Cobra Billigst- Pistolenarmbrüste, Optimierung

  • Moin, ja,ich weiss, dass ich jetzt [x] den zigsten Fred zur PAB lostrete, aber ich kann nicht anders.


    Heute kam der Ersatz von Arrowforge für die billigste Cobra an, Service ist also mal super!


    Ich hab mir allerdings jetzt die Führungsscheiben der Spannhebel vorgenommen, und zwar hab' ich die Minimot auf den Gräbern ihrer Feinde tanzen gelehrt....


    .... Quatsch, ich bin mit einer Diamantfräse jeder scharfen Kante nachgegangen und habs mühsam mit Gummipolierscheiben geschlichtet.


    Zuätzlicher Effekt nach Schmierung: 49 Kilo Frau kann das auf einmal spannen!


    Und sie hat heute nach Herzenslust geballert.

    "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."


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  • Interessant...


    Das bedeutet, daß ich mir zwei von diesen Frauen auf die Schultern setzen kann.


    Das ist mal leicht...


    We have the Fossils - we win!

  • Also, meine "Anne Bonnie" kriegste nicht.


    Zufällig sieht meine Frau genau so aus. Und die ist ziemlich selbstbewusst.

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  • Optimierungen im Detail, um zu verhindern, dass das Spanngestänge schlackert und sich durch den Kunststoff der Schiene rausarbeitet:


    Vorbereitung:


    Seitenplatten der Führung abschrauben (insg. 6 Schrauben), Spannhebel abbauen (1 Schraube am Griff), Hebel mit Spanngestänge abnehmen.


    Danach:


    1. Mit Diamanteinsatz und Proxxon die gestanzten Flächen des Führungszapfens geglättet, danach mit Gummipolierer feingeglättet (Auf dem Bild noch nicht ganz fertig):



    2.


    Verhindern, dass die Stange schlackert:


    Die Schiene ordentlich mit Wattestäbchen und Labello (oder anderem zähen Zeugs) schmieren, die Seitenplatten wieder anbauen, wo die Spannstangen in den Spannhebel gesetzt sind, etwas Öl.


    3.


    In den Supermarkt gehen und sich für ein paar Cent ein Päckchen GIZEH Zigarettenpapier mit Magnetverschluss kaufen.


    Zu Huse den runden Magneten da rauspopeln:




    4. Stangenschlackern ohne Magnet:



    5. Mit Magnet (der fällt übrigens auch nicht ab oder raus, wenn man die Stangen bis zum Anschlag herauszieht).


    Man sollte links, rechts in die Führungen der Stangen und auf den Magneten einen Tropfen Öl
    geben:




    Das Ergebnis der Arbeiten:


    - Die Führungsschienen werden nicht mehr vin den rauhen Zapfen kaputtgeschabt.
    - Es klappert und schlackert nichts mehr.
    - Der Spannvorgang ist wesentlich smoother, weil das Gestänge gleichmässiger läuft.
    - Der Supermarkt hat wieder was verdient.


    Und den Besitzer der PAB freuts.


    Funzt übrigens bei allen Cobra-basierten PAB's, also auch bei der Stinger

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    Edited once, last by Sho Ishida ().

  • Optimierung der Lage und Festigkeit des Bogens:


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    Einen Bleistift in den Schraubstock einsetzen und den Bogen mit aufgesteckten Endkappen fein austarieren, ob er mittig steht (was in den meisten Fällen hinkommt)


    Ansonsten Markierung in den Mittelpunkt und die Lage der beiden Justierungsstriche anpassen.


    ---


    Bei den Cobras sind eine Metallplatte und ein "dreieckiges" Kunststoffprisma sowie zwei schwarze kleine Polster im Lieferumfang enthalten.


    Die schwarzen Polster lassen wir weg, stattdessen kleben wir die Metallplatte absolut mittig vorne auf die Stirnseite des Bogens und das Prisma ebenfalls mittig auf der Rückseite auf.


