Posts by GaussCannon

    Zum einen habe ich mir das 7 Schuss-Magazin von EK gekauft, ist definitiv erheblich besser als das 5 Schuss-Magazin.

    In welchen Punkten ist das neue denn besser? (Ich selbst besitze keine Adder, es würde mich einfach interessieren.)


    Das SK99-Seil soll sich, wie in dem anderen Thread zu den Selbstbau-Sehnen geschrieben wurde, stärker längen, wenn es über längere Zeit belastet wird. Aus dem Grund habe ich nicht weiter darüber nachgedacht, diesen Typ auszuprobieren. Das andere ist für mich gut genug.

    bin über Google hier gelandet. Wage mich gerade auch an die Adderini ran. Schade, dass es hier plötzlich so ruhig wurde oder geht es in einem anderen Thread weiter?

    Also ich kann nur meine Situation beschreiben: Die Adderini hatte ich zwar gedruckt, aber dann nicht zusammengebaut. Ein Grund dafür war, dass ich nicht die (vermutlich) vielen unterschiedlichen Schrauben bestellen wollte, jeweils mit eigenen Versandkosten. Andererseits war ich mit meinem Druck auch nicht wirklich zufrieden, da ich den Drucker nicht optimal eingestellt hatte, und auch die Überhänge irgendwie hässlich aussahen. Ich hätte also noch viel Zeit und Geld reinstecken müssen, und dafür hatte ich dann keine Lust mehr. Am Ende wäre das sowieso eher ein Spaß-Gerät mit fraglicher Lebenserwartung und nichts für die Alltags-Nutzung gewesen...


    Dann hatte ich davon geschrieben, dass man etwas ähnliches per Laser machen könnte, wodurch man eine höhere Stabilität/Qualität erreichen könnte. In der Hinsicht bin ich insofert weitergekommen, dass ich endlich den Laser ausprobiert habe, nachdem er viele Monate herumgelegen hat. Aber der Aufbau des Lasers ist auch noch nicht wirklich fertig (baue gerade ein Gehäuse), und die Adderini auf ein Laser-schneidbares Modell umzuändern würde auch wieder sehr lange dauern, ich denke dass ich das in absehbarer Zeit nicht anfangen werde.


    Meine Prioritäten im Armbrust-Bereich haben sich in Richtung Modifikation der Cobra R geändert, da kann ich nicht nebenbei noch an anderen Armbrüsten basteln. Und auch dafür finde ich schon nicht besonders viel Zeit, da jetzt auch die Frage nach Alternativen zur Gasheizung für den nächsten Winter wichtiger erscheinen.

    Das passt nicht direkt zum Thema, aber im letzten Beitrag hatte ich ja den Laser ganz rechts im Bild noch nicht weiter erwähnt.


    Erstmals habe ich ihn in den letzten Tagen ausprobiert und verschiedene Materialien geschnitten, unter anderem auch Platten von HD-PE (vermutlich "300"), die ich als Baustoff für Armbrüste im Hinterkopf gekauft hatte (was ich in irgendeinem anderen Thread schonmal erwähnt hatte).


    Links habe ich in 2mm starkes Material geschnitten, das ging recht gut und dauerte vielleicht 1-2 Minuten. Dennoch ließ sich das "C" nicht leicht rausdrücken, da immernoch eine Verbindung zwischen den Teilen bestand - vielleicht hätte ich noch einmal mehr drüberlasern müssen. Danach habe ich noch die 6mm dicke Platte versucht, und das war schon deutlich schwieriger. Der Laser ist an einigen Stellen schon durch die Platte geschienen, an den meisten anderen aber noch nicht, als das vorgegebene Programm beendet war. (Beginnt man dasselbe Programm erneut, wird leider nicht mehr exakt dieselbe Stelle angefahren, sonst hätte ich einfach weiter gemacht).


    Ich könnte mir vorstellen, dass die Effektivität nachlässt, je tiefer der Laser sich eingräbt, da die Fokussierung dann nicht mehr optimal ist, sicher bin ich mir aber nicht. Bei der rechten Platte bin ich übrigens bis zu 24 mal mit dem Laser über die Konturen der "2" gefahren. Im Endeffekt denke ich, das man als Kompromiss aber zumindest bis 4mm mit gutem Gewissen schneiden könnte...


    Interessant finde ich auch, wie hässlich die Schnittkante aussieht, aber das würde sicherlich weit weniger auffallen, wenn die ausgeschnittenen Teile größer wären. Möglich auch, dass man das mit besseren Einstellungen schöner hinbekommen könnte, damit habe ich aber noch wenig Erfahrungen. Ich habe eine Bewegungsgeschwindigkeit von 500mm/Minute eingestellt, bei höherer Geschwindigkeit müsste man häufiger die Linien abfahren, hätte aber angeblich schönere Schnitte.




