Frage: Diana 25 ohne "Made in Germany"

There are 3 replies in this Thread which has previously been viewed 477 times. The latest Post (November 5, 2023 at 5:28 PM) was by Thorsten R.

  • Hallo alle miteinander,

    Ich habe von meinem Opa mehrere LG's, unter anderem ein Diana 25 geerbt, das Baujahr ist hinten auf dem Schaft mit 7.38 (Also wahrscheinlich Juli 1938?) gestempelt, auch das Diana-Logo und Modell sind eingraviert.
    Das einzige Problem ist, das der Schriftzug "Made in Germany" nirgendswo zu finden ist (auch nicht vom Schaft verdeckt)
    Bedeutet dass, das nur der Schaft Original und die Metallteile evtl. Nachahmungen sind (Wobei ich mich wundere warum man sich da die mühe des logos machen würde und dann nicht noch den schriftzug einprägt) oder kommt das einfach manchmal vor dass das weggelassen wurde?

  • Die alten Dianas hatten früher diesen Schriftzug nicht.

    shifty2101
    November 16, 2020 at 10:53 AM

    Und hier:

    https://forum.vintageairgunsgallery.com/pre-war-diana-…diana-model-25/

    LG

    Thorsten

    Früher war nicht alles besser, nur anders.

    Aber meistens ist anders einfach nur besser! ;)

    8) >>>VDB-Fördermitglied<<< 8)

  • Auf deine 38er wird es nicht zutreffen, da hat der Moorhuhn - Thorsten dich schon auf die richtige Spur gesetzt. Für Nachkriegs - Dianas gab es noch eine andere Möglichkeit: Als Reparationsleistung haben die britischen Milbro - Werke die Namensrechte und die Werkzeugmaschinen aus Rastatt bekommen. Sie produzierten damit in England Diana - Typen weiter. Und zwar die Vorkriegsmodelle! Deutsche Dianas durften nur unter dem Namen "Original" verkauft werden. Bis in die Siebziger.

    Und hier ist es, wo es komisch wird. Viele von uns haben Dianas mit "Made in Germany" drauf, welche zwischen den frühen 50ern und der "F" - Ära gefertigt worden sind. Ich selbst auch. So gehe ich mal davon aus, dass die oben genannte Bedingung nur für das Ausland galt. Ich habe es bis jetzt auch nur in englischsprachiger Literatur so gefunden, wie zum Beispiel im "Blue Book of Airguns". Daher nehme ich an, das die Rastätter in Deutschland sehr wohl den alten Firmennamen verwenden konnten.