Luftgewehr zerlegen und warten (EM-GE Krone)?

    • Luftgewehr zerlegen und warten (EM-GE Krone)?

      Hallo liebe Leut,

      Nach ca. 400 Schuss in den letzten Monaten und einer davor langen Standzeit wollte ich nun mein schönes altes LG mal ein bisschen warten. Das heißt so viel wie zerlegen, ölen/fetten und natürlich wieder zusammenbauen. Teilewechsel hab ich eigentlich nicht geplant.

      Da ich leider noch nicht so viel Erfahrung habe was LGs angeht wollte ich mich an Euch richten, bevor ich etwas falsch mache und dann alles in die Hose geht. *lol*

      Folgendes Problem:

      Um das System zu warten muss ich es natürlich mal auseinanderbauen, jedoch kommen hier wegen meiner mangelnden Erfahrung mit LGs Probleme auf.

      Ich hab mir zwar schon diverse "disassembly's" verschiedenster Gewehre angesehen, aber das hilft mir nicht besonders weiter, da sich der Aufbau manchmal sehr unterscheidet.

      Nun wollte ich Euch bitten mir ein paar Hilfestellungen, mithilfe von Fotos, zu geben.

      Wie soll ich das System am besten zerlegen? (Schritt für Schritt) Erwähnenswert ist die Feineinstellung des Abzugs. Wenn man den Abzug nach vor drückt hat man dann einen kleinen Spielraum. D.h. wenn man den Abzug drückt hat man nicht gleich den festen Widerstand bei dem sich der Schuss löst. (ich weiss leider nicht ob die Info fürs Zerlegen relevant ist)



      Ich wäre Euch sehr dankbar! Zum Waffengeschäft zu gehen ist mir ein bisschen zu teuer. Fast jeder verlangt über 100,- für eine Wartung.




      Wie man auf dem Bild sehen kann ist das System auch schon ziemlich trocken.


      Ich freu mich auf Eure Tipps!

      LG, Gabriel
    • Hallo,

      Du musst hinten anfangen. Die Abschlußkappe (Bodenstück) muß raus.

      Da ich das Modell nicht kenne, kann ich Dir nicht sagen, wie das
      gehalten wird. Musst' Dir mal genau ansehen.
      Ich vermute, dass Du die Anzugsfeder aushaken musst und dann dürfte
      die Schraube, die anscheinend die Abzugsachse bildet als nächstes
      dran sein.
      Die wird wohl auch das Bodenstück halten.
      Vorsicht beim Entfernen der Schraube. Wenn die Federanlage nicht
      separat gesichert ist hast Du den Federdruck direkt nach hinten.

      Sieht ähnlich aus, wie bei's Haenels.

      Dort wird die Federanlage durch die Vierkantplatte gehalten, wie sie
      bei Dir vor dem Abzug sitzt.
      Da entnimmt man das Bodenstück mit der Sicherung, dann den Abzug
      und dann gibt man die Federanlage durch das Entnehmen der Platte frei.
      Muss man nach hinten aber absichern und vorsichtig entspannen.
      Ein Federdrücker hilft, besonders da, wo Erfahrung fehlt, denn Aua ist schnell.

      liebe Grüsse ... Patrick
      Tom O'Toole said: 'Don't complicate your life!'
      __________

      ¡ No ahorcar Galgos !
    • Ja die Vorspannungen der Feder für den Druckkolben sind nicht zu unterschätzen..........hier ist etwas Vorsicht geboten und ohne Federspanner oder Montagehelfer ist es sehr schweisstreiben die Feder wieder einzusetzen.
      Ich hatte das Problem bei der LGV Spezial bei der Demontage stand die Feder nicht mehr so stark unter Druck da sie schon durch die Jahre sehr gestaucht und auch gebrochen war ........... aber bei der Montage der neuen war das schon ohne Spannhilfe eine quälerei ich habe das mit einem Holzstab und einem Brett vor dem Bauch gemacht sah für einen Beobachter sicher sehr lustig aus....... :laugh: mir hat es aber einige Schweissperlen auf die Stirn gezaubert um die Schraube der Halteplatte unter Druck wieder zu verschrauben *lol* Aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg..... ;)
      Gruss
      Markus :thumbsup:
    • Auf jeden Fall sieht das LG nicht sehr kompliziert aus. Einfacher Knicker mit einfachem Abzug. Sollte sich sehr leicht demontieren lasssen. Wie verodog sagte einfach von Hinten den Deckel abschrauben. Dann gucken was Hinten noch im Weg ist. Wahrscheinlich mußt Du noch den Abzugskasten entfernen. Und vieleicht eine hintere Federsperre. Und vieleicht auch den Spannhebel aushängen.

      Aber sieht alles sehr easy aus. Wenn ich da meine Diana 75 bedenke. ;)

      Gruß Play.
      Feinwerkbau: (FWB600, FWB601,FWB602, FWB300S, FWB65), Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA 177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega 405, Bulldog 400).
    • Schrotty wrote:

      wisl wrote:

      WAS könnte denn da Probleme verursachen?
      Alle Additive die längere Zeit auf die diversen Kuststoffe einwirken (z.B. Dichtungen, Puffer, O-Ringe).Habe da schon in anderen Bereichen ganz böse Erfahrungen gemacht . . . 8)
      Bin drauf gekommen, weil der Chef der KFZ-Werkstatt meines Vertrauens das Zeug auf jeder Werkbank stehen hat. Er schwört drauf,
      verwendet es schon etliche Jahre. Er nennt es "Mädchen für alles" und hatte noch nie Probleme.
      Bei Tuning-Kits wird meistens "hochwertiges PTFE-Fett" mitgeliefert, das ist bestimmt auch nicht Bio! ;)
    • wisl wrote:

      . . . das ist bestimmt auch nicht Bio!
      Hier geht es nicht um eine Bio-Zertifizierung -
      ich habe auch einiges an KFZ-Chemie hier herumstehen,
      käme aber nie auf die Idee das Zeug bei Waffen zu verwenden.
      Aber lassen wir das, zum Thema Schmierung gibt es schon genug Threads . . . 8)