit Schrauben-Sicherung und diversen Spann-Unterlegscheiben versucht habe die Sache fest zu bekommen, lockert sich die Stütze extrem beim verstellen.
    Beim Versuch die Bedlam auf 30 Meter einzuschiessen habe ich gemerkt, dass die AB durch den Rückstoß doch auch immer wieder ein anderes Schussbild abgibt.
    Bin mir gar nicht mehr sicher, wie genau ich sie überhaupt einschiessen sollte.
    Als Nachtrag noch erwähnen möchte ich dass die Bedlam momentan ausschliesslich mit 20 Zoll und 26 Gramm Pfeilen geschossen wird.
    Den Originalpfeilen mit 16 Zoll und 22 Gramm traue ich nicht so richtig über den Weg.


    Grüße
    Oliver

  • Mindestpfeilgewicht lt. Hori-Zone Support ist eigentlich 390gn.
    Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben so leichte Pfeile beizulegen.....


    Ich würde es trotzdem mal mit entsprechend schweren 16" oder max. 18" Pfeilen probieren.


    Komischerweise mag meine Varmint Hunter auch lieber die 16 Zöller als längere Pfeile. 18er gehen noch ganz gut, 20er streuen deutlich mehr. Keine Ahnung warum, ich tippe mal auf die Kopflastigkeit.


    Allerdings nehm ich auch da Pfeile mit ca. 390gn, obwohl die deutlich weniger Zuggewicht hat.

  • Hallo Oliver,


    Aufgelegt, sei es mit Zweibein oder mit Sack gibt es nicht wirklich ein Problem wg. Rückstoß.
    Das Schußbild ist bei 30 Meter noch absolut eindeutig mit wenig Streuung, außer Du hast Müllpfeile.
    Ich würde die auf mindestens 70 m Einschießen.


    Ich hatte eine Horizone Alpha XT, also recht stark, ähnlich Kornet und hatte nahezu null Sehnen-
    verschleiß, nach ca. 1500 Schuß so gut wie nichts zu sehen, das war echt top. Schon möglich,
    dass bei Dir der spitze Sehnenwinkel seinen Tribut zollt.


    Wenn Horizone 16 Zoll empfiehlt, dann solltest Du die auch benutzen, m. M.
    Wie weit ragt denn der 20" über die Schiene hinaus?

  • Für die dazu gelieferten Pfeile bräuchte ich ungefähr 150grain Spitzen.


    Von den 20 Zoll Pfeilen habe ich mittlerweile 18stk.
    Könnte man die eventuell Kürzen?

  • Kannst du mit einem Pfeilschneider kürzen.


    Einfach sägen oder ähnliches kannst du bei Carbon vergessen, auch wegen dem entstehenden Feinstaub der alles andere als gesund ist.


    Gibt diverse 16 oder 16,5 Zöller die ein entsprechendes Gewicht haben.


    Wenn du kürzt mit einem anfangen und erstmal schauen auf welches Gewicht du kommst und ob du aus dem Reststück das Insert rausbekommst.


    Wenn du das Gewicht ohne Insert hast entsprechende bestellen das du mit Spitze (100gn oder 125gn) auf dein passendes Pfeilgewicht kommst.

  • Die Pfeile stehen ca.10cm über. Auf Nachfrage bei diversen Händlern, war die Länge nie ein Problem.
    Wenn dieses doch ein Thema is, muss ich schauen was ich mit den 20 Zoll Pfeilen mache.
    Das die Sehne nach 1500 Schuss noch gut aussieht ist wohl eher ungewöhnlich?
    Meine Frage ist ob ich den Verschleiß bei meiner Bedlam akzeptieren kann und wieviel Schuss ich ungefähr abgeben kann bevor ich die Wicklung erneuern muss.
    Gruß
    Oliver

  • Kannst du mit einem Pfeilschneider kürzen.




    Wenn du kürzt mit einem anfangen und erstmal schauen auf welches Gewicht du kommst und ob du aus dem Reststück das Insert rausbekommst.

    Einen Pfeilschneider habe ich leider nicht zur Hand ;)


    Bei BSW gibt es die Heavy Metall Bullitspitzen mit 150 grain. kann man die verwenden?

  • Ich würde die Pfeile nicht unbedingt kürzen.


    Lass die 20“ Pfeile einfach (für Deine nächste AB „liegen“) und kauf Dir am besten direkt neue / passende / kürzere.


    Es sei denn, Du möchtest ohnehin zukünftig Deine Pfeile selbst herstellen ...



    Ansonsten kannst Du Pfeile, auch Carbon Pfeile gut mit einem hoch- / schnell- drehenden !!! Dremel o.ä. kürzen (dann am besten unter einer sicheren Absaugung oder unter fließend Wasser).



