GB/GBB/Gasmagazine richtig lagern
?

There are 2 replies in this Thread which has previously been viewed 997 times. The latest Post (October 25, 2022 at 3:13 AM) was by Horst Licher.

  • Mahlzeit,

    Ich bin ja in dem Thema GBB noch ziemlicher Frischling (ich kann es selber kaum glauben 😅),

    bis vor einiger Zeit hatte ich nur (S)AEG, Springer, oder als LG/LP Co2/Druckluft/Vorkomprimierer


    ĂŒberall lese ich das oben genannte Magazine unter Gasdruck gelagert werden sollen, keinesfalls leer, weil sonst Dichtungen und Mechanik schaden nehmen können.

    Klingt ja schön und gut, aber


    Die Dinger werden hergestellt, verpackt, und liegen dann Wochen, Monate oder sogar jahrelang beim HĂ€ndler rum.

    Ich gehe jetzt mal davon aus das sie nach der Herstellung evtl. kurz auf Dichtigkeit ĂŒberprĂŒft werden, und dann geleert in der Verpackung verschwinden :/

    Bis jetzt hatte ich jedenfalls noch kein Magazin was unter Druck geliefert wurde, und Undichtigkeiten waren im Auslieferungszustand auch nicht vorhanden.

    Was macht es also fĂŒr einen Unterschied ob ich sie mit oder ohne Druck lagere ? Vorausgesetzt Dichtungen und Mechanik wurden immer gut geschmiert.

    Oder ist das mit dem “unter Druck lagern“ noch so ein Ding aus der Anfangszeit der Gas Airsoft‘s damals, und mittlerweile eigentlich schon ĂŒberholt
?

    We the unwilling, led by the unqualified, kill the unfortunate, die for the ungrateful.

  • Giftick October 23, 2022 at 2:53 AM

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?”.
  • Diese Frage, warum neue GBB-Magazine ewig herumliegen können ohne Schaden zu nehmen, hab ich mir auch schon oft gestellt. Die Antwort kann keiner liefern, denke ich, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Magazine NICHT einmalig befĂŒllt und Probe geschossen werden und folglich Ventile und Dichtungen nie belastet wurden. Zum Einschießen der Softairs könnte man in den Herstellerfirmen auch bereits gut eingearbeitete Magazine verwendet und die neuen geschont haben.

    WĂ€re vielleicht ein Denkansatz.

    Fakt ist aber auch, dass man tatsĂ€chlich benutzte und komplett entleerte Magazine ohne Restdruck irgendwann abdichten muss. Das muss nicht in zwei Monaten sein, nicht in vier, aber irgendwann sind die Dichtungen dort trocken und bereits "vorgepresst" gewesen, sie schrumpfen und werden undicht. Da ich mit sowas schon ziemlich lange herumdoktere, kann ich das so sagen. LĂ€sst man etwas Druck drauf (muss definitiv nicht viel sein, reicht kurz vor der Entleerung, keinesfalls volle Ladung!) kann man diesen Prozess sehr weit nach hinten ziehen und man hat lĂ€nger Spaß daran.

    NatĂŒrlich gibt es Methoden, wie man solche Dichtungen wieder "neubeleben" kann, sind aber alles Reparaturen, die vermeidbar sind, notfalls sind neue Dichtungen fĂ€llig. Bei den heutigen Magazinpreisen sollte man sich das ĂŒberlegen.

    Bei den CO2-Kartuschen liegt das Problem anders. Unter stĂ€ndigem Druck pressen sich diese Dichtungen (die anders sind oder zumindest anders beansprucht werden - KĂ€lte, das extreme Quetschen durch die Anstichmechanik, höherer Druck usw), stark zusammen. Wer dann auch noch vergessen hat, ordentlich mit Silikon zu fetten, der erlebt schnell ein Fiasko. Nur mal eben rasch eine Wartungskapsel mit erhöhtem Silikonanteil verwenden reicht nicht. Besonders die CO2-Dichtungen mĂŒssen stets gut geschmiert sein, ich empfehle nichtmal nur die SprayschĂŒbe aus der Silikonflasche, sondern richtiges Silikonöl draufzuschmieren.

    CO2-Waffen mĂŒssen nicht (und sollten nicht) unter gespannter Kartusche liegengelassen werden. Es gibt viele Beispiele, dass das lange funktioniert hat, aber das ist wie Dreierhopp im Minenfeld. Irgendwann erwischt es dich.

    Von daher - GBB-Magazine lassen sich weitaus besser handhaben und gegebenenfalls reparieren, was bei CO2 ein NoGo ist, das ist fĂŒr eine GBB gerade gut und außerdem hat man die Möglichkeit, seine Waffe nach dem Schießen jederzeit wegzupacken wie sie ist und muss deswegen keinerlei Bauchschmerzen bekommen.

    Keine Ahnung ob Klaus Kinski genial war. Eines seiner berĂŒhmten Zitate jedoch absolut. Danke, Max Giermann.