LEP - Greenhorn

  • Hallo Leute,
    bin Neu hier und interessiere mich seit ca. 6 Wochen für LEP - Technik, wobei ich Jahrelange Erfahrung mit und vor allem Scharfen Kurzwaffen habe.
    Die derzeitigen Ergebnisse sind für mich annehmbar, da wir hier privat eh nur auf max. 10m üben können.
    Zurzeit liegt mein Fokus auf Patronen und - Ladetechnik, wobei ich -seltsamerweise- keine Probleme mit der kleinen Handladepumpe hatte und habe.
    Mit Fußpumpe komp. (Angebot angeblich im Set) mit Schlauch (leider zu kurz) Handladegerät und Schnellfüllmatrize, kann ich jetzt vorzugsweise im liegen ;) die LEP Patronen laden.
    Nun haben wir mal richtig Geld in die Hand genommen und mussten feststellen, dass die Ausgaben nicht den erwarteten Effekt hatten, manche der Patronen, die max. mit ca. 215 bar befüllt waren, hat weder den Schlagbolzen meiner ME Combetion 6`` noch meines Colt´s 4,5mm interessiert.
    Auch der 5,5mm 38er hatte keine Lust.
    Das kann nur bedeuten, dass auch die Patronen bzw. Stößel durch die QS rutschen … oder ?
    Im Moment beschäftige ich mich mit Kompressoren da mir/uns die unabhängige Befüllung sehr wichtig ist und selbstverständlich auch eine passende Druckfasche, da sich zwischenzeitlich ein guter Bekannter auch dafür interessiert, zum üben erscheint und ich keine Böcke auf ewiges pumpen habe.
    Spaß bei Seite, wenn man ernsthaft üben möchte ist gute Vorbereitung und Anzahl der Patronen wichtig, allein schon für den Spaßfaktor.
    In der kurzen Zeit musste ich schon einige Dichtungen, vor allem Kopfdichtungen wechseln.
    Nachdem hier von nem Profi der Rat kam, die Geschosse in die Kappen leicht an zu drücken damit der Stößel nicht gegen das Projektil schlägt, ist klar das dass ganze Sinn macht und ich hoffe mal das nun die Dichtungen länger halten.
    Zu uns wäre noch zu sagen, wir sind Junggebliebene Motorradfahrer, wobei meine Frau Selbstfahrer ist, mögen Tiere (unsere Hunde),sind Rügenfans und stehen Total auf Western.


    Rat und Hilfe könnte ich bei der Modifikation meines Colt Single Action Army gebrauchen(Anzug – Trommel), ich komme aus dem Schlosserbereich, aber, der ist mir einfach zu kostbar um da mal eben rumzuschrauben , iss ja auch kein Moppedd … ne ….
    Ich hoffe auch auf gute Ratschläge wie und wo ich evt. die notwendigen Teile bekommen kann.


    Beste Grüße in die Runde
    Jogi

  • Was genau ist das Problem mit den Patronen?
    Die Fertigung ist meiner Erfahrung nach sehr
    zuverlässig. Probleme haben meistens andere
    Ursachen.

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    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.

  • Optischer Eindruck, dass der Stößel nicht tielf genung im Stößelende sitzt und der Schlaglozen diesen nicht erreicht .... denke ich ...
    Aber dicht und Voll !

  • Bei einer vollen Patrone ist der Stößel hinten plan
    mit dem Patronenboden. Wenn das nicht so ist
    hat die Patrone keinen Druck.
    Dafür gibt es diverse Ursachen, wie genau hast du
    die Patronen befüllt?

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  • Ich habe z.z 48 Patronen , davon 12 Stahl , einige waren von Anfang an nicht ganz Plan, auch nicht nach befüllen mit der Handpumpe und ich denke das etwa 4 - 5 das gleiche Problem haben .
    Vermutlich (nicht nur ) mein Fehler , da ich versucht habe einige mit 230bar oder mehr zu befüllen..
    Der bzw die Stösel sind gewiss nicht mehr Eben .
    Find aber auch keinen Stöselsersatz , nur Dichtungen .
    Nun ja ... Lehrgeld ....

  • Ich habe noch nie einen defekten Stößel gesehen.
    Und 230 Bar sind kein Probkem, ich habe schon mit
    mehr als 400 Bar experimentiert.
    Zeig doch mal ein Bild ...