    150grain Bullet-Spitzen kannst Du natürlich nehmen.
    Gibt es bspw. auch bei Ali und vielen anderen Shops im www (zum experimentieren habe ich mir kürzlich sogar 350gn Spitzen :D gekauft).


    Du könntest dann auch etwas mit dem FOC herum experimentieren, insbesondere dann, wenn Du Deine Pfeile selbst herstellst / schneidest.
    Auch durch verschieden schwere Inserts (Nocke, Spitze) kannst Du ggf. zusätzlich den Schwerpunkt des Pfeils verschieben.



    Ich selbst schieße auf einer AB mit bspw. angegebenen 18“ max. 2“ mehr, also max. 20“.


    Aber 4“-6“ mehr ... da hätte ich auch etwas Bedenken, ob das dann alles passen würde ?!



    Die Sehne bzw. Mittenwicklung finde ich sieht doch noch recht gut aus, minimal vielleicht eher nach Sehnenkrallen-Spuren als nach zu viel Abrieb ...


    Du solltest einfach noch viel mehr Pfeile in kurzer Zeit beschleunigen, damit das Bild vollständiger / besser sichtbar wird :thumbup:

  • Für die dazu gelieferten Pfeile bräuchte ich ungefähr 150grain Spitzen.


    Von den 20 Zoll Pfeilen habe ich mittlerweile 18stk.
    Könnte man die eventuell Kürzen?

    Hallo Ollibaer,



    Lass dich nicht verwirrten. Auch 20" und 22" Pfeile gehen ohne Probleme. Man sollte nur darauf achten, dass der Schaft nicht zu weich ist. Bei 16" Pfeilen ist auch ein sehr weicher Schaft doch ziemlich kurz und verbiegt sich beim Abschuss nicht so stark. Bei den Amis wird sogar empfohlen längere Pfeile zu verwenden um nicht mit geladenem Pfeil in das Fußraster reinzukommen bevor man die AB nach der Jagt entspannt. :!:


    Wenn du aber unbedingt meinst mit 16" Pfeilen ein besseres Ergebnis zu bekommen, dann probiere erstmal ein Paar aus. Danach kannst dich immer noch entscheiden. Wenn du mal Aufgelegt gute Ergebnisse mit deinen Pfeilen bekommt, dann hängt es definitiv nicht an ihnen. Eine AB ist bauartbedingt, korrekt eingestellt vorausgesetzt, ein extrem präzises Gerät.


    Beim Verschleiß sollte man unbedingt zwischen Sehnenverschleiß und Verscheiß der Mittelwicklung trennen. Die Mittelwicklung schützt die Sehne und verschleißt öfters. Es hängt davon ab wie hoch der Anpressdruck der Sehne auf die Schiene ist, wie stark der Sehnenwinkel ist, welches Material bei der MW verwendet wird, wie lang die Auszugslänge ist und natürlich die Beschleunigung der Sehne (Speed). Die Sehne hält in der Regel bis zu mehreren Tausend Schuss.
    Bei meiner TenPoint FX4 hält die Mittelwicklung um die 1000 - 1200 Beschleunigungen aus. Danach wird sie getauscht. Ich warte auch nicht, biss es nicht mehr geht sondern wenn ich Zeit habe. Bei Meiner Excalibur Bulldog hält die MW ca. 400 - 450 Schuss. Bei Der Guillotine X hielt sie ca. 250 Schuss. Bei der Sanlida Tomahawk Recurve ca. 500 Schuss.
    Wie du lesen kannst ist es von AB zu AB unterschiedlich. Lasst dich auch hier nicht verwirren oder zu Neid verführen. Es wird nichts bringen außer nur noch mehr Unsicherheit und Frust.



    Gruß,


    Walde

  • Ganz so wie Walde das sieht sehe ich das nicht.


    Hat schon einen Grund das es verschiedene Pfeillängen gibt, abhängig vom Powerstroke und der Länge der Rail.


    Man schiesst ja mit einer Kaliber .50 auch keine .22er.....


    Wenn du mit einem 16er Pfeil knapp oder + 400gn erreichst, kannst du normalerweise davon ausgehen das es ein recht robuster Schaft ist.


    Es sei denn jemand hat ein 110gn Messinginsert + 160gn Spitze verbaut, aber das werden die wenigsten machen....


    Ich hab bei meinen 16" Pfeilen meist 50gn Aluinsert + 125gn Spitze genommen, je nachdem was der Schaft wiegt.


    Je nach Schaft auch mal 100gn Insert + 100gn Spitze. Hab das dann einfach ausgewogen.


    Bei einem ca. Gewicht von +/- 10gn/ Zoll bei Carbonschäften kommt man dann mit Nocke und Befiederung gut hin.

