Excalibur Apex mod oder Mag 340

  • Guten Morgen,


    nach dem sich mein Bogenprojekt in den letzten Zügen befindet und dem Training im Garten bald nichts mehr im Wege steht.

    Möchte ich noch meinen zweiten Plan/Wunsch in die Tat umsetzen - mir fehlt noch eine Armbrust.

    Bei uns im SV kann auf 25 bis 50 Meter geschossen werden, sitzend aufgelegt, liegend von der Pritsche oder stehend.


    Zuverlässigkeit, Qualität, Haltbarkeit und ein geringer Wartungsaufwand stehen für mich an erster Stelle.

    Am liebsten wäre mir eine Bulldog 330 gewesen - die gibt's aber nicht mehr.

    Ich habe mit AIA ein sehr nettes Telefonat geführt.

    Er hat mir als alternative eine Mag 340 angeboten weiterhin kann man die Wurfarme einer Bulldog an die Apex schrauben und wäre bei ca 305-310 Fuß.


    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der modifizierten Apex? Welche Option würdet ihr mir empfehlen.


    Dank und Grüße

    Robert

  • Hallo Delphin,


    ich hätte gerne eine Recuve Armbrust, zum Beginn, es sei es gibt mittlerweile genauso robuste und wartungsarme Compound Armbrüste.

    Wenn es qualitativ vergleichbare Alternativen gibt bin ich dafür offen.

    Dank und Grüße Robert

  • Wartungsarm ist sehr relativ, gerade bei Excal wirst du SEHR regelmässig die Sehne wechseln müssen....


    Relativ leicht zu warten sind die Mission Armbrüste. Da kann man auch die Sehne ohne Werkzeug wechseln wenns mal nötig ist.


    Robust sind übrigens seit langem alle ABs, egal ob CP oder Recurve.


    Persönlich würde ich mir von deinen Vorschlägen keine kaufen...

  • Hallo MrTolot,

    vielen Dank für den Hinweis.

    Welche Modelle würdest du in die Auswahl nehmen.


    Dank und Grüße

    Robert

  • Lies am besten einfach mal etwas hier im Forum „quer“ !


    Die Frage ist natürlich, was Du quasi am Anfang ausgeben möchtest bzw. ob Du jetzt schon sicher bist, dass Du beim AB-Sport bleibst … oder erst einmal nur etwas „rein schnuppern“ möchtest, auch mit der ev. Entscheidung, dann damit ggf. auch wieder aufzuhören und das neu angeschaffte Equipment wieder zu verkaufen ?!


    Dies natürlich möglichst mit so wenig Verlust, wie möglich gegenüber dem Kaufpreis.


    Apex, BD 330 oder Mag 340 sind ja schon keine günstigen Einsteiger-AB‘s mehr …


    Nicht vergessen !

    Hinzu kommen noch weitere Ausgaben, wie ein möglichst gutes und vor allem geeignetes AB-Zielfernrohr, ein oder mehrere Ziele, ein Backstop und natürlich insbesondere Pfeile, Kleinteile, weiteres Zubehör, etc.



    PS:

    Wo bist Du denn wohnhaft ?


    Wenn Du in erträglicher Nähe der 2-3 „wirklichen“ AB Geschäfte in Deutschland wohnst, würde ich da an Deiner Stelle schon selbst mal hinfahren und mir alles anschauen und erklären lassen.


    Das Du bei AIA angerufen hast, war schon mal eine wirklich gute Idee :thumbup:

  • Mir fällt dazu noch folgendes ein:


    Hast Du denn zuvor schon mal Armbrust geschossen ?


    Also nicht nur ein paar Pfeile beschleunigt, sondern über einen gewissen Zeitraum schon einmal AB geschossen ?


    Wenn „JA“ und Du auch schon relativ sicher bist, dass Du beim AB-Sport bleiben wirst, würde ich an Deiner Stelle ggf. gleich etwas „höher“ anfangen.


    Wenn „NEIN“, also nicht, dann würde ich an Deiner Stelle wesentlich günstiger einsteigen !

  • Je komplexer das System, desto anfälliger für Fehler und umso teurer die Armbrust, desto höher sind im Zweifelsfall die Reparaturkosten.


    Ich hatte im vergangenen Jahr meine erste Armbrust, eine Recurve von Excali, gekauft - online natürlich und dort, wo sie am billigsten war. Für die Einweisung eines Anfängers reicht ja Youtube, dachte ich zumindest. Nur dass ich zuhause nach dem ersten Probespannen die AB nicht mehr entspannt bekommen habe. Die Kurbel ließ sich weder vor- noch zurückdrehen und die Wurfarme dürfen nicht über längere Zeit in dieser Position bleiben, ohne Schaden zu nehmen. In dem Moment war ich über zwei Dinge froh, dass ich a) nicht gleich das Topmodell von Tenpoint gekauft und b) einen Händler vor Ort hatte, zu dem ich am nächsten Morgen fahren konnte, um das Problem zu fixen und mir eine allgemeine Einweisung zu geben. Gegen Bezahlung natürlich.


