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schwotte

Meisterschütze

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Beiträge: 1 269

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1

Freitag, 27. Mai 2005, 09:40

9 mm PAK in Kaliber .35 Waffe verschießen.

In einer Auktion wird mit folgender Aussage geworben:

Zitat:


Mit der Waffe wurden vor einigen Jahren wenige Probeschüsse mit 9mmP.A.K. Munition abgefeuert. Es wurde noch nie eine Kaliber .35 Patrone verschossen.
---------------------------------------------------------------------------------------------

Funktioniert dies, wenn ja wäre das natürlich eine Methode mit .35 Waffen günstig Munition zu verschießen.

Ich kann dies leider nicht überprüfen, da sich (noch) keine .35 Pistole in meinem Besitz befindet (Außer einer Röhm 725, die noch das alte .35 Magazin hat aber das verkürzte 9mm Kartuschenlager)

HWJunkie

Moderator

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2

Freitag, 27. Mai 2005, 09:52

Lies' mal meine Zusammenfassung zu SSW.

Es kann gehen, muss aber nicht
Es hängt immer davon ab, ob der Auszieher beim Zuführen die Patrone greift oder nicht.
Wenn nein, dann klappt es wohl nicht.

Stefan

ivtu

CO2air Member

Beiträge: 3 267

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3

Freitag, 27. Mai 2005, 09:52

Da die .35 Munition zwar vom Durchmesser gleich ist, jedoch länger wird das nur bedingt funktionieren. Da die 9mm Munition nicht vorne im Patronenlager einer .35 anstößt wird die Auszieherkralle vermutlich nicht über die Kerbe im Hülsenboden greifen und die Patrone deswegen auch nicht hinten plan am Stoßboden anliegen was zur Folge hat das der Schlagbolzen das Zündhütchen nicht trifft. Bei einem schlecht gereinigten Patronenlager könnte die Reibung/der Widerstand aber auch ausreichen die Kralle greifen zu lassen. Im Prinzip bräuchte man eine 9mm Hülse die nicht zu dickwandig ist (Gasdruck !) und die dauerhaft ins Patronenlager eingebracht den Längenunterschied der beiden Kaliber ausgleicht.
Ein anderes Thema ist das Repetieren; da die .35 Munition auf Grund ihrer stärkeren Ladung einen höheren Gasdruck erzeugt könnte es mit 9mm PAK zu Störungen beim Repetieren führen.
Gruß
Ralph
edit: Stefan war wieder schneller :crazy2:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ivtu« (27. Mai 2005, 09:55)


ALFHA1802

unregistriert

4

Freitag, 27. Mai 2005, 11:37

Vor ca. 3 Monaten hatte ein Anbieter bei Egun seine Geco P35 damit beworben dass der Knall der .35 bedeutend lauter wäre.
Er hat dazu sehr euphorisch geschrieben, dies nach dem schiessen mit einem Magain, wechselweise geladen mit Patronen im Kal. 9mmP.A.K und .35 Knall, festgestellt zu haben.

Mein Versuch hat jedenfalls nur gezeigt dass es Mühe macht 9mm P.A.K. aus dem Patronenlager der Geco P35 herauszufingern.

Bei der ERMA EGP88 mit Ihrem stark federbelasteten Auszieher, der zudem tief in das Patronenlager eingreift ist das Ausziehen der 9 mm P.A.K. möglich. (Schusstest erschien mir aber bei der ERMA als Vitrinenwaffe als nicht angebracht) Dies stützt die These von Stefan.

In der letzten Zeit wurden bei EGUN grössere Mengen Platzpatronen Kal. .35 von RWS zu äusserst günstigen Preisen verkauft, also besteht (IMHO) kein Anlass für Verwendung von 9 mm P.A.K. aus Kostengründen.

Gruss (:)
Alfed

P.S.: Weiss jemand hier welche Gesamtstückzahl von Kal. 35 Waffen hier in Deutschland (GecoI + Geco II + EGP88 + 735) gefertigt, respektive verkauft wurden?

germi

Moderator

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5

Freitag, 27. Mai 2005, 14:55

Zitat

Original von ALFHA1802
P.S.: Weiss jemand hier welche Gesamtstückzahl von Kal. 35 Waffen hier in Deutschland (GecoI + Geco II + EGP88 + 735) gefertigt, respektive verkauft wurden?


Hallo!

Die Hersteller sagen leider nichts über ihre Produktionszahlen, und bei der Geco P35-1(die ich besitze) kann man leider keine Aussage machen, da die nicht mit einer Seriennummer versehen wurden, aber die wurden über einen längeren Zeitraum gebaut, also müsste es eine größere Anzahl geben ggf im Ausland. Wie es bei der EGP88 und der RG735 aussieht kann ich nicht sagen.

Gruß Marcel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »germi« (27. Mai 2005, 14:56)


Bambusbieger

unregistriert

6

Freitag, 27. Mai 2005, 21:00

RE: 9 mm PAK in Kaliber .35 Waffe verschießen.