    Als Zwischenfazit kann man sagen, dass sich dieses Werkzeug vermutlich durchaus eignen könnte, um HD-PE für den Armbrust-Bau schneiden zu können (aber auch Sperrholz im Sprave-Stil und ähnliches). Unklar ist aber natürlich, ob der Laser sich bei deutlich größeren Werkstücken irgendwann abnutzt und schlapp macht (die Linsen könnten z.B. durch den Rauch verdrecken und durch Hitzeeinwirkung beschädigt werden).

    Vom Hersteller des Lasers (und auch von anderen) gibt es inzwischen auch ein Nachfolgemodell mit 10 statt 5,5 Watt, wahrscheinlich wäre der noch besser geeignet, aber auch deutlich teurer.


    Auch möchte ich anmerken, dass CO2-Laser grundsätzlich wohl besser geeignet sind, um zu schneiden (aber weniger gut zum gravieren), allerdings ist bei den Geräten im selben Preisbereich die Arbeitsfläche deutlich kleiner (typischerweise 30x20 cm statt wie bei mir 40x40, bzw. bald 40x95 cm).







    Mein Laser ist übrigens ein Sculpfun S9 mit zusätzlicher Luftpumpe für den "Air Assist" (damit bläst man Luft direkt auf den Punkt, auf den der Laser auftrifft - dadurch sollen neben den Schnitten weniger Brandspuren entstehen, die Schnitteffektivität erhöht werden und der Rauch vom Laser weggepustet werden). Außerdem habe ich ihn mit einem fetten 150-Watt-Lüfter ausgestattet, um den Rauch und die giftigen Gase abzusaugen... auch wenn das Gerät mit <300 Euro recht günstig erscheint habe ich mit Zubehör dann am Ende doch fast 1000 Euro ausgegeben (Laptop zur Steuerung und altes Smartphone zur Videoüberwachung nicht eingerechnet).

    Inzwischen habe ich schon eine kleine Sammlung an LEDs und Lasern... habe in den letzten Tagen ein paar Zuwächse bekommen, für die ich eine kurze Einschätzung abgeben möchte (Nummern im Bild).


    1. Ist eine Linse für die 18W-LED, die bei Aliexpress die Bezeichnung XHP50 oder XHP70 hat, aber wohl eher ein Ersatzprodukt für die genannten Cree-LEDs ist (mit Epistar-LED-Kernen). Der Lichtwinkel soll 5 ° betragen, aber das habe ich noch nicht nachgemessen, es erscheint mir für eine Taschenlampe aber ein praktikabler Leuchtwinkel mit gleichmäßigem Lichtschein zu sein. Gemessen habe ich aber die Lux an der Wand, wie schon zuvor beschrieben, bei allen LEDs und Linsen.

    Gegenüber der nackten LED wird die Leuchtstärke hier ver-11-facht. Von 890 Lux auf über 10.000 Lux.

    Im Endeffekt scheint mir das eine ziemlich optimale Kombination zu sein, wenn man sich selbst eine Taschenlampe basteln möchte: Vom Preis her sind die LEDs mit <4 Euro noch im annehmbarem Bereich, die Lichtverteilung ist wie gesagt sehr gut und als einzige heute getestete brennen hier schon die Augen, wenn man nur die die Reflektion an der Wand ansieht.


    2. und 3. sind Linsen z.B. für 3W-LEDs. Theoretisch sind sie durch die Form auch kompatibel mit den LEDs, die zu der 1. Linse passen, lediglich die Aussparungen an der Rückseite für die Verkabelung scheint mir speziell für die anderen LEDs angepasst zu sein.

    Linse 2 (die es auch mit weißem Gehäuse gibt) mit ebenfalls 5° Leuchtwinkel kann ich nicht empfehlen, da das Licht sehr ungleichmäßig geworfen wird: In der Mitte entsteht ein "dunkler" Fleck (der nur ca. 120 bis 170% heller ist als die nackte LED), darum herum ist eine Art hellerer Ring, mit +420% Leuchtstärke.

    Die Linse 3 hat den spitzesten Leuchtwinkel mit 3°, und das sieht man im Betrieb deutlich. Es entsteht tatsächlich ein sehr kleiner Leuchtfleck an der Wand, der aber dafür umso heller ist. Die Leuchtstärke ist hier mehr als 22 mal so hoch, wie ohne Linse. Dennoch ist die zuvor beschriebene 18W-LED immernoch mehr als 5x so hell, und hat dazu noch einen deutlich weiter gefächerten Lichtkegel.


    4. Die grüne 100W LED, und bei 5 eine weiße 100W-LED mit passender Linse (60°?). Hierzu kann ich nur sagen, dass die weiße LED mit 150 Lux weniger hell gemessen wurde, als die grüne mit 200 Lux. Woran das liegt, kann ich nicht sagen, vielleicht reagiert das Messgerät je nach Farbe unterschiedlich, oder ich habe sie schlechter verkabelt. Die Linse hat eine relativ geringe bündelnde Wirkung, die Leuchtstärke wird ungefähr 2,5-fach verstärkt.

