Dieseltank reinigen.

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      Ihr Lieben.
      Ich habe mir bei Mitgliedern hier im Forum Rat geholt und da finde ich es immer doof wenn man nicht den Ausgang der Geschichte erfährt.

      Untrügliche Zeichen wiesen darauf hin, dass ich den Dieselzufluss zur Einspritzpumpe an meinem alten Kramer Traktor überarbeiten musste. Beim Demontieren bemerkte ich eine Art Teer überall, wie hier am Dieselfilter beispielsweise:





      Die Ursachen dafür sind schwer zu sagen. Oldtimer zu bearbeiten ist stets eine Herausforderung, die nächste Steigerung Nutzfahrzeuge, denn die bekamen selten was geschenkt. Am schlimmsten sind jedoch die Landmaschinen. Nach dem Motto: "Mein bester Freund, das Schweißgerät" spart der Landwirt ordentlich Werkstattkosten und hantiert selber. Da muss man sich über nichts wundern. Schließlich heißt es hier bei uns nicht umsonst: Des Bauern letzter Rat, Ballendraht!

      Für die Tankreinigung habe ich verschiedene Sachen versucht: Zitronensäure usw. Am besten waren noch die Spülmaschinentabs. Aber alles nicht so der Hit. Ein Schrauber aus der Nachbarschaft riet zu Waschbenzin, ein Forumskumpel zu Aceton. Das War dann endlich der Schlüssel zum Erfolg.

      Unbedingt Sicherheitsanweisungen beachten!!! Die Dämpfe sind nicht ohne!!!



      Nachdem der Tank jetzt sauber ist, wollte ich ihn gerne nachhaltig versiegeln - nicht gerade preiswert, der Spaß. Ich bekam hier aus dem Forum den Tipp Kreem zu versuchen:

      tanksiegel.de/





      So und jetzt liegt er in der Garage und trocknet vor sich hin. Ich bedanke mich für die vielen Guten Ratschläge. Was wäre ich ohne Euch.

      L.G. Udo
      Wir unterscheiden Waffen nach künätischer E, E,... Dingens in:
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      Hi Udo
      Achte drauf, was Du jetzt in Tank einfüllst.
      Die heutigen Diesel mit Biodieselanteil, neigen zur Bakterienbildung.

      Das ist nicht lustig, da hast Du schnell eine Sirup ähnliche Masse im Tank.

      Entweder einen Dieselzusatz, zum Verhindern der Bildung, oder eine Quelle
      finden, für rein mineralischen Diesel (Mal bei den Lohnunternehmern in der Gegend fragen).

      Ich habe bei meinen beiden Fendt`s noch keine Probleme gehabt.

      Bein Touran, der fast täglich bewegt wird, ist das kein Problem.
      Da ist der Kraftstoffdurchsatz so hoch, da haben die Bakterien
      keine Chance.

      Im Heizöltank haben wir aber auch einen Zusatz, wird nicht lustig einen 7000 l Tank
      wegen solch einen Mist, reinigen zu lassen.

      Das hat schon einige Leute im Bekanntenkreis erwischt, die zu "sparsam" waren,
      den Zusatz, zu kaufen.

      Gruß Otti
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      Lieber Udo,

      sag' mal hat der alte Kramer denn keine Ablaßschraube mehr unten am Tank?
      Falls nein, würde ich jetzt noch die Gelegenheit nutzen und eine setzen.
      Dann kannst Du ab und an mal den Tank spülen, denn ältere Nutzfahrzeuge
      ziehen sich den meisten Dreck über die Be- und Entlüftung rein.
      In ganz alten BW-Wartungsvorschriften steht so was auch noch drin.
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      Ei ei ei.... Ich hätte dir doch noch ein bißchen was zum Tank reinigen schreiben sollen. Diese Tankversiegelungen sind schön und gut. Aber viel Spaß wenn da mal etwas abplatzt oder beim versiegeln ein Lufteinschluss entsteht, der später aufplatzt. Wenn dann der Tank wieder Rost an der Schadstelle ansetzt wird's nicht mehr so einfach. Ein gutes bei dir: Landmaschine. Der Tank wird selten eine Delle oder ähnliches bekommen. Aber bei Motorrädern ist das Zeug gefährlich. Da passiert es ja doch mal das die Kiste mal umfällt oder man drückt sich anderswo mal eine kleine Delle rein. Lieber einmal im Jahrzenht den Tank ausbauen, reinigen und mit Phosphorsäure ausschwenken. Das Eisenphosphat was entsteht schüzt ähnlich wie eine Brünierung
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      Lieber Udo.