Zitat

Original von schwotte
Funktioniert dies, wenn ja wäre das natürlich eine Methode mit .35 Waffen günstig Munition zu verschießen.


Das Problem ist mir bekannt. Eine selbstgemachte 9mm-Distanzhülse aus Stahl, heruntergesägt von einem passenden Rohrstück, schafft da schnelle Abhilfe.
Sie sollte halt einigermaßen fest sitzen. Wer genug Voraussicht hat, sägt das Teil vor dem Einpassen am Rand etwas an, das erleichtert die Wiederentnahme.
Eventuell muss auch die Verschlussfeder etwas gekürzt werden, aber das entscheidet sich spätestens nach den ersten Schüssen mit der (gereinigten) Waffe.


Gruß
Hyun-Keun
»Bambusbieger« hat folgendes Bild angehängt:
  • Distanzhülse.jpg

HWJunkie

Moderator

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7

Freitag, 27. Mai 2005, 21:04

Technisch alles kein Problem.

Aber ist das nicht schon Veränderung an der Waffe, also eher ein rechtliches Problem?


Stefan

Bambusbieger

unregistriert

8

Freitag, 27. Mai 2005, 21:14

Nada! Das lose Einsetzen einer Metallhülse ist keine Veränderung an der Waffe, de facto sogar harmloser noch wie das Einpressen
einer entsprechenden Hülse in den Laufmund eines "sabbernden" Schreckschussrevolvers oder die Montage von selbstgedrehten
LG-Laufgewichten, was ja unter den aktiven Schützen hier auch nicht unbedingt unüblich ist. Wer Bedenken hat, kann es ja lassen.

Es funktioniert aber prima. :))

Bore Snake

Greenhorn

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Herkunft: Kalash.AK47 mit KS und GV+Becher,MG42,Mg34,MP40,PPSH41,Tokarev SVT40 (Sal),Nargant (Sal),M30A1 mit KS,K98,P14(Sal),KGB690, Agent45,L100,Big Bore,Gov,Marine04,RG69.725.600.79.76,Valtro,HW94,Holek,ME Para,Reck SF,Lady,Daisy 990,880,DE,Gamo45,Vexor+mehr

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9

Montag, 30. Mai 2005, 22:03

Tach Leute !

Schwotte, ich habs genau umgekehrt gemacht und mit der 725 im cal. 9mm .35er Patronen verschossen.Die Patrone steht zwar ca. 2mm aus dem Lager herraus zündet aber trotzdem einwandfrei.

Ja, vor kurzen wurde bei eGun Supergünstig Patronen des cal. .315 und .35 von einen gewissen user namens ..Elsemann verkauft.Ich alleine habe bei ihn über 1750 Schuss .315er und 750 Schuss .35er Patronen gekauft.Der Preis war ein Bruchteil dessen was man draussen für bezahlt hätte.

Aber nochmals -
Hallo Leute,bin der neue und Sammel auch alles was man in 1- 2 Händen halten kann und krach macht!

germi

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10

Montag, 30. Mai 2005, 22:07

Zitat

Original von Bore Snake
Tach Leute !

Schwotte, ich habs genau umgekehrt gemacht und mit der 725 im cal. 9mm .35er Patronen verschossen.Die Patrone steht zwar ca. 2mm aus dem Lager herraus zündet aber trotzdem einwandfrei.

Ja, vor kurzen wurde bei eGun Supergünstig Patronen des cal. .315 und .35 von einen gewissen user namens ..Elsemann verkauft.Ich alleine habe bei ihn über 1750 Schuss .315er und 750 Schuss .35er Patronen gekauft.Der Preis war ein Bruchteil dessen was man draussen für bezahlt hätte.

Aber nochmals -
Hallo Leute,bin der neue und Sammel auch alles was man in 1- 2 Händen halten kann und krach macht!


Hallo! Und willkommen im Forum!

Ich hoffe, du weißt dass das gefährlich ist!? Kaliber .35 Munition hat einen viel höheren Gasdruck als 9mm PAK (.35 alt=600bar, .35 neu 450 bar, 9mm PAK 250 bar) Die Waffe ist dafür nicht ausgelegt und könnte dementsprechende Beschädigungen davontragen! Zudem ist das Verletzungsrisiko auch relativ hoch sollte die Waffe mal dem höheren Gasdruck nachgeben, ich hoffe du weißt was ich meine. Zudem ist das illegal, du dürftest 9mm PAK in einer .35er Waffe verschießen, da diese eine schwächere Ladung haben, aber nicht umgekehrt!

Gruß Marcel

Bore Snake

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11

Montag, 30. Mai 2005, 22:15

Hi Germi,
also das das gleich Verboten sein soll hab ich noch nicht gelesen.
Ich hab über die jahre schon mehrere hundert Schuss mit ihr des cal. .35 verschossen und sie sieht immer noch "nur gebraucht" aus.
Ausserdem gibs die 925 ja auch im cal. .35 zu kaufen.Das Magazin ist auch für 35er Patronen ausgelegt.