    Diese LED ist für eine Taschenlampe natürlich eher überdimensioniert, da wird die Stromversorgung schon schwierig. Eher geeignet ist sie zum kurzen Aufblitzen... wie eindrucksvoll das im Vergleich mit z.B. der 18W-LED ist, kann ich aber noch nicht sagen, da der Umbau der Anschlüsse so lange dauert, dass ich dann schon wieder vergessen habe, wie die jeweils andere ausgesehen hat - und das Messgerät kann leider keine so kurzen Blitze messen. Beim Test mit Messgerät sind sie auf jeden Fall bisher immer mit angezogener Handbremse gelaufen.

    Durch die Versuche mit der Autobatterie kann man immerhin abschätzen, dass sie eine Leuchtstärke erreichen können müsste, die größer ist, als die der 3W-LED mit 3°-Linse, aber mit einer SEHR viel größeren ausgeleuchteten Fläche.


    Dann zu den Lasern rechts:

    7 ist ein neu gekaufter, der vielfach bei Aliexpress angeboten wird. Er leuchtet sehr hell und gebündelt, grün. (Rote Laser, die im selben Angebot dargeboten werden sind billiger und haben die doppelte Leistung, aber aus Erfahrung sind diese dennoch viel schlechter zu sehen, weil das menschliche Auge viel empfindlicher auf grün reagiert.)

    Zum Vergleich wollte ich einen Laser aus einem Stift-Laserpointer heranziehen (6), der ungefähr genauso viel kostet. Leider habe ich erst beim Testen gemerkt, dass das hier nur der blaue Laser ist (die werden meist im 3er-Pack rot, blau, grün verkauft). Nach meiner Erinnerung ist der grüne aber ähnlich hell wie der neu gekaufte, hat aber (zumindest nach dem auseinanderbauen) eine wesentlich breitere Lichtstreuung (was ich nicht unbedingt als Nachteil sehen würde, da man den fetteren Fleck schneller in der Landschaft findet und er dennoch sehr hell ist).



    Also im Endeffekt sehe ich hier die LED mit Linse aus Nummer 1 als die eierlegende Wollmilchsau für den mobilen Betrieb. Sie zeigt bisher wirklich keine Schwäche, nicht einmal beim Preis. In der Serie gibt es übrigens noch ähnliche LEDs, die bis 72 Watt gehen (also 4x so viel verbrauchen), die dann aber in den fast nicht mehr bezahlbaren Bereich reingehen.


    Bei den sehr billigen 3W-LEDs müsste man eine bessere Linse finden, um sie angenehm verwenden zu können. 3° sind für die allgemeine Nutzung ein zu spitzer Lichtkegel, und die Linse 2 ist einfach zu schlecht. Abgesehen davon ist sie bestimmt auch ganz passabel, vielleicht sogar mit der Linse 1, die dann zwar nicht einrastet aber dennoch passt...




    Was mein Bogen-Konzept angeht, habe ich noch eine größere Änderung vorgenommen: Ursprünglich habe ich auf den Schaft verzichten wollen, um sie möglichst kompakt zu gestalten. Mitlerweile denke ich, dass ich aber einen eigenen konstruieren muss, damit der Schwerpunkt der Gesamtkonstruktion näher an den Griff rückt... in dem Schaft würde ich dann also Batterien und ähnliches unterbringen.

    Um die Vergleiche auf seriösere Beine zu stellen, habe ich mir ein Luxmeter besorgt.


    Dabei habe ich zuerst einen Verdacht bestätigt, den ich schon beim letzten Mal hatte: Beim Ausprobieren verschiedener PWM-Einstellungen war das Netzteil schon bei mittleren Einstellungen am Anschlag was den Stromfluss angeht, daher nahm ich an, dass die LED bei vollzeitiger Ansteuerung vielleicht garnicht heller wäre, als wenn sie pulsierend nur z.B. 50% der Zeit an ist.


    Auch habe ich noch eine zweite LED parallel angeschlossen, und die Gesamthelligkeit verglichen: Beide LEDs zusammen sind genauso hell, wie nur eine davon. Die Energie reicht also wohl nicht und wird so verteilt, dass die gleiche Menge Photonen pro Wattstunde entstehen ;) .


    Dann habe ich noch meine schon zuvor gezeigten Kondensatoren angeschlossen, in der Hoffnung die volle Leuchtstärke zu erhalten (der Kondensator speichert Energie, und wird geladen während die LED aus, und stützt die Energieversorgung wenn die LED leuchtet). Das funktioniert theoretisch vermutlich auch, aber der Kondensator wird dann doch auch so schnell entladen, dass das Luxmeter den kurzen Moment größter Helligkeit nicht erfassen kann (der Wert am Display aktualisiert sich nur 1-2 Mal pro Sekunde). Am Zeiger-Voltmeter lässt sich schön ablesen, wie die Spannung sofort einbricht und das Netzteil dann doch wieder am Limit arbeitet.


