Schützenverein mit Nachwuchsproblemen

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    • Schützenverein mit Nachwuchsproblemen

      Moin,

      folgende Situation: Ich bin seit fast einem Jahr in einem Schützenverein in meiner Nähe, habe zu Anfang mit meinen eigenen Luftgewehren geschossen (HW 30s, HW 97 usw.) und schieße momentan lieber KK Gewehr. Wenn ich da zum üben komme, dann ist meistens ein kleines Grüppchen am reden, ein bis zwei auf dem LG Stand und ich allein am KK Stand.
      Jetzt gestern war ich auf der Jahreshauptversammlung, da waren schon ein paar mehr Leute. Aber mehr als knapp dreißig werden es nicht gewesen sein, von denen die Hälfte nicht schießt, sondern nur im Schützenzug ist.
      Wenn ich als "Fast" Aussenstehender diese Versammlung "querlese" dann ist der Alterdurchschnitt bei den Schützen sehr hoch, und neue Mitglieder sind nicht wirklich in Sicht.

      Nach meiner persönlichen Meinung liegt das, was ich wohl niemandem erzählen muss, an dem Ruf der Schützenvereine und dem Ruf von Waffen. Ich selber bin ja auch erst nach langer Überlegung mal hingefahren und war angenehm überrascht als ich nicht schief angeschaut wurde mit meiner HW 98 mit Plastelochschaft. Mir ist seitdem die Leere der Bahnen, und das Nichtvorhandensein von mitschießenden aufgefallen, habe mir auch schon so meine Gedanken gemacht. Aber erst seit dieser Jahreshauptversammlung sind die Gedanken stärker geworden, so stark das ich mit den beiden Schießleitern darüber gesprochen habe. Beide sind keine sturen Personen die auf Tradition bestehen, von daher besprachen wir das wir uns mal hinsetzen was wir machen können, und ich sagte das ich mal im Internet nachfrage nach was ich hiermit auch tue :)

      Die Schießanlage besteht aus einer KK Anlage (50m) mit sechs Bahnen, es wird von drinnen nach draussen geschossen (FT sitzend ist adhoc schlecht zu realisieren) und neun 10 meter Luftdruckbahnen sowie eine Laserbahn.

      Ich hab mir selber natürlich auch einige Gedanken gemacht. Die einfachste, und schnellste wäre es vermutlich sich etwas mehr in Richtung Freizeitgewehre zu öffnen, so das diese evtl. Lust auf normale Disziplinen bekommen (So wie es bei mir der Fall war). Hierfür könnte man vielleicht auch andere Scheiben als die normalen Ringscheiben, oder auch auf der 50m Anlage Klappscheiben auf einer Bahn aufstellen. Wobei diese etwas höher stehen müssten, da man nur stehend schießen kann.

      Meine konkrete Frage ist: Hat jemand von euch schon mit seinem Verein solche Probleme gehabt und gelöst? Oder hat jemand eine zündende Idee wie man das Schießen im Verein attraktiver machen könnte?
    • Moin

      Diese Probleme hatte auch mein ehemaliger Verein, kaum junge Leute dabei, die meisten wurden von ihren Vätern mitgeschleift und interessierten sich nicht unbedingt für den Sport.

      Was allerdings geholfen hat, war das rühren der Werbetrommel und einige Veranstaltungen. Unter anderem war da ein Tag der offenen Türe dabei, mit Wettschießen und Verlosungen.
      Das hat dem Verein einige neue Mitglieder beschert, von denen die meisten-wie ich es mitbekommen habe-auch heute noch aktiv sind.

      für den Alltag habe ich leider keine zündenden ideen, aber vielleicht reicht ja mal ein einstieg für einige aus, um dabei bleiben zu wollen :)

      besonders für jungendliche ohne Vorurteile gegenüber Waffen eine gute Gelegenheit, mal in das Vereinsleben, die Abläufe und vor allem den Sport an sich reinzuschnupperln.