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  • Sorry, ich stehe grad kurz auf dem Schlauch... was meinst Du mit QS ?(
    Qualitätssicherung... naja, wie auch immer. Schätze, die LEP gehen nicht los, wenn der Hammer fällt.


    Beim Colt kenne ich das Problem, daß manche Fallsicherungsbleche nicht lang genug sind, und bei langsamen Abdrücken nicht bis über den Schlagbolzen reichen, weil der Abzug nicht voll durchgezogen wird. D.H. der Hammer schlägt dann ins Leere und erreicht den Schlagbolzen nicht.
    Kannst Du einfach testen, Hahn spannen und den Abzug langsam ziehen, nur genau soweit, bis der Hahn fällt. Den aber mit dem Daumen langsam nach vorn kommen lassen und gleichzeitig unten den Abzug in der Stelleung festhalten, wie er ausgelöst hat. Liegt dann das Unterbrecherblech über dem Schlagbolzen oder nicht?
    Anderer Test: man hört es am Klicken, wenn das Blech nach dem Hahnfall bei loslassen des Abzugs zwischen Schlagbolzen und Hahn herausgezogen wird.
    3. Test: nimm ein paar auf 8mm gekürzte .38er Hülsen ohne Zünder, füll das Zünderloch mit Wachs oder Knete und schlag da drauf ab. Dann siehst Du den Abdruck vom Schlagbolzen, oder auch nicht. (kann man auch mit ausgeweideten LEP machen)
    Mit der Zeit sieht man übrigens den Abdruck des Schlagbolzens hinten auf dem Stößel. (kann ich jetzt auf Deinen Bildern nicht erkennen)


    Competition habe ich nicht, ist aber auch nur ein .38er, und der Transferbar der Fallsicherung wirkt ähnlich.


    Die Revolver sind keine Raketentechnik, die kannst Du getrost zerlegen, Ersatzteile gibt es auch problemlos. Als Schlosser sollte das eher ein Bedürfnis sein :D

  • bervor ich den richtig zerlege mach ich mich erst über Teile schlau


    Du, das ist ein Colt, die sind alle gleich!


    Naja, bis auf den Ulk mit der Fallsicherung, den sich Ruger ausgedacht hat und Weihrauch hat´s übernommen, leider.


    SAA:
    Du löst erst die Schraube unten am Griff (nur ein Stück)
    dann die beiden hinten raus neben dem Hahn.
    dann die unten am Griff ganz raus
    dann den Griff mit dem Griffbügel nach hinten abziehen
    dann die Schlagfeder nach links ausschwenken
    dann die 3 Schrauben unten am Abzugsbügel abschrauben
    dann guckst Du von unten ins Schloß
    dann unten vorn die dicke Schraube der Doppelfeder raus
    dann seitlich die beiden Achsschrauben für Trommelstopp und Abzug und die Teile raus
    dann die Hahnschraube raus
    dann den Hahn mit dem Transporthebel und Transferbar nach unten rausziehen


    Beim Zusammenbau darauf achten, daß der Hahn mit Transferbar eingesetzt wird, und der Abzug in den Transferbar eingehängt werden muß (abweichend vom richtigen Colt-Schloß)


    Explo gibt´s hier
    und der Bull Barrel ist mit dem Competition verwandt


    Halb bedeckt sollte jedenfalls reichen, meist zieht man ja noch etwas durch, bis der Hahn unten ist.


    Die LEP sind aber auf Deinen Bildern nicht geladen, oder? Sonst wäre der Stößel wirklich zu kurz :wow:
    Wenn innen die hinteren Dichtungen zu dick wären, würde die vorn nicht mehr schließen.
    Die aufgepumpten LEP kannst Du auch testweise mit einer Fahrradspeiche oder stumpf gefeilten Nagel auslösen, möglichst nicht unter vollem Druck, da könnte die Dichtung vorn wegfliegen.

  • zu 1 Jo , hatte ich schon soweit zerlegt und an der Feder gespielt damit`s beim spannen leichter geht, denn Neu war der zu hart
    zu 2 , komplett habe ich den Colt noch nicht zerlegt
    zu 3, ja genau bis auf die eine LEP in der Mitte (Stahl) sind alle Leer und diese ist dicht auch wenn sie nicht Planschlüssig ist