    Noch zu den konkreten Messwerten: Die 100W LED (die wie gesagt vermutlich nur auf halber Leistung läuft) erzeugt an der Wand in 90 cm Abstand eine Helligkeit, die dem 10-fachen der normalen Raumbeleuchtung an der selben Position entspricht. (Wenn ich das Messgerät in ähnlichem Abstand direkt unter die Deckenleuchte mit zwei Leuchtstoffröhren halte und auf diese richte, ist diese jedoch ungefähr genauso hell wie die LED).

    Mit Kondensator ändert sich der Maximalwert von fast 260 auf 300 Lux, allerdings nur für einen kurzen Augenblick. Vielleicht wäre noch ein größerer Wert messbar, wenn das Messgerät in kürzeren Intervallen messen könnte.


    Die 18 W LED habe ich mit 4000 Lux gemessen, also mehr als dem 10-fachen der großen LED, allerdings wie gesagt mit einer bündelnden Linse und ziemlich genau in der Mitte des Leuchtflecks. Da ich schonmal dabei war, habe ich auch ein bisschen am Netzteil gedreht und festgestellt, dass man die Lichtausbeute noch vergrößern kann, wenn man die LED mit einer höheren Spannung betreibt, als offiziell angegeben ist. Dann geht das Messgerät auch z.B. auf 6500 Lux - weiter habe ich mich nicht getraut zu gehen.

    Bei Sonnenschein werden im Sommer übrigens bis zu 100.000 Lux erreicht, im Winter angeblich nur 5.000...

    (Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass am Ende doch nur die "erlaubte" Spannung an der LED angelegen hat, da durch die schlechte Verkabelung ein Verlust entstanden sein wird.)




    Als nächstes werde ich darüber nachdenken, ob ich die verschiedenen Komponenten überhaupt an dem Bogen anbringen kann, während ich auf diverse Teile aus China warte...




    Editierung:

    Jetzt doch noch ein letztes Update vor der Sommerpause!


    Habe noch wissen wollen, wie die 100W-LED leuchtet, wenn man den Saft durch einen etwas größeren Strohhalm leitet. Also habe ich statt dem Netzteil meine Autobatterie verwendet, und tatsächlich leuchtet es merklich heller. Das blendet ziemlich intensiv, selbst wenn man sehr seitlich im Augenwinkel auf die Leuchtfläche schaut.

    Im Endeffekt habe ich dann noch leicht mehr als doppelt so viel Lux gemessen, als mit dem Netzteil, irgendwas zwischen 750 und 800.

    Überprüft habe ich dabei auch noch, wie stark sich die LED erhitzt... schon ziemlich stark, obwohl ich sie immer nur 3 Sekunden lang am Stück angeschaltet hatte.


    Außerdem habe ich bei den beiden kleineren LEDs die Linsen abgenommen, um sie besser vergleichen zu können, und das Netzteil diesmal so eingestellt, dass die Stromstärke der Herstellerangabe entspricht... daran habe ich letztes Mal garnicht gedacht.

    Die 18W-LED schafft 750 Lux, die mit 3W 130 Lux (wobei jeweils ca. 22 noch von der Deckenlampe dabei sind). Pro Watt ist die Lichtstärke bei diesen beiden sehr ähnlich, bei der 100W-LED allerdings nur ein Viertel. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die 18W-LED somit der 100W-Leuchte eindeutig überlegen sein müsste (da ohne Linse identische Helligkeit, viel geringerer Verbrauch, kleiner...).


    ALLERDINGS könnte das vermutlich an zwei Faktoren liegen und nicht direkt auf eine schlechtere Effizienz hindeuten: Eventuell ist der kleine Spannungswandler ein Nadelöhr (der ist nur für 2 Ampere ausgelegt - und ich weiß nicht einmal, ob das den Ein- oder Ausgang betrifft, und gemessen habe ich den Strom leider nicht), und außerdem befindet sich auf den kleinen LEDs eine vergossene Abdeckung, die auch eine Linsen-Wirkung haben wird...

    Ist zwar nicht besonders wichtig, aber ich habe noch einen Leuchten-Test gemacht. Bisher habe ich relativ "schwache" LEDs verwendet, weil ich ja immer den Batteriebetrieb im Hinterkopf hatte, hatte dann aber den Gedanken, dass man natürlich auch dickere im PWM-Betrieb verwenden könnte - man lässt sie dann also schnell blinken / flackern. Somit kann man sie im Dauerbetrieb ähnlich hell (bzw. dunkel) und sparsam betreiben wie kleine LEDs, hat aber noch große Leistungsreserven für kurze Einsätze wie z.B. im Stroboskop-Modus. Somit hat man auch keine Probleme mit Überhitzung.


    Mein Steuerungsgerät hat wohl eine PWM-Frequenz von 490 Hz, und ich kann die LED durch Pulswellenmodulation so ansteuern, dass sie in der Minimaleinstellung nur 1/256-tel der Zeit leuchet. Sie leuchtet dann also abwechselnd für 0,000008 Sekunden (1 / (256 x 490)) und für 0,002 Sekunden nicht - für das Auge wirkt es einfach nur dunkler, auf Videos, oder wenn man z.B. einen drehenden Ventilator anleuchtet, sieht man aber ein Flackern.

