Welche Armbrust für einen Anfänger??

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    • Leichtmatrose schrieb:

      Mal wird bei Armbrüsten von Bolzen, mal von Pfeilen gesprochen. Meint man damit dasselbe oder sind da Unterschiede?
      Definition laut Sportveraband siehe Begriffe (Glossar).

      - Bolzen: massive Wurfgeschosse, meist ohne oder mit starrem Leitwerk, üblich bei Matcharmbrust, historischer Armbrust, Hocharmbrust und Pistolenarmbrust (Bolzenarmbruste).

      - Pfeile: hohle Wurfgeschosse, meist mit flexibler Befiederung, üblich bei der Feldarmbrust und "unserer" Freizeitarmbrust oder Sportarmbrust (Pfeilarmbruste).

      Klassifikation der Armbruste und dazugehöriger Wurfgeschosse siehe Tabelle 1 am Ende des Glossars.
    • Das ist die moderne, neumodische Definition. Alleine "hohle Wurfgeschosse" finde ich zu speziell und unpassend. Halt auf den Sport gemünzt. Selbiges bei Bolzen mt "massive Wurfgeschosse".

      Bei Degen, .... fände ich die heutige, moderne Definition schon geradezu lächerlich da Sie mit der eigentlichen Waffe absolut gar nichts zu tun hat.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Die Definitionen dienen nur zur Orientierung über wesentliche Unterscheidungsmerkmale. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise bei den Pistolenarmbrusten mit teilweise hohlen Bolzen und starrem Leitwerk. Statt dieser Bolzen kann man auch kleine Pfeile fertigen und verwenden.

      Wichtig ist nur zur verstehen, daß es sich bei "unseren" Freizeitarmbrusten und Sportarmbrusten wie auch bei der Feldarmbrust typischerweise um Pfeilarmbruste handelt, wir also bevorzugt über Pfeile sprechen.

      Ansonsten gilt: Bei der Pfeilmasse nicht unter das spezifizierte Minimalgewicht gehen und bei der Pfeilkonfiguration eher am Optimalpfeil orientieren, wie sie beispielsweise Arrow in Apple oder andere Fachhändler angeben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kreuzbogen ()

    • Worauf muß ich denn bei Testen achten? Wie kann ich mich da am besten Vorbereiten? Ich will mich da ja nicht wie son Vollhonk präsentieren? Keine Ahnung zu haben ist ja kein Problem dafür geht man ja zum Fachhändler aber völlig deppert will ich mich ja trotzdem nicht präsentieren.

      Was braucht man grundsätzlich zum Armbrustschiessen dazu?

      Spannhilfe
      Zielscheibe/Pfeilfang
      Pfeile (wieviele sollte man am Anfang gleich mitbestellen?)

      Wenn eine Armbrust beispielweise eine Zugkraft von 200 lbs hat. Das entspricht ja dann ca 90 kg. Da bedeutet, daß ich mit einer Spannhilfe ca 45 kg ziehen muß um die Armbrust zu spannen? Habe ich das richtig verstanden?

      Gruß
      Leichtmatrose
    • Pfeile:
      So viele wie preislich möglich. Z.B. 12 oder 16. m besten noch Ersatzfedern und Ersatzspitzen.
      Pfeilfang:
      Nur was wirklich gutes kaufen. Durch meinen Ersten "für extra starke ABs" ging der Pfeil der Exomax durch wie durch Butter. :D (und durch die Schuppentür, einen Schrank im Schuppen und durch 2x Dosen mit Farbe)

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Kauf nicht blind nach Leistung.300fps oder etwas mehr sollten da reichen.Bei den Pfeilen möglichst nur gute Qualität (ab 6,50 Euro) und dann 12 Stück. Das Billigste an der ganzen Sache ist der Pfeilfang! Den solltest Du selber Bauen.Da für einen Mörtelküben und Altkleider,Lumpen oder dergleichen.Selbiges stopfst Du dann halbfest in den Küben,eine dicke Pappe oder Teppichbodenrest vorne drauf und alles mit Frischhalte-Folie fest umwickeln fertig.Kosten hier für etwa 10 €.