  • Wenn ich das richtig verstehe, macht es keinen Sinn meine 16 Zoll Pfeile mit zB. 150gr Spitzen zu versehen weil die dann Kopflastig werden?


    Was mich ein bisschen irritiert ist, dass auf Nachfrage hier im Forum die Länge statt 16 zoll 20 zu nehmen vorher nie ein Problem war.


    Dass das Schussbild nicht optimal ist könnte bestimmt auch an anderen Faktoren liegen oder?


    Am liebsten würde ich mal einen erfahrenen Armbrustschützen treffen der sich mit mir die Bedlam im Einsatz anschaut.


    Mein Wohnort ist in der Nähe Darmstadt und wenn Jemand aus der Gegend kommt und Lust hat kann er sich ja mal melden.

  • Ein Problem ist das auch nicht, du kannst auch 24" oder mehr nehmen.


    Die Pfeile sollen vorne natürlich schwerer sein als der Rest, aber auch das muss halt passen.


    Nimm verschieden lange Pfeile mit gleichem Insert/ Spitze und leg die z.B. auf ein Holzbrett auf die schmale Kante. Und das so das sie gerade liegen bleiben ohne zu kippen. Das veranschaulicht wie sich der Schwerpunkt verlagert.


    Da spielt halt auch die Physik mit. Je länger der Pfeil mit schwerer Spitze desto mehr neigt er zum vorne nach unten wandern. Wie schon Archimedes sagte: "Gib mir einen Hebel der lang genug ist und ich heb dir die Erde aus den Angeln...."


    Das merkt man eingelegt nicht da der Pfeilniederhalter den Pfeil auf der Schiene hält, aber wenn er den verlässt greift das wieder.....

  • Es könnte mit 150grain Spitzen klappen, muss aber nicht ... einfach mal ausprobieren !


    Laut Literatur sollte der Schwerpunkt des Pfeils ein Drittel von der Pfeilspitze entfernt liegen. Bei AB‘s im 3D-Bereich kann dies sogar noch etwas weiter nach vorne verlagert sein / werden (ca. 6 - 16%).


    Viele der Schützen, gerade die erfahrenen Schützen hier (bin ich nicht), probieren ständig etwas aus und testen experimentieren basteln etc pp



    Welche Vanes verwendest Du denn bzw. wie groß / lang sind diese bitte ?


    Ich selbst verwende immer nur Pfeile, die max. etwas länger sind als die Schiene selbst. Im Grunde so als wenn man vorne gerade noch einen Pfeil mit montierter Jagdspitze einlegen könnte.



    Lass Dich nicht verrückt machen, ABER neben der Länge ist und kann auch der Spine und konkret der dynamische Spine eine Rolle spielen.


    Es könnte bspw. daran liegen, dass speziell Deine AB sehr „hart abschlägt“, so wie es bei vielen Excalibur AB‘s der Fall ist. Dann fliegen dünnwandigen Pfeile nicht mehr wirklich gut.


    Je dünnwandiger und länger ein Pfeil ist, desto weniger steif ist dieser und desto ungünstiger ist auch sein Schwingungsverhalten.


    Ich gehe mal davon aus, dass Du Carbon Pfeile verwendest ?
    Wenn es Alu’s sein sollten, würde ich eh nur die 2219-Schäfte nehmen.



    Je schwerer der Pfeil, desto stabiler fliegt er.


    Aber je länger der Schaft, desto steifer muß er auch sein, weswegen ich den Pfeil eben auch nur so lang wählen würde, wie er sein muss, um leicht über der Schiene zu stehen.



    ... und so ungewöhnlich ist das alles gar nicht !


    Mit einem Satz gesagt:
    Muss die Munition immer zur jeweiligen Waffe passen :thumbup:


    Das ist bei Pistolen / Gewehren genauso, wie wohl auch bei AB‘s und Bögen, etc.


    Denn neben dem passenden Kaliber, müssen eben auch ein paar andere Faktoren stimmig sein.


    Man hinterfragt diese nur meist nicht gleich.


    Meist fragt man auf dem Schiessstand seinen Schützen Kollegen, welche Munition man denn am besten zur Waffe X verwendet ?


    Der sagt - nimm die Munition Y !


    Also tut man es und ist meist auch zufrieden damit :-)



    Du kannst auch mal hier reinschauen:


    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber dennoch interessant und konkret passend zum Thema !


    Armbrustpfeile und Präzision auf größere Distanzen
    (umfassender Thread zum Thema Pfeile)


    Arrow Selection Guide
    (englischsprachiger, aber sehr vollständiger und ausführlicher Leitfaden zum Thema Pfeile und den einzelnen Parametern)

    Edited 2 times, last by Delphin ().

  • Hat schon einen Grund das es verschiedene Pfeillängen gibt, abhängig vom Powerstroke und der Länge der Rail.


    Man schiesst ja mit einer Kaliber .50 auch keine .22er.....