      Was bei uns damals besonders für Aufsehen und Sympathie gesorgt hat war das 5 Schuss Wettschießen. Als Preis gab es unter anderem Taschenlampen, CD-Player, Poster und so weiter

      Vielleicht sollte man die Preise ein wenig zeitgemäßer gestalten, aber der Sinn ist der Selbe.. jeder will die Preise haben und findet dabei vielleicht gefallen am Sport selbst
    • Es ist schwierig auf dieses Thema die richtigen Antworten zu finden, denn auch ich bin der Meinung, dass der derzeitige Niedergang der Schützenvereine und des Schießsportes im derzeitigen politischen Klima zu suchen ist. Seit Winnenden hat sich eine breite Öffentlichkeit gebildet, die massiv gegen Schützenvereine und Traditionen Stimmung macht. In den 60'iger - 80'iger Jahren war es eigentlich nichts außergewöhnliches, wenn in Familien Freizeitluftgewehre vorhanden waren und man damit im heimischen Keller auf Blechdosenjagd ging. Selbst Luftgewehre werden heute in der Öffentlichkeit und von Schulen als eine Art "Teufelszeug" gebrandmarkt und damit wird es naturgemäß sehr schwer, junge Menschen für eine Mitgliedschaft im Schützenverein zu begeistern. Ich habe leider auch kein Patentrezept um den Schießsport wieder attraktiver zu machen, manchmal glaube ich, Luftgewehre werden nur auf dem Rummel an Schießbuden als ungefährlich angesehen was sie natürlich auch dort nicht sind, aber die Öffentlichkeit nimmt es wohl so wahr. Vielleicht ändert sich dies in Zukunft wieder, viel Hoffnung habe ich allerdings nicht, da Menschen heute fürgewöhlich ihr Wissen aus dem Fernsehen und der Zeitung beziehen und dort haben Schützenvereine so gut wie keine Lobby.
      Per Aspera ad Astra
    • Damit spricht du eine Sache an, mit der ich auch als Schießsportleiter kämpfe. Woher die Leute nehmen? Es ist einfach schwer gerade auch junge zu begeistern. Aber das ist auch ein Problem, was ich aber auch höre, wenn ich mit anderen Sportvereinen, die Ballsportarten & co anbieten haben. Man bekommt scheinbar die Jugend nicht mehr so leicht von der Couch oder dem PC weg in die Welt.
      Viele von denen, die bei uns 40+ sind, sind Kinder von welchen, die selber im Verein waren oder damit befreundet waren bei uns.
      Es setzt sich bei uns aus einigen Waffensammlern zusammen, die aktiv schießen, teils Schützen oder Jagthintergrund haben (da auch noch aktiv) , wenige, die was reißen wollen und einige, die es einfach aus Spaß an der Sache tun.

      Ich sehe es so, dass man auch mit der Gestaltung dessen, was man als Verein machen lässt abseits des Standarts oder auch mal ein wenig was mit anderen Vereinen unternimmt frischen Wind rein bringen kann. Ich werde auch noch dieses Jahr versuchen wieder einen Wurftaubenverein an zu tickern ob wir nicht ein wenig bei denen Flinte schießen können und die bei uns an einem anderen Termin Kugelwaffen schießen, ggf. mit einem kleinen Grillen und dann passt das. Ich finde soetwas, was mal was "anderes" ist, bringt auch immer Leben rein.
      Gut, geht dabei eher um den Spaß an der Sache als unbedingt um Ringe / Tauben , aber alle haben Spaß und ist auch super so.

      Dann kommt eben auch manches mal dazu, dass man sich "neuen" auch offen zeigen sollte. Sprich wenn jmd. Interesse hat und der mit einer CP99 beispielsweise ankommt, würde ich ihm nicht nen Spruch geben sondern schießen lassen und dann einfach schauen, wie es sich entwickelt. Denn jmd. der schon einen Schritt auf den Verein zugeht den sollte man nicht gleich bevormunden, sondern auch die Chance lassen sich selber zu entwickeln. Denn für viele ist nix nerviger als sich da einer Gruppe zu unterwerfen und zu tun, was einem gesagt wird. Handhaben einige so, ich bei uns nicht. Gibt ja auch Vereine ( so kam es mir zu Ohren), da kam ein Neuer hin, sagte er würde gerne Gebrauchspistole schießen wollen und da wird dem zu verstehen gegeben, dass er gefälligst erstmal Luftpistole schießen solle, dann KK und dann viel später was großkalibriges. Na dann machen solche Leute normal dicht und haben keinen Bock mehr sich soetwas in Ihrer Freizeit anzutun.
      Kann man ja auch irgendwie verstehen. Von hören / sagen solls wohl früher auch so normal gewesen sein. Also "früher, da wo alles viel besser war"...

