Klassische Messer: Ein Leben ohne Opinel ist machbar - aber sinnlos

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    • Klassische Messer: Ein Leben ohne Opinel ist machbar - aber sinnlos

      Ich muss zugeben, ich habe diese Messer mal für unsinnig gehalten - bis ich mal so ein olles Teil, wohl von 1940 in die Hand bekam...

      Nicht nur war die Klinge fast schwarz, sie war von zig winzigen Rostnärbchen übersät, der Griff war dunkelbraun / speckig.. aber: Schneiden konnte das unansehliche Dings! Und wie!

      Es war 1980, ich war 19, und wir waren vier Freunde, die sich einen alten VW Transporter zusammen gekauft haben, die Eltern haben noch was spendiert und für uns gabs damals 4 Wochen Urlaub in Frankreich.

      Ich möchte jetzt nicht ausschweifen.

      Das war damals mein erster Kontakt mit den Opinels, ich schreibe das jetzt so, weil für die Franzosen eben das Äquivalent zu einem Taschenmesser eben das Opinel war. So wie für uns Maggi für Würze steht... Alltagskultur eben.

      Seitdem bin ich Opinel-Liebhaber.

      Was gibts schöneres als billige Messer, die man mal eben rasurscharf machen kann? Und, die dann echt taugen.

      Ich habe diesen Thread jetzt extra für Opinel- Liebhaber und deren Mods eröffnet.

      Und ich hoffe, er wird mit tollen Mods und anderem gefüllt.'
      "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."
    • Ich füttere den Thread mal leicht an - das 13er Opinel dürfte besser sein als manches China-Katana:



      Schon beachtlich.

      Darf man frei führen, aber ein Einhandmesser mit 8 cm Klinge nicht...
      "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."
    • Ich steh bei der Arbeit auch auf opinel!
      Ich hatte da anfangs ein No7 in Grün das konnte aber ein anderer besser gebrauchen!

      Musste mir dann ersatzweise ein Junior zulegen. Die sind beide super zum frühstücken!
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    • Ja, Aufhebeln sollte man damit echt lassen, hab mir auf diese Weise mal die Klingenspitze von meinem Opinel No. 8 abgebrochen. Ansonsten ein tolles Werkzeug. Aber egal, zum Glück sind die Teile ja nicht allzu teuer.
    • Ich hatte mal ein Opinel, dessen Griff gebogen war, denn die Klinge hatte die Größe und Form einer Bärenkralle.

      Meine Mutter nannte dies ein Okuliermesser und gruselte sich davor.

      Als Krimifan hatte sie mal einen Schwarzweißfilm gesehen, in dem mit so einem Ding hübsch vor sich hin gemeuchelt wurde.

      Das Ding war auch schweinescharf, ich nannte es immer die Taschensichel. Weiß der Deubel, wie mir das abhanden gekommen ist...


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    • Ein Opinel ist ein Scheidwerkzeug der absoluten Extraklasse, preiswert geradezu billig wie es sich für einen Gebrauchsgegenstand gehört.
      Die Konstruktion ist genial einfach, ohne Feder ohne Schnickschnack.
      Die arritierbare Klinge sauber geschliffen, einfach sauscharf und gut schärfbar.
      Durch diese Eigenschaften, sind die Dinger zu legendären Kultgegenständen geworden.

      Was mich nur immer genervt hat war das klemmen wenn das Teil ne Nacht im Vorzelt gelegen hat und der Griff gequollen ist.
    • Sho Ishida wrote:

      bin ich Opinel-Liebhaber.


      Was gibts schöneres als billige Messer, die man mal eben rasurscharf machen kann? Und, die dann echt taugen.
      ist bei mir genauso seit ich vor gut 40 Jahren meine 3 Opinels gekauft habe. Gr. 7, 8, und 12.
      hab immer das kleine in der Tasche.... das 12er ist für Käse sowohl daheim als auch im Wohnbuss immer dabei.
      auf den südfranzösischen Märkten bleib ich auch immer extrem lange an den Messerständen mit Opinels och Laguiolles stehen :)
    • Magnum Opus wrote:

      Ich fand das Ding toll.
      Würde man das als Waffe benutzen, währe es fürchterlich effektiv.

      Meine Carbon-Opinel sind derart scharf, daß sie ein Haar bei Berührung cutten.

      Aber auch egal, ich bin in Rasur-Foren unterwegs und da lernt man zwangsläufig, wie man alte Carbonstähle maximal ausreizt.

      Kumpel klappts ahnungslos aus und brauchte direkt nen Pflaster.

      "Ich hab die Klinge kaum berührt" war seine Antwort.

      Tscha, die Dinger kriegt man echt rasiermesserscharf, was manches teure Messer für über 800,- Euro nicht schafft.

      Dafür hat man monatliche Nebenkosten in Höhe von etwa 1 Tropfen Rapsöl.

      Dass man die Opinel an jeder Tellerunterseite so scharf bekommt... erzählt das niemand, diverse Firmen müssten Konkurs anmelden.
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    • Aus dem Grund kommt bei mir erst der Langhaarschneider und dann der Dreiturbiner über die Fresse.

      Würde ich versuchen, mich klassisch zu rasieren, hätte ich mir schon längst das Kinn amputiert.


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    • Pellet wrote:

      Witzig finde ich, dass die Franzosen ein Opinel garnicht mit sich rumtragen dürfen.
      Wir in Frankreich natürlich auch nicht. Scheint nur niemanden zu interessieren.
      Das gilt für alle feststellbaren Klappmesser.
      Ja, das ist was.

      Dafür Vorderlader-Revolver weiterhin frei käuflich.

      Europa sollte da schon etwas weiter sein, aber das wird es nie werden:

      Wenn Frankreich, Spanien,Italien im Libyen-Konflikt unterschiedliche Seiten stützen:

      Wie soll man ein geeintes Europa gestalten?

      Der Wille fehlt.

      Frankreich und Deutschland zusammen wären mit etwas besserer Organisation eine schlagkräftige Weltmacht.

      - Sorry, aber imho passts. -
      "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."