    (Ich bin mir nicht sicher, ob die Rechnung richtig ist, wollte den Begriff nur grob erläutern falls der unbekannt war.)


    Ich wollte sehen, ob das funktioniert, bzw. ob die Helligkeit bei niedrigen Einstellungen praktikabel ist - sie ist es... und ich sah.



    Im ersten Vergleichsbild ist wieder links die 18W-LED und daneben die 100W-COB-LED (die hat eine quadratische Leuchtfläche von ca. 2x2cm). Ich habe garnicht mehr daran gedacht, dass sie grün ist - weiße sollen angeblich doppelt so viel Lumen pro Watt haben.

    Die linke LED wirkt durch die Linse natürlich viel heller, die andere strahlt einfach in alle Richtungen... das dunkle Feld mitte oben zeigt übrigens, wie der Raum aussieht, wenn die LEDs nicht leuchten, die volle Raumbeleuchtung aber an ist.


    Dann habe ich noch ein zweites Bild aus Videoframes extrahiert, dabei habe ich die Kamera so eingestellt, dass sie den Raum ohne die LEDs korrekt belichten würde, damit man sich besser vorstellen kann, wie das menschliche Auge das wahrnehmen würde. Links sieht man die Cobra nur mit den Deckenleuchten, rechts zusätzlich mit der grünen LED in 70cm Abstand. (Ohne Cobra wäre der Effekt schlecht abzuschätzen, weil dann einfach nur alles weiß wäre). Am Ende würde ich natürlich auf eine weiße LED dieser Sorte zurückgreifen, und ebenfalls eine Linse verbauen, allerdings wäre die Bündelung sicherlich wesentlich schwächer ausgeprägt, als mit der kleinen LED. Ich würde dann also tendenziell eine 18W und eine 100W-LED verbauen, und auf die kleineren mit 3W verzichten.

    OT: könnte bei der Cobra kippelig werden, 130lbs Wurfarm wird nicht vom Magneten gehalten, der 90lbs Wurfarm schon. Heißt je nach Wurfarm ist es eine AB oder nicht?

    Ich würde denken, dass die Bewertung sich auf den Bogen beziehen muss, der zum Zeitpunkt des Auffindens eingebaut war oder im Violinkoffer dabei lag ;-)

    Ansonsten könnte man sich vielleicht auch einen so schwachen Bogen vorstellen, dass der Hebel sich auch ohne Magnet nicht von selbst öffnen würde, alleine durch Reibung.


    Jedenfalls bleibe ich bei meiner Empfehlung, die Adder auch NACH dieser Modifikation wie eine Armbrust zu behandeln. Ansonsten kann es Probleme geben.

    Wie gesagt ist der Magnet fast vom Tisch... also kein Problem.



    Ein problematisches Messer hatte ich auch, bei dem habe ich nach der Gesetzesänderung zwar den Daumen-Pin entfernt, damit es nicht mehr einhändig geöffnet werden konnte, aber nach einige Öffnungen haben sich die Schrauben so gelockert, dass man es dann mit einem einfachen Schwung doch einhändig öffnen konnte :pinch:

    Davon gehe ich eigentlich auch aus... aber wie gesagt habe ich zumindest die Magnete (fast) beerdigt. Aber ich werde dem zumindest insofern noch eine Chance geben, als dass ich ein paar Schüsse machen möchte, bevor ich es wieder abbaue.



    Vorhin habe ich noch ausprobiert, die starke XHP50?-Leuchte als Stroboskop zu nutzen. Dazu habe ich es primitivst-möglich mit einem Arduino verkabelt und ein paar Programme ablaufen lassen. Oben auf dem LED-Modul habe ich ein MOSFET-Modul einfach mit Tesafilm aufgeklebt... direkt blind wird man von dem Licht nicht (das wäre wohl auch nicht legal), aber es ist schon interessant sich beblitzen zu lassen.

    Die optimale Einstellung der Leucht- und Pausendauer muss ich noch herausfinden, aber ich bin ja kein Psychologe.


    Außerdem habe ich gestern noch einiges Zeug bestellt - zwei verschiedene Linsen (3 und 5 Grad-Leuchtwinkel, die vorhandenen haben vermutlich 15°), diverse Spannungswandler, einen Laser...

    Hier sind die Ergebnisse eines LED-Vergleichs. Ich war mir nicht sicher, welche LEDs ich einbauen möchte - zum einen habe ich die schon genannten 3W-LEDs, die ich vor kurzem aus China bekommen hatte. Diese möchte ich auf jeden Fall zumindest als "ambient"-Beleuchtung verwenden...


    Zum anderen hatte ich auf früheren Photos auch schon ältere 18W-LEDs abgebildet, die ungefähr dieselbe Bauform haben, auf einem identischen 20mm-Stern-Träger angelötet sind. Die hatte ich damals für ein Pulse-Gewehr gekauft - eines der Bastel-Projekte die hier halbfertig vor sich hin schlummert.