      Mir fällt oft nur eine Sache dazu ein:
      Früher musste man als jugendlicher um seine Eltern zu schocken (die im Schützenverein waren) Punk werden.
      Heute muss man um seine Eltern zu schocken, die Punks sind zu einem Schützenverein gehen ;)
    • Danke schonmal für die Antworten. Insgesamt deckt sich das mit dem was ich mir auch bereits gedacht habe.

      Jetzt so beim lesen fällt mit das Gartenflintenschießen, und das Gute Laune schießen ein. Ich denke mal das man da etwas machen könnte. Besonders die 50 Meter Bahn hat etwas Potential. Ich werd mir da wohl vier bis sechs FT Klappscheiben kaufen. Wenn ich das privat anschaffe, dann hilft das dem Verein auch etwas.

      Ich denke das man etwas Werbung machen könnte das man auch mit privaten Gewehren und Pistolen schießen kann. Das könnte neue Mitglieder generieren
    • Ist leider leichter gesagt als getan. Es gibt ja auch etliche Kompanien auch seitens des DSB und anderen Verbänden ( Tag der offenen Tür & co ) , aber es bleibt einfach nix hängen.
      Es gibt da leider keine Rezepte zum backen neuer Mitglieder.
      Schau doch alleine an, wie viele Member hier sind und wieviele davon nur in einem Schützenverein sind.

      Es gibt ja auch einige Diskussionen dazu, da gibts es Leute die negatives bei sich erlebt haben und deswegen daraus keine Lust haben, andere haben Vorurteilen gegenüber dem Vereinsleben, anderen passten die Leute da nicht oder das Angebot,.... da gibts vielerlei Gründe, die auch zum Teil nachvollziehbar sind.
    • Was Jeri Ryan Fan schreibt kann ich nur unterstreichen.
      Es kommt immer darauf an wie sich der Verein nach außen präsentiert und was man in die Jugendarbeit bereit zu investieren ist.
      In meinem Verein sieht es so aus das es glücklicherweise ein ziemlich ausgewogenes Verhältnis zwischen "alten" und jungen Schützen gibt.
      Klar sind die "jungen" etwas seltener auf der Anlage zu finden, aber das ist auch normal denke ich. In jungen Jahren hat man doch auch andere, auch sehr interessante Dinge im Kopf ;)
      Wichtig ist einzig die interessierte Jugend so einzubinden, dass sie sich eingebunden und nicht bevormundet fühlt.
      Dann so denke zumindest ich, wird es hoffentlich kein Problem mit dem Nachwuchs geben.
      Letzte Woche hat ein Mitglied seinen 15 jährigen Sohn mitgebracht. Er schoß so 30 Minuten KK, auf Scheibe in 50 Meter. Dann meinte er das ist aber langweilig, ich treffe doch immer.
      Ich hab den Jungen dann gefragt ob er nicht Lust auf etwas "Action" hat und mit mir in die Fallscheibenhalle kommen möchte.
      Er sagte zu und wir beide hatten 2 Stunden richtig Spaß.
      Als wir fertig waren fragte er mich: Wann bist du immer hier?
      Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen.
      Gruß Thomas
    • Wurde ja schon das Wichtigste angesprochen, daher von mir noch ne Ergänzung:

      - Übersichtliche und informative (natürlich stets aktuell gehaltene) Webseite, ggf. noch Facebook/Google+
      => Als ich bzgl. Schützenheime die Suchmaschine angeworfen habe, hab ich bei manchen Seiten das kalte Kotzen bekommen, andere sind schrecklich aufgebaut und bieten wenig Informationen. Dazu vllt ne nette Anfahrtsskizze + Geokoordinaten.

      Da kann man dann auch Tage für Gastschützen hinschreiben, Beiträge, was wie geschossen werden kann und vieles mehr, was man so am Anfang wissen möchte. Für Mitglieder dann noch ne Sektion mit "Aktuell" wo man informiert wird, falls das Schießen doch mal ausfallen sollte oder sonstwas.

