Boresight im Colt probiert?

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    • Boresight im Colt probiert?

      Howdy CO2-Cowgirls and -Cowboys,

      für mich als Innenstadt-Mensch in hellhöriger Mietwohnung ist es nicht möglich den Hahn niedersausen zu lassen, ohne meine Nachbarn über Gebühr zu strapazieren.

      Da Boresights die Kammer füllen und so kein Schuss bei gleichzeitigem Laserlicht möglich ist, fühle ich mich nicht allzu schuldig bei dem Gedanken daran so zu trainieren.

      Frage daher, hat von Euch jemand Erfahrungen damit, vielleicht sogar mit Hinweis auf ein Model?

      So long and Goodbye, Suitcase-Bronco
    • Howdy!

      Du meinst diese Laserpatronen? Ich weiss, dass es welche im Kaliber .38 für den LEP SAA gibt. Dazu ist in der Waffe aber auch ein Schlagbolzen nötig, der den Laser beim aufschlagen des Hahns kurzzeitig aktiviert.

      Hier mal ein Beispiel:



      Meinst du sowas?

      Beim Umarex co2 SAA wüsste ich nicht, wie das funktionieren soll.

      co2cas.de
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      Dein Umarex Colt SAA oder deine Walther Lever Action sind zu schade für die Vitrine! ;)
    • Warum nicht? Ohne große Auswertelektronik, also nur elektromechanisch, stelle ich mir das so vor:

      Der Laser kommt in den Lauf, nicht in die Trommel.
      2 Drähte zum Einschalten gehen nach hinten zum Feuerschild
      Wo der Hammer hinfällt, kommt ein Reedkontakt zwischen die Drähte
      An den Hahn kommt ein Magnet, der schaltet den Laser ein

      = leuchtet nur, wenn der Hammer gefallen ist, und ist kein verbotenees Laservisier

      edit: Soundmodul muß natürlich auch mit ausgelöst werden :D
    • Wenn du einen Double-Action-Revolver hast, kannst du auch eine permanent leuchtende Laserpatrone nehmen und in die zweite Kammer setzen. So schiebst du den Laser erst beim Abziehen vor den Lauf.
      Ggf. musst du mit Pappe die Trommel seitlich nach vorne abdecken, damit der Laser nicht seitlich am Rahmen vorbei leuchtet, bevor du "schiesst".
    • Der Ares Laseraufsatz (Link) funktioniert z.B. mit dem SAA. Hab ihn einfach mal mit nem Strapsband aussen am Lauf fixiert und ausgelöst.
      Er gibt einen kurzen, deutlich sichtbaren roten Laserpunkt. Da er nicht dauerleuchtet und erst nach dem Hahnklicken akustisch oder über Erschütterung eingeschaltet wird, dürfte das rechtlich unbedenklich sein. Zielerfassung geht damit nämlich nicht.

      Das runde Innenmodul ist aus der Montage entnehmbar und etwas so dick wie der SAA Außenlauf. Der Einschaltknopf sitzt aber auf der Rückseite. Einfach so vor die Mündung montieren wäre also ungünstig.
      Der Treffpunkt ist in Grenzen einstellbar über Höhen- und Seitenschrauben im Modul. Ich weiß aber nicht, ob diese Grenzen ausreichen. Beim Schnell- und Schmutzig-Versuch mit dem Strapsband und ohne Einstellung lag er ordentlich daneben.

      Die Lasercontroller-Platine für 10€ erlaubt sowohl Aufleuchten in programmierbarer Länge als auch Dauerlicht. Sie ist in dem 20€ Umbausatz enthalten.

      Für die Luxusversion arbeitet man mit Beamer und Webcam. Die Software ist umsonst und erlaubt auch das Schiessen auf Scheiben, Dosen, Tontauben, dynamisch auf Zeit u.ä. Die Trefferaufnahme funktioniert ziemlich sauber, solange die Cam exakt auf das Beamerbild justiert ist.

      Mein Beamer ist ein LED-Gerät von Phillips in der ~100 € Version. Für Präsentationen ist er zu unscharf, da auflösungsschwach. Für bunte Bilder a la Schießstand reicht er aber völlig aus und Du hast bei LED keine Kosten für teure Birnen begrenzter Lebensdauer. Als Kamera habe ich die empfohlene von Microsoft mit vorklappbarem Rotfilter. Bevor jemand fragt: Trefferfassung von einem TV-Bildschirm funktioniert nicht.

      Die Software kannst Du auch testweise mit dem Mauszeiger beschiessen. Das System ist nix für Leute, die nicht ein wenig frickeln wollen beim Einstellen, ggf. mal die Software neu starten, der Kamera den automatischen Weißabgleich abstellen u.ä. , funktioniert aber ausreichend stabil. Der Schussknall stellt sich z.B. manchmal, ohne das ich ihn abgewählt habe, aus. Das dürfte der Konfiguration aus Soundtreibern und Beamerlautsprechern o.ä. zuzuordnen sein. Die Anleitungen auf der Homepage sind brauchbar und überschaubar.

      Nein, ich krieg dort keine Prozente. ;)

      Andreas
    • Esti wrote:

      Die meisten Laserpatronen leuchten permanent.
      Aber wie willst du damit trainieren?
      Im wesentlichen ziehen und möglichst schnell auf dem Ziel zur Ruhe kommen. Besonders beim Fanning wäre mal "irgend ein Feedback" des Zieles hilfreich, ob es sich getroffen fühlt oder wie stabil der Colt in der Hand liegt, während die andere den Hahn malträtiert. Momentan kann ich nur raten.

