Posts by Bleikeller

    Schwarz ist die Kleidung der gerissenen Geldgeier. Erst den Gesuchten als Bounty Hunter umlegen und dann als Undertaker einsargen.

    Da lassen sich Kopfgeld und Bestattungskosten in Personalunion abrechnen. :saint::cowboy:

    Also das Original wirkt überhaupt nicht authentisch. Keine Verzierungen oder Ätzungen. Nur Stempel.

    Dabei fingen im Bürgerkrieg schon die untersten Ränge mindestens mit Major oder Brigadegeneral an. ;)^^

    Ich habe mich im Nachhinein etwas geärgert, weil Walter mir anfangs nicht gesagt hat, dass das Holsterinnere Textilleder ist. Walter hat vorher auch nicht danach gefragt, als ich meine Bestellungen aufgegeben habe. Habe das später hier erst von Micha@"Mike Faraday" erfahren. Die Holster sind trotzdem gut und robust. Bei zukünftigen Anschaffungen werde ich aber darauf achten, dass alles komplett aus massiven Leder ist.

    Der Anteil Textilleder ist bei Walter Standard. Das wurde hier im Forum fast immer erwähnt.

    Auf die Volllederversion haben ihn möglicherweise erst gewisse Cowboys aus dem Forum gebracht.

    Mit meinen Holstern bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Der Textillederteil ist vom Revolver verdeckt und so konnte ich sehr günstig verschiedene Varianten zum Testen der unterschiedlichen Revolver einsacken. Wenn ich mich für eine optimale Zusammenstellung entschieden habe, lasse ich die vielleicht nochmal in Vollleder machen. Andererseits sind meine Drehpistolen auch nicht aus Stahl und bei meiner behäbigen Oldtimer Drawgeschwindigkeit reisst Leder innen im Holster nichts mehr raus. "Quick" war mal... lang, lang ist's her. ^^

    Mein Favorit wäre Holster 2. Der Schofield ist so schön wuchtig.

    Nummer 1 lässt ihn schlank und durch die Betonung der Kontur etwas modern aussehen.

    (Vielleicht erkenne ich mich im breiteren Holster auch eher selbst wieder. Dass ich ein dünner Hering war, liegt lange zurück. :saint: )

    Im Wild West Channel-Thread findest du ein Video der Arizona Ghost Riders.

    Da kommt einer der "Macher" mit zwei Gürteln aus, die er jeweils mit verschiedensten Holstern bestückt.


    Das muss nicht voll durchgestylt sein. Es sei denn, dein Charakter ist ein "Besserverdiener" mit Show-Outfit.

    Cowboys, Farmer und Kleinbürger kauften wegen eines auszuwechselnden Holsters kein komplett neues Rig.

    Identische Brauntöne hätten die auch damals nicht nachbestellen können.

    Also ruhig Mut zum Farbmix! Oder auf Schwarz umsteigen.

    :thumbsup: Ein Augenschmaus! Dampft, rollt und glänzt mit Kuhfänger, Lampe & Riesenkamin.

    Die ist in 1:28, also etwas kleiner als die 1: 22,5 der Spur G?

    Auf eine live steam Lok spare ich gerade. Für Westernlook reicht einen Handvoll Dollars nicht aus. Wenn man hierzulande überhaupt was passendes bekommt. Einziger Vorteil der Playmo-Westernlok: Stadt, Bahnhof & Goldmine im entsprechenden Maßstab.

    "Guten Whisky" erhältst du schon ab 10 - 12 Jahren. Die Schotten verwenden Ex-Sherryfässer oder Ex-Bourbonfässer.

    Hauptsache, die wurden nicht schon zig mal für Whiskyreifung verwendet und ausgelutscht.

    Neue Fässer werden ausgebrannt. Das gibt nicht nur "Holzgeschmack", sondern auch Vanille- und Karamellnoten.

    Heute kommen immer mehr NOS (no age statement) auf den Markt, die kurz in kleineren Fässern nachreifen, weil sie dann mehr Holzkontakt haben.