    Mir war jetzt ziemlich unklar, ob der Unterschied groß genug wäre, um die stärkeren (und recht teuren) LEDs zu verwenden, denn das würde auch nach sich ziehen, dass die Stromversorgung komplizierter werden würde. Also habe ich die beiden LEDs, und nebenbei noch andere Lampen die hier rumlagen gegeneinander antreten lassen:


    Die Kamera habe ich in einem Abstand von 1-2 Meter vor eine Wand gestellt und ein Video mit festen Einstellungen aufgenommen. Mit den verschiedenen Lampen habe ich die Wand mit jeweils derselben Entfernung zur Wand angeleuchtet.

    Für die beiden LEDS habe ich eine Halterung gedruckt, der Strom kommt von einem Labornetzteil, so dass der vom Hersteller angegebene Strom geflossen ist. Vor den LEDs sind übrigens Linsen angebracht (mit dem kleinsten Leuchtwinkel, der erhältlich war), die ich ebenfalls damals für das Pulse-Gewehr gekauft hatte, die passen nicht optimal auf die 3W-LED, aber immernoch gut genug.


    Im Vergleichsbild ist oben-links der unbeleuchtete Raum, es war durch das Kellerfenster so hell, dass man sich gut orientieren konnte. Mitte oben ist dann die volle Raumbeleuchtung an... damit möchte ich verdeutlichen, wie stark ich die Kamera runtergedreht habe, damit die stärkeren Lampen das Bild nicht überbelichten würden.

    Bei allen weiteren Bildern ist jeweils die Deckenbeleuchtung zusätzlich zu der angegebenen Lampe an!


    Im Endeffekt finde ich die helle LED ziemlich beeindruckend. Um die werde ich wohl nicht herumkommen, allerdings vielleicht nur als Stroboskop, um die Batterie zu schonen ;)









    PS, Bild 3: Ich habe es nochmal mit einer kleineren Blende (f/11 statt 2.8) gemacht, weil das letzte Bild dann doch irgendwie überbelichtet war. Wie zuvor mit der vollen Raumbeleuchtung als Referenz.

    Danke für die Meinung! Ich habe sowieso den Eindruck, dass ich die Magnete wohl eher komplett rausnehmen werde, denn ich habe heute noch die letzte Variante getestet: 1 Magnet oben, 1 Magnet unten.

    Aber auch das fühlte sich nicht gut an.




    Ohne Magnete ist es so, dass man es sofort fühlt, wenn sich der Hebel unabsichtlich öffnet (weil man zu wenig Kraft mit den Fingern ausgeübt hat), so dass man gegensteuern kann. Man kann die minimal nötige Kraft auch dadurch ständig ausbalancieren, indem man den Hebel leicht hin und her pendeln lässt... Mit Magneten aber ändert sich die Zugkraft explosionsartig, sobald die Magnete nur einen Milimeter voneinander entfernt sind... Wenn das passiert muss man sogar aufpassen, dass man sich nicht die Finger der Halte-Hand klemmt.


    Ich gehe davon aus, dass ich den Haltegriff weiter dran lasse, aber sämtliche Magnete abbaue. Vielleicht werde ich die vorhandenen Schrauben im Pistolengriff dann dazu nutzen eine Möglichkeit zu ersinnen, dass man zwischen einer Armbrust und einem Bogen einfach wechseln kann. Also ein außenliegender, mechanischer Einrasthaken, den man einfach und komplett demontieren kann (natürlich würde man den nur verbauen, wenn keine Lampen angebaut wären).



    Vorerst werde ich aber wohl an einer der anderen beiden Baustellen basteln - den elektrischen Komponenten, oder dem Magazin.

    Weiter geht es mit einem recht provisorisch wirkenden unteren Griff für den Spannhebel. Von der Passform funktionierte es direkt perfekt, und selbst die Stabilität scheint okay zu sein, da knartzt nichts, obwohl ich es nur mit dünnen Wänden und ziemlich hohl gedruckt habe, da ich sowieso davon ausgegangen bin, dass ich das nochmal geändert drucken möchte...


    Was ich aber vergessen habe ist, das Teil so zu formen, dass man daran auch gut ziehen kann: Nach dem ersten Zusammenführen der Magnete hatte ich das Gefühl, den Hebel fast nicht mehr ablösen zu können. Dann der erste Versuch, mit dem 130 lbs-Bogen zu spannen - und tatsächlich sind die Magnete so stark, dass der Hebel von selbst in der gespannten Stellung verbleibt. Das ist natürlich zu viel, ich werde versuchen einen Magneten abzunehmen, oder alternativ könnte ich natürlich auch die dafür gedachten Schrauben eindrehen. Aus rechtlichen Gründen ist es aber wohl besser, die Anzahl der Magnete so zu beschränken, dass es garnicht möglich ist, das System so einzustellen, dass der Bogen ohne Muskelkraft gespannt bleibt.