HWJunkie

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12

Montag, 30. Mai 2005, 22:35

Ich mache es einfach:

.35K in 9mmPAK Waffen ist nicht zulässig!

Umgekehrt ist zwar bei Gaswaffen nicht rechtlich geregelt, hier kann man sich aber auf die bei scharfen Waffen geltende Regelung berufen (gleiches Geschosskaliber bei geringerem Gasdruck ist erlaubt).

Alleine die Tatsache, dass die Hülse hinten übersteht, ist Grund genug, es nicht zu testen, geschweige denn in Serie zu wiederholen.

Auch nicht in der 725.
Die ist zwar eigentlich eine 735 mit kürzerem Lager, aber da die 9mmPAK einen geringeren Gasdruck hat, sind die Laufsperren wahrscheinlich etwas enger.
Das erhöht den entstehenden Gasdruck der .35K noch, zusätzlich zum in einem zugelassen Lauf entstehenden höheren Gasdruck.

Die vorstehende Hülse könnte sich zudem dazu entschließen, hinten aufzureissen (die Lagerwandung geht ja nicht bis hinten durch).
Dann fliegen ein paar Messingsplitter.

Übrigens hat die letzte Version der 725 ein reines 9mmPAK-Magazin.
Nun rate mal, warum.

Also, mache es nicht, kaufe dir die passende Waffe zur Muniton bzw. umgekehrt.


Stefan

germi

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13

Montag, 30. Mai 2005, 22:38

Das ist die RG 735 und die ist schon lange vom Markt, und nur die frühe Version der RG 725 (Version in 9mm PAK)hat dieses Magazin der Kal. .35! Die aktuelle Version hat dieses nicht mehr!



Wechseltrommeln, aus denen nur Munition verschossen werden kann, bei der gegenüber der für die Waffe bestimmten Munition Geschossdurchmesser und höchstzulässiger Gebrauchsgasdruck gleich oder geringer sind

Und die RG 725 hat von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt lediglich den Beschuß für 9mm PAK Munition erhalten! Und zudem wieso die teure .35er Munition da drin verschießen? Wenn dann lieber die Munition in einer dafür zugelassenen Waffe abfeuern und in der RG 725 die 9mm PAK abschießen!

EDIT: War jemand schneller als ich! :(

Gruß Marcel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »germi« (30. Mai 2005, 22:39)


14

Montag, 30. Mai 2005, 22:53

9mm PAK haben auch 450 Bar. Was du meist ist 9mm K

Ich hoffe, du weißt dass das gefährlich ist!? Kaliber .35 Munition hat einen viel höheren Gasdruck als 9mm PAK (.35 alt=600bar, .35 neu 450 bar, 9mm PAK 250 bar) Die Waffe ist dafür nicht ausgelegt und könnte dementsprechende Beschädigungen davontragen! Zudem ist das Verletzungsrisiko auch relativ hoch sollte die Waffe mal dem höheren Gasdruck nachgeben, ich hoffe du weißt was ich meine. Zudem ist das illegal, du dürftest 9mm PAK in einer .35er Waffe verschießen, da diese eine schwächere Ladung haben, aber nicht umgekehrt

germi

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15

Montag, 30. Mai 2005, 22:56

Nein, 8mm K, .315K, .35K haben 450 Bar. .45 short hat 400 bar und 9mm PAK hat 250 bar.

http://www.muzzle.de/N4/Schreckschuss/Mu…ionssorten.html

Ansonsten suche mal hier im Forum, da wird meine Aussage bestätigt.

Gruß Marcel

16

Montag, 30. Mai 2005, 23:38

Nein Germi, ich bin mir sicher das 9mmR Knall gemeint ist 9mmPAK hat einen höheren Gasdruck. Wenn von 9mm die Rede ist spricht man nicht von PA Munition
http://www.triebel.de/freie_waffen/patronen.htm

HWJunkie

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17

Dienstag, 31. Mai 2005, 00:15

@oldman:

Wer meint 9mmR Knall, wenn er 9mm schreibt?
Bore Snake hat eine RG 725, also eine 9mmPAK-Pistole, da kann er nicht 9mmR meinen!


Ich einige mich jetzt mal auf Folgendes:
9mmPAK in .35K-Waffe - kein Gasdruck- und kein Rechtsproblem
.315K in 8mmK-Waffe - kein Gasdruck- und kein Rechtsproblem
6mmFlob in .22K-Waffe - kein Gasdruck- und kein Rechtsproblem

8mmK in .315K-Waffe - definitiv ein Rechtsproblem, wahrscheinlich auch ein Gasdruckproblem
.35K in 9mmPAK - definitiv ein Rechtsproblem, wahrscheinlich auch ein Gasdruckproblem
.22K in 6mmFlob-Waffe - passt nicht!


Haltet euch dran und alles wird gut.
Das war es von mir und für diesen Thread.


Stefan