Posts by Necronomicon

    Ich habe meine beiden Bruni Glocks schon mehrere Jahre und die funktionieren immer noch tadellos.

    Es ging ja nicht um die allgemeine Feststellung, dass alles aus Italien ganz schlecht sein müsse, eher um die neuerdings kursierenden CIP-Verkäufe und ob die auch hier in DE als rechtskonform durchgehen würden. Ich selbst kann nur sagen, dass Bruni oder Valtro und die furchtbar schlechten Umarex-Importe von zB MAM aus den frühen Neunzigern mit Sicherheit keine extremen Leuchten im SSW-Bereich gewesen sind, das eine Modell von dem einen oder anderen hin oder her. Und im ganz Großen und nur von mir gesagt: ja, die Dinger aus Italien waren und sind heute noch untermaßig, die meisten richtig grottig schlecht (Napoleon, Brigadier), hat sich nicht geändert. Man denke an die ganze üblen 6mm-, 22 mm- Modelle oder gar an den Python-Revolver, der nichtmal als Wurfprojektil taugt. Bruni hat damals mit dem GAP irgendwas gemacht, was halbwegs funktionierte. Darauf würde ich mich aber heue nicht mehr festlegen, Bruni hat neuerdings viele Dinge aus Taiwan importiert und selbst gelabelt - ganz vorne die Sig Sauer P210. Naja, auch die sehen eben zu, dass sie heutzutage klarkommen. Eigene Produktionen sind heutzutage für den deutschen Markt eher Gift. Und keine neue CIP-Stempelung ändert daran was.

    Ich denke, ich werde mit der Waffe die 10.000 Schuss vollmachen und dann anschließend ein Fazit abgeben, mit chronologischer Auflistung aller Vorkommnisse. Danach werde ich höchstwahrscheinlich auf die G&G STP45 Pro

    Dieser Test und die Auswertung dazu wird mit Sicherheit viele User interessieren, das wäre schon super und würde viele weiter bringen.

    Beim Umstieg auf die Colt-1911er-Abversion von G&G kann man eigentlich auch nichts falsch machen, es ist halt nur nicht so ganz die gleiche Kategorie im Pistolenbereich. Da es nur eine kleine Variation des 1911ers ist und auch schon wirklich gute andere Referenzen unterwegs sind - auch das wäre unter neuem Namen und Design interessant. So richtig ganz andere Werte als bei den anderen Taiwan-Pistolen kann ich mir hier allerdings nicht wirklich vorstellen, auch rein produktionstechnisch nicht. AW Custom als VFC-Nebenprodukt hat es vorgemacht, das kommt alles vom gleichen Fließband. Warum also warten auf G&G, wo es doch bereits mindesten gleichwertigere Produkte gibt und letztlich alle dasselbe sind? :/

    ich will nicht auf 80 Meter schießen und allgemein sind 0,36g noch zu leicht zum snipern.

    Das ist interessant, woher kommt diese Erkenntnis? Die meisten Leute, die in der Woodland-Softairzone tatsächlich als "Sniper" auf den Feldern unterwegs sind, benutzen oft sogar geringere Geschossgewichte und ich denke, dass gerade die sich mehr als ausreichend mit der ganzen Problematik vertraut fühlen.

    Höhere Gewichte bei den BBs ergeben im Chrony auch immer höhere Joules, reine Physik, richtig was bringen tuts allerdings nicht, zumal ein 22 cm-Lauf in einer GBB-Pistole tatsächlich schon bemerkenswert ist. Die ursprüngliche Frage in diesem Thread lautete auch, ob Bio-BBs schneller zerbröseln (auch noch in einer GBB!) und ob es nicht gleichwertigere Kandidaten gäbe, die eben nicht so schnell beim Feeden oder Laden zerbröseln. Ich weiß jetzt nicht, welchem Unsinn man da aufgesessen sein kann, auf jedem Fall verhalten sich Bio-BBs nicht viel anders als andere, wichtiger wäre sicherlich das Kaufdatum bis zur Verwendung und die allgemeine Lagerungsumgebung. In einer feuchtwarmen Umgebung und auf längere Lagerungszeit wird das nicht gerade förderlich sein, das ist doch völlig klar. Hersteller wie Lonex sind da mit Sicherheit eine gute Adresse.

    mittlerweile bekanntermaßen eine Lüge gewesen.

