Hahn klemmt

  • Hi erstma Leute...bin neu hier...
    Ich hab mir vor ca. 1 jahr eine co2 Luftpistole gekauft(Colt government 1911 A1) hab vor 1 monat ma wieder geschossen und hab dabei ausversehen den hahn zurückgezogen...er klemmte...ich hab ihn wieder zurückgemacht und seitdem funktioniert meine waffe nichtmehr...der hahn zieht sich auf(allerdings kommt der hahn nur nach hinten wenn man ihn vorher kurz ein stück rausgezogen hat) schlägt auch ein aber es gibt keinen schuss...weiss einer was das sein kann und wie ich das problem lösen kann?
    Danke schoma im vorraus :lol:
    Greetz DoGGy

  • Ich würde sagen in der inneren Mechanik hast du was kaputt gemacht durch das Zurückziehen des Hahns. Noch nie was von "Keine Gewalt an der Waffe" gehört? :cc


    War bestimmt nur ein Diabolo der etwas aus der Trommel rausstand und die Mechanik blockiert hat. :new16:


    Gruß Marcel

    "Was unterscheidet letztendlich den freien Menschen vom Sklaven? Geld? Macht? Nein! Der freie Mensch hat die Wahl, der Sklave gehorcht!"
    -Wenn du im Sarg liegst, haben sie dich das letzte Mal reingelegt!-

  • Also, ich besitze diese Formschöne Waffe auch, und kann dazu nur sagen, das ich solche Probleme nie hatte, es MUSS wohl ein Fehler vom Benutzer gewesen sein ;D Guck im Lauf nach Diabolos, oder in der Trommel... Mehr kann ich dir auchnicht sagen.


    Ansonsten mal vorsichtig aufschrauben, und MERKEN:


    "NACH FEST KOMMT AB!"


    Gewalt ist nie eine lösung, naja meistens jedefalls :-D

    LINUX ROCKS!

  • Die Abzugsmechanik des 1911ers ist eine filigrane, sehr fein abgestimmte Angelegenheit.
    Wenn Du kein begnadeter Bastler bist dann solltest Du deinen Liebling zur Reparatur zu Umarex in Arnsberg schicken.


    Gruß,


    Jürgen

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    Die Waffe ist nicht böse. Böse ist der Mensch, der die Macht die ihm die Waffe verleiht, missbraucht!

  • Dennoch hat die 1911 von Umarex einen vorteil gegenüber anderer Co2-Waffen, man kan die gesamte Hahnmechanik ausbauen OHNE die Waffe aufzuschrauben, die sache hat nur einen Haken, und zwar einen echten der seitlich in das Hahngehäuse greift und dort den Hahn spannt.


    Gruß
    Para


    EDIT:



    Dieser Haken ist der einzige "haken" an der sache, er lässt sich aber leicht anheben so daß man die Gesamte Einheit (Hahn nebst Handballensicherung) entnehmen kann



    Hammersystem ausgebaut + ein paar andere standardteile



    Aber auch ansonsten ist der Colt nicht all zu schwer aufgebaut




  • Danke für eure antworten *lol* ich probier einfach ma aus was ich da machen kann...wird sich bestimmt ne Lösung finden...Danke Leutz bis Denne=)
    Greetz DoGGy

  • Na gut, wenn Thomas die Bilder zum Basteln liefert, dann kann ich ja meine Erfahrungen auch dazu posten. Ich hab mir einen gebrauchten 1911er gekauft, der so einige Macken hatte und die ich nach einigen Anläufen auch wegbekommen habe.


    Der Haken den Thomas erwähnt hat ist tatsächlich auch genau der Haken der die meisten Probleme mit der Abzugmechanik verursacht. Wenn der Hahn sich problemlos spannen lässt und auch in der hinteren Position einrastet so wie das sein soll und sich nur nicht auslösen lässt, dann liegt das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am bereits erwähnten Haken. Es gibt eine einfache Ursache und eine etwas kompliziertere Ursache für dieses Verhalten.


    1. Die Abzugstange die unter dem Ventil die Kraftübertragung zwischen Abzug und Hammermechanik übernimmt, kommt beim Betätigen des Abzugs mit der zu tief reingedrehten Griffschalenschraube in Konflikt. Das bedeutet, der Haken wird beim zurückschieben wie durch die manuelle Sicherung etwas angehoben, so dass er über den kleinen Auslösehebel an der Hahnmechanik hinweggleitet.


    Lösung: Griffschalenschraube nicht so tief einschrauben.


    2. Die Abzugstange wird von der Abzugfeder nicht genügend auf den kleinen Auslösehebel der Hammermechanik runtergedrückt und gleitet deshalb über diesen Hinweg, wenn der Abzug betätigt wird.


    Lösung: Entweder reicht es die Abzugstange samt und die ganze Abzugmechanik mal zu säubern und fetten, oder die Abzugfeder (das ist die Feder die hinter dem Abzugbügel zu finden ist) ist etwas zu lahm geworden und muss etwas gedehnt werden, damit sie auf die Abzugstange mehr Druck ausübt, wenn der Abzug betätigt wird.


    Der Haken an meiner Abzugstange war schon etwas eingelaufen, so dass der Abzug beim Spannen des Hahns im SA-Modus nicht gehalten werden konnte. Ich hab es mit der Schlüsselfeile wieder so hingekriegt, dass sowohl SA als auch DA bei butterweichem Abzug wieder zuverlässig funktionieren. Wenn das nicht geklappt hätte, wäre eben eine neue Abzugstange samt Abzugfeder fällig gewesen.


    Wie gesagt: Es handelt sich um eine filigrane und sehr sauber abzustimmende Mechanik, die viele Nerven kosten kann.


    Gruß,


    Jürgen


    P.S. Du Thomas, wie temperaturempfindlich ist dein 1911er. Meiner hat bei Sonnenschein und 22 Grad Celsius Umgebungstemperatur fast soviel Dampf wie mein S&W. Er braucht auch fast soviel Gas. Wenn es kühler ist, dann ist nach jedem Schuß eine Pause von 10 Sekunden angeraten, damit der Druck wieder auf die Höhe kommt. Mein S&W ist da nicht halb so empfindlich.

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  • Generell sind die Pistolen Temperaturfühlig, lass mal die Co2-Pistole 10-15 min in der Sonne ligen und mach dann einen Schuss, der hat dann so richtig Power. Ansonste schieße ich zu selten mit meinen Co2-Waffen um darüer zu urteilen wie arg die Schwankungen sind, beim S&W könnten die relativ dicken Griffschalen dafür sorgen daß Wärme und Kälte nicht so stark an die Kartusche kommen.


    Gruß
    Thomas