professionelle Messerschärfsysteme

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    • professionelle Messerschärfsysteme

      Hat sich schon jemand mit professionellen Messerschärfsystemen auseinandergesetzt?
      Die beiden Böker Schärfer von Work Sharp überzeugen mich nicht so ganz. Nachteilig finde ich die Klingenführung, die die Klinge nicht komplett führt und dass bei Banddschleifern generell die Klinge überhitzt werden kann.
      boker.de/messerschaerfer/work-sharp/

      Nun bin ich auf Tormek gestoßen:
      feines-werkzeug.de/tormek/?p=1


      Gibt es noch weitere professionellen Systeme, ungeachtet des Preises?

      Bitte keine supertollen Schleifsteine und Lansky empfehlen. Diese scheiden in meiner Suche aus mehreren Gründen aus.
    • Wer Messer mit ner Maschine schleift, dem ist nicht mehr zu helfen...

      Wer Messer herstellt braucht das um die Klinge abzurichten, zum schärfen nimmt man Steine und zieht per Hand ab, wer den Winkel nicht frei Hand hin bekommt, der nimmt dann sowas wie Lansky
      Solid, fantastic, aerodynamic, safe, honest, sometimes evil. Attractive to have, bloody when you don't have her.
      When she talks, she talks about death. My Azra saves non-life imagination. We love you Azra, because you are evil.
    • Maschinen mit schnelldrehenden Bändern, ... sind quasi verboten weil Sie die Klinge aufheizen können. Durch örtliche Überhitzung verliert die Klinge dann ihre Härte.

      Was man benutzen kann ist eine Maschine mit langsam drehenden gewässertem Stein.
      Eine langsam laufende Bandschleifmaschine für grobes Schleifen.

      Ich bevorzuge:
      DMT Diamant Schärfplatten
      Lansky Diamant und Keramik Schleifset
      Sinterrubinstab
      Schleifsteine
      Schleifpapier (auf Stoff)

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Sgt_Elias wrote:

      Wer Messer mit ner Maschine schleift, dem ist nicht mehr zu helfen...

      Wer Messer herstellt braucht das um die Klinge abzurichten, zum schärfen nimmt man Steine und zieht per Hand ab, wer den Winkel nicht frei Hand hin bekommt, der nimmt dann sowas wie Lansky
      Niemand schleift freihand so perfekt im immer gleichen Winkel, daß er den Schliff nicht leicht verrundet. :)
      Möge er sich noch so sehr Profi nennen.
    • Yaron wrote:

      Niemand schleift freihand so perfekt im immer gleichen Winkel, daß er den Schliff nicht leicht verrundet.
      Möge er sich noch so sehr Profi nennen.
      Die besten Messer und Schwertpolituren wurden mit der Hand poliert. Man sehe sich nur auffwendige Tanto- bis Katana-Polituren an. Da kommt keine Maschine auch nur ansatzweise mit.
      Man kann Teleskopspiegel per Hand auf 1/300000mm genau von der Idealkrümmung polieren.

      Richtig gute, große Wasserstein-Schleifmaschinen sind teuer. Ich habe nur die Scheibe einer solchen Maschine mit 2000der Körnung.

      Für welchen Zweck Floppyk?

      Grobe Form / aus einem Rohling?
      grober Schliff?
      Feinschliff?
      Fase nachschärfen?

      Für letzteres reicht ein Lansky oder DMTs völlig aus.

      Ohne ist eine Antwort schwierig.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Ich habe ein paar schöne japanische Messer und könnte mich jetzt zum schleifen äußern... aber ne, das artet jetzt schon aus hier. Typisch, leider.

      Vor ein paar Jahren habe ich mich auch mal nach Schleifmaschinen umgesehen und die einzige die in Frage kommen ist, war die Tormek.

      Dazu findest du genügend Berichte im Netz. Ein paar davon werden schon nicht gesponsort sein :)

      Es kommt aber auch darauf an, was du schärfen möchtest ? Für meine Küchenmesser mit sehr dünnen klingen, die ich nie stumpf werden lasse, brauche ich nur ab und an einen Schliff per Hand mit einem 2000er Stein.