    Als Klebeband nehme ich dieses:


    https://www.amazon.de/Powerbond-Klebepads-Doppelseitige-geschützten-Außenbereich/dp/B008MWA6MK/ref=pd_lpo_60_img_1/257-7445710-5626136?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B008MWA6MK&pd_rd_r=005c5a69-7309-477a-8411-1ffe38a05ccc&pd_rd_w=VaR6i&pd_rd_wg=y8n1M&pf_rd_p=d5c9797d-0238-4119-b220-af4cc3420918&pf_rd_r=J3801TAP62C9B8XVT3V6&psc=1&refRID=J3801TAP62C9B8XVT3V6


    Das Ganze lässt sich jetzt viel leichter und ohne Fummelei zusammensetzen, weil nicht dauernd etwas verrutscht. Das Powerband ist so dck wie das Gummimättchen und schadet dem Bogen nicht.


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    Die Stirnschraube nicht mit Gewalt, sondern mit Geühl anziehen.


    Sollte sie sich beim Schiessen lockern, kann man sie mittig mit einem hauchdünnen Stük Teflonband aus dem Sanitärbereich fixieren.

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  • Montage der Sehne erleichtern


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    - Endkappen der Hori-Zone Redback mitbestellen, diese haben eine Rast für eine Spannschnur.


    Diese sind etwas zu weit, aber ich füllte sie mit UHU 5 Minuten 2K Epoxy, steckte sie drauf und liess sie aushärten.


    Jetzt kann man mit einer selbstgebastelten Spannschnur sekundenschnell die Sehne abnehmen und aufspannen.

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  • Wackelndes Visier korrigeren:
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    Vorne hinter der Mutter, die das Visier hält, mit einem 0,7 mm Bohrer etwa 1 cm nach unten durch die Halterung und in den Körper hineinbohren.


    Passenden Stahlstift (abgebrochener Bohrer oder anderes) passend oben plan feilen, mit der Spitze in einen Tropfen Sekundenkleber tunken und flott einpressen.


    Das Visier ist jetzt bombenstabil.

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  • Du, der bringt wirklich was - durch Hebelwirkung. Die Spannarme laufen dann wenigstens einigermassen parallel und ratschen nicht so widerlich am Kunststoff lang.


    Die Stangen schaben mit ihren Zapfen nicht mehr soviel Kunststoff weg.


    Trotzdem würde ich die Zapfen wie beschrieben rundnudeln, die Cobra spannt sich jetzt quasi von selbst - hätte nie gedacht, dass das soviel ausmacht.


    Ist aber selbst mit Diamant und Gummipolierern gute Stunde Arbyte.


    ---



    Wie auch immer, ich kaufe ne PAB für unter 25 Euro. stecke 2-3 Stunden Experience, Erfahrung und Bastelei rein - und habe ein für mich akzeptables Produkt.


    Und, was vergessen:


    Spass an der Sache.


    Die Billigst- Pistolenarmbrust füllt auf 20 Meter nen Bierdeckel, das ist doch schon mal was.


    Auf 10 Meter schiesst sie merklich schlechter, ka, warum. Vermute mal, die Bolzen stabilisieren sich erst nach 10 Metern.

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  • Was mir an der Cobra - aber auch an anderen ähnlich gebauten Armbrüsten - am wenigsten gefällt ist der Spannmechanismus. Soweit ich weiß ist es für normal gebaute Spanner nur möglich, diese mit einem 3-Punkt-System zu spannen, man greift also den vorderen Dorn und den Hebel hinten und stützt den Griff z.B. an der Hüfte ab. Das empfinde ich als technisch leicht anspruchsvoll, aber auch belastet es das Handgelenk ziemlich stark. Würde man versuchen die Armbrust nur mit den Händen zu hebeln, wäre die Belastung natürlich noch ungleich höher.


    Eine andere Spann-Technik scheint es bei der Alligator 2 zu geben, oder bei der ähnlich gebauten (aber anscheinend nicht im deutschsprachigen Raum angebotenen) X-Bow/Armex Tomcat 2, wie ich im Youtube-Video "80lb Pistol Crossbow Tests - Redback VS Tomcat 2" gesehen habe (ab Min. 4:12), und was nach Aussage des Autors tatsächlich leichter von der Hand geht.