      Wüsch Dir einen guten Start in den Armbrustsport.


      Gruß Uwe
    • Ja aber nur am Ende der Zugstrecke, die Rede ist ja von der Recurve.

      - Armbrust paßt ja schon mal.
      - Passende Pfeile auch schon gefunden
      - Spitzen brauchts nicht zusätzlich, da man Altpfeile schlachtet,
      selber befiedern vlt. später mal.
      - Und er muß jetzt nicht auch noch einen Mörtelkübel kaufen, 10.- blabla...
      Targetbag fürnen Fuffi und gut ist, hatten wir ja schon.
      - Spannhilfe ist ja bei der Armbrust mit dabei und weil die Armbrust kein
      Monster ist, brauchts da auch keinen weiteren Klimbim zum Spannen.

      Das war´s doch schon, paßt doch!

      Allerdings bieten FACHhändler, also Spezialisten auf Armbrust auch
      Kaufberatung an, wie arrwoinapple oder armbrustmarkt.

      Wenn Du in einem Multishop kaufst, wie z. B. Amazon, dann ist eigentlich
      sicher, dass Du Sch... kaufst, da kein Spezialist und gern und vile Müll
      im Sortiment, der Witz ist dann, dass die auch noch mehr verlangen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von nimbus0 ()

    • the_playstation schrieb:

      Pfeile:
      So viele wie preislich möglich. Z.B. 12 oder 16. m besten noch Ersatzfedern und Ersatzspitzen.
      Pfeilfang:
      Nur was wirklich gutes kaufen. Durch meinen Ersten "für extra starke ABs" ging der Pfeil der Exomax durch wie durch Butter. :D (und durch die Schuppentür, einen Schrank im Schuppen und durch 2x Dosen mit Farbe)

      Gruß Play
      Und in wand dahinter.Und durch Haus,Durch Bus,der gerade vorbeifuhr,in die Straßenlaterne ,davon abgeprallt und noch nen Flieger von Himmel geholt.
    • So ungefähr. Will damit nur sagen, daß nicht alle Pfeilfänge auch entsprechend stark genug sind. Am besten ist die Lösung mit dicht gepackten, alten Klamotten als dickes Pack.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Noch mal ne andere Frage.
      Bei meinem LG ist es so, daß das LG nach jedem Spannen automatisch gesichert ist und ich es erst entsichern muß bevor ich schiessen kann. Beim LG finde ich das ziemlich nervig, bei einer Armbust fände ich das aber eher einen deutlichen sicherheitsgewinn.
      Mal lese ich was von Abzugssicherung, mal was von Trockenschußsicherung. Was ist der Unterschied bzw auf was muß ich achten damit die AB nach dem Spannen erst einmal automatisch gesichert ist.
      Gruß und dank
    • Also Trockenschußsicherungen sind sinnvoll da sie dabei helfen die Lebensdauer zu erhöhen.Es passiert auch langjährig erfahreren Armbrustern das sie abgelenkt werden und dann vergessen einen Pfeil einzulegen.
      Automatische Abzugsicherungen bringen bestimmt ein wenig mehr Sicherheit,aber es gibt einige die dadurch deutlich eingeschränkt werden weil sie jahrelang ohne solch ein System gelebt haben.Es ist schwer und dauert lange sich darauf umzustellen wenn der Körper viele Jahre anders konditioniert wurde.
      Konzentration ist alles!
      Ich bin ein Preuße! :saint:
    • Raziel schrieb:

      Also Trockenschußsicherungen sind sinnvoll da sie dabei helfen die Lebensdauer zu erhöhen.Es passiert auch langjährig erfahreren Armbrustern das sie abgelenkt werden und dann vergessen einen Pfeil einzulegen.
      Was Raziel damit sagen will,ist dass, wenn kein Pfeil eingelegt ist,die Ganze Energie beim Abschuss in die Bögen und alles, was daran hängt geht.Das mag keine Armbrust gerne.Die so genante Trockenschusssicherung soll dieses verhindern.
      Bei der Abschusssicherung gibt es bei Excalibur nur die Manuelle! Das heißt,dass Du bewusst sichern musst.Bei Tenpoint gibt es einige Modelle,wo sogar zwei automatische Sicherungen verbaut sind.Eine seitlich und eine vorne am Schaft.Beides hat vor und Nachteile.Ich persönlich bevorzuge die Manuelle,weil ich da bewusst Sichere.Eine Automatik kann schon mal unbeabsichtigt gelöst werden.Das Ganze ist natürlich eine Glaubensfrage und muss jeder selbst entscheiden was für sich, dass beste ist.




      Gruß Uwe
    • Leichtmatrose schrieb:

      Noch mal ne andere Frage.
      Bei meinem LG ist es so, daß das LG nach jedem Spannen automatisch gesichert ist und ich es erst entsichern muß bevor ich schiessen kann. Beim LG finde ich das ziemlich nervig, bei einer Armbust fände ich das aber eher einen deutlichen sicherheitsgewinn.
      Mal lese ich was von Abzugssicherung, mal was von Trockenschußsicherung. Was ist der Unterschied bzw auf was muß ich achten damit die AB nach dem Spannen erst einmal automatisch gesichert ist.
      Gruß und dank
      Hallo Leichtmatrose,


      Eine Trockenschuss Sicherung verhinder, dass die AB ausgelöst werden kann, wenn kein Pfeil eingelegt ist. Eine Automatische Sicherung ist bei manchen AB´s vorhanden, bei anderen wiederum nicht. Zum Beispiel kenne ich keine Excalibur mit einer automatischen Sicherung. Hingegen die heutigen Compounds haben fast alle eine, egal ob Fernost oder Fernwest.


      Gruß,

      Walde
    • Hallo Leichtmatrose,
      ich schreibe Dir einmal meine Erfahrungen zum Thema Armbrust für Anfänger:

      Als ich vor ca. 3 Jahren auf die Idee kam Ich kaufe mir eine AB, stöberte ich im www herum und fand viele voll cool und null Ahnung.
      Also das kann nicht so gehen, also per google nach AB - Händler gesucht.
      Bei 160 km im Umkreis von meiner Heimat entfernt fand ich Carsten vom Armbrustmarkt.de
      Termin vereinbart und los ging es, Carsten erzählt, das ich vom Bogensport komme und eine AB kaufen möchte.
      Ich wollte damit 3 D schießen, dann zeigte er mir 3 oder 4 Stück und nun, alle in die Hand genommen und probe geschossen und die AB die meiner Meinung am besten zu mir passte kaufte ich diese auch gleich.

      Mein Tip fahre zum Händler und kaufe sie da, dann wirst du zufrieden sein.

      PS. Natürlich kannst du dich auch nur beraten lassen und sie dann im www für 100 EURO weniger kaufen, aber damit macht man sich keine Freunde, man unterstütz den Einzelhandel, damit er nicht pleite geht.

      So sonnige Grüße
      mes que un club
    • Egal ob beim Händler oder per Internet. Man sollte sich vorher etwas informieren. Z.B. wie ist der richtige Abstand der Sehne von den Sehnenstoppern (falls vorhanden). Und wie spannt man richtig, ...
      Pfeilspitzen mit Loctite festkleben.

      Nicht jeder Händler hat Ahnung und verschickt sofort (nach dem Zusammenbau (Fuß-Bügel und Wurfarme an Schiene)) gebrauchsfähige ABs. D.h. man sollte vor der Nutzung alles überprüfen können.

      Oder mit der neuen AB einen Verein, Gruppe, Erfahrenen besuchen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).