      Für Werkzeugklingen, die auch mal ausbrechen können und viel dicker sind, würde ich was elektrisches nehmen.

      Bzgl der Klingenführung: da gibt es pauschal einfach nicht nur eine. Es kommt auf den Zweck an.

      The post was edited 1 time, last by Thiel ().

    • Ich und einige andere. Wer ein bezahlbaren großen Spiegel haben möchte, muß selber schleifen.
      Da gibt es passende Bücher und Webseiten drüber. Bei einem Teleskop Spiegel darf die Spiegeloberfläche nicht mehr als die halbe Wellenlänge des Lichtes von der Idealform abweichen. Ideal unter 250nm vom Ideal. Nennt sich "beugungsbegrenzt".



      Bei Katana, .... reine Handarbeit:


      Gruß Play
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      The post was edited 1 time, last by the_playstation ().

    • the_playstation wrote:

      Für welchen Zweck Floppyk?
      Vorerst sehr guter Schliff bei Standardmessern, der innerhalb 10 Min zu bewerkstelligen ist. Winkeleinstellung. Gewerbliches Arbeiten geplant. Ausbaubarkeit auf Werkzeugschliff und Umschleifen von Messerklingen soll machbar sein. Stationärer Aufbau.
      Daher sind wassergekühlte Steine meine erste Wahl.
    • Für den groben Schliff lange Schleifbänder + große Motoren.
      Danach große feine Schleifsteine.+ großer Motor.

      Man kann sich solche Bandschleifer selber bauen. Bzw es gibt zum Bau passende Sets aus Umlenkrollen, Federn zum Spannen des Bandes, .... 3-5m Bandlänge z.B.

      Mit einer kleinen Tormek wird das nichts. Die ist für den Hobbybereich super, wenn man nicht so auf reine Handarbeit steht.
      Für den privaten Bereich ist die Tormek super und hat sich bewährt.

      Für den prof. Bereich ist Sie zu klein (Motor, ...)

      Gruß Play
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    • Übung und Naniwa-Steine.

      Mehr wird Dir kaum einer sagen können.

      Ich schleife feinste Rasiermesser damit.

      Aber solche Schärfe kannst Du mit Maschinen nicht im geringsten realisieren.

      Ist eh ein ganz anderer Verwendungszweck.

      Bei Schärfungen (maschinell) innerhalb von 10 Minuten wird die Fase derart stark erhitzt, daß Qualität Nebensache ist.

      Auf Deutsch:

      Die Klingen werden scharf, die Schärfe geht in Richtung Mülltonne.
    • Nützt Floppy eigentlich nicht viel, er will wohl einen Service anbieten.

      Da kann er nicht 1-2 Stunden mit Schleifsteinen und nassen Fingern hantieren.

      Prinzipiell ein Widerspruch.

      Ich zahle für den besten Rasiermesserschleifer gute 50,-Euro. Schwarz, übers Forum.

      Das werden seine Kunden nicht latzen wollen.
    • Ich 10 Euro pro cm für eine Toppolitur. Lohnt sich aber nur für besondere Klingen.
      Stefan aus Berlin. Hat um die 200-400 Natursteine + Fingersteine und schleift rein jap. traditionell.

      Effizienz (Geschwindigkeit + Qualität) ist halt problematisch. Industriell gibt es CNC Maschinen, die auch gehärteten Stahl recht effizient mit viel Kühlwasser fräsen. Oder große Planschleifmaschinen mit viel Wasser. Aber wer kann sich solche Maschinen leisten und hinstellen.

      Als ich bei Markus war. Er hat ein paar 1000 qm und x große Maschinen wie eine große 36kW Planschleifmaschine.
      Da wird man ganz :wow: :wow: :wow: :nod: :nod: :nod: Reinlegen und Knopf drücken. :D

      Gruß Play
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