    Dafür ist MWM bekannt und berüchtigt. Viele Vorstellungen, nichts wirklich geleistet, ich warte immer noch auf die früher heiß umworbene AK in 9 mm PAK. Oder auch nur den Colt M1911. Heiße Luft aus dem ex-Russenfön, gespendet aus einem klitzekleinen Laden in Bayern. Das mit den Revolvern ging nach vorne los, alle anderen Geschichten sind absoluter Schwachsinn und wer der Werbung von MWM folgt, der muss entweder viel Geduld, fragwürdige Toleranz oder einfach nur einen Daumen nach unten übrige haben. Was anderes wäre... sagen wir... sehr gewagt und unglaubwürdig.

    Ich persönlich denke mir aber das ich am besten mit 0,36g anfange und mir dann vielleicht nochmal 0,40 oder so anschaffe zum Vergleich.

    Das ist extrem waffenabhängig. Aus einer Pistolen- oder Revolverknifte ist das schon wirklich hohes Gewicht und könnte eher zu Frustration bringen. Das sind Geschossgewichte für Snipergewehre. Egal ob GBB oder Federdruck.Mit einer Pistole wirst du damit keinen Spaß haben.

    warum mit dem geschätzten 2mm langen "Vorspannbolzen" das "F" Ventil kaputt gehen soll?

    Weil dieses 7,5 J-Ventil nicht dafür ausgelegt ist. Das könnte sicher hundertmal gut gehen, dann aber irgendwann nicht mehr. Bringen würde es rein energetisch auch nicht viel, weil auch der Rest nicht darauf abgestimmt ist, das ist Augenwischerei. Diese andere Feder jedoch bringt (ohne all die "Tuning-Erscheinungen") doch so einiges an besserem Anspruchsverhalten und in der Schussausführung. Es gibt ein längeres, ruhigeres "Klack" bei der Schussabgabe. Schwer zu beschreiben und wer es nicht glaubt, dann hat er noch keine Standart-Airmagnum zum Vergleich richtig geschossen. Abgesehen von der ganzen Problematik der unerwünschten Energieerhöhung, die mit dem Einbau nur dieser Feder defintiv nicht zu erreichen ist und hier auch kein Thema sein sollte. Dazu muss man sich das ganze Airmagnum-System mal genauer anschauen, wenn es auseinander gelegt ist. Wie gesagt: eine AM 850 im System zu zerlegen ist keine Hexerei, aber man muss richtig gut aufpassen, dass einem nicht sämtliche Kleinteile durch die Gegend schnipsen und hinterher nicht mehr ohne Probleme zuzuordnen sind. Ruhige Hand und Bedacht sind extrem erforderlich.

    Mit meiner 5,5 mm-Version habe ich auch bereits auf hundert Meter geschossen - und zwar in der 7,5 J-Version. War nicht immer erfolgreich, aber es ging ja rein um die Möglichkeit. Und das mit chrono-6,5 bis maximal 7 Joule. Kommt ja immer auf den Schützen an, was er aus Ballistik macht und wieviele Dias er als brauchbar durchgestestet hat. Überkelche waren stets richtig, beim Geschossgewicht eher die schweren Kandidaten. Bei zehn Metern oder meintewegen bis 25 ist das alles absoluter Spaß und das Airmagnum ein totaler Brüller bei den Repetierern. Auch heute noch.

    Gas-/Schreckschusswaffen sind keine "Anscheinswaffen".