    Vielleicht sollte ich lieber die spiritusbefeuerte "Reno" 4-4-0 und ein bissel Spur 1 Gleis mit nach Amberg bringen, damit wir zwischendurch was zum Spielen haben :nuts:

    Spiritusbefeuert? Sabber! Bilder! Video im Fahrbetrieb! Bütteeee

    Das einzig westernmäßige bei mir ist eine alte Playmo "Steaming Mary", die auf LGB-Gleisen läuft...

    Naja, wir haben ja nun die eindeutigen Texte der WaffVwV zum § 27 WaffG.

    "(...) vorübergehend eine besondere Herrichtung erfolgt und schießtechnische Einrichtungen vorgehalten werden (...)

    Worte wie: "vorübergehend", "besondere Herrichtung", "schießtechnische Einrichtungen", "vorgehalten" -

    sind das - zumindest für Fachleute - eindeutige oder selbsterklärende Begriffe mit feststehenden Definitionen?


    Dürfte ein Geschossfang über Jahre z.B. verschraubt, aber demontierbar an derselben Stelle bleiben, oder müsste man ihn nach gewisser Zeit abbauen? Oder jedesmal nach Gebrauch zusammenklappen und lagern? :/

    Schön. Nun wissen wir, dass irgendjemand einen Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt kostenlos über "frag-einen-Anwalt" kontaktiert hat.

    Dessen Frage reichst du nun an ein Forum weiter.


    Was erwartest du da? Wenn ich etwas Wichtiges wissen will, frage ich einen auf Waffenrecht spezialisierten Anwalt, einen entsprechenden Schießsportverband oder die zuständige Behörde. Das macht mehr Sinn als unzählige Laien einzuschalten, die ihrerseits nur vermuten können.

    Und ja, ein "normaler Anwalt" ist in dem Bereich auch nur ein besserer Laie. Genau wie mein Hausarzt überfordert wäre, wenn es um Details einer Herzproblematik ginge. Der schickt mich dann zumindest zum Kardiologen. Leider "überweisen" Anwälte selten zu Fachkollegen.

    "1864" war eine hervorragende Miniserie. :thumbup:

    Der Nahkampf beim Sturm auf die Düppeler Schanzen (nach Bombardierung durch Belagerungsartillerie) ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Ähnlich könnte es z.B. 1863 in Vicksburg ausgesehen haben. Die Dänen hatten noch den Nachteil, dass zumindest die Preussen schon Hinterladergewehre einsetzten, bei denen man nicht im Stehen nachladen musste und eine höhere Schussfolge erzielen konnte.

    (Eigentlich ging es hier nicht um das Leugnen von Nahkämpfen mit Säbel & Bajonett, sondern nur um die pauschale Aussage (einer ZDF-Doku?), dass im Bürgerkrieg mehr Soldaten durch Blankwaffen getötet/verwundet wurden, als durch Schusswaffen.)

    Als Quelle kann ich nur auf eine Doku, die ich vor längerer Zeit einmal auf ZDF info bzw. ZDF neo gesehen habe, hinweisen. Dort wurde es so geschildert. In nachgestellten Kampfszenen konnte man gut sehen, wie sich die Leute mit Säbel, Bajonets und sogar teils Bowies abgeschlachtet haben. Vielleicht ging es im US Bürgekrieg auf anderen Schlachtfeldern anders zu, aber in diesem Fall waren dort kaum Revolver oder Gewehre zu sehen.

    Kurz, aber hart gesagt: die deutsche Synchronisation von ZDF-History u.a. kannst du völlig knicken. Das ZDF kauft die Produktionen aus anderen Ländern ein und diejenigen, die für die Übersetzung zuständig sind, haben vom Inhalt der Dokus keine Ahnung.

    Fachbegriffe werden zielsicher falsch gewählt und die ursprünglichen Texte stark vereinfacht. Ich schaue diese Filme nur noch im Originalton.


    In einer ZDF-Doku über Blockadebrecher, die Schmuggelware in die Südstaaten lieferten, wurde die Ladungsliste eine Raddampfers verlesen. Die Doku selbst war eine britische Produktion.

    Auf deutsch hieß es: "Gewehre, Pferdedecken, Zeichenpapier." Waren die Könföderierten etwa begeisterte Hobbymaler?

    Nö. Dicker ZDF-Übersetzungsfehler. Der englische Sprecher sagt: "cartridge paper", so wie es auch auf der Ladeliste steht, die gezeigt wurde.