    Ein Problem ist das auch nicht, du kannst auch 24" oder mehr nehmen.


    Die Pfeile sollen vorne natürlich schwerer sein als der Rest, aber auch das muss halt passen.

    Sorry Mr Tolot aber wie passen die beiden Aussagen zusammen :)

  • Lass Dich nicht verrückt machen, ABER neben der Länge ist und kann auch der Spine und konkret der dynamische Spine eine Rolle spielen.

    Aber genau das verwirrt mich doch ein bisschen. Zumal der Spinewert eher selten bei Armbrustpfeilen angegeben wird.

  • Ich denke, dass @MrTolot meint, dass eben ALLES zusammen passen muss !


    Wenn Du Dich dazu entscheidest bspw. 24“ Pfeile zu nehmen (macht natürlich kein Mensch im Normalfall und bei normaler Verwendung), dann müssen dazu ebenso auch Vanes, Insert, Spitze und ggf. die Nocke individuell ermittelt passend sein ...



    Das stimmt, der Spinewert wird selten bei AB-Pfeilen angegeben, wird aber eben DANN relevant oder kann es werden, wenn man zu lange und damit oftmals dann „zu weiche“ Pfeile verwendet.

  • Da greift dann das Wort "kann". Ob es Sinn macht steht ja auf einem anderen Blatt.


    Wie Delphin schon geschrieben hat, die Pfeile sollten knapp über den Riser hinausgehen, dann passt im Regelfall Pfeillänge und Powerstroke/ Rail zusammen.


    Auch die Produzenten der ABs denken sich bei der Pfeillänge schon was. Die minimalen Pfeilgewichte die da angegeben werden sind auch nur dazu da, um eine möglichst hohe Pfeilgeschwindigkeit angeben zu können.


    In der Realität verwendet die niemand der ein klein wenig Erfahrung mit ABs hat.


    Ein AB-Schützenkollege im Verein, der das schon sehr lange macht, hat mir mal gesagt das man im Regelfall die Pfeile nicht länger als eine Größe über der Herstellerangabe nimmt. Also z.B. bei 20" dann max. 22".


    Das man technisch auch mehr nehmen kann ist klar und schädigt auch die AB nicht, kann aber halt aufs Trefferverhalten etc gehen.


    Da wie angesprochen die Spinewerte bei AB-Pfeilen meist nicht angegeben werden (zumindest in DE nicht), kann man da recht gut übers Pfeilgewicht und die Geradheit (wenns um Genauigkeit geht) gehen.


    z.B. die Black Eagle oder Archeopterix. Bekommt man beide in 16 und 18 Zoll.

  • Da spielt halt auch die Physik mit. Je länger der Pfeil mit schwerer Spitze desto mehr neigt er zum vorne nach unten wandern.


    Das merkt man eingelegt nicht da der Pfeilniederhalter den Pfeil auf der Schiene hält, aber wenn er den verlässt greift das wieder.....

    Ich denke da an das Zeitlupenvideo für die Omninockwerbung, der Pfeil hebt beim Beschleunigen hinten ab - je mehr nun der Pfeil vorne über die Armbrust(-schiene) hinausragt, desto gravierender wird es, dass der Pfeil nach unten wegkippt.

  • Ok eventuell werde ich meine 20 Zoll Pfeile kürzen lassen.


    Weil ich handwerklich nicht so begabt bin werde ich wohl eher keine Pfeile selbst bauen oder viel daran rumdoktern.


    Welche Empfehlung habt ihr für die mitgelieferten 16 Zoll Pfeile. Mit 22 Gramm sind sie wohl zu leicht!
    Einach eine schwere Spitze?

    Edited 2 times, last by Ollibaer ().

  • Das sind ungefähr 340gn und damit eigentlich viel zu leicht lt. Aussage von Hori-Zone.


    Hab die nochmal angehängt.


    Du könntest das Insert tauschen. Bei vielen Carbonpfeilen sind Aluinserts mit ca. 25-50gn verbaut, die Spitzen haben meist 100gn.


    Bei einem 25gn Insert wäre es einfach. Ein paar 50gn Aluinserts bestellen und 125gn Spitzen verbauen. Schon würde es passen.


    Bei 50gn Inserts müsstest du 100gn Messinginserts nehmen mit den 100er Spitzen, dann würde es auch wieder ok sein.


    Das Gewicht von den bei dir Verbauten kannst du nur rausbekommen, wenn du eins rausmachst. Am besten die Spitze runter und ca. 15-20 Sekunden in kochendes Wasser halten. Oft bekommt man sie dann schon raus.
    Evtl. wiederholen. Wenns Probleme macht kannst du eine alte Spitze reinmachen und an der mit einer Zange drehen, sonst beschädigst du dir das Insert.