    Theoretisch völlig richtig. Ausgenommen Nachbauten von MPis und Sturmgewehren mit SSW-Knallfunktion, denn da ist der Anschein absolut gegeben. Darum ging es ja im Grunde beim Thema, ob man zB eine MP40 unterm Mantel herumschleppen dürfte, nicht um SSW-Pistolen oder Revolver allgemein. Diese Kriegswaffen-Nachbildungen sind auch mit einem KWS nicht zum Führen erlaubt, steht in jedem Begleitheft oder in den meisten Artikelbeschreibungen der Shops dieser Replikas. Aber wie gesagt: einfach mal ausprobieren, wer es nicht glaubt. Das Ding mit dem "verdeckten Tragen in der Öffentlichkeit" mal ganz außer Acht lassend und ob das überhaupt Sinn macht. Und dann käme auch der ganz große Mantel á la Matrix wieder ins Spiel... ;)

    Mein Fazit vom KWS generell, den ich seit 2011 besaß: das ist alles nur Geldschneiderei gewesen und in der Rechtssprechung bei aufgetretenen Vorfällen stets ein Aufhänger für die Staatsanwaltschaft, die das ganze Prinzip bis heute nicht verinnerlicht haben, inklusive vieler Exekutiven. Von daher: wer seinen KWS schätzt, braucht und liebt und auch meinetwegen täglich Gassi führt - dann also mit einer eher kleineren SSW im verdeckten Holster, die Bandbreite und Möglichkeiten ist ja heutzutage riesig. Um mal beim ursprünglichen Thread zu bleiben.

    Das ganze Problem ist eigentlich nur, ob man bei einer HD irgendwie auf der sicheren Seite wäre. Das habe ich nun schon einige Male erlebt und ich weiß, dass die Grundlagen und das Wissen über rechtsfreie Waffen wirklich extrem niedrig bei den ermittelnden Einsatzkräften ist. Die meisten sind nicht in dieser Hinsicht vorgebildet, sie tun das, wozu sie ausgebildet wurden und irgendwas von PTB haben sie schon mal gehört, ja, von CIP allerdings nie - und schon geht das deswegen in den bösen Keller. Man kann all diese Verordnungen herbeizitieren, irgendwas herbeistottern, letztendich wird man dafür in irgendeiner seltsamen Weise belangt. Ich würde extremst davon abraten, sich den Auslands-CIP-Knallis zu beugen. Ob das alles gesetzeskonform neuerdings wäre oder nicht - man ist immer in der offizielen Schusslinie. Zumal die ganze Diskussion über 8 mm Knall irgendwie seltsam erscheint. Die PTBs wurden damals nicht mehr verlängert wegen den Möglichkeiten zu anderen, scharfen Kalibern. Dass man sie noch heute legal erwerben darf, das liegt eben an der alten PTB. Dort wurde festgestellt, dass damit alles in Ordnung sei. Dazu war die PTB da. Was heute bei einer Neuproduktion von Bruni-Scherzwaffen mitsamt nicht mehr gegeben ist - wollen wir mal großzügig davon sprechen, dass die Materialwahl sowieso unterirdisch sei. Mit einem CIP, egal aus welchem Land. ist man denoch vor nichts gefeit. Eher gefährdet. Nicht kaufen!

    daß man mit dem Kleinen Waffenschein doch auch eine GSG MP40 9mm PAK unter dem Mantel führen dürfte.

    Das müsste schon ein großer Mantel sein. Und letztlich obliegt es dem Paragraphen nach Anscheinwaffen in der Öffentlichkeit. Das kann man natürlich ausprobieren, von wegen der großen Rechtsbreite und noch seltsameren Auslegungsgedanken. Ich denke, das wird nicht gut enden. Aber Versuch macht ja immer noch klug - einfach mal mit ner MP40 herumlaufen und dann schauen, ob man den nächsten Tag noch erlebt. ^^

    Weil das Gerät ein China Ding ist, vertraue ich da nicht zu 100% drauf und werde auch die Waffen meines Kumpels testen, aber passt schon ziemlich gut zum Eindruck. Mit schwereren Diablos ist es ähnlich schnell, also etwas mehr kinetische Energie. Aber trotzdem noch weit entfernt von 7.5J

    Soweit ich weiß, ist das Airmagnum eines der ganz wenigen CO2-Gewehre dieses Segmentes, das ausschließlich in Deutschland produziert wird. Auch die Läufe sind von Lothar Walther. Meine Airmagnum hat allerdings das Kaliber 5,5 mm und da ist das ganze Jouledingens bezüglich der verwendeten Munitionssorten noch viel diffuser. Einen Fakt teilen sich alle Kaliber anscheinend jedoch: sie mögen schwerere Diabolos mit einem kleinem Übermaß im Kelch. Insofern wundert es mich überhaupt nicht, dass man mit Billig-Dias aus dem Baumarkt nicht zufrieden ist - wenn der Anspruch beim Schussergebnis eben höher ausfällt. Bezüglich von v0-Steigerungsmöglichkeiten bleiben einem ja hierzulande die Hände gebunden, allerdings reichen auch die Standartwerte für präzise Schüsse auf die 10-Meter-Disziplin absolut aus -das wäre nur mein Fazit von alledem, ein "Mehr" ist da eher störendes Overkill und von den über 40Joule-Monstern im Ausland mag ich gar nicht reden.

    Es gäbe noch die Möglichkeit, sich das kleine Kaniss-Set zu besorgen und nur die Feder und Federführung auszutauschen (nicht mit Vorspannbolzen! Ganz wichtig! Zerstört definitiv das vorhandene normale Ventil.). Es bewirkt zumindest eine konstantere Schussabgabe, der Schuss bricht ruhiger, Leistungstechnisch wird dort auch kein Gesetz missbraucht, da gibt es kein eklatantes Mehr an Joules. Ich bin mir sicher, dass es schon hundertfach in anderen Threads besprochen wurde, möchte es hier nur nochmal ins Gedächtnis bringen. Allerdings muss man sich einer ruhigen Hand beim Öffnen des Systems sicher sein und man sollte genau wissen, was man da tut. Die Mechanik einer Airmagnum ist keine Wissenschaft, hilfreich ist bei sowas aber stets ein Tutorial bei YT. Ich würde empfehlen, sich einfach mit der vorhandenen Airmagnum zufrieden zu geben und das Beste draus zu zaubern. Das Umarex-Gewehr an sich ist völlig klasse. Hier mit dem grauen Exportschaft.

    Ich rate mit meinen Erfahrungen mit diesem Spaßgerät generell von "Verbesserungen" ab und ganz besonders mit HPA-Spielerchen. Machbar ist das technisch durch Adapter aus dem Paintballbereich, Sinn macht es nicht wirklich. Da gehts nicht um Geld, es geht um das ganze Konstrukt überhaupt und dem ganzen Ketten-Magazingedöns, der Authenzität usw. Aber nur meine Meinung, der es schon hinter sich hat. Wie immer wird es andere geben, die es toll finden und gut klar kommen. Ich kanns nicht empfehlen.

    Das ganze Umarex MP5K-PDW -Ding fußt auf einem optischen Bringer. Technisch und mechanisch nicht ganz schlecht, aber richtig gut ist das auch nicht. Das Prinzip der Gießkanne sollte hier mal gelten, das Gerät schießt megaschlecht, auch in Hinblick auf andere Glattläufer im CO2-Bereich. Warum das Spaßteil nun in den letzten Jahren noch so eine extreme Preissteigerung in den Shops erfahren hat - nicht nachzuvollziehen, außer der Marge. Man kann mit dem MP5-K viel Spaß haben, für Trefferenthusiasten wäre es aber eher ein Fehlgriff, selbst für astreine Plinker. Nur meine Meinung nach drei oder vier solcher Geräte mit einigen Schmankerln und "Verbesserungen". Das Ding ist nicht schlecht, schießen ist damit nur Fun, nix mit Präzision.

    Ich, als wirklich alter Nutzer der TM4 und aus erster Stunde, kann dir nicht sagen, woran dein Doppelschussproblem liegt. Das ist mir noch nie untergekommen und ich habe das auch noch nie von einem anderen gehört oder gelesen. Die Konstruktion der TM4 ist, meiner Meinung nach, eher ein Meilenstein und sicherlich kein Shit. Ob da nun zwei Balls reinrutschen - wie gesagt, nie davon gehört oder selbst erlebt, eventuell könnte es am Auslöser im Magazin liegen. Hast du mal ein zweites, anderes Magazin versucht? Eine TM4 funktioniert eh zu achtzig Prozent nur übers Magazin, der Rest ist lediglich hilfreich. Diese "Vertiefungen" im Lauf haben normalerweise eine Gummilippe. Ist die bei deiner Waffe noch existent? Bei anderen Paintballwaffen und RAMs werden die Holder genannt (ganz entscheidend bei Tippmann) und diese Sachen gibts natürlich auch bei Airsoft und einigen Co2-Waffen. In der TM4 steckt das, wie du schon sagtest, im Kammerbereich des Laufes.

    Gibt es überhaupt ein ram wo das besser läuft? Wie war das bei den alten mit den Hülsen?!?

    Jein. Bei den APS M4 und MP5 aus sehr frühen Jahren (bis etwa 2015, später noch bis heute als AK-47-Nachbau, RAM 56 genannt) funktionierte das alles mit den auswurffähigen Hülsen und das war - rein funktional gesehen - natürlich der Hammer. Richtig gut hatte das nicht funktioniert, es gab viele Ärgernisse, Ersatzteile gibts für diese Geräte nicht mehr und wer sich sowas heutzutage an Land zieht, muss mit echten Problemen rechnen. Gilt ebenso für die P99 als RAM aus ebenjenen Jahren, mit dem separaten Magazin neben der CO2-Kartusche im Griffstück - wer sowas kauft, der hat schon Probleme gepachtet und Dichtungen sind nur das eine Problem. Es war nicht ausgereift genug. Darum ging man auch zur eigentlichen Ballzuführung durchs Magazin über oder eben zurück. Die TM4s sind bis auf wenige Mängel bei den Dichtungen am Flansch wirklich heftig authentisch und kaum störanfällig. Das Dopplerding ist mir, wie gesagt, neu.

    Bei den Gemischkugeln, die ich beschrieben habe, handelt es sich um gepresste Mischungen aus Gummigranulaten und Eisenspänen. Da ist kein Eisenkern drin. Ich zumindest habe damit beste Ergebnisse erzielt, meine Theorie wäre ja, dass sie durch ihre leichte Formbarkeit besser vom Druck gegen die Laufwandung gepresst/ geführt werden und besser abdichten. Jedenfalls ließ sich damit präziser schießen als mit den "normalen" Rubbers. Wobei "Genauigkeit" bei den T4Es generell nicht ganz weit vorne im Pflichtenheft steht, man darf einfach keine Wunder erwarten.

    Die blauen Rubbers gibt es von verschiedenen Herstellern, manche sind hellblau oder auch dunkelblau, vom Gewicht her unterscheiden sie sich jedoch minimal und einigermaßen maßhaltig sind sie auch, man kann damit prima und auch relativ preisgünstig arbeiten - weil wiederverwendbar. Sprich: einmal Geldausgabe, dann immer wieder im Einsatz. Die Blauen machen sich auch deshalb ganz gut, weil sie im Gelände wieder zu finden sind. Die sind ja nicht so winzig wie die 6 mm BBs und die Farbe erleichtert es. Aber auch beim Einsatz in Wohnung, Keller oder Garage sind die schon mal für eine Weile nicht auffindbar, irgendwann kullern die einem aus allen möglichen Ecken und Enden entgegen ;).

    Als Bio-Variante wäre mir bei T4E keine Munition bekannt, habe jedenfalls noch keine irgendwo gesehen oder geordert. Muss ja nicht heißen, dass es keine gibt, aber in meinen Augen macht Bio eigentlich nur richtig Sinn, wenn man wie bei Softaireinsätzen wild und massiv durch die Gegend streut. Die Dinger wieder einzusammeln ist dann schon eine echte Plage... Als Granulat in der Muttererde erfüllen sie ja noch einen Zweck.

    Silikon in die Munitionsdosen zu sprühen... Kann man machen. Möglicherweise weicht das dann aber die Oberflächen bei Nichtbenutzung irgendwann zu sehr auf. Richtig Sinn würde der Einsatz von Silikon machen, wenn man die Balls direkt VORM Schießen einsilikoniert. Das flutscht gut.

    Bei den Magazinen gebe ich dir Recht - die Preise sind extrem. Liegt vielleicht auch daran, dass eine TM4 eigentlich ein "schießendes Magazin" ist, denn der funktionierende Kern ist eben dieses Magazin und alles drumherum eine hilfreiche Attrappe. Das ist gleichzeitig auch der große Vorteil, denn wenn mal irgendwas an einer TM4 nicht mehr funktioniert, lässt sich das oft auf das Magazin eingrenzen. Neues Mag rein und weiter gehts. (Abgesehen von dem enorm wichtigen Dichtungsringelchen an der Magazinaufnahme im Gehäuse, siehe weiter oben.) . Leider gibt es keine Alternativen, die Magazine sind herstellerdefiniert und nicht kompatibel mit anderen. Da muss man wohl oder übel in den sauren Appel beißen.

    Arminius und Röhm sind schon echte Referenzen, seien sie noch so alt - auch heute noch neben den Zorakis und den Ekols, die grundsätzlich wirklich gut sind. Da entscheidet dann eher das Sammlerherz. Von der Oberflächenverarbeitung her gibt es Schwankungen nach oben und unten, aber das war früher auch schon so und im jeden Jahrzehnt. Wichtiger sind Trommelspalte und meinetwegen noch die verwendeten Materialien.

    In meinen Augen ein sinnbildliches Beispiel: der als schlechteste und wirklich grottenhaftest verarbeitete Revolver aller Zeiten gilt für mich der ME Colt Python, das Dingens ist so übel, dass man Glück hat, wenn es von morgens bis mittags funktioniert. Aber als Chromversion in der Vitrine macht er was her. Man darf ihn nur nicht ernsthaft benutzen wollen und irgendwas erwarten, dann hilft nur noch der Wurf ins Gewässer.

    Bei den CO2-Kapseln ist man vom Hersteller her bei der TM M4 nicht eingeschränkt, Probleme gibt es da nicht, bei Vielschießern machts natürlich das Preisangebot. Meine TM4s haben alles durchgezogen.

    Bei der 0.43er Munition ist das schon etwas anders. Nach dem Durchtesten aller möglichen Sorten hat sich herausgestellt, dass die Gummigemische sehr gut funktioniert haben - hinsichtlich Schusskonstanz (sofern man davon bei einem Glattlauf und schwankendem CO2-Druck sprechen kann) und auch Durchschlag oder eben Wirkung im Ziel. Als Beispiel diese hier, gibt es aber bei vielen anderen Anbietern auch:

    Wichtig ist bei den Gemischkugeln, dass sie nur eingeschränkt wiederverwendbar sind. Manche waren nach dem ersten Schuss bereits verformt, andere hielten auch zwei oder drei Durchgänge, kommt natürlich immer drauf an, worauf man da schießt und wie hart das Ziel ist. Sobald sich eine Verformung zeigt, und sei sie noch so gering - nicht neu laden und entsorgen! Passiert bei den "normalen", blauen Rubbers zB von Umarex nicht, die sind auch ganz okay und zum Training ideal. Von Glas, Keramik, Stahl und Blei rate ich extrem ab, die sind oft nicht maßhaltig, viel zu schwer und können dem Lauf/ System schaden, das bringt alles letztendlich gar nichts. Hartplastikkugeln kann man auch verwenden, aber sie sind nicht unbedingt präzise und jede Voreinstellung an einer montierten Optik verändert sich dadurch dramatisch. Sprich: dann schießt man auf Scheunentore, jede Voreinstellung für andere Balls wandert ab und muss neu justiert werden. Noch ein Gedanke zu Kreidekugeln/ Chalkballs: viele schwören drauf und finden sie gut, aber dann haben sie das ganze Theater mit Platzern im Magazin oder Lauf noch nicht erlebt und mussten hinterher nicht neue Flüche erfinden, um den ganzen Dreck aus der Waffe zu bekommen. Womit auch die Verwendung von Paintballs abgearbeitet wäre - ich würde es nicht riskieren, das macht bei einer TM4 wenig Sinn.

    Zum Lauf: es gibt von einem namhaften Shop exklusiv aufschraubbare Laufverlängerungen, womit man den Lauf um jeweils 2,5 oder 5 cm verlängern kann. Das passt schon und ist an sich ganz wunderbar, der Shop bietet es wie Sauer Bier an, verweist jedoch auch gleichzeitig darauf, dass man sich beim Anbau strafbar machen könnte. Komische Philosophie. Deshalb verzichte ich auch auf einen Quellennachweis, das muss jeder selber wissen. Rein energetisch bringen diese Verlängerungen nichts, falls da jemand drauf spekuliert, eher im Gegenteil, aber es bleibt trotz der optischen Verbesserung im deutschen Raum bei einer Möglichkeit der Rechtsangreifbarkeit. Ich würde das lassen, bringt nichts als Ärger ein.

    Zur Reinigung: normales Silkonspray oder -öl reicht völlig aus, es geht ja nur um den Abrieb der mechanisch bewegten Teile. Sollte man definitiv öfter machen, man staunt, was sich da alles ansammelt, besonders am Bolt. Keinesfalls Ballistol oder schärferes verwenden, das schadet den Dichtungen eher als es nützt, ganz besonders dem winzig kleinen Dichtungsring, der am Flansch zur Magazinaufnahme im Receiver sitzt. Das ist ein mikroskopisch kleines Dichtungsteil, seine Funktion jedoch ist außerordentlich wichtig. Immer gut mit Silikon fetten und niemals austrocknen lassen! Das ist auch der absolute Tipp für alle "Schrankwaffen", die lange Zeit einfach nur vor sich hin existieren. Alle paar Wochen ein Schub mit Silikon, auch bei Nichtbenutzung und auch mal direkt ins Magazin, und alles ist gut. Das "Abfetten/ Schmieren" der Abzugseinheit und der beweglichen Teile in der TM4 ist mit jedem dickeren Silikonöl oder Silikonfett Genüge getan, das funktioniert damit bis in alle Ewigkeit.

    Anbei nochmal Bilder meiner Glock 19 Gen 5 nach 3410 Schuss:

    Das ist wirklich heftig und derartig extreme Abnutzungen habe ich nichtmal bei meiner X-Five nach 5000 Schuss gesehen (gleiche "Waffenschmiede"), besonders die Abarbeitungen am Verschluss... Richtig krass. Umso löblicher der Verbesserungsumbau/ Verbesserungsversuch von R4GE, meinen echten Respekt. :thumbup:

    Oh je, wenn das jetzt breit öffentlich wird, dann gehts mit den Preisen steil bergauf. Ceonic an sich hatte sicher seine Stärken und Schwächen, ich besaß ja mal vor etwa zehn Jahren die ISSC M22. So übel war die nicht... Schade, dass dieser Hersteller vs Umarex aus dem Rennen genommen wird.

    Diese Passungs-Ungenauigkeiten bei 1911er Griffschalen waren auch früher schon hier und da ein Problem. Nun hattest du ja leider in diesem Thread nicht erwähnt, welche 1911 in deinem Besitz ist - da könnte es den ersten Ansatzpunkt geben. Bei meinen VFC, WE GBBs (und sogar bei der HPA-Federdruckversion von KWC) passten zB die Originalbohrungen der scharfen 1911 ohne Nachbearbeitung. Ausnahme: einteilige Custom-/ Sportgrips, da müsste man auf Single Stack achten und auch dann ist das ein Glücksspiel. Bei KLI und Double Bell sah das schon etwas weniger gut aus. Es gibt auch Anbieter aus Frankreich für Edelholzgriffschaledn, die haben auch gepasst, man musste nur kürzere Schrauben verwenden, die man sich irgendwoher oder/ und aus dem Baumarkt beschafft hat. Eine Zeit lang gab es auch etliche gut aussehende Griffe aus Indien, ebenfalls Echtholz und für richtig viel Geld - das war dann so ein weiteres Glücksspiel, anscheinend wurde nicht immer die gleiche Abstandslehre benutzt oder das kam aus verschiedenen Hinterhöfen, wer weiß. Das ganze Theater geht weiter, wenn man Griffschalen für eigentliche SSW benutzen möchte, siehe Government. Oder wenn es um Griffschalen geht, die für die kürzere Commanderversion (M43) geschaffen wurden - da passt eigentlich nichts, weil sie von Hause aus viel kürzer sind.

    Mein Rat wäre ja, sich für eines der beiden Bohrungen zu entscheiden (empfehle die obere), diese mittels Schraube zu zentrieren und das andere Loch vorsichtig ein wenig zu bearbeiten, damit es passt. Größere Linsenkopfschrauben aus o.g. Bezugsquellen könnten dann das Manko verdecken und für festen Halt sorgen.