    Bei der Auswahl gibt es viele Pro's und Con's zu beachten. Zum Beispiel, dass eine Recurve bei gleicher Geschwindigkeit ein höheres Zuggewicht als eine Compound hat. Um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen und trotzdem noch für einen Normalbürger spannbar zu bleiben, besitzen schnelle AB's einen Kurbelmechanismus, der allerdings auch wartungsanfällig ist. Für den Einsatz als Jagdgerät mit vielleicht 30 Schuss pro Saison ist das kein Problem. Aber falls du damit jedes Wochenende 50 Pfeile verticken willst, sieht das anders aus.

    I'm here to kick ass and chew bubblegum, and I'm all outta gum.

  • Hallo Delphin,


    Ich habe mit dem Armbrustsport bisher keinen Kontakt gehabt.

    Bei uns im Schützenverein können wir Armbrüst und Bögen auf 25/50 nutzen.

    Zum Preis der Armbrust rechne ich da 100% Aufschlag an Zubehör und wollte bis 700 Euro für die AB ausgeben.


    Ein geringes Zuggewicht kommt meiner Statur als "Schreibtischtäter" entgegen.


    Einen Händler vor Ort hab ich leider nicht, der nächste ist ca. 70 KM weiter weg und vertreibt Bögen, das ich dort für einen Service zahle ist für mich selbstverständlich.


    Im Moment lese ich mich durch die Kaufberatung 400-900 Euro.


    Dank und Grüße


    Robert

  • Hi Robert,


    von den 100%+ für Zubehör kannst du dich verabschieden, viel zu hoch gegriffen. Da bist du mit vllt. so 200-250 Euro gut dabei....


    Hochgerechnet liegt dein Budget das du ausgeben kannst/ magst also bei ca. 1400 Euro.


    In der 1000,- Euro Klasse bekommst du schon wirklich brauchbare ABs.


    Schau dir mal (für Recurves) bei AIA die MAG 340 Mobuc an: https://www.arrowinapple.de/ar…/excalibur/mag-340-mobuc/


    Ggf. ein etwas besseres ZF drauf (Ruf vor dem Kauf Harald bei AIA an und sag ihm was du für ein ZF möchtest, ich denke er macht da einen guten Paketpreis).


    Bei Compounds könntest du bei Barnett schauen. Ich hab selbst u.A. die TS-380 und bin superzufrieden mit dem Teil. Meiner Meinung nach in diesem Preisbereich die beste Compound. Nur das Zielfernrohr sollte man tauschen, das beiliegende geht zwar ist aber nicht so der Brüller. Ich hab auf meiner ein Ten Point Rangemaster Pro verbaut, damit ist sie bis ca. 70m wirklich genau.


    Alternativ evtl. die Centerpoint CP 400 (ca. 850,-, hier bekommst du Ravin Technik zum recht kleinen Preis (Ravin und Centerpoint gehören zwischenzeitlich zum gleichen Konzern)) oder die Killer Instinct Swat..


    Falls du dich für einen etwas höheren Preis entscheiden solltest käme noch die Mission Sub-1 Lite oder die Ravin R10 Predator in Frage, allerdings preislich so bei 1300,-.


    Ebenfalls solltest du gute Pfeile verwenden, unabhängig von der AB.

    Die üblichen Verdächtigen sind halt Black Eagle und vergleichbare. 6er Satz in der Regel zwischen 40 und 50 Euro, je nach Händler.


    An Zubehör brauchst du ausser den o.g. ja nicht wirklich viel, eine brauchbare Zielscheibe, wenn du nicht auf Lumpensäcke oder ähnliches schiessen magst, schlägt so mit 100-150 Euro zu Buche.


    Ersatzvanes, Ersatzspitzen und Inserts etc. sind Pfennigsartikel. Wenn du ein Befiederungsgerät willst oder brauchst musst auch nochmal so 40-50 Euro rechnen. Da finde ich das Avalon Tec One Vertical gar nicht schlecht, ist auch von Haus aus für Armbrustpfeile geeignet.


    Gruß

  • Guten Morgen,


    vielen Dank für die Tipps und die Mühe.


    Ich werde versuchen einige in Natura zu testen und dann meine Entscheidung treffen.


    Viele Grüße

    Robert