Jagdprüfung Karlsruhe oder Umgebung

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    • Suchst du eine Jagdschule oder den Ort der Prüfung?
      Letzteres muss man aufteilen, da die Prüfungen an verschiedenen Orten statt finden. Die schriftliche Prüfung meistens in den Räumlichkeiten beim Landkreis, die Schießprüfung natürlich auf einen Schießstand und die praktisch/mündliche Prüfung in einem kleinen Schulungsrevier. Die Jagdschulen verfügen in der Regel über ein dafür hergerichtetes Gelände.
    • Wenn du wirklich den genauen Prüfungsort suchst, hilft dir wohl am ehesten die örtliche untere Jagdbehörde oder die Jägervereinigung Karlsruhe.
      Wie Floppyk schon sagte, gibt es da nicht den einen Ort.
      Bei mir wars eine Schule für den schriftlichen Teil, praktisch-mündlich in den Räumen unseres Grünflachenamtes und schießen natürlich auf dem Schießstand.
    • Bei uns hatte die Prüfungskommission einige Äste vorbereitet zur Bestimmung von Baum- und Pflanzenarten, Waffen für die Handhabung, Getreidesorten in Gläsern und noch Bildmaterial per Beamer.
      Wir wurden auch immer im Doppelpack geprüft, etwa eine Stunde, in der jeder Prüfer sein Fachgebiet abfragen konnte.
      Kleine Anekdote:
      Ein Forstwirt vom Amt hatte einen Maikäfer auf dem Hof gefunden und den Prüfern vorbeigebracht.
      Ein Prüflingspaar nach uns wurde dann auch prompt nach dem Lebenszyklus des Maikäfers befragt!
      Ich glaube, ich hätte den Forstwirt, der im übrigen auch Jäger ist, aus lauter "Dankbarkeit" mit seinem Fichtmopped über den Hof gejagt...
    • Wie oft kann man die Jägerprüfung wiederholen?

      Auch eine kleine Anekdote:
      Mein direkter Nachbar war in so einer Prüfungskommission, ich glaube sogar Vorsitzender.
      Der hat einen hier sehr bekannten jungen Mann angeblich 3 mal oder öfter durchfallen lassen.
      Hat man sich erzählt.
      Aber dann gab es einen Trauerfall in der Familie, es gab eine andere Prüfungskommission,
      und der junge Mann hatte den Jagschein.
      Es gibt wirklich kaum jemanden im Ort und keinen Jäger im Kreis der sich gewünscht hat daß diese Flitzpiepe
      den Jagdschein erwerben konnte.
      Manche sollten so ein Anrecht einfach nicht bekommen, aber verhindern kann man es ja nicht.
    • Büroklammer wrote:

      Wie oft kann man die Jägerprüfung wiederholen?