    Also Papier, das zum Herstellen von Schwarzpulver-Papierpatronen benötigt wurde. Das brauchten die Südstaaten dringender, als Zeichenbedarf...


    Und was in manchen Dokus so alles mit Statisten dargestellt wird, hat mit Realität herzlich wenig zu tun. (Natürlich gab es auch heftigste Nahkämpfe, mit allem, was man griffbereit hatte. Doch das waren nur Teilaspekte von Schlachten oder Belagerungen.)

    Ist ´ne ambivalente Geschichte, ich träume natürlich von einem Outlaw-CAS, wo mit überzogenen Regeln aufgeräumt ist, aber ob das mit allen funktioniert? Ich glaub nicht wirklich dran, wir sind zwar überwiegend alte Deutsche, die noch ab und an selbst in eine Grube fallen durften, aber trotzdem Deutsche... ;)

    Das hat mit "deutsch" nichts zu tun. Je risikoreicher etwas ist, desto erfahrener, umsichtiger und teamorientierter sollten die Teilnehmer sein.

    Mit Leuten, denen ich (wie früher in der Feuerwehr) mein Leben anvertrauen kann, gehe ich ganz andere Sachen an, als mit Unerfahrenen oder Leichtsinnigen.


    CO2-CAS Wettbewerbe müssen nun mal von einem sehr gemischten Teilnehmerspektrum ausgehen. Da haftet im Zweifel der Veranstalter. Deshalb habe ich persönlich keine Probleme mit dessen Regeln. In meinem Keller oder mit "eingespielten" Kollegen kann ich dennoch etwas ganz anderes machen.


    (Outlaw-CAS klingt reizvoll!)

    Der Stahl dürfte das geringste Problem sein. Eher die Befestigung des Griffs und die meist fehlende Ausgewogenheit. Eine ausbalancierte, scharfe Klinge ist leichter und führbar, wie eine natürliche Verlängerung der Hand.

    Angeblich waren die Bürgerkriegssäbel nur an der Spitze geschliffen. Vollständig geschärfte Klingen sollen damals so verpönt gewesen sein, wie Bajonette mit Sägerrücken im Ersten Weltkrieg. Man durchbohrte sich oder brach sich "kameradschaftlich" per Hieb die Knochen, aber zerhackte sich nicht. :saint:

    Richtig, Regeln sollten so klar und übersichtlich sein, dass man sie auch unter Wettkampfstress verinnerlichen kann.


    Die Ausarbeitung von Sunset Sam passt. Zu den vier "Waffenregeln" kommen noch die zulässigen "Sportgeräte", die jeweilige Schiesstechnik und die Stagebeschreibung. Besonders letztere ist absolut top.


    CO2-CAS ist faszinierend. Allein 40+ Teilnehmer in Amberg sind beachtlich.

    (Und ich könnte mich wieder für Berufswahl & Wohnort in den Hintern beißen. )

    Dass zur Sicherheit von Teilnehmern und Zuschauern mehr Regeln gelten, als im "freien" Wilden Westen, sollte klar sein.

    Dafür gibt es eine Story, stimmungsvolles Outfit & Ambiente, Waffen- und Zielwechsel.

    So sehr ich moderne Sportschützen wegen ihrer unglaublichen Präzision und stabilen Körperhaltung bewundere - ich würde mich dort fühlen, wie eine menschliche Einspannvorrichtung in abstrakter Umgebung.


    Beim Thema "Nachwuchs" dürfte es hauptsächlich um Haftungsfragen gehen. Mit interessierten Jugendlichen hatte ich ganz selten Probleme.

    Da "fürchte" ich eher gestandene Herren mittleren Alters, die etwas ganz Neues beginnen, aber sich von Niemandem etwas sagen lassen wollen.

    Der Säbel wurde damals während des Bürgerkrieges im Nahkampf auf dem Schlachtfeld gnadenlos eingesetzt, es gibt den Irrglaube, die meisten Opfer seien erschossen worden. Das stimmt aber so nicht ganz. Die Masse wurde durch Hieb- und Stichwaffen getötet.

    Hast du dafür entsprechende Quellen? Klar, ein Gutteil der Verletzungen erfolgte durch Blankwaffen, wie Säbel und Bajonette.

    Aber die Mehrzahl? Wage ich stark zu bezweifeln.


    Bei der Kavallerie konnte (insbesondere gegen andere Kavallerie) die Schockwirkung einer forcierten Attacke zum "Häcksler" werden.

    An standhafter Infanterie mit aufgepflanztem Bajonett scheiterte schon Napoleons Reiterei bei Waterloo. Manche Historiker spekulieren, ob Custer's 7th eine Chance gehabt hätte, sich vom Sattel aus im Gallopp "durchzuschlagen", statt mit einschüssigen Rifles (und Colts mit nur 24 Patronen pro Trooperab) zusitzen.


    Auf Seiten der Infanterie sah das schon ganz anders aus. Dort führten nur Offiziere/Unteroffiziere einen Säbel.

    Bei Gettysburg ging "Pickett's Charge" über 1.200 Meter freies Feld. Durch den Geschosshagel der Nordstaatenartillerie.

    Ab gut 300 Metern schoss die Artillerie Kartätschen. Gegen den Fleischwolf ist jede Schrotflinte ein kalter Puffer. Zugleich setzte massives Musketenfeuer aus mehreren Richtungen ein. Das waren gezogene Waffen, nicht mehr die Glattlaufmusketen von anno 1815. Weswegen das Beibehalten der alten Feuerlinien-Taktik auf Glattlauf-Distanzen im Bürgerkrieg nicht mehr zeitgemäss und entsprechend verlustreich war.


    General Armistead wurde mit seinem Säbel zur Gettysburg-Ikone. Nicht weil er ihn schwang, sondern weil er seinen Hut darauf aufgespießt hatte, damit seine Männer ihn besser erkennen konnten. ;)


    (Könnte nun doch in den Saloon verschoben werden.)

    werden jetzt auch schon Säbel mit CO2 betrieben?

    Solche Säbel zählen zu den indirekten CO2-Waffen. Beim gefechtsmässigen Schwingen, manchmal schon beim heftigen Säbelrasseln, verbindet sich Karbon/Kohlenstoff aus der Klinge mit dem Sauerstoff der Luft. Frühe Umweltaktivisten des 19. Jahrhunderts gravierten bereits entsprechende Warnhinweise auf die Blankwaffe. Generalmajor J.E.B Stuart war bekannt dafür, nach heissspornigen Kavallerieatacken "carbon steel air" (CSA) zu hinterlassen. ;)

    Danke für den Tipp! Habe gerade einen geschossen. Meine Hausspinne sucht ohnehin eine neue Verankerung für ihr Netzwerk.

    Ich finde das es relativ egal ist ob original oder nicht, Hauptsache die Optik gefällt und passt zum Gesamtbild. 8)

    Genau. Hier habe ich aus Reenactmentzeiten Schaukampf-Blankwaffen, gute Dekos zum "Ausgehen" und Einfaches, das einfach an der Wand hängen darf.

    Ein Säbel für 40,-? Dann lieber keinen. Oder man will ihn wirklich nur an die Wand hängen.

    Schaut bei swords and more, historische Schwerter, gebrauchstaugliche Waffen, säbel und cutlass. Die 1860er hier haben die Gebrauchsprüfung der britischen Gardesäbel und taugen was. Im Moment läuft da eine Rabattaktion, sie liegen allerdings immer noch um 180,-€.

    Ist alles zweckorientiert. Zum Hinhängen ist die Optik des egun-M1860 für mich okay. (Bei swords & more kostet dasselbe Teil offenbar knapp 80 €...)

    Wäre die Klingenform so daneben, wie bei vielen indischen "Blüchersäbeln" (falsch zulaufende Spitze), wäre das auch für mich ein No-go.

    Als aktiver Civil War-Reenactor hätte ich zur gebrauchstauglichen Waffe gegriffen. Aber das ist nicht meine Epoche.

    Mein Western-Charakter "lebt" um 1873+. Da hatte selbst Custers 7th Cavalry beim "Last Stand" anno 1876 die Säbel nicht mehr dabei.

    Magnum Opus ...Mag...auch wir Männer brauchn sensible Hutberatung... :nod:

    Hier eine typische Szene: Hutverlust & Neuanschaffung. Ganz ohne Versandhandel. 8)


    Ab Min. 12.10 bis 14.50


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