      Wichtig ist es, den Tag der offenen Tür auf jeden Fall in die Zeitung zu bringen, denn wenn das fehlt, bekommts keiner mit. Und in Google Maps eintragen kann auch nicht schaden (Öffnungszeiten, was geboten wird kurz geschildert).
    • Ohne oder mit den Ereignissen von Winnenden, sind die Schützenvereine in Summe im rasanten Tiefflug, was die Mitgliederzahlen betrifft. Das momentan wohl erfolgreichste Rezept, einen SV in einen größeren ( Sport ) Verein zu integrieren, damit man innerhalb dessen, zu einer angemessenen Anzahl von Nachwuchs kommt.

      Leider zeigt sich bei den SV teilweise das gleiche Syndrom, wie auch in den betreffenden Foren, dem Nachwuchs wird durch Besserwisserei, oberlehrerhalften Verhalten und natürlich letztendlich dem Amtsschimmel die Lust genommen, diesen phantastischen Sport auszuüben.

      Unabhängige SV haben meist keinerlei Konzept ein interessantes Angebot für die Jugend zu schnüren, es gibt sicher auch Ausnahmen.

      Dem Nachwuchs geht es weniger um "Brauchtum" sondern die Schiesssportdiszlipinen in einem adäquaten Vereinsumfeld auszuüben. Die 9. Bahn der Kegelbahn auf einen 10 M 7,5 J LG Stand umzurüsten, ohne in irgendwelches technisches Equiqment zu investieren, schreckt den Interessenten eher ab. Leider oftmals Realität. Viel zu wenig Unterstützung kommt von den Verbänden, die Vereine sind sich eigentlich meist selber überlassen.

      Neueren Wettkampfsarten, wie dem FT ( in den diversen Klassen ) öffnen sich die SV derzeit wenig. Hier besteht aber Interesse, nämlich den SP in der freien Natur, "Real Life" zu erleben, mit allem was dieser Sport so faszinierend macht, nämlich Wetter, Wind, d.h. äußere Faktoren, die aus einem guten Schützen irgendwann einen "weisen" machen.

      Aus altem kann gutes neues entstehen oder es stirbt aus und es entsteht etwas neues.

      Um den Schützensport ist mir nicht bange, nur die alte Form der SV wird aussterben.
      "Wege entstehen dadurch, dass man Sie geht" ( Franz Kafka )
    • Was ich interessant fände wären mehr Trainingstermine unter der Woche, bei den Vereinen in der Stuttgarter Gegend mit Disziplinen, die mich interessieren würden, wird nur am Wochenende aufgemacht. Für mich blöd, da bin ich auf dem Flugplatz.
      Was mich auch mal abgeschreckt hat war, als ich in nem Verein reinschnuppern wollte, dass nem zweitem interessenten (der Beruflich eine Waffe trug), der GK Pistole schießen wollte, gesagt wurde, er müsse erstmal ein Jahr lang Druckluft schießen. Ich gehe nicht extra in nen Verein um ein Jahr lang das zu tun, was ich Zuhause eh kann. Und wenn dann noch wer der beruflich ne Waffe führt noch so ne Meldung bekommt, fehlt mir doch etwas das verständnis. Im gleichen Verein musste ich auch etwas rumdiskutieren damit ich mein Diana 75 benutzen durfte (mit Diopter, anstelle der abgelutschten 300S die die da hatten), weil der Leiter der Meinung war, das Gewehr sei nicht "Sportlich" genug für die 10m Bahn...
      Friendly fire - isn't
    • In Berlin hättest du es da leichter. Ich wurde nur mal von den Westernschützen schief angeguckt, als ich meinen KK-Unterhebler auspackte. Wäre ein "Mädchengewehr" :S
      Ich muss zugeben, dass sie recht hatten :D
    • In Berlin können die Leute auch reden, es gibt Currywurst, die schmeckt und man wird nicht angemeckert wenn beim Renovieren der Vorgarten für ne Woche in Schutt und Asche liegt. Aber grad bin ich halt im Süden unterwegs, zumindest bis das Studium rum ist^^
      Friendly fire - isn't
    • Ich habe auch mal versucht ein verein zu finden.
      Aber es gab zu viele Ausschlusskriterien für ein verein.