      Auch eine kleine Anekdote:
      Mein direkter Nachbar war in so einer Prüfungskommission, ich glaube sogar Vorsitzender.
      Der hat einen hier sehr bekannten jungen Mann angeblich 3 mal oder öfter durchfallen lassen.
      Hat man sich erzählt.
      Aber dann gab es einen Trauerfall in der Familie, es gab eine andere Prüfungskommission,
      und der junge Mann hatte den Jagschein.
      Es gibt wirklich kaum jemanden im Ort und keinen Jäger im Kreis der sich gewünscht hat daß diese Flitzpiepe
      den Jagdschein erwerben konnte.
      Manche sollten so ein Anrecht einfach nicht bekommen, aber verhindern kann man es ja nicht.
      Das klingt sehr nach Mobbing und nach ausnutzen der Funktion. Ich frage mich ob es nicht sinnvoller gewesen wäre dem jungen Mann auf Augenhöhe eine Chance gegeben hätte sich zu beweisen!?
      Ich kenne so einige Menschen welche in ihren jungen Jahren bei älteren sehr unbeliebt waren und es trotzdem schafften wertvoller Teil der Gesellschaft zu werden.
      Das Anrecht sollte nur Menschen nicht bekommen die strafbar geworden sind, wer nur gegen die moralischen Ansprüche anderer verstößt hat der Gesellschaft noch nicht geschadet und sollte daher auch keinerlei Einschränkungen unterliegen. Die erhoben Moral mancher Menschen ist echt schwer auszuhalten.
      Ich halte es grundsätzlich für falsch Andersdenkenden Steine in den Weg zu legen nur weil man seine eigenen Vorurteile pflegen möchte.
      Ich kenne den Menschen nicht und werde nicht Partei für ihn ergreifen, aber ihn vorzuverurteilen und auszuschließen ist so ein verdammtes Oberlehrer-Gutmenschenverhalten.
      Freiheit für Julian Assange!
    • Man kann die Prüfung beliebig oft wiederholen. Jeder Versuch kostet aber (in NDS) 180 €.
      Aber wer zu große Wissenslücken hat, dem kann die Prüfungskommission eine Wartezeit auferlegen.
      In einigen Bundesländern kann man sich sogar ohne einen Vorbereitungskurs zur Prüfung anmelden, da eine sog. Lehrzeit nicht überall vorgeschrieben ist. Man könnte sich den Fragenkatalog herunterladen und eigenständig lernen, sowie das praktische Wissen sich von einem anderen Jäger vermitteln lassen. Das klappt aber nur in der Theorie, praktisch dürfte das nicht für die Prüfung ausreichen.
      Und nein, der Sportschütze mit seiner Waffensachkunde und dem Studium des Fragenkataloges wird nicht ausreichen. Es hat schon seinen Grund, warum die Schulung in der Regel über mehrere Monate andauert.
    • Das hat nix mit Oberlehrerverhalten zu tun.
      Aber die Ausbilder lernen die Kursteilnehmer während der Ausbildung auch von Seiten kennen, die die gesetzmäßigen Vorgaben nicht erfassen. Und man merkt unter Umständen schon, wenn jemand zwar alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt aber charakterlich absolut nicht geeignet ist.
      Man muss immer im Auge haben, dass die angehenden Jungjäger nach Bestehen der Prüfung dann auf lebendes Wild schiessen dürfen und Schusswaffen in der Öffentlichkeit führen und nutzen.
      Wenn dann ein Ausbilder feststellt, dass der Kandidat einer von der Sorte " ich schiess mal auf das Rascheln im Busch vor mir" ist, hat er in begrenztem Maß die Möglichkeit, hier lenkend einzugreifen.
      In der schriftlichen und der Schießprüfung gibt es hierzu keinerlei Möglichkeit, nur in der mündlichen kann man schon auf die Schwachpunkte prüfen. Aber wer keine Fehler macht, kann hier nicht durchfallen, egal was die Prüfer von einem halten.
    • Esti wrote:

      Das hat nix mit Oberlehrerverhalten zu tun.
      Aber die Ausbilder lernen die Kursteilnehmer während der Ausbildung auch von Seiten kennen, die die gesetzmäßigen Vorgaben nicht erfassen. Und man merkt unter Umständen schon, wenn jemand zwar alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt aber charakterlich absolut nicht geeignet ist.
      Man muss immer im Auge haben, dass die angehenden Jungjäger nach Bestehen der Prüfung dann auf lebendes Wild schiessen dürfen und Schusswaffen in der Öffentlichkeit führen und nutzen.
      Wenn dann ein Ausbilder feststellt, dass der Kandidat einer von der Sorte " ich schiess mal auf das Rascheln im Busch vor mir" ist, hat er in begrenztem Maß die Möglichkeit, hier lenkend einzugreifen.
      In der schriftlichen und der Schießprüfung gibt es hierzu keinerlei Möglichkeit, nur in der mündlichen kann man schon auf die Schwachpunkte prüfen. Aber wer keine Fehler macht, kann hier nicht durchfallen, egal was die Prüfer von einem halten.

      Da siehst Du mal was die richtigen Worte für einen Unterschied machen können. Bei Büroklammer war da ganz anderer Spielraum für Spekulationen und Interpretationen. Und ich kenne durchaus einige Personen in meiner Vergangenheit welche man sowohl der einen als auch der anderen Möglichkeit zuordnen könnte. Und das sowohl bei der möglichen Auslegung zum Prüfling als auch zum ...!
      Licht und Schatten sind nah beieinander!
      Freiheit für Julian Assange!
    • Klar liegen Licht und Schatten nah beieinander. Und hier und da wird es auch sicher einzelne geben, die sich selber zu wichtig nehmen, aber auch die Prüfungskommission besteht ja aus mehreren Leuten, wodurch sich sowas auch einigermaßen ausgleichen dürfte.
      Man muss ja auch immer eines bedenken.
      Die Ausbilder und Prüfer sind selbst auch in der Regel Jäger. Sie sind auch daran interessiert, dass "Nachwuchs" kommt und werden daher schon Interesse daran haben, dass die Prüflinge bestehen. Nur wissen diese Leute auch, dass es wichtig für das Wild, die öffentliche Sicherheit und das Image der Jagd ist, ungeeignete Leute vom Wild fern zu halten.
      Darum kannst du in der Regel davon ausgehen, dass hier mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand agiert wird.
      @Coltm4: Ich wünsche dir schon mal eine schöne Zeit in der Jungjägerausbildung! Es lohnt sich definitiv.