    Ich selbst habe nur die Cobra MX und habe mir Gedanken gemacht, wie man den Vorgang vereinfachen könnte, bin dabei darauf gekommen, was ich in der angehangene Skizze dargestellt habe. Statt dem Daumenloch könnte man natürlich einen Knauf nehmen, aber wichtig ist eigentlich nur, dass hierbei die Kraft rein nach vorne gehen würde und man kaum Rotationskräfte im Hand- oder Ellenbogengelenk hätte. Man würde also seine beiden Hände aufeinander zu bewegen, wobei der vordere Griff dazu auch angepasst werden sollte.


    Eigentlich wollte ich das gezeigte Modell drucken, aber als ich die lange Druckzeit in der Vorschau gesehen habe und dachte, dass Plastik als Material sowieso nicht stabil genug wäre um es tatsächlich zu testen, habe ich es sein gelassen.


    Seht ihr den originalen Mechanismus auch als verbesserungswürdig an, oder seid ihr mit dem vorhandenen voll zufrieden? Was haltet ihr von meiner Idee?



    PS: Also im Bild ist rot der Ruhezustand, grün die Position des Hebelarms wenn er voll gespannt ist. Das Daumenloch hat sich also ziemlich genau nach vorne bewegt, vor allem am Ende, wenn der Widerstand vmtl am höchsten ist ist die Bewegung sehr linear. Das gelbe X ist ungefähr der Drehpunkt.

  • Interessant...


    Das bedeutet, daß ich mir zwei von diesen Frauen auf die Schultern setzen kann.


    Das ist mal leicht...

    Stell' ich mir grad bildlich vor, ein stampfender 2.05 Meter Typ, der mit dampfender Zigarre in der Fresse auf jeder Schulterseite eine Anny Bonnie mit Armbrust hat,die alles platt machen...


    Los, du. zeichnen. kannst.


    Mäch hinne, Alder :D

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  • Sorry, aber man muss schon sehr schwächlich sein, um eine Standard Cobra nicht zu spannen können.


    Selbst meine 1,52 grosse, 49 Kilo schwere Lady kriegt das hin, übers Knie kriegt sie "mit Mühe" auch die Hori-Zone Redback gespannt.


    Bei der Cobra verweise ich mal auf mein heute veröffentlichtes Manual zur Modifikation der Spannhebel, das bringt wirklich sehr viel.


    Ansonsten könntest du die Cobra übers Knie spannen, das konnte meine 10-jährige Enkelin.

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  • Wenn du was willst was sich leichter spannen lässt, nimm von Armex die Tron oder Alternativ von Skorpion die PXB 50 Evo (https://www.arrowforge.de/epag…/63122672/Products/101196). Wie die Tron nur mit 30lbs weniger.

  • Den Cobra Mod und es gibt nichts leichteres zu spannen.


    Bloss, dass man erst mal Dremel / Minimot - Einsatzwerkzeuge braucht.


    Da wäre die Armex Tron effektiver.


    Oder das schwächere, was MrTolot empfiehlt.

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  • Die Redback sollte man als gesunder Erwachsener, ohne übermäßig fit zu sein, frei vor der Brust spannen können. Übers Knie legen ist aber bequemer. Mich interessiert da die Mamba/Supersonic, werde ich vermutlich über die Feiertage rausfinden...

  • Mit der Mamba bin ich auch schon am liebäugeln :)
    Wäre die einzige die PAB die wirklich Sinn macht. Schön klein mit viel Power. Ein paar nette Sachen ran, wie ein 2-3x Reddot, einen schönen Frontgriff und das Teil ist super, soweit man das aus den bisherigen Daten sagen kann.
    Der einzige kleine Nachteil ist, das man schon in den Preisbereich einer normalen AB kommt, wenn man alles dazu hat was man braucht und was auch brauchbar ist. Ist ja wirklich die "nackte" AB, keine Bolzen, kein Visier, überhaupt kein Zubehör.