      1) Kosten von 90 Euro im Jahr
      2) Zwei mal in der Woche zu Festen Zeiten Schissen.
      3) Altersdurchschnitt von 50+
      4) Verein


      Was ich will.
      Ich will Schissen wann ich will.
      Maximal dafür 20 Euro in Jahr ausgeben.
      Kein Vereins GeDödel, Verpflichtungen

      Was mir geblieben?
      Ich baller zu hause rum wann und wie es mir passt XDD
      Da es die oben von mir genanten Anforderungen nicht gibt.
    • Ich habe auch über Vereine nachgedacht. Abgesehen davon, dass ich bei altdeutschen Lettern bereits Brechdurchfall bekomme wüsste ich keine besonderen Vorteile zu meinem Dachboden, der mich den Preis zahlen lässt. Die Gesellschaft ist für mich eher ein Minus.
      Allgemein finde ich Vereine ätzend, aber ich habe die Vermutung (auch aufgrund der Freunde etc), dass ich manchmal nicht ganze "passe". Also für mich keine Option, wobei ich mit 29 auch nicht mehr die klassische <Jugend> darstelle :))
      Danke und Gruß
      ysu
    • Nashorn schrieb:

      Naja, irgendwie muss sich der Laden ja auch finanzieren, und am Altersdurchschnitt kann man nur was ändern wenn man Einsteigt und Freunde mitbringt :)
      Na ja wen ich den Schlüssel bekommen würde und hin gehen könnte wann ich will und bleiben könnte wie lange ich will.
      Dann wären mir die 90 Euro Egal.
      Aber so ist mir ein Verein einfach zu Unflexibel.
      So passt es einem Vielleicht zeitlich nur 1 mal in Monat wegen den festen Zeiten.
      Dafür dann 90 Oken im Jahr? Nee einfach unzumutbar und so denken viele.
      Ich kenne bei mir schon 6 Leute die auch aus denn gründen nicht sowas machen und auch zu hause ballern.
      Wir treffen uns ab und zu mal und ballern zusammen.


      Was Vereine Müssen.

      1 Billiger (Wobei wen 2,3,4 erfüllt wäre müsste es nicht viel billiger werden)
      2 Viel Flexibler
      3 Keine Vereins Verpflichtungen
      4 Schützenverein und Schissen getrennt Machen.

      Wen die 4 Punkte mal angegangen werden würden hätten die Volle Schießstände und 5 fache an einnahmen.
    • Was ich will.
      Ich will Schissen wann ich will.
      Maximal dafür 20 Euro in Jahr ausgeben.
      Kein Vereins GeDödel, Verpflichtungen


      Du willst "Schissen" wann du willst, nix dafür auf den Tisch legen und am besten noch beim Arbeitseinsatz abwesend sein?
      Dein Problem ist nicht, das du keinen Verein findest - kein Verein will so eine Blase wie dich haben!
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)
    • Als ich meinen Beitrag um 00.29 Uhr abgeschickt habe, war mir der deinige von 00.25 Uhr noch nicht bekannt - sonst hätte ich es anders formuliert.... :n12:
      Ändert aber nichts an deinen hohen Anforderungen, die du - auch noch als möglicher Neuling in einem Verein - stellst, ohne nennenswerte Gegenleistungen dafür anzubieten.
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)
    • Leute wenn ich das hier teilweise so lese dreht sich mir der Magen um.

      Billiger werden? 90€ zu teuer?
      Also davon wird folgendes bezahlt:
      • Vereinshaus
      • Scheiben und Verschleißmaterial
      • Versicherung
      • Verbandskosten
      • Ggf. Vereinswaffen
      Das sind selbst bei 120€ nur 10€ pro Monat und das ist für einen Sportverein günstig.
      Verein bedeutet auch Verpflichtungen, doch wobei ist das Problem? Das ist ein Geben und Nehmen. Du schießt da, du pflegst das Heim und packst mal mit an. Und ich meine wenn man sich nicht Leuten annähren kann, dann frage ich mich, wie das eine Person im Beruf macht. Da muss man auch mit jedem zusammenarbeiten können, Kunden oder Vorgesetzte bedienen die man nicht leiden kann.
      Sicher ist es nicht so, dass ich nicht sagen kann, dass ich jeden bei mir im Verein mag, die einen kennen mich, die anderen können mich, wie überall im Leben. Gibt Schützenbrüder mit denen kann man super, andere sind einem schnuppe.
      Und ich sag dir eins als jmd. der sich halt auch engagiert als SSL: Man hat ja auch selber was davon. Man kann die Dinge so gestalten wie man es möchte und wenn man kein Einzelkämpfer ist sondern auf eine gute Gemeinschaft bauen kann macht diese Form von Arbeit auch Spaß!