      Aber die ideale Lösung wäre schon, dass das Licht angeht, wenn der Abzug sich bewegt. Mal sehen, ob ich das mit den vorgeschlagenen Teilen hinbekomme.
    • Wird denn Fanning beim CO2-CAS gefordert?
      Ohne jetzt den Spielverderber geben zu wollen, dürfte das rechtliche Probleme geben, denn Deutschüsse wie beim Fanning gelten laut WaffG als Merkmale von kampfmäßigem Schiessen und sind im Schießsport verboten.
    • Nein, gehört nicht zum CAS, jedenfalls nicht in der üblichen Art aus der Hüfte mit der Handfläche. Was beim CAS praktiziert wird, ist auch soeine Art Kindergarten-Fanning mit Waffe auf Augenhöhe, beidhändigem Anschlag, und der Daumen der 2. ersetzt die 3. Hand ;)
      Aber das kann man ja mal üben, denn schon die Ergebnisse der Stages zeigen, daß bei weitem nicht jeder Schuß auch gezielt wird, der aus der Position Augenhöhe losgeht. In der Eile meint man oft nur, über den Lauf zu zielen, der ist aber hinter dem Rahmen schon längst außer Sichtweite nach rechts runtergeklappt. Daher verwende ich z.B. den silbernen Remington, weil dessen Lauf und Korn in den Lichtverhältnissen viel besser erkennbar sind, obwohl ich Nickel eigentlich gar nicht leiden kann.

      Ich hab das mal mit einem Lasermodul aus alten Beamer-Fernbedienungen oder Laserpointern und Magnetschalter bzw. Folientaster aus einer alten Tastatur getestet. Das funktioniert als Momentkontakt ganz gut, wobei die Einrichtung des Magnetschalters etwas kniffelig ist. Kann man so bauen, aber das irgendwie zum Aufstecken an seine gewohnte Waffe zu montieren ist irgendwie blöd, unsicher, aufwändig...
      Besser wäre es, irgendeine abgewrackte Krücke oder billigere Airsoft-Ausführung vom gleichen Modell zu besorgen, und die dauerhaft umzubauen. Das gilt zumindest für die selbstbau- Schalterlösungen, zu denen auch das Bastelmmodul (Lasercontroller) von Ares zählt, welches keine Prellschlagdetektion bietet.

      Nur mit dem fertigen Laseraufsatz könnte man eine einfach zu montierende temporäre Lösung an der eigenen Wettkampfwaffe bauen, alles andere braucht dieses Schaltergestrüpp. Dafür ist das Modul sehr groß und kann nur als Verlängerung vor den Lauf montiert werden (macht aus einem 5,5" einen 7,5"), oder seitlich drangepappt.
    • Es passen auch 2 AAA-Zellen in den Griff. Die werden ewig halten, kann man auch direkt zusammenlöten.
      Den Schaltkreis brauchst Du eigentlich gar nicht. Die 200ms (= 1/5s) erreichst Du auch mit dem Schalter unter dem Hahn. Die Einstellbarkeit ist eigentlich der einzige Vorteil, den der bietet.

      Du kannst die ganze Waffe als Masse benutzen und mußt nur einen Draht zum Schalter, Laser herausführen . Ganz ohne Loch geht es nicht. (oder innen lang, könnte beim Ausstoßer vorn wieder rauskommen/Buchse haben)

      Das mit der Kartusche ist zwar witzig und schön aufgeräumt, aber der Nutzen erschließt sich mir noch nicht so richtig.
    • Es geht im diesem Artikel zwar eigentlich primär um Flintenschiessen, aber es wird das Thema Laserpatronen und auch passende Software zum Training behandelt. So, wie es sich für mich liest, sind die beschriebenen Sachen vor allem auch gut für Kurzwaffentraining geeignet.
      Vielleicht hilft es ja.
    • Hab mir gestern mal den silbernen Remington angesehen (da sieht man das besser als bei den ganzen blauen, die ich sonst habe), und siehe da, die Feuerschildhälften sind ja hohl und zum Hahn offen. Da kann man gut dauerhaft einen Reedkontakt oder anderen Schalter verstecken. Dann den Schlagbolzen vom Hahn ausgebaut, da paßt genau ein runder 5er Neodym rein.
      Die Waffen sind unglaublich genau zusammengepaßt, die verschnörkelten Stege passen haargenau zusammen, so daß leider keine Ritze für ein Kabel bleibt, was das Kartuschenlager im Griff mit dem Rest verbinden könnte. Wer hier nicht bohren will, weil er es strenggenommen nicht darf (Bearbeitung wesentliches Waffenteil), kann hier nur ein flexibles Leiterband aus dem Elektronikbereich dazwischenlegen.

      Allerdings stellt sich die Frage, ob der Aufwand sinnvoll ist. Das häufige leer Schießen ist bestimmt nicht gut für das Ventil und den Rest der "guten" Waffe. Eine fest umgebaute "Krücke" ist da immer noch besser und einfacher zu machen, wenn das ganze CO2-Geraffel raus ist, gewinnt man auch viel Platz und kommt verdeckt überall hin.
    • flupp... wrote:

      Das häufige leer Schießen ist bestimmt nicht gut für das Ventil und den Rest der "guten" Waffe.
      Laienhafte Frage: ist das nicht eigentlich nur bei scharfen Waffen relevant? Da kann ich es mir vorstellen: den Unterschied, ob der Hammer an einer dafür vorgesehenen Stelle von einer Patrone gestoppt wird oder ob er ins Leere schlägt und dann (wovon eigentlich? Der eigenen Aufhängung?) gestoppt wird. Bei den CO2-Revolvern gibt es in dem Sinne ja keinen fehlenden Widerstand. Es ist ja alles da. Und dem Ventil sollte es doch eigentlich auch besser ohne als mit Druck gehen. Denkt sich der Laie.