      Oldcrow wrote:

      sag' mal hat der alte Kramer denn keine Ablaßschraube mehr unten am Tank?
      Nicht nur eine Ablasschraube, sondern ein Gewinde, in dem der Bezinhahn sitzt. Den benötigt man, um den Kraftstofffilter zu säubern. Der wurde ebenfalls vorsichtig gereinigt, denn er war bombenfest geharzt.


      Eisenschwein wrote:

      Diese Tankversiegelungen sind schön und gut. Aber viel Spaß wenn da mal etwas abplatzt oder beim versiegeln ein Lufteinschluss entsteht, der später aufplatzt.
      Ich weiß ja jetzt was hilft. Wenn nichts mehr geht, Hitze kann keine Farbe vertragen.
      Übrigens mussten die Kreem Reiniger und Entroster bei Temperatur gehalten werden. Die empfehlen einen Tauchsieder, hatte ich aber keinen. Kurz versucht, magnetisch also.....



      Jetzt muss ich sehen, dass ich das Induktionsfeld des Täubchens wieder schön sauber bekomme und in den Keller schummele..... Manchmal muss man halt Opfer bringen.

      L.G. Udo
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      Lieber Stefan.
      Es gibt Termine im Jahr, die sind härter wie der Zahn der Bisamratte: Herrensitzung in Bornheim Merten und das Gartenflintenschießen.

      Da wissen die Mädels, dass jegliches winseln erfolglos bleibt...
      Letztes Jahr hat der Opa sogar extra die Feier zum 70igsten dafür verschoben! Sonst wäre ich eben nicht da gewesen- ist doch einfach!

      L.G. Udo
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      Hi,

      im Oldtimer-Bereich hat die Tankversiegelung von Tapox einen guten Namen.
      Habe selber damit Motorradtanks bearbeitet: langwierig aber gut.
      Mein eigener Tank hat nun das 6. Jahr hinter sich (2T-Gemisch).

      Zur Vorbeugung von Dieselinfektionen gibt es nur ein Mittel aus dem Marine-Bereich: "Grotamar 82"
      MfG

      Bernd
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      Lieber Otti.

      Otti208 wrote:

      Achte drauf, was Du jetzt in Tank einfüllst.
      Die heutigen Diesel mit Biodieselanteil, neigen zur Bakterienbildung.

      Das ist nicht lustig, da hast Du schnell eine Sirup ähnliche Masse im Tank
      Nochmals vielen Dank für diesen sehr wertvollen Beitrag. Ich habe schon einige Telefonate geführt und die tollsten Tipps bekommen. Petroleum mit einfüllen usw.

      Davon werde ich aber die Finger lassen, denn jetzt auch noch die Einspritzpumpe zu zerstören, wäre der Supergau.
      1. Betroffen sind in erster Linie Fahrzeuge, die selten genutzt werden mit längeren Standzeiten.
      2. Was unser lieber Otti anführt nennt sich "Dieselpest" und hört sich lustiger an, als es in Wirklichkeit ist, Infolinks:


      google.de/url?sa=t&rct=j&q=&es…ce1rp1lU9oD8jy_-ecusOybRw

      google.de/search?q=dieselpest&…0QsAQISQ&biw=1366&bih=638

      Der Schleim ist harmlos. Die seltsame Teerschicht darunter ist kaum weg zu bekommen. Im Tank ging das nur mit Aceton, Leitungen und Filter wurden gleich erneuert (siehe Bilder vom Filter im Eröffnungsthread).

      Derzeit sieht es so aus, dass ich mich hilfesuchend an die Firma Liqui Moly halten werde, obwohl ich eher gegen alle Zusatzmittelchen bin. Ich sage Euch, was man uns heutzutage für einen Schund andreht zu Apothekenpeisen..... :cursing: :cursing: :cursing: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :( :( :(

      Liebe Grüße
      Udo
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