    Außerdem sind heute meine MOSFETs aus China angekommen, könnte also auch bald damit beginnen, mit der Elektronik zu experimentieren.




    PS: Ich habe soeben einen der beiden Magnete im unteren Griff ausgebaut. Das Ergebnis ist, dass die Kraft mit den nunmehr 3 Magneten (2 oben, 1 unten) fast noch ausreicht, um den 130 lbs-Bogen gespannt zu halten. Es ist so grenzwertig, dass man einige Sekunden lang das Gefühl hat, es bleibt gespannt, aber dann plötzlich in einem Schreckmoment aufspringt.

    Das finde ich noch schlechter als zuvor, denn wenn man sich erschreckt könnte man aus versehen an den Abzug kommen, und auch jeden Fall bekommt man den Griff nicht rechtzeitig gestoppt... ich werde also als nächstes versuchen nur zwei Magnete zu verwenden, damit man immer fühlt, dass ein manuelles Ziehen am 3-Finger-Griff nötig ist.

    Im Endeffekt kann man die Konstruktion dann in Zukunft natürlich anpassen und ein wenig flacher gestalten.

    Ich vermute, die komplizierte (ältere) Methode war, dass die Mittenwicklung außen angebracht war. Das ging aber sicherlich nur vor dem Anbringen der Augspleiße, was zur Folge hatte, dass man diese auch nachträglich nicht mehr ersetzen konnte. Der Schrumpfschlauch wurde an den beiden seitlichen Enden der Mittenwicklung angebracht, weil die ausgefransten Enden hässlich aussahen, aber vielleicht hätte sich die Mittenwicklung ohne das auch ungewollt zusammenschieben können. Damit waren also 150 zusätzliche Schüsse möglich.


    Die nächste Idee war, eine besonders dünne, leichte Sehne zu verwenden, und in das Innere der Sehne mittig ein kurzes Stück eines anderen Seils einzuschieben, damit die Sehne dort so dick wird, wie die Originalsehne. Das bringt keinen Vorteil bei der Haltbarkeit, ist aber sehr einfach herzustellen und sieht optisch gut aus, da das innere Seil vollständig verdeckt wird. Wie viele Schüsse diese Sehne durchhält ist mir nicht bekannt, aber ich vermute weniger als die 4 mm- oder 3 mm-Sehne ohne Mittenwicklung.




    So habe ich das zumindest verstanden...


    Weiterer Vorteil: man kann die beiden Enden des Mittelwicklungs-Fadens durch die geflochtene Hauptsehne ziehen, sie kann nicht "auf Wanderschaft" gehen wie bei einer normalen Sehne.

    Das habe ich auch gesehen, aber man sollte dazu anmerken, dass die Mittenwicklung in diesem Fall wohl nicht den Zweck hat, dass sich die Sehne weniger abnutzt, sondern nur dass sie dicker wird, eventuell damit sie nicht über den Pfeil rutschen kann. Der zusätzliche Faden befindet sich, soweit ich es verstanden habe, dann ja innerhalb des tragenden 2mm-Seils.



    Vom Aufwand bin ich dann wieder bei einer normalen Sehne, was bleibt ist der Leistungs und Kostenvorteil?

    Der Aufwand wird durch die Mittenwicklung in diesem Fall kaum größer, das könnte in 30 Sekunden erledigt werden. Man muss ja nur zusätzlich ein Stück 1mm-Seil abschneiden, das 2mm-Seil zusammenschieben, das dünne Seil mit der Nadel durchziehen und zum Schluss das äußere Seil wieder lang ziehen...

    Aber mir persönlich wäre die höhere Stabilität bei einem dickeren Seil wichtiger, daher werde ich vermutlich bei dem mit 4 mm bleiben.




    Die Variante mit außen-liegender Mittenwicklung wurde von JS übrigens aufgegeben. Ich meine gelesen zu haben, dass mit dieser 150 Schüsse zusätzlich machbar waren (also 600 statt 450), aber wegen dem größeren Aufwand (inklusive Schrumpfschlauch-Aufbringung) fand er das dann nicht mehr sinnvoll.

    Ich habe auf diesem Facebook gesehen, dass da noch viele neue Varianten getestet worden sind. Einmal wurde in ein 3mm-Seil mittig ein weiteres reinschoben, damit die Sehne dicker wird und bei Pistolenarmbrüsten nicht am Pfeil vorbei kann... hier ist die Herstellung simpel. Eine andere ist, ein Seil außen um die Sehne zu legen, wie eine Mittenwicklung. Kann sich jemand vorstellen, wie der Bau einer solchen Sehne funktionieren soll? Man kann wohl kaum eine Sehne mitsamt Augspleiß durch ein anderes Seil fädeln?! Oder doch?

    Oder wird die Mitte vor dem Erstellen des Augspleiß gefertigt, so dass man sie bei einem Defekt garnicht mehr austauschen kann?

    Ich finde das schon okay, denke aber auch nicht, dass die Survival besonders erfolgreich sein kann. Eine Jaguar ist als Alternative nicht wirklich geeignet, wenn man sie immer dabei haben möchte - für den Fall dass mal was am Auto kaputt geht, wie im Video angedeutet :pinch: .


    Den "Vlad-Mod" ab Werk umzusetzen, würde ich auch gut finden. Auf die Reaktionen auf die Vlad selbst bin ich auch irgendwie gespannt, aber nachdem was ich bisher gesehen habe, scheint es mir keine ernsthafte Konkurrenz zu sein, wie ich auch schon in dem anderen Thread geschrieben hatte. Wenn selbst der J.S. schon Probleme hat, sie zu spannen, dann wird es wohl auch für mich nicht das richtige sein. Und die Ankündigung, dass er das Produkt erst verkaufen möchte, wenn er mit dem Hersteller die Ungenauigkeit verbessert hat... das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

    Für mich war die erste bewusste Begegnung mit einer Armbrust bei Half Life, hat das hier niemand gespielt?! Die war ziemlich speziell, hatte ein von unten zugeführtes Magazin und konnte ganz locker innerhalb von einer Sekunde mit der linken Hand repetiert werden. Auch ungewöhnlich war, dass sie normalerweise mit explosiven Pfeilen schoss, wenn man aber durch das Zielfernrohr geschaut hat sind die Pfeile nicht mehr explodiert, waren aber dennoch wirkstärker.

    In Half Life 2 gab es dann Leuchtpfeile, das waren glühend heiße Metallstäbe, zumindest sieht es so aus.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass viele wegen einem Spiel eine Armbrust kaufen.

    Übrigens hat es die Adder wohl in das Spiel "Battlefield" geschafft!

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    Ist das denn echt oder nur mit Photoshop gemacht? Das ist ja eigentlich eine Ghostmaker R10, aber das Magazin habe ich bisher noch nie darauf gesehen... und das macht ja auch wenig Sinn in Kombination mit dem "langen Schloss", wie sollen die Pfeile denn dann direkt vor die Sehne fallen?!

    In kleinen Schritten geht es weiter... das "elektronische Schloss" ist fertig: Ich habe den Schalter/Taster gar nicht eingebaut, obwohl er wie gesagt eigentlich funktionstüchtig war. Ich habe aber nochmal Vor- und Nachteile abgewogen und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich das nicht lohnt. Die Funktion ist nicht besonders wichtig und kann auch durch externe Bedienelemente mit der anderen Hand übernommen werden. Falls man den Schalter mal reparieren müsste, wäre der Aufwand das Schloss auszubauen sehr hoch, und elektrischer Strom und ein gefettetes Gehäuseinneres passen auch nicht optimal zusammen...

    Wie man sieht habe ich das Schloss außerdem abgeschnitten, ein Schritt in die Adderisierung. Der Schnitt ist leider ein wenig schräg geworden (Handsäge). Die Rail darüber habe ich mit der Bandsäge sehr sauber abschneiden können.


    Im zweiten Bild das Magnetsystem, da habe ich viele Details angegangen. Ins Auge fällt sicherlich, dass ich den Spannhebel abgesägt habe... das Material ist sehr robust und daran habe ich lange rumgesägt - mit Sicherheit ist das kein einfaches Kuchenblech.

    Was das Magnetsystem angeht habe ich Augenmerk auf die Schonung des Materials gelegt, ich habe immer die Befürchtung, dass die Magnete durch die Schrauben irgendwie beschädigt werden, z.B. weil sie aneinander reiben oder durch zu festes Anziehen brechen. Vielleicht ist das aber auch übertrieben, ich weiß nicht genau wie viel diese Teile aushalten, zumeist brechen sie erfahrungsgemäß vor allem, wenn man zwei Magnete kollidieren lässt.

    Auf jeden Fall habe ich einen Teil des Gewinde am Schraubenkopf mit Schrumpfschlauch entschärft und auch die Fahrradschläuche habe ich erneuert und im Detail verbessert. Ein harter Kontakt besteht aber immernoch zwischen Schraubenkopf und Magnet, ich dachte erst das Gummi würde als federndes Element dazwischen verbleiben, aber das fluppt beim Anschrauben doch immer irgendwann raus. Eine Art Unterlegscheibe gibt es wohl nicht für Senkkopfschrauben?!


    Dann habe ich gestern ganz spontan einen Pfeil entwickelt, transparentes PLA mit dem originalen Nock (wohl unnötig, lag aber sowieso herum) und einem Gesamtgewicht von 38 Gramm (hauptsächlich wegen der Wolframstange). Der wurde für das Bild nur locker zusammengesteckt, ist nur als Test gedacht um zu sehen, wie passgenau das wäre. Die Idee hinter dem Pfeil ist die Frage, ob die käuflich erwerblichen schon das Optimum für Magazine darstellen... ist die Positionierung mittels der organisch geformten, weichen Vanes, die vermutlich nicht für den Zweck hin erdacht wurden, das